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	<title>U 764 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T01:58:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U_764&amp;diff=1453538&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ambross07: Linkfix, Kleinkram mit AWB</title>
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		<updated>2024-09-18T19:44:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix, Kleinkram mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine&lt;br /&gt;
|NAME=U 764&lt;br /&gt;
|VORHERIGES=U 763&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES=U 765&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
|BILDTEXT=&lt;br /&gt;
|TYP=[[U-Boot-Klasse VII#Typ VII C|VII C]]&lt;br /&gt;
|FPN= [[Feldpostnummer|51 834]]&lt;br /&gt;
|KL= 1. Februar 1941&lt;br /&gt;
|WERFT= [[Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven]]&lt;br /&gt;
|BA= 15. August 1940&lt;br /&gt;
|BN= 147&lt;br /&gt;
|SL= 13. März 1943&lt;br /&gt;
|IS= 6. Mai 1943&lt;br /&gt;
|KOM=[[Kapitänleutnant]] Hans-Kurt von Bremen&lt;br /&gt;
|FL=*8. U-Flottille Ausbildungsboot&amp;lt;br /&amp;gt; Mai 1943 – Oktober 1943&lt;br /&gt;
*[[9. U-Flottille]] Frontboot&amp;lt;br /&amp;gt; November 1943 – September 1944&lt;br /&gt;
*[[11. U-Flottille]] Frontboot&amp;lt;br /&amp;gt; Oktober 1944 – Mai 1945&lt;br /&gt;
|ES=9 [[Feindfahrt]]en&lt;br /&gt;
|RES=*2 Schiffe&lt;br /&gt;
*1 Kriegsschiff&lt;br /&gt;
|VER=am 14. Mai 1945 im [[Loch Eriboll]] kapituliert&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 764&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[U-Boot|Unterseeboot]] des Typs [[U-Boot-Klasse VII|VII C]], ein so genanntes „Atlantikboot“. Es wurde durch die [[Kriegsmarine]] während des [[U-Boot-Krieg]]es eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die &amp;#039;&amp;#039;Kriegsmarinewerft&amp;#039;&amp;#039; in erster Linie traditionsgemäß mit der Ausrüstung und Reparatur von [[Kriegsschiff]]en beauftragt war, war sie ebenfalls bereits seit Kriegsbeginn in das U-Bootbauprogramm eingebunden. Ab 1942 war die Fertigstellung von jährlich 12 U-Booten vorgesehen. Dieser Umfang konnte nie erreicht werden. Die Kriegsmarinewerft lieferte bis 1944 insgesamt 27 U-Boote aus, alle vom Typ VII C. &amp;#039;&amp;#039;U 764&amp;#039;&amp;#039; war Bestandteil des zweiten Bauauftrags, der an diese Werft vergeben wurde. Es war eines von neun VII C-Booten, die im Jahr 1943 in Wilhelmshaven fertiggestellt werden konnten. Ein VII C-Boot hatte eine Länge von 67 m und eine Verdrängung von 865 m³ unter Wasser. Es verfügte über zwei Dieselmotoren, die über Wasser eine Geschwindigkeit von 17 [[Knoten (Einheit)|kn]] ermöglichten. Bei der Unterwasserfahrt trieben zwei Elektromotoren das Boot zu einer Geschwindigkeit von 7 kn an. Die Bewaffnung bestand bis 1944 aus einer 8,8-cm-Kanone und einer 2,0-cm-[[Flugabwehrkanone|Flak]] an Deck, sowie vier Bugtorpedorohren und einem Hecktorpedorohr. Üblicherweise führte ein VII C-Boot 14 Torpedos mit sich. &amp;#039;&amp;#039;U 764&amp;#039;&amp;#039; war mit einem Schnorchel ausgestattet. Dies ist ein Be- und Entlüftungsschlauch, der an einem ausklappbaren Mast befestigt ist und am oberen Ende über einen Schwimmer verfügt. Der Schnorchel gewährleistet die Abfuhr der Dieselgase, so dass ein Schnorchelboot unter Wasser die Dieselmotoren nutzen kann. Gleichzeitig ermöglicht die Frischluftzufuhr längere Unterwasserfahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommandant ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*6. Mai 1943 – 14. Mai 1945&lt;br /&gt;
[[Datei:von-Bremen.jpg|mini|links|hochkant=0.4]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans-Kurt von Bremen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde am 11. August 1918 in [[Goslar]] geboren und trat im Jahr 1938 in die [[Kriegsmarine]] ein. Er war als [[Offizieranwärter|Offiziersanwärter]] Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Crew (Marineoffiziere)|Crew 38]]&amp;#039;&amp;#039;. Bis zum Frühjahr 1941 diente er als [[Wachoffizier]] bei der [[Minensuchflottillen#12. Minensuchflottille (1)|12. Minensuchflottille]]; anschließend absolvierte seine U-Bootausbildung. Im Juli 1941 wurde Leutnant zur See von Bremen für kurze Zeit im operativen Stab des [[Karl Dönitz|B.d.U.]] eingesetzt, bis er zur [[Baubelehrung]] bezüglich &amp;#039;&amp;#039;[[U 598]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Hamburg]] beordert wurde. Auf diesem Boot, das im November unter [[Oberleutnant zur See]] Gottfried Holtorf in Dienst gestellt wurde, fuhr Hans-Kurt von Bremen bis März 1943 als 1. WO. Am 1. April 1943 wurde Hans-Kurt von Bremen zum [[Kapitänleutnant]] befördert. Im Mai desselben Jahres nahm er an der Baubelehrung zu &amp;#039;&amp;#039;U 764&amp;#039;&amp;#039; teil, das er am 6. Mai als Kommandant in Dienst stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bei Indienststellung war &amp;#039;&amp;#039;U 764&amp;#039;&amp;#039; zunächst der 8. U-Flottille unterstellt. Die erste Feindfahrt, die das Boot in ein Operationsgebiet in Nähe [[Neufundland]]s sowie vor die [[Spanien|spanische Küste]] führte, endete in [[Brest (Finistère)|Brest]], wo &amp;#039;&amp;#039;U 764&amp;#039;&amp;#039; der dort stationierten [[9. U-Flottille]] unterstellt wurde, bei der es bis September 1944 verblieb. Im Oktober verlegte das Boot nach [[Bergen (Norwegen)|Bergen]] und war dort bis Kriegsende der [[11. U-Flottille]] unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampfhandlungen ===&lt;br /&gt;
Auf der ersten [[Feindfahrt]] – gleichzeitig die Verlegungsfahrt nach Brest – wurde &amp;#039;&amp;#039;U 764&amp;#039;&amp;#039; der U-Bootgruppe &amp;#039;&amp;#039;Weddigen&amp;#039;&amp;#039; zugeteilt, die insgesamt 15 Boote umfasste. Ende November attackierte die &amp;#039;&amp;#039;Gruppe Weddigen&amp;#039;&amp;#039; die vereinigt fahrenden Konvois MKS 31 und SL 140. &amp;#039;&amp;#039;U 764&amp;#039;&amp;#039; schoss einen akustisch gesteuerten [[Zaunkönig (Torpedo)|T-5-Torpedo]] auf einen Zerstörer ab. Nach einer Detonation, die diesem Torpedo zugeordnet werden konnte&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2001, S. 299.&amp;lt;/ref&amp;gt; waren Sinkgeräusche zu vernehmen, die Kommandant von Bremen als Erfolg deutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 28. November 1943 ein unidentifizierter Zerstörer versenkt gemeldet, bis heute unbestätigt&amp;lt;ref&amp;gt;Clay Blair: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Gejagten, 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1999, ISBN 3-453-16059-2, S. 533.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühling 1944 operierte &amp;#039;&amp;#039;U 764&amp;#039;&amp;#039; von Brest aus, beispielsweise vor Nordirland und unternahm einen Tieftauchversuch in der [[Biskaya]]. Als Teil der &amp;#039;&amp;#039;U-Bootgruppe Igel&amp;#039;&amp;#039; gelang es von Bremen am 3. Februar den Konvoi ON 222 aufzuspüren, der aus 51 Handelsschiffen bestand. Er beließ es aber bei der Meldung und zog sich vom Konvoi zurück, ohne einen Angriff zu fahren. Am 6. Juni lief &amp;#039;&amp;#039;U 764&amp;#039;&amp;#039; mit sechs weiteren Booten zur Abwehr der [[Operation Overlord]] in den [[Ärmelkanal]] von Bremen gelang die Torpedierung eines gegnerischen Kriegsschiffes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 15. Juni britische Fregatte &amp;#039;&amp;#039;[[Blackwood (Schiff, 1943)|Blackwood]]&amp;#039;&amp;#039; stark beschädigt, das Schiff sank am folgenden Tag ({{Coordinate|text=Lage|NS=50.116667|EW=-2.25|type=landmark|region=XA|name=15.06.1944 Versenkung der HMS Blackwood}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl vom [[Karl Dönitz|B.d.U.]] deutlich der Einsatz &amp;#039;&amp;#039;„..auch unter der Gefahr des Verlustes des eigenen Bootes...