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	<title>U 722 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T08:39:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U_722&amp;diff=1429569&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KlauRau: Kleinkram</title>
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		<updated>2023-11-09T03:43:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine&lt;br /&gt;
|NAME=U 722&lt;br /&gt;
|VORHERIGES=U 721&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES=U 723&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
|BILDTEXT=&lt;br /&gt;
|TYP=[[U-Boot-Klasse VII#Typ VII C|VII C]]&lt;br /&gt;
|FPN= [[Feldpostnummer|54 762]]&lt;br /&gt;
|KL= 21. Dezember 1942&lt;br /&gt;
|WERFT=[[Stülcken-Werft|H.C. Stülcken Sohn]], Hamburg&lt;br /&gt;
|BA= 25. August 1941&lt;br /&gt;
|BN= 788&lt;br /&gt;
|SL= 21. September 1943&lt;br /&gt;
|IS= 12. Dezember 1943&lt;br /&gt;
|KOM=Leutnant zur See (der Reserve) Hans-Heinrich Reimers&lt;br /&gt;
|FL=*31. U-Flottille Ausbildungsboot &amp;lt;br&amp;gt; Dezember 1943 – Juli 1944&lt;br /&gt;
*[[1. U-Flottille]] Frontboot &amp;lt;br&amp;gt; August – September 1944&lt;br /&gt;
*[[11. U-Flottille]] Frontboot &amp;lt;br&amp;gt; Oktober 1944 – März 1945 &lt;br /&gt;
|ES=5 [[Feindfahrt]]en&lt;br /&gt;
|RES=2 Schiffe&lt;br /&gt;
|VER=am 27. März 1945 im Nordatlantik versenkt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 722&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[U-Boot|Unterseeboot]] des Typs [[U-Boot-Klasse VII|VII C]]. Es wurde durch die [[Kriegsmarine]] während des [[U-Boot-Krieg]]es in den Jahren 1944 und 1945 in der [[Ostsee]] und im Nordatlantik eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Technische Daten==&lt;br /&gt;
Ab Anfang 1940 produzierte die Hamburger Werft [[Stülcken-Werft|H.C. Stülcken Sohn]] ausschließlich für den deutschen U-Bootbau. Von 1941 bis 1945 wurden 24 Boote vom Typ VII C und VII C/41 abgeliefert. Ein VII C-Boot hatte eine Länge von 66,5 m und verdrängte 760 t Wasser. Angetrieben durch den 3000 PS starken Dieselantrieb machte ein solches Boot über Wasser bis zu 17 Knoten Fahrt und hatte eine maximale Reichweite von 9500 [[Seemeile]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schnorchelboot===&lt;br /&gt;
Wie viele U-Boote zu dieser Zeit war auch  &amp;#039;&amp;#039;U 722&amp;#039;&amp;#039; mit einem [[Schnorchel (Schiffsteil)|Schnorchel]] ausgestattet, der an einem umklappbaren Mast angebracht war und eine längere Unterwasserfahrt ermöglichte. So ein Schnorchel gewährleistete die Frischluftzufuhr und leitete gleichzeitig die giftigen Abgase der Dieselmotoren ab. Somit war es möglich, den Diesel unter Wasser zu betreiben, was eine Entdeckung des Bootes unwahrscheinlicher machte und seine mögliche Maximalgeschwindigkeit erhöhte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser Vorteile war der Schnorchel bei den Besatzungen nicht beliebt. Die Männer befürchteten, dass der obere Schwimmer des Schnorchels auf dem Wasser klar zu erkennen sei. Feindliche Schiffe könnten so das Boot orten, während man selbst „blind“ wäre. Er war auch mittels Radar zu orten. &lt;br /&gt;
Bei unruhigerer See geriet der Schnorchel zudem häufig unter die Wasseroberfläche, wodurch im Boot ein Unterdruck entstand. Es sind Berichte von zahlreichen Trommelfellrissen und Augenschäden überliefert. Die sich ausbreitenden Dieselabgase wurden anscheinend auch bei „freiem“ Schnorchel nur unzureichend abgeleitet und führten oft zu Schwindel bis hin zur Ohnmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kommandant==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 12. Dezember 1943 bis 27. März 1945&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans-Heinrich Reimers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde am 19. Oktober 1916 in [[Neumünster]] geboren und trat im Oktober 1939 in die Kriegsmarine ein. Von 1941 bis 1943 fuhr er als Wachoffizier auf &amp;#039;&amp;#039;[[U 454]]&amp;#039;&amp;#039; und absolvierte anschließend den U-Bootkommandantenlehrgang bei der 24. U-Flottille. Im Sommer 1943 befehligte er &amp;#039;&amp;#039;[[U 983]]&amp;#039;&amp;#039; und übernahm schließlich im Dezember desselben Jahres das Kommando auf &amp;#039;&amp;#039;U 722&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U 722&amp;#039;&amp;#039; fuhr von Dezember 1943 bis Juli 1944 als Ausbildungsboot und war der 31. U-Flottille unterstellt. Am 1. August 1944 wurde das Boot der [[1. U-Flottille]] zugeteilt und blieb bis zu deren Auflösung ohne Einsatz. Im Herbst desselben Jahres wurde es schließlich der [[11. U-Flottille]] unterstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===U 722 als Transportboot=== &lt;br /&gt;
Das Boot operierte zunächst ausschließlich in der Ostsee und unternahm Fahrten zwischen [[Horten (Norwegen)|Horten]] und &amp;#039;&amp;#039;Marviken&amp;#039;&amp;#039;. Zur Versorgung der deutschen Garnison in [[Saint-Nazaire|St. Nazaire]], die von alliierten Truppen eingekesselt war, lief &amp;#039;&amp;#039;U 722&amp;#039;&amp;#039;, beladen mit Panzerabwehrwaffen und Munition, am 16. Oktober 1944 in Richtung Frankreich aus. Das Boot erreichte den Bestimmungsort Ende November desselben Jahres, nahm dort Fracht, Treibstoff und vier Passagiere auf und erreichte zum Jahresende [[Bergen (Norwegen)|Bergen]].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kampfhandlungen===&lt;br /&gt;
Auf der Transportfahrt von St. Nazaire nach Bergen versenkte &amp;#039;&amp;#039;U 722&amp;#039;&amp;#039; Mitte Dezember einen unidentifizierten Dampfer mit einem akustischen [[Zaunkönig (Torpedo)|Torpedo]]. Der Untergang des Schiffes konnte nicht beobachtet werden. Obwohl Kommandant Reimers auf seiner letzten Fahrt  keine Erfolge meldete, wird auch die Versenkung des britischen Schiffes &amp;#039;&amp;#039;Inger Toft&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;U 722&amp;#039;&amp;#039; zugeschrieben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* 13. Dezember 1944 ein unidentifizierter Frachtdampfer versenkt&lt;br /&gt;
* 16. März 1945 der britische Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Inger Toft&amp;#039;&amp;#039; mit 2190 [[Bruttoregistertonne|BRT]] ({{Coordinate|text=Lage|NS=57.416667|EW=-6.866667|type=landmark|region=XA|name=16.03.1945 Versenkung der Inger Toft aus RU 156}})		 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Versenkung===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U 722&amp;#039;&amp;#039; fuhr Ende Februar von [[Trondheim|Drontheim]] zu seiner letzten Feindfahrt aus. Als Operationsgebiