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	<title>U 861 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Enter: kat</title>
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		<updated>2026-03-19T10:20:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine|NAME=U 861&lt;br /&gt;
|VORHERIGES=U 860&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES=U 862&lt;br /&gt;
|BILD=[[Datei:Captured German U-boats outside their pen at Trondheim in Norway, 19 May 1945. BU6382.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|BILDTEXT=&amp;#039;&amp;#039;[[U 995]]&amp;#039;&amp;#039; (links) und &amp;#039;&amp;#039;U 861&amp;#039;&amp;#039; liegen im Mai 1945 vor dem [[U-Boot-Bunker Dora|Bunker Dora]] in Trondheim&lt;br /&gt;
|TYP=[[U-Boot-Klasse IX#Typ IX D2|IX D2]]&lt;br /&gt;
|FPN=54 873&lt;br /&gt;
|KL=15. Juli 1942&lt;br /&gt;
|WERFT=[[AG Weser]], [[Bremen]]&lt;br /&gt;
|BA=25. August 1941&lt;br /&gt;
|BN=1067&lt;br /&gt;
|SL=29. April 1943&lt;br /&gt;
|IS=2. September 1943&lt;br /&gt;
|KOM=2. September 1943 – 8. Mai 1945&amp;lt;br /&amp;gt;[[Korvettenkapitän]] [[Jürgen Oesten]]&lt;br /&gt;
|ES=2 Unternehmungen&lt;br /&gt;
|RES=4 Handelsschiffe (22.048 [[Bruttoregistertonnen|BRT]])&lt;br /&gt;
|VER=am 31. Dezember 1945 im Zuge von [[Operation Deadlight]] versenkt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 861&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[U-Boot|Unterseeboot]] vom [[U-Boot-Klasse IX|Typ IX D2]], das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] von der ehemaligen deutschen [[Kriegsmarine]] im [[Atlantischer Ozean|Atlantischen]] und [[Indischer Ozean|Indischen]] Ozean eingesetzt wurde und 4 Handelsschiffe mit 22.048 BRT versenkte. Das U-Boot kapitulierte am 6. Mai 1945 bei [[Trondheim]] gegenüber der [[Royal Navy|britischen Marine]], so dass die gesamte Besatzung in britische [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]] ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U 861&amp;#039;&amp;#039; war eines der sogenannten Hochsee-Boote. Es patrouillierte unter dem Kommando von Korvettenkapitän [[Jürgen Oesten]] auf zwei Unternehmungen vor [[Südafrika]] und Madagaskar, im Indischen Ozean und im südlichen Atlantik.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6, S. 529.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erste Unternehmung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NHi Vital de Oliveira.jpg|mini|links|Die Vital de Oliveira wurde von U 861 versenkt]]&lt;br /&gt;
Am 20. April 1944 lief &amp;#039;&amp;#039;U 861&amp;#039;&amp;#039; von [[Kiel]] aus zu seiner ersten Unternehmung aus. Das Boot patrouillierte auf dieser Fahrt vor der brasilianischen Küste und Südafrika, sowie bei [[Madagaskar]] und im Indischen Ozean.&amp;lt;br /&amp;gt;Auf seiner elften [[Feindfahrt]] als Kommandant, der ersten mit diesem Boot, versenkte Kommandant Oesten vor der südamerikanischen Küste den brasilianischen Truppentransporter &amp;#039;&amp;#039;Vital de Oliveira&amp;#039;&amp;#039; und den amerikanischen [[Liberty-Frachter]] &amp;#039;&amp;#039;William Gaston&amp;#039;&amp;#039;. Mit dem britischen Frachter &amp;#039;&amp;#039;Berwickshire&amp;#039;&amp;#039;, der im August versenkt wurde und dem im September attackierten griechischen Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Ioannis Fefalios&amp;#039;&amp;#039; bezifferten sich die Erfolge des Kommandanten mit diesem Boot auf insgesamt vier versenkte Schiffe.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 2001, ISBN 3-8132-0513-4, S. 302.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;U 861&amp;#039;&amp;#039; traf nach fünfmonatiger Reise am 23. September 1944 im neuen Stützpunkt [[Penang]] ein. Es folgten ruhigere Zeiten für die Mannschaft, die mit Reinigungs- und Überholungsarbeiten, aber auch kleineren Patrouillen im malaysischen Raum gefüllt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweite Unternehmung ==&lt;br /&gt;
Erst am 15. Januar 1945 lief &amp;#039;&amp;#039;U 861&amp;#039;&amp;#039; von [[Surabaya|Soerabaja]] zur Heimreise und damit zur zweiten Unternehmung aus. Die zu diesem Zeitpunkt aus Ostasien auslaufenden deutschen U-Boote, z. B. auch &amp;#039;&amp;#039;[[U 510]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[U 532]]&amp;#039;&amp;#039;, hatten eine in Deutschland dringend benötigte Fracht aus Rohstoffen, wie Zink und Gummi, aber auch Koffein an Bord.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Gejagten, 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1999, ISBN 3-453-16059-2, S. 802.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;U 861&amp;#039;&amp;#039; sollte Gefechte vermeiden und war lediglich mit zwei Torpedos zur Selbstverteidigung armiert. Zudem erfolgte das Auslaufen nicht nur unter strengster Geheimhaltung, sondern nach mehrmaligem fingierten Auslaufmanövern, zu denen die Besatzung in den Stützpunkt gerufen wurde, nur um kurze Zeit später wieder auf Landurlaub geschickt zu werden. Flottillenchef Hoppe hatte diese Täuschungsmanöver befohlen, um alliierte Spione zu verwirren. Zwei Besatzungsmitglieder verpassten dann das überraschend eingesetzte und rasch ausgeführte tatsächliche Auslaufen von &amp;#039;&amp;#039;U 861&amp;#039;&amp;#039;. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen lauerten bereits zwei amerikanische U-Boote in der Straße zwischen Bali und Lombok auf &amp;#039;&amp;#039;U 861&amp;#039;&amp;#039;. Das Boot wurde von einem japanischen Zerstörer bis in diese Straße geleitet. Hier machte Oesten einen Tieftauchversuch, wartete aber mit dem Auftauchen bis zur Nacht und fuhr dann mit voller Fahrt in Richtung des Indischen Ozeans. Eines der beiden US-amerikanischen U-Booten folgte, verlor &amp;#039;&amp;#039;U 861&amp;#039;&amp;#039; jedoch nach drei Tagen. Oesten hatte sich für einen ungewöhnlich steilen Südkurs entschlossen, womit der gegnerische Kommandant nicht gerechnet hatte. Ein Teil der Besatzung von &amp;#039;&amp;#039;U 861&amp;#039;&amp;#039; litt unter [[Dengue-Fieber]]. Zur Linderung der Symptome hatte Oesten entschieden, basierend auf den Erfahrungen der Ärzte im fernöstlichen Stützpunkt, kältere Wetterverhältnisse aufzusuchen. Nach Oestens Ansicht war der hierin begründete, ungewöhnliche Kurs von &amp;#039;&amp;#039;U 861&amp;#039;&amp;#039; der Grund dafür, dass er seinen Verfolger abschütteln konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Jochen Brennecke: &amp;#039;&amp;#039;Haie im Paradies. Der deutsche U-Boot-Krieg in Asiens Gewässern 1943–1945.&amp;#039;&amp;#039; Dramatische Originalberichte Überlebender und bisher unveröffentlichte Geheimdokumente. 10. Auflage. W. Heyne, München 1983, ISBN 3-453-00094-3, S. 191.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Boot passierte den Indischen Ozean und die Südspitze Afrikas ohne weitere Zwischenfälle und fuhr in weitem Abstand zu den kontinentalen Küsten, mitten durch den Atlantik nach Norden. Als &amp;#039;&amp;#039;U 861&amp;#039;&amp;#039; sich unterhalb von Grönland entlangtastete, wurde von der Brückenwache bei Nacht ein Eisberg übersehen. Die folgende Kollision führte zu leichten Beschädigungen im Bereich des [[Bug (Schiffbau)|Bugs]]. Mit nur noch einem Kubikmeter Treibstoff in den [[Bunkerung|Bunkerzellen]] erreichte &amp;#039;&amp;#039;U 861&amp;#039;&amp;#039; am 18. April 1945 schließlich die Basis Trondheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versenkung ==&lt;br /&gt;
