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	<title>U 984 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Enter: kat</title>
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		<updated>2026-03-19T19:07:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine&lt;br /&gt;
|NAME=U 984&lt;br /&gt;
|VORHERIGES=U 983&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES=U 985&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
|BILDTEXT=&amp;lt;!-- &amp;#039;&amp;#039;U 873&amp;#039;&amp;#039; im Hafen von [[Portsmouth (New Hampshire)|Portsmouth]], [[New Hampshire]]. Dahinter [[U 234 (Kriegsmarine)|U 234]] ein Boot vom [[U-Boot-Klasse X|Typ X-B]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TYP=[[U-Boot-Klasse VII|VII C]]&lt;br /&gt;
|FPN=&lt;br /&gt;
|KL=7. September 1942&lt;br /&gt;
|WERFT=[[Blohm &amp;amp; Voss]], Hamburg&lt;br /&gt;
|BA=&lt;br /&gt;
|BN=&lt;br /&gt;
|SL=&lt;br /&gt;
|IS=&lt;br /&gt;
|KOM= 17. Juni 1943 – 20. August 1944 &amp;lt;br /&amp;gt;[[Oberleutnant zur See]] Heinz Sieder&lt;br /&gt;
|ES=4 Unternehmungen&lt;br /&gt;
|RES=3 Schiffe (21.528 BRT) &lt;br /&gt;
|VER=am 20. August 1944 vor [[Brest (Finistère)|Brest]] versenkt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 984&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[U-Boot]] vom [[U-Boot-Klasse VII|Typ VII C]], das von der ehemaligen [[Kriegsmarine|deutschen Kriegsmarine]] im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde. Das Boot gehörte zur [[9. U-Flottille]] in [[Brest (Finistère)|Brest]]. Kommandant war Oberleutnant Heinz Sieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommandant ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Sieder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;wurde am 28. Juni 1920 in [[München]] geboren und trat im Herbst 1938 als [[Offizieranwärter|Offiziersanwärter]] in die [[Kriegsmarine]] ein. Er war somit Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Crew 38&amp;#039;&amp;#039;, dem Offiziersjahrgang dieses Jahres. Nach der Bordausbildung auf der &amp;#039;&amp;#039;[[Gorch Fock (Schiff, 1933)|Gorch Fock]]&amp;#039;&amp;#039; wurde er im Folgejahr zum [[Seekadett]] befördert. Der weiteren Bordausbildung auf dem Linienschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Schlesien (Schiff)|Schlesien]]&amp;#039;&amp;#039; schloss sich der Hauptlehrgang für [[Fähnrich]]e an der [[Marineschule Mürwik|Marineschule]] in [[Flensburg]]-[[Mürwik]] an. Dieser wurde am 1. Dezember 1939 mit der Beförderung zum [[Fähnrich zur See]] beendet. Heinz Sieder wurde im August 1940 zum [[Oberfähnrich zur See]] und im Frühjahr 1941 zum [[Leutnant zur See]] befördert. Zur Jahreswende 1941/1942 nahm er an der [[Baubelehrung]] für &amp;#039;&amp;#039;[[U 440]]&amp;#039;&amp;#039; teil, auf dem er unter Kommandant Hans Geißler bis zum Frühjahr 1943 als 1. WO fuhr. Am 1. April 1943 erhielt Heinz Sieder die Beförderung zum [[Oberleutnant zur See]] und übernahm im Juni desselben Jahres das Kommando auf &amp;#039;&amp;#039;U 984&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das U-Boot der Klasse [[U-Boot-Klasse VII|VII C]] wurde am 7. September 1942 in der [[Hamburg]]er Werft [[Blohm + Voss|Blohm &amp;amp; Voss]] auf Kiel gelegt. Nach Ausbildungsfahrten bei der [[5. U-Flottille]] lief das Boot am 30. Dezember 1943 von [[Kiel]] zur Überführung nach Brest aus, wo es am 24. Februar 1944 eintraf. Von dort aus unternahm es insgesamt vier Feindfahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Operation Neptun ===&lt;br /&gt;
Während des Einsatzes gegen die Invasionsflotte der Alliierten vom 6. bis 10. Juni 1944 lieferte sich das Boot erste Gefechte mit Zerstörern, schoss mehrere Torpedos auf diese ab, wurde durch Fla-Waffen beschossen und mit [[Wasserbombe (Kampfmittel)|Wasserbomben]] verfolgt. Die vom Kommandanten Sieder gemeldeten Torpedotreffer auf einem Zerstörer konnten aber nie belegt werden. Während eines weiteren Einsatzes vom 12. bis 19. Juni 1944 beschoss &amp;#039;&amp;#039;U 984&amp;#039;&amp;#039; am 13. Juni 1944 erfolglos eine [[Fregatte]] mit der Kennung A 466. Auf Grund der Vielzahl feindlicher Schiffe konnte es die Fahrt nur mit [[Schnorchel (Schiffsteil)|Schnorchel]] fortführen. Durch diese Vorrichtung war es möglich, die Dieselmotoren des U-Boots – da Abluft gewährleistet ist – auch unter Wasser zu betreiben, was wiederum dafür genutzt werden kann, die Elektromotoren des Bootes wiederaufzuladen. Die Vielzahl an alliierten Schiffen, die im Verlauf der &amp;#039;&amp;#039;Operation Neptun&amp;#039;&amp;#039; auf See waren und die zusätzlich verstärkte Luftüberwachung machten es &amp;#039;&amp;#039;U 984&amp;#039;&amp;#039; unmöglich, eine ausreichend lange &amp;quot;Schnorchelzeit&amp;quot; zu erreichen. Das Boot musste schließlich wegen leerer Batterien&amp;lt;ref name=&amp;quot;blair&amp;quot;&amp;gt;C. Blair: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Gejagten, 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; 1999, S. 685.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[St. Peter Port]] auf [[Guernsey]] anlaufen. Hier war das Boot einer Bombardierung durch [[Jagdbomber]] ausgesetzt. Hierbei schlugen Bomben nahe dem Boot ins Hafenbecken ein, jedoch wurde &amp;#039;&amp;#039;U 984&amp;#039;&amp;#039; nicht beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geleitzugschlacht gegen EMC17 ===&lt;br /&gt;
Der Einsatz wurde am 21. Juni 1944 von St. Peter Port aus fortgesetzt. Am 25. Juni 1944 beschädigte &amp;#039;&amp;#039;U 984&amp;#039;&amp;#039; den britischen Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;Goodson&amp;#039;&amp;#039; (1.300&amp;amp;nbsp;t). Kommandant Sieder meldete das Schiff als versenkt, tatsächlich konnte der Zerstörer jedoch von einem anderen britischen Schiff ins Schlepptau genommen und nach Portland eingeschleppt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2001, S. 310.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Anlaufen auf den Geleitzug EMC17 beschädigte &amp;#039;&amp;#039;U 984&amp;#039;&amp;#039; am 29. Juni 1944 auch die amerikanischen Schiffe &amp;#039;&amp;#039;Henry G. Blasdel&amp;#039;&amp;#039; (7.176 BRT) ({{Coordinate|text=Lage|NS=50.116667|EW=-0.783333|type=landmark|region=XA|name=29.06.1944 Beschädigung der Henry G. Blasdel aus EMC 17}}), &amp;#039;&amp;#039;James A. Farell&amp;#039;&amp;#039; (7.176 BRT) ({{Coordinate|text=Lage|NS=50.116668|EW=-0.783333|type=landmark|region=XA|name=29.06.1944 Beschädigung der James A. Farell aus EMC 17}}) sowie &amp;#039;&amp;#039;John A. Treutlen&amp;#039;&amp;#039; (7.176 BRT) ({{Coordinate|text=Lage|NS=50.116666|EW=-0.783333|type=landmark|region=XA|name=29.06.1944 Beschädigung der Henry G. Blasdel aus EMC 17}}) derart nachhaltig, dass alle drei Dampfer von der Besatzung aufgegeben werden mussten und als Totalverlust deklariert wurden. Zudem beschädigte &amp;#039;&amp;#039;U 984&amp;#039;&amp;#039; die &amp;#039;&amp;#039;Edward M. House (7.240 BRT)&amp;#039;&amp;#039;. Im Laufe der Rückfahrt wurde &amp;#039;&amp;#039;U 984&amp;#039;&amp;#039; durch ein unidentifiziertes Schiff am 1. Juli 1944 mit Maschinenwaffen beschossen und erreichte am 5. Juli den Heimathafen Brest. Auf Basis der Erfolgsmeldungen wurde Kommandant Sieder am 8. Juni das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] verliehen. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Oberkommando der Marine als Versenkungserfolge zwei Zerstörer, eine Fregatte und drei Dampfer (mit 24.000 BRT) anerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritterkreuzträger der U-Boot-Waffe von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2003, S. 455.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbleib ==&lt;br /&gt;