“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert A. Werner: &amp;#039;&amp;#039;Die eisernen Särge.&amp;#039;&amp;#039; Vorwort von [[Hans Hellmut Kirst]]. Hoffmann u. Campe, Hamburg 1970, ISBN 3-455-08150-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; befohlen war, brachte von Bremen das Boot, bis auf einen Bruch im Schnorchel unbeschädigt, am 6. August nach Brest zurück. Von dort lief &amp;#039;&amp;#039;U 764&amp;#039;&amp;#039; zur Überführung nach [[Norwegen]] aus und attackierte auf der Fahrt erneut Schiffe der [[Alliierte]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 20. August 1944 britisches Frachtschiff, &amp;#039;&amp;#039;Coral&amp;#039;&amp;#039; mit 638 [[Bruttoregistertonne|BRT]] versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=50.216667|EW=-0.8|type=landmark|region=XA|name=20.08.1944 Versenkung der Coral aus ETC 72}})&lt;br /&gt;
* 25. August 1944 Landungsschiff &amp;#039;&amp;#039;LCT-1074&amp;#039;&amp;#039; versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=49.833333|EW=-0.75|type=landmark|region=XA|name=25.08.1944 Versenkung von LCT-1074}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Bergen, wo das Boot an Weihnachten 1944 angekommen war, fuhr &amp;#039;&amp;#039;U 764&amp;#039;&amp;#039; zu vier weiteren Feindfahrten aus, konnte aber keine weiteren Versenkungen erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kapitulation und Versenkung ===&lt;br /&gt;
Am 26. April 1945 lief &amp;#039;&amp;#039;U 764&amp;#039;&amp;#039; zur achten Feindfahrt aus. Als Operationsgebiet war das englische Seegebiet vorgesehen. Kapitänleutnant von Bremen ergab sich am 14. Mai 1945 im schottischen Fjord [[Loch Eriboll]]. &amp;#039;&amp;#039;U 764&amp;#039;&amp;#039; wurde im Rahmen der [[Operation Deadlight]] am 3. Januar 1946 durch Artilleriebeschuss nördlich von [[Irland]] versenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Fock: &amp;#039;&amp;#039;Flottenchronik.&amp;#039;&amp;#039; 2000, S. 169.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Jäger. 1939–1942.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1998, ISBN 3-453-12345-X.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen U-Boot-Kommandanten.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1996, ISBN 3-8132-0490-1.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 2001, ISBN 3-8132-0513-4.&lt;br /&gt;
* Harald Fock: &amp;#039;&amp;#039;Flottenchronik. Die an den beiden Weltkriegen beteiligten aktiven Kriegsschiffe und ihr Verbleib. Eine Kompilation.&amp;#039;&amp;#039; Überarbeitete und erweiterte Fassung 2000. Koehlers Verlagsgesellschaft, Hamburg 2000, ISBN 3-7822-0788-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 751–U 1000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0764}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ VII C]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marinewerft Wilhelmshaven]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U764]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1946]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ambross07</name></author>
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