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	<title>U 741 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ambross07: HC: Entferne Kategorie:Militärschiff von Schichau; Ergänze Kategorie:Militärschiff (Schichau)</title>
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		<updated>2026-03-07T21:55:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Milit%C3%A4rschiff_von_Schichau&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Militärschiff von Schichau (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Militärschiff von Schichau&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Milit%C3%A4rschiff_(Schichau)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Militärschiff (Schichau) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Militärschiff (Schichau)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine&lt;br /&gt;
| NAME = U 741&lt;br /&gt;
| VORHERIGES = U 740&lt;br /&gt;
| NÄCHSTES = U 742&lt;br /&gt;
| BILD = &lt;br /&gt;
| BILDTEXT = &lt;br /&gt;
| TYP = [[U-Boot-Klasse VII|VII]]C&lt;br /&gt;
| FPN = [[Feldpostnummer|41 306]]&lt;br /&gt;
| KL = 30. April 1942&lt;br /&gt;
| WERFT = [[Schichau-Werke|F. Schichau Werft]], [[Danzig]]&lt;br /&gt;
| BA = 5. Juni 1941&lt;br /&gt;
| BN = 1544&lt;br /&gt;
| SL = 4. Februar 1943&lt;br /&gt;
| IS = 10. April 1943&lt;br /&gt;
| KOM = Oberleutnant zur See (der Reserve) Gerhard Palmgren&lt;br /&gt;
| FL =&lt;br /&gt;
* 8. U-Flottille Ausbildungsboot&amp;lt;br /&amp;gt; April 1943 bis Oktober 1943&lt;br /&gt;
* [[1. U-Flottille]] Frontboot&amp;lt;br /&amp;gt; November 1943 bis August 1944&lt;br /&gt;
| ES = 5 [[Feindfahrt]]en&lt;br /&gt;
| RES = 1 Kriegsschiff (246 t)&lt;br /&gt;
| VER = am 15. August 1944 im [[Ärmelkanal]] versenkt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 741&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[Unterseeboot]] des Typs [[U-Boot-Klasse VII|VII&amp;amp;nbsp;C]]. Es wurde von der [[Kriegsmarine]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] im Jahr 1944 im Nordatlantik und in der [[Biskaya]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
Die [[Schichau-Werke|F. Schichau Werft]] in Danzig wurde erst nach der [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|deutschen Besetzung Polens]] in die Kriegsrüstung eingebunden und baute von 1941 bis 1944 insgesamt 62 VII-C-Boote. &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;741&amp;#039;&amp;#039; war ein sogenanntes „Atlantikboot“ aus einer im Juni 1941 in Auftrag gegebenen Baureihe, die insgesamt sechs Boote umfasste: U&amp;amp;nbsp;741 bis U&amp;amp;nbsp;746. Ein VII-C-Boot hatte eine Länge von 66,5 m und verdrängte 760 t Wasser. Es machte mit seinem 3000 PS starken Dieselantrieb über Wasser bis zu 17 [[Knoten (Einheit)|Knoten]] Fahrt und hatte eine maximale Reichweite von 9500 [[Seemeile]]n. Als Wappen trug &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;741&amp;#039;&amp;#039; am Turm eine Palme im Wüstensand – wie bei vielen der deutschen U-Bootwappen eine Anspielung auf den Namen des Kommandanten Gerhard Palmgren.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Högel: &amp;#039;&amp;#039;Embleme, Wappen, Malings deutscher U-Boote 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Koehlers Verlagsgesellschaft, Hamburg 2009, ISBN 978-3-7822-1002-7, S. 142.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schnorchelboot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U 741&amp;#039;&amp;#039; war mit einem [[Schnorchel (Schiffsteil)|Schnorchel]] ausgestattet, der eine längere Unterwasserfahrt ermöglichte. Da diese Modifikation einerseits eine Frischluftzufuhr gewährleistete und andererseits die giftigen Dieselabgase abführte, hatten &amp;#039;&amp;#039;„Schnorchelboote“&amp;#039;&amp;#039; längere Verweilzeiten unter Wasser. Die Dieselmaschinen konnten unter Wasser genutzt werden und das Boot war vor dem Entdecktwerden besser geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der U-Bootschnorchel war bei den Booten vom Typ VII als umklappbarer Mast mit innenliegenden Röhren für Zu- und Abluft ausgeführt, der zusätzlich am oberen Ende über einen Schwimmer verfügte. Der Schwimmer verhinderte beim Unterschneiden des Schnorchels unter die Wasseroberfläche, dass Wasser angesaugt wurde und so in das getauchte Boot gelangte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kritik am Schnorchelsystem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Einsatz des Schnorchels wurde von den Besatzungen der U-Boote kritisiert. Mannschaften äußerten die Befürchtung, der Schwimmer des Schnorchels sei auf der Meeresoberfläche leicht zu entdecken und sein Unterschneiden bei unruhigerer See provoziere ein Vakuum im Bootsinneren. Außerdem sei die Ableitung der Dieselabgase unzureichend und das Gasaufkommen führe zu Schwindel bis hin zur Ohnmacht. Funker berichteten, ein „schnorchelndes“ Boot verursache Störgeräusche, die das Erlauschen von möglichen Feindfahrzeugen unmöglich machten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Kommandant war vom 10. April 1943 bis zum Untergang am 15. August 1944 Gerhard Palmgren (* 1919 in Kassel), vorher [[Wachoffizier|Erster Wachoffizier]] auf &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;441]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;741&amp;#039;&amp;#039; fuhr bis Oktober 1943 als Ausbildungsboot bei der in Danzig stationierten 8. U-Flottille in der Ostsee. Am 1. November desselben Jahres wurde das Boot der [[1. U-Flottille]] als Frontboot (zum Teil mit Transportaufgaben betraut) zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. November 1943 brach &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;741&amp;#039;&amp;#039; von Kiel aus zur ersten Feindfahrt auf, in deren Verlauf das Boot westlich von [[Irland]] im Nordatlantik operierte. Am 27. Januar lief &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;741&amp;#039;&amp;#039; dann schließlich in [[Brest (Finistère)|Brest]] ein, dem Stützpunkt der [[1. U-Flottille]]. Von dort aus unternahm &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;741&amp;#039;&amp;#039; noch drei weitere Feindfahrten, jedoch ohne Schiffe zu versenken oder zu beschädigen. Die letzte dieser Fahrten endete im Juli 1944 im befestigten Hafen von [[Le Havre]]. Der Schnorchel von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;741&amp;#039;&amp;#039; war am 12. Juli von einem alliierten Schiff gerammt und stark beschädigt worden. Kommandant Palmgren entschloss sich, Le Havre anzulaufen – entgegen dem Befehl des Flottillenchefs [[Hans-Rudolf Rösing]], nach Brest zurückzukehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;741&amp;#039;&amp;#039; lief am 3. August 1944 von Le Havre zu seiner letzten Feindfahrt aus. Strategisches Ziel des Einsatzes war die Teilnahme an der Abwehr der [[Operation Overlord]]. Als Operationsgebiet war der Le Havre vorgelagerte Teil des [[Ärmelkanal]]s vorgesehen. Am 15. August torpedierte und versenkte &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;741&amp;#039;&amp;#039; beim Angriff auf den Konvoi FTM&amp;amp;nbsp;69 ein britisches Infanterielandungsboot (HMS LST&amp;amp;nbsp;404) mit 246 [[Registertonne#Bruttoregistertonne|BRT]] ({{Coordinate|text=Lage|NS=50.033333|EW=-0.633333|type=landmark|region=XA|name=15.08.1944 Versenkung der HMS LST 404 aus FTM 69}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HMS Orchis (K76) IWM FL 4270.jpg|mini|HMS Orchis rettete den Maschinenmaat Leo Leuwer, den einzigen Überlebenden von U&amp;amp;nbsp;741]]&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die Torpedierung von &amp;#039;&amp;#039;LST 404&amp;#039;&amp;#039; legte Kommandant Palmgren das Boot vorsichtshalber in 60 [[Meter]]n Tiefe auf Grund. Dennoch wurde &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;741&amp;#039;&amp;#039; durch die britischen [[Korvette]] &amp;#039;&amp;#039;HMS Orchis&amp;#039;&amp;#039; per [[Anti Submarine Detection Investigation Committee|ASDIC]] erfasst. Die &amp;#039;&amp;#039;Orchis&amp;#039;&amp;#039; attackierte das deutsche U-Boot mit [[Hedgehog (Granatwaffe)|U-Jagd-Mörsern]] sowie [[Wasserbombe (Kampfmittel)|Wasserbomben]] und zerstörte das Vorschiff des U-Bootes bis zur Tauchunfähigkeit ({{Coordinate|text=Lage|NS=50.333333|EW=-0.566667|type=landmark|region=XA|name=15.08.1944 Versenkung von U&amp;amp;nbsp;741}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gelang einer kleinen Gruppe, sich im unbeschädigten Hinterschiff von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;741&amp;#039;&amp;#039; zu sammeln und einen Auftauchversuch unter Zuhilfenahme der [[Tauchretter]] zu unternehmen. Die hierfür notwendige Flutung des Hinterschiffs dauerte allerdings länger, als die Kapazität der Tauchretter reichte. Nur einem Mann, der über einen zweiten Tauchretter verfügte, gelang es schließlich, die Oberfläche zu erreichen. Der Mann wurde von der Korvette &amp;#039;&amp;#039;Orchis&amp;#039;&amp;#039; gerettet.&lt;br /&gt;
Leo Leuwer starb im Alter von 93 Jahren in Essen am 20. Oktober 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Gejagten, 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1999, ISBN 3-453-16059-2.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u.&amp;amp;nbsp;a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u.&amp;amp;nbsp;a. 2001, ISBN 3-8132-0513-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 501–U 750}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0741}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ VII C]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschiff (Schichau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U741]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ambross07</name></author>
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