Am 26. Juli 1944 lief &amp;#039;&amp;#039;U 984&amp;#039;&amp;#039; aus Brest aus. Als Operationsgebiet war die Seinebucht vorgesehen. Am 16. August befahl die U-Bootführung jedoch, die Fahrt abzubrechen und nach Brest zurückzukehren&amp;lt;ref&amp;gt;C. Blair: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Gejagten, 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; 1999, S. 707.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Von diesem Zeitpunkt an konnte kein weiterer Kontakt zu &amp;#039;&amp;#039;U 984&amp;#039;&amp;#039; mehr hergestellt werden. Laut Angaben alliierter Stellen wurde das Boot am 20. August 1944 durch die kanadischen Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;[[Griffin (Schiff, 1936)|Ottawa]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Decoy (Schiff, 1933)|Kootenay]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Hero (Schiff, 1936)|Chaudiere]]&amp;#039;&amp;#039; vor der Hafeneinfahrt von Brest versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=48.266667|EW=-5.55|type=landmark|region=XA|name=20.08.1944 Versenkung von U 984}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Gejagten, 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1999, ISBN 3-453-16059-2.&lt;br /&gt;
* [[Jochen Brennecke]]: &amp;#039;&amp;#039;Jäger – Gejagte. Deutsche U-Boote. 1939–1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Heyne-Bücher.&amp;#039;&amp;#039; 1, &amp;#039;&amp;#039;Heyne allgemeine Reihe.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 6753). Genehmigte, ungekürzte Taschenbuchausgabe, 4. Auflage. Heyne, München 1994, ISBN 3-453-02356-0.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 2001, ISBN 3-8132-0513-4.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritterkreuzträger der U-Boot-Waffe von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 2003, ISBN 3-8132-0515-0.&lt;br /&gt;
* Marc Debus, Alfred Nell&amp;lt;ref&amp;gt;Besatzungsmitglied von U 984.&amp;lt;/ref&amp;gt;: &amp;#039;&amp;#039;Das letzte Geleit.  Vom Vorpostenboot zur U-Boot Flotte.&amp;#039;&amp;#039; Schreibstark Verlag 2017 - 2. Auflage, ISBN 978-394-692219-3.&lt;br /&gt;
* Herbert A. Werner: &amp;#039;&amp;#039;Die eisernen Särge&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Heyne-Bücher.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 5177). Vorwort von [[Hans Hellmut Kirst]]. Genehmigte, ungekürzte Taschenbuchausgabe, 10. Auflage. Heyne, München 1984, ISBN 3-453-00515-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ubootwaffe.net/crews/crews.cgi?uquery=1;boatnum=984 www.ubootwaffe.net: Liste der Besatzungsmitglieder von &amp;#039;&amp;#039;U 984&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://uboat.net/boats/u984.htm &amp;#039;&amp;#039;U 984&amp;#039;&amp;#039; auf uboat.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 751–U 1000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0984}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ VII C]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschiff (Blohm + Voss)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1944]]&lt;/div&gt;</summary>
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