Am 6. Mai 1945 kapitulierte &amp;#039;&amp;#039;U 861&amp;#039;&amp;#039; bei Trondheim, Norwegen. Das Boot wurde zwischen dem 29. Mai und dem 2. Juni 1945 über [[Scapa Flow]] nach [[Lisahally]] in den [[Hafen von Londonderry|Hafen von Derry]] überführt. Am 2. Juni 1945 kamen Jürgen Oesten und seine Mannschaft in britische Kriegsgefangenschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Oesten wurde am 2. März 1947 wieder entlassen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Lisahally aus fuhr &amp;#039;&amp;#039;U 861&amp;#039;&amp;#039; gegen Jahresende zunächst nach [[Moville]], wo es dann am 31. Dezember von dem Kutter HMS &amp;#039;&amp;#039;Freedom&amp;#039;&amp;#039; in Schlepp genommen und für die Versenkung im Rahmen der [[Operation Deadlight]] auf die Position 55°25&amp;#039;N/07°15&amp;#039;W gebracht wurde. Hier wurde &amp;#039;&amp;#039;U 861&amp;#039;&amp;#039; gegen 14:45 Uhr vom polnischen Zerstörer [[ORP Błyskawica|ORP &amp;#039;&amp;#039;Błyskawica&amp;#039;&amp;#039;]] durch Artilleriebeschuss versenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1999, ISBN 3-8132-0514-2, S. 390.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versenkungen ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Datum&lt;br /&gt;
! Schiff&lt;br /&gt;
! Flagge&lt;br /&gt;
! Tonnage in BRT&lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|20. Juli 1944&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;Vital de Oliveira&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; |{{Brasilien}}&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1737&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; |({{Coordinate|text=Lage|NS=-22.483333|EW=-41.15|type=landmark|region=XA|name=20.07.1944 Versenkung der Vital de Oliveira}})&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|24. Juli 1944&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;William Gaston&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; |{{USA}}&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|7177&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; |({{Coordinate|text=Lage|NS=-26.7|EW=-46.2|type=landmark|region=XA|name=24.07.1944 Versenkung der William Gaston}})&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|20. August 1944&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;Berwickshire&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; |{{Großbritannien}}&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|7464&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; |({{Coordinate|text=Lage|NS=-30.966667|EW=38.833333|type=landmark|region=XA|name=20.08.1944 Versenkung der Berwickshire}})&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|5. September 1944&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;Ioannis Fafalios&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; |{{Griechenland}}&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|5670&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; |({{Coordinate|text=Lage|NS=-4.333333|EW=43.95|type=landmark|region=XA|name=5.09.1944 Versenkung der Ioannis Fafalios}})&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher U-Boote (1935–1945)/U 751–U 1000|Liste deutscher U-Boote (1935–1945)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jochen Brennecke]]: &amp;#039;&amp;#039;Haie im Paradies. Der deutsche U-Boot-Krieg in Asiens Gewässern 1943–1945.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Sonderausgabe. Koehler, Hamburg 2002, ISBN 3-7822-0855-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 751–U 1000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0861}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot-Klasse IX]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschiff (AG Weser)]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1945]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Enter</name></author>
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