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	<title>U 977 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wiki.kb: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2025-10-24T11:13:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine|NAME=U 977&lt;br /&gt;
|VORHERIGES=U 976&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES=U 978&lt;br /&gt;
|BILD=[[Datei:Submarino Aleman U-977.jpg|300px|]]&lt;br /&gt;
|BILDTEXT=U 977 in [[Mar del Plata]] (Argentinien)&lt;br /&gt;
|TYP=[[U-Boot-Klasse VII|VII C]]&lt;br /&gt;
|FPN=[[Feldpostnummer|51 994]]&lt;br /&gt;
|KL=24. Juli 1942&lt;br /&gt;
|WERFT=[[Germaniawerft]], [[Kiel]]&lt;br /&gt;
|BA=5. Juni 1941&lt;br /&gt;
|BN=177&lt;br /&gt;
|SL=31. März 1943&lt;br /&gt;
|IS=6. Mai 1943&lt;br /&gt;
|KOM=&lt;br /&gt;
* Mai 1943 – Februar 1945&amp;lt;br /&amp;gt;Hans Leilich&lt;br /&gt;
* März – August 1945&amp;lt;br /&amp;gt;Heinz Schaeffer&lt;br /&gt;
|FL=*[[5. Flottille]] Ausbildungsboot&amp;lt;br /&amp;gt;6. Mai 1943 – 30. September 1943 &lt;br /&gt;
* [[21. U-Flottille|21. Flottille]] Schulboot&amp;lt;br /&amp;gt;1. Oktober 1943 – 28. Februar 1945 &lt;br /&gt;
* [[31. Flottille]] Ausbildungsboot + Frontboot&amp;lt;br /&amp;gt;1. März 1945 – 8. Mai 1945&lt;br /&gt;
|ES=&lt;br /&gt;
|RES=keine&lt;br /&gt;
|VER=am 17. August 1945 in Argentinien interniert; am 13. November 1946 wurde das Boot als Zielschiff bei Torpedoversuchen vor Massachusetts versenkt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 977&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[U-Boot]] vom [[U-Boot-Klasse VII#Typ VII C|Typ VII&amp;amp;nbsp;C]] der [[Kriegsmarine]]. U 977 und [[U 530]] waren die beiden einzigen U-Boote, denen es nach der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|deutschen Kapitulation]] ([[Tag der Befreiung|VE-Day]]) Anfang Mai 1945 gelang, vor den [[Westalliierte]]n nach [[Südamerika]] zu entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommandanten ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Leilich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (12. Februar 1918 bis 7. Februar 1993) trat 1937 in die Kriegsmarine ein. Er diente bei [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsbeginn]] als Ausbildungsoffizier auf dem Schulschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Schlesien (Schiff)|Schlesien]]&amp;#039;&amp;#039;, war später Lehrer an der [[Marineschule Mürwik]], erhielt im Mai 1943 nach einem U-Bootkommandantenlehrgang das Kommando auf &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;977&amp;#039;&amp;#039; und wurde am 1. September 1944 zum [[Kapitänleutnant]] befördert. Nach einigen Ausbildungsfahrten mit &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;977&amp;#039;&amp;#039; übergab er im März 1945 das Kommando an seinen Nachfolger&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Schaeffer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (28. April 1921 bis 15. Januar 1979) und trat 1939 in die Kriegsmarine ein. Von Mai 1942 bis Oktober 1943 absolvierte er vier [[Feindfahrt]]en als [[Wachoffizier]] auf &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;445]]&amp;#039;&amp;#039;. Nach einem U-Bootkommandantenlehrgang bei der [[23. U-Flottille]] kommandierte Heinz Schaeffer ab November 1943 das Schulboot &amp;#039;&amp;#039;[[U 148 (U-Boot, 1940)|U&amp;amp;nbsp;148]]&amp;#039;&amp;#039;, das ihm bis zum 15. Dezember 1944 unterstand. Im Dezember 1943 wurde Schäffer zum [[Oberleutnant zur See]] befördert. Im März 1945 übernahm er das Kommando auf &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;977&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;977&amp;#039;&amp;#039; gehörte ab Mai 1943 der 5. U-Flottille an, die in [[Kiel]] stationiert war.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6, S. 388.