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	<title>U 859 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Enter: kat</title>
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		<updated>2026-03-19T10:19:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine|NAME=U 859&lt;br /&gt;
|VORHERIGES=U 858&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES=U 860&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
|BILDTEXT=&lt;br /&gt;
|TYP=[[U-Boot-Klasse IX#Typ IX D2|IX D2]]&lt;br /&gt;
|FPN=53 706&lt;br /&gt;
|KL=15. Mai 1942&lt;br /&gt;
|WERFT=[[AG Weser]], [[Bremen]]&lt;br /&gt;
|BA=05.06.1941&lt;br /&gt;
|BN=1065&lt;br /&gt;
|SL=2. März 1943&lt;br /&gt;
|IS=8. Juli 1943&lt;br /&gt;
|KOM=8. Juli 1943 – 23. September 1944&amp;lt;br /&amp;gt;[[Kapitänleutnant|Kaptl.]] [[Johann Jebsen]]&lt;br /&gt;
|ES=1 Unternehmung&lt;br /&gt;
|RES=3 Handelsschiffe (20.853 [[Bruttoregistertonnen|BRT]])&lt;br /&gt;
|VER=am 23. September 1944 in der [[Straße von Malakka]] versenkt (47 Tote, 20 Überlebende)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 859&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[U-Boot|Unterseeboot]] vom [[U-Boot-Klasse IX|Typ IX D2]], das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] von der [[Kriegsmarine]] eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von U 859 wurden drei Handelsschiffe mit 20.853 BRT versenkt, wobei insgesamt neun Seeleute starben. Es war eines der ersten Boote, welche mit einem [[Schnorchel (Schiffsteil)|Schnorchel]] ausgerüstet waren. Am 23. September 1944 wurde es etwa 23 Seemeilen vor [[Penang]] versenkt, wobei 47 Mann seiner Besatzung starben und 20 überlebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U 859&amp;#039;&amp;#039; wurde am 8. Juli 1943 unter [[Kapitänleutnant]] Johann Jebsen in Dienst gestellt. Es gehörte bis zum 31. März 1944 der 4. U-Flottille ([[Stettin]]) zwecks Ausbildung an. Dann wurde es der 12. U-Flottille ([[Bordeaux]]) als Frontboot unterstellt. Zu diesem Verband gehörten sämtliche Boote, die für den Einsatz im [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]] vorgesehen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz ===&lt;br /&gt;
Am 4. April 1944 lief &amp;#039;&amp;#039;U 859&amp;#039;&amp;#039; von [[Kiel]] zu seiner einzigen [[Feindfahrt]] aus. An Bord waren insgesamt 67 Männer. Ziel war der Stützpunkt [[Penang]] in [[Malaysia]]. Zumeist getaucht lief das Boot durch [[Kattegat]], [[Skagerrak]] und die nördliche [[Nordsee]]. Ohne Probleme erreichte es den [[Atlantik|Nordatlantik]]. Dort versenkte es am 26. April 1944 das panamaische Motorschiff &amp;#039;&amp;#039;Colin&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=54.266667|EW=-31.966667|type=landmark|region=XA|name=26.04.1944 Versenkung der Colin aus SC 157}}) mit 6255 BRT, das Schwefel geladen hatte, der in Brand geriet. Es war ein Nachzügler des Geleitzuges SC 157. Ein Mann von der &amp;#039;&amp;#039;Colin&amp;#039;&amp;#039; ertrank, während die übrigen 108 gerade noch in Rettungsbooten davonfahren konnten, bevor der nächste Torpedo traf, und gerettet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U 859&amp;#039;&amp;#039; lief nach Süden und passierte am 1. Juli 1944 das [[Kap der Guten Hoffnung]]. Vier Tage später wurde es von einer [[Consolidated PBY|Catalina]] überraschend aus der Luft angegriffen. Dabei fiel ein Matrose. Die übrigen drei Brückenwächter wurden verwundet. Das Boot kreuzte während der nächsten Wochen im Indischen Ozean. Am 28. August 1944 wurde in der [[Arabische See|Arabischen See]] der amerikanische Dampfer &amp;#039;&amp;#039;[[John Barry (Schiff)|John Barry]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=15.166667|EW=55.3|type=landmark|region=XI|name=28.08.1944 Versenkung der John Barry}}) mit 7176 BRT versenkt. Von der 81-köpfigen Besatzung ertranken zwei, während die übrigen gerettet wurden. Am 1. September 1944 versenkte &amp;#039;&amp;#039;U 859&amp;#039;&amp;#039; den britischen Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Troilus&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=14.166667|EW=61.066667|type=landmark|region=XI|name=1.09.1944 Versenkung der Troilus}}) mit 7422 BRT, wobei sechs Seeleute umkamen und 95 gerettet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem weiteres Operieren erfolglos blieb, steuerte &amp;#039;&amp;#039;U 859&amp;#039;&amp;#039; ostwärts, auf Penang zu. Am 21. September 1944 meldete es sein Einlaufen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Untergang ===&lt;br /&gt;
Zwei Tage später stand &amp;#039;&amp;#039;U 859&amp;#039;&amp;#039; am Aufnahmepunkt. Weder die Geleitfahrzeuge noch das ebenfalls angekündigte &amp;#039;&amp;#039;[[U 861]]&amp;#039;&amp;#039; waren zur Stelle. Da sich die Ankunft von &amp;#039;&amp;#039;U 861&amp;#039;&amp;#039; verzögerte, sollte &amp;#039;&amp;#039;U 859&amp;#039;&amp;#039; wegen der Gefahr durch alliierte U-Bootangriffe nicht warten, sondern allein einlaufen. Auf dem Wege zum Hafen Penang, von dem es keine 23&amp;amp;nbsp;km mehr entfernt war, wurde es am 23. September 1944 vom britischen U-Boot &amp;#039;&amp;#039;[[HMS Trenchant (P331)|HMS Trenchant]]&amp;#039;&amp;#039; torpediert und versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=5.766667|EW=100.066667|type=landmark|region=XI|name=23.09.1944 Versenkung von U 859}}). Der Torpedo traf direkt in die Offiziersmesse während einer Besprechung, so dass hierdurch mit Ausnahme des ersten Wachoffiziers Horst Klatt sämtliche Offiziere einschließlich des Kommandanten Johann Jebsen sofort ums Leben kamen. Weitere Männer kamen durch entweichendes [[Chlorwasserstoff|Chlorwasserstoffgas]] um. Das U-Boot sank auf eine Tiefe von etwa 50&amp;amp;nbsp;m. Acht Besatzungsmitgliedern einschließlich Klatt gelang es, durch das Bugraumluk zu entkommen, während elf Mann sich aus dem Heckraum an die Wasseroberfläche retteten. Die meisten von ihnen hatten einen [[Tauchretter]], doch schafften es einige auch ohne einen solchen. &amp;#039;&amp;#039;HMS Trenchant&amp;#039;&amp;#039; tauchte innerhalb weniger Minuten auf und nahm elf deutsche U-Boot-Fahrer als [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangene]] an Bord, wurde dann aber von japanischen Kriegsschiffen angegriffen und tauchte mit seinen Gefangenen wieder ab. Neun Mann aus &amp;#039;&amp;#039;U 859&amp;#039;&amp;#039;, die noch einen ganzen Tag im Wasser trieben, wurden von den Japanern gerettet und am 24. September 1944 nach Penang gebracht, wo sie nach der Kapitulation der Wehrmacht bis zum Kriegsende in Asien interniert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://riverdaleebooks.com/baudzus_interview.html |wayback=20050214013707 |text=Interview with Arthur Baudzus}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So überlebten insgesamt 20 Mann der Besatzung, während 47&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.denkmalprojekt.org/u-boote/uboote_wk2/wk2_u859.htm Heikendorf (Möltenort), Landkreis Plön, Schleswig-Holstein: U-Boot-Ehrenmal Möltenort, U-859, Typ IX D2, Schnorchelausrüstung, 12. U-Flottille Bordeaux, Frontboot. Onlineprojekt Gefallenendenkmäler]&amp;lt;/ref&amp;gt; starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jochen Brennecke]]: &amp;#039;&amp;#039;Haie im Paradies. Der deutsche U-Boot-Krieg in Asiens Gewässern 1943–1945.&amp;#039;&amp;#039; Dramatische Originalberichte Überlebender und bisher unveröffentlichte Geheimdokumente. 10. Auflage. W. Heyne, München 1983, hier S. 321–328. ISBN 3-453-00094-3.&lt;br /&gt;
* Paul Kemp: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen und österreichischen U-Boot-Verluste in beiden Weltkriegen.&amp;#039;&amp;#039; Urbes Verlag, Gräfelfing vor München 1998, ISBN 3-924896-43-7.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen U-Boot-Kommandanten.&amp;#039;&amp;#039; Geleitwort von Prof. Dr. Jürgen Rohwer, Mitglied des Präsidiums der Internationalen Kommission für Militärgeschichte. E. S. Mittler und Sohn, Hamburg/Berlin/Bonn 1996, S. 113. ISBN 3-8132-0490-1.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg/Berlin/Bonn 1997, S. 118, 211. ISBN 3-8132-0512-6.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg/Berlin/Bonn 2008, S. 302. ISBN 3-8132-0513-4.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg/Berlin/Bonn 2008, S. 292–295. ISBN 3-8132-0514-2.&lt;br /&gt;
* [[Erich Gröner]], Dieter Jung, Martin Maas: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;U-Boote, Hilfskreuzer, Minenschiffe, Netzleger.&amp;#039;&amp;#039; Bernhard &amp;amp; Graefe Verlag, München 1985, ISBN 3-7637-4802-4.&lt;br /&gt;
* [[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg – Die Gejagten 1942–1945&amp;#039;&amp;#039;. Heyne Verlag, 1999. S. 642f. ISBN 3-453-16059-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.uboat.net/boats/u859.htm &amp;#039;&amp;#039;U-859&amp;#039;&amp;#039;]. Auf Uboat.net.&lt;br /&gt;
** [https://uboat.net/allies/merchants/3237.html Colin – Panamanian Motor merchant, Uboat.net]&lt;br /&gt;
** [https://uboat.net/allies/merchants/ship/3340.html John Barry – American Steam merchant, Uboat.net]&lt;br /&gt;
** [https://uboat.net/allies/merchants/ship/3345.html Troilus – British Steam merchant, Uboat.net]&lt;br /&gt;
* [http://www.ubootarchiv.de/ubootwiki/index.php/U_859 &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boote 1935–1945, U 859.&amp;#039;&amp;#039;] Auf Ubootarchiv.de.&lt;br /&gt;
* [http://www.kbismarck.com/u-boot/usarg.htm &amp;#039;&amp;#039;Die „stählernen Särge“: Rettung aus einem versenkten U-Boot.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* Ken Wright: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.navyhistory.org.au/u-859-from-germany-to-penang/3/ U-859 – From Germany to Penang.]&amp;#039;&amp;#039; Naval Historical Review, 2007. Naval Historical Society of Australia ([https://www.navyhistory.org.au/u-859-from-germany-to-penang/ S. 1], [https://www.navyhistory.org.au/u-859-from-germany-to-penang/2/ S. 2], [https://www.navyhistory.org.au/u-859-from-germany-to-penang/3/ S. 3])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 751–U 1000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0859}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot-Klasse IX]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschiff (AG Weser)]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße von Malakka]]&lt;/div&gt;</summary>
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