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Zeit unternahm Kommandant Leilich mit dem Boot Ausbildungsfahrten in der Ostsee zum Training der Besatzung. Während dieser Fahrten kollidierte &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;977&amp;#039;&amp;#039; dreimal mit anderen Schiffen. Die letzte Kollision beschädigte den Druckkörper des Bootes so schwer, dass die Ausbildung abgebrochen wurde. &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;977&amp;#039;&amp;#039; war fortan nicht mehr für den Fronteinsatz vorgesehen, sondern wurde als Schulboot verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blair&amp;quot;&amp;gt;[[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Gejagten, 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1999, ISBN 3-453-16059-2, S. 783–785.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Datei:Route U 977 April-August 1945.jpg|mini|Route und Stationen von U&amp;amp;nbsp;977: Auslaufen in Kiel, Ende April 1945 (1), Zwischenstation in Norwegen, 2.&amp;amp;nbsp;Mai 1945 (2), Kriegsende, 8.&amp;amp;nbsp;Mai 1945 (3), Absetzen der Rückkehrwilligen und Beginn der Tauchfahrt, 10.&amp;amp;nbsp;Mai 1945 (4), Ende der Tauchfahrt und Anlaufen der Kapverdischen Inseln, Juli 1945 (5), Ankunft in Mar del Plata, Argentinien, 17.&amp;amp;nbsp;August 1945 (6)]]&lt;br /&gt;
Nach längerer Werftliegezeit, in deren Verlauf das Boot auch mit einem [[Schnorchel (Schiffsteil)|Schnorchel]] ausgestattet wurde, erhielt &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;977&amp;#039;&amp;#039; zum 1. März 1945 wieder den Status als Ausbildungsboot und kam zur 31. U-Flottille, einer Ausbildungsflottille, die in [[Hamburg]] stationiert war.&amp;lt;ref name=Blair/&amp;gt; Als der neue Kommandant feststellte, dass die Batterien des Bootes nur noch 70 % ihrer anfänglichen [[Kapazität (galvanische Zelle)|Kapazität]] hatten, bemühte er sich darum, diese austauschen zu lassen. Dies wurde wegen Materialknappheit abgelehnt.&amp;lt;ref name=Blair/&amp;gt;  Schaeffer unternahm von Hamburg und Kiel aus Ausbildungsfahrten, um Boot und Besatzung auf Fronteinsätze vorzubereiten. &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;977&amp;#039;&amp;#039; brach am 2. Mai 1945 nach einer Verlegungsfahrt von Kiel über [[Horten (Norwegen)|Horten]] nach [[Kristiansand]] zu seiner ersten Unternehmung in das Seegebiet vor Norwegen auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6, S. 534.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Überfahrt nach Argentinien ===&lt;br /&gt;
Kommandant Schaeffer ließ bei Bekanntwerden der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht]] über das weitere Vorgehen abstimmen. Von der 48-köpfigen Besatzung stimmten 30 für eine Flucht nach [[Argentinien]]; zwei Männern wäre Spanien lieber gewesen, aber sie blieben an Bord. 16 Unteroffiziere, von denen die meisten verheiratet und Familienväter waren, wollten nach Hause. Sie wurden am 10.&amp;amp;nbsp;Mai 1945 gegen 3&amp;amp;nbsp;Uhr vor der Insel Holsnøy bei [[Bergen (Norwegen)|Bergen]] (Norwegen) in Schlauchbooten ausgesetzt und danach an Land mit der Meldung „Boot auf Mine gelaufen und gesunken“ als einzige Überlebende von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;977&amp;#039;&amp;#039; registriert. U 977 wurde auf der Verlustliste eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die alten, erfahrenen Unteroffiziere fehlten, wurde für die verbliebene Mannschaft aus Matrosen und Unteroffizieren jedes Alarmtauchen zum Risiko. So kam es, dass der erste Wachoffizier bei einem Alarmtauchen vergaß, das Sehrohr einzuziehen. Weil die Drahtseile dem Druck in 100&amp;amp;nbsp;Metern Tiefe nicht mehr standhielten, fiel das Periskop ungebremst durch seinen Schacht auf das Deck, wobei seine [[Prisma (Optik)|Prismen]] beschädigt wurden. Das zweite Sehrohr diente ausschließlich für Angriffe in der Dunkelheit und war zum Einsatz bei Schnorchelfahrt, wo begleitendes Spähen durchs Sehrohr eigentlich unerlässlich war, viel zu kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fluchtroute führte von Norwegen ausgehend zwischen Island und [[Schottland]] vorbei über die [[Kapverdische Inseln|Kapverdischen Inseln]] und anschließend über den [[Atlantischer Ozean|Atlantik]] bis nach [[Mar del Plata]] in Argentinien, wo U 977 am 17. August 1945 (14 Wochen bzw. dreieinhalb Monate nach Kriegsende) eintraf. Dabei fuhr &amp;#039;&amp;#039;U 977&amp;#039;&amp;#039; für 66 Tage ununterbrochen getaucht, tagsüber auf 50&amp;amp;nbsp;m Tiefe und nachts mit [[Schnorchel (Schiffsteil)|Schnorchel]] 14 Meter unter der Wasseroberfläche. Dabei gab es während der nächtlichen Fahrtabschnitte für die [[Schiffsdieselmotor|Dieselmotoren]] sowie für die Besatzung Frischluft von der Schnorchelanlage. Der Kommandant erlaubte während der Schnorchelfahrt sogar jeweils kleinen Gruppen im Dieselraum zu rauchen. In den übrigen Zeiten der rein elektrischen Tauchfahrt ohne Schnorcheleinsatz musste man mit der im Bootskörper eingeschlossenen nicht erneuerbaren Atemluft auskommen. Nach den 66 Tagen fuhr &amp;#039;&amp;#039; U 977&amp;#039;&amp;#039; nachts aufgetaucht und nur noch tagsüber getaucht. Nach einiger Zeit im Atlantik stellte man fest, dass das Tauchen nicht notwendig war. Man tarnte (bei den seltenen Sichtkontakten mit anderen Schiffen) das U-Boot als kleinen Kohledampfer, wobei der Kamin aus Blechdosen bestand und der Rauch mit ölgetränkten Lappen erzeugt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Brasilianischer Kreuzer BAHIA 1910 bis 1945.jpg|mini|Brasilianischer [[Geschützter Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Bahia (Schiff, 1910)|Bahia]]&amp;#039;&amp;#039;. Aufnahme vor 1914]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;977&amp;#039;&amp;#039; erreichte nach 100 Tagen Fahrt am 17. August 1945 die argentinische Küste. Die Mannschaft wurde in [[Mar del Plata]] interniert. Das [[Stalinismus|Stalin-Regime]] lancierte den Verdacht, an Bord von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;977&amp;#039;&amp;#039; wären [[Adolf Hitler]], [[Eva Braun]] und einige Getreue gewesen und dann an Land gebracht worden. Der zunächst erhobene Vorwurf der Torpedierung des brasilianischen Kreuzers &amp;#039;&amp;#039;[[Bahia (Schiff, 1910)|Bahia]]&amp;#039;&amp;#039;, der nach einer mysteriösen Explosion am 4. Juli 1945 unterging, konnte widerlegt werden. Eine Untersuchung der brasilianischen Behörden ergab später, dass die &amp;#039;&amp;#039;Bahia&amp;#039;&amp;#039; sich selbst durch einen Unfall bei einer Gefechtsübung versenkt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Rohwer]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronology of the war at sea. 1939–1945. The Naval History of World War II.&amp;#039;&amp;#039; With Special Assistance from [[Gerhard Hümmelchen]] and Thomas Weis. 3rd revised edition. Naval Institute Press, Annapolis MD 2005, ISBN 1-59114-119-2, S. 423.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
2002 wurde ein Buch veröffentlicht, in dem behauptet wurde, über 50 ranghohe Funktionäre des [[NS-Regime]]s seien mit U-Booten nach Argentinien gelangt.&amp;lt;ref&amp;gt;Juan Salinas, Carlos de Nápoli: &amp;#039;&amp;#039;Ultramar Sur. La fuga en submarinos de más de 50 jerarcas nazis a la Argentina&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Colección Biografías y Documentos.&amp;#039;&amp;#039;). Grupo Editorial Norma, Buenos Aires 2002, ISBN 987-545-075-8 (&amp;#039;&amp;#039;Ultramar Sul. A última operação secreta do Terceiro Reich. A fuga submarina de dirigentes nazistas para a Argentina e o afundamento do cruzador Bahia.&amp;#039;&amp;#039; Civilização Brasileira, Rio de Janeiro 2010, ISBN 978-85-200-0915-4).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versenkung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:U-977 is torpedoed in a test by USS Atule off Cape Cod.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;U 977&amp;#039;&amp;#039; wurde von dem US-amerikanischen U-Boot &amp;#039;&amp;#039;USS Atule&amp;#039;&amp;#039; bei einem Torpedoversuch versenkt]]&lt;br /&gt;
Am Ende wurde &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;977&amp;#039;&amp;#039;, wie auch seine Besatzung, an die USA ausgeliefert. Am 13. November 1946 wurde das Boot als [[Zielschiff]] bei Torpedoversuchen vom U-Boot &amp;#039;&amp;#039;[[USS Atule (SS-403)|Atule]]&amp;#039;&amp;#039; an der [[Ostküste der Vereinigten Staaten]] vor [[Massachusetts]] versenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarische Verarbeitung ==&lt;br /&gt;
Einige Jahre nach dem Krieg veröffentlichte der letzte Kommandant des Bootes, Heinz Schaeffer, einen Bericht über seine Zeit in der U-Bootwaffe, der auch eine ausführliche Beschreibung der letzten Fahrt von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;977&amp;#039;&amp;#039; beinhaltete. Schaeffer thematisierte hierbei Draufgängertum und Abenteuerlust.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael L. Hadley: &amp;#039;&amp;#039;Der Mythos der deutschen U-Bootwaffe.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler &amp;amp; Sohn, Hamburg 2001, ISBN 3-8132-0771-4, S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach eigenen Angaben sei das Abfassen des Textes durch damalige Zeitungsberichte und sonstige Veröffentlichungen, die behaupteten, &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;977&amp;#039;&amp;#039; habe hohe Funktionäre des Dritten Reiches nach Südamerika gebracht, motiviert gewesen.&amp;lt;ref name=Blair/&amp;gt; Das Buch &amp;#039;&amp;#039;„U-977 Geheimfahrt nach Südamerika“&amp;#039;&amp;#039; erschien 1950 im Wiesbadener Limes-Verlag und erlebte 1975 eine zweite Auflage. Im Jahr 1952 erschienen englischsprachige Ausgaben in London und New York, und eine französischsprachige in Paris. 1977 wurde das Buch ins Finnische übersetzt. Der Verlag Buch und Welt in Klagenfurt legte das Buch bis 1984 zwei weitere Male neu auf. Zudem erlebte es zwischen 1976 und 1988 zehn weitere Auflagen im Münchener Wilhelm Heyne Verlag. Unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;„66 Tage unter Wasser Die geheimnisumwobene U-Boot-Fernfahrt nach Argentinien“&amp;#039;&amp;#039; erschien eine gekürzte Ausgabe des Textes als [[Der Landser|Landser-Großband]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Schlemm: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945 in der Literatur. Eine kommentierte Bibliographie.&amp;#039;&amp;#039; Elbe-Spree-Verlag, Hamburg u. a. 2000, ISBN 3-931129-24-1, S. 76–77.&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl es Schaeffers selbsterklärtes Ziel gewesen war, den Gerüchten um eine Art von geheimer Mission zur Überführung ranghoher Nationalsozialisten, deren Vermögenswerten oder sonstiger Devotionalien nach Südamerika, oder gar zu einer Basis in der Antarktis zu verbringen, mit der Veröffentlichung wirksam entgegenzutreten, kamen solche Gerüchte immer wieder auf.&amp;lt;ref name=Blair/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher U-Boote (1935–1945)/U 751–U 1000|Liste deutscher U-Boote (1935–1945)]]&lt;br /&gt;
* [[U 234]]&lt;br /&gt;
* [[U 530]], ein weiteres nach Argentinien geflohenes Unterseeboot der Kriegsmarine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Janusz Piekałkiewicz]]: &amp;#039;&amp;#039;Seekrieg. 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Südwest-Verlag, München 1980, ISBN 3-517-00703-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20090329085015/http://www.uboatarchive.net/U-977INT.htm] Bericht der US-Navy bei [[web.archive.org]]&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/einestages/u-977-die-maer-von-hitlers-tauchgang-a-946576.html Die Mär von Hitlers Tauchgang] bei [[einestages]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44449215.html Geister-Konvoi. Nichts mit Selbstmord zu tun]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039; 36/1950 vom 6. September 1950&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 751–U 1000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0977}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ VII C]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germaniawerft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Argentinien im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1946]]&lt;/div&gt;</summary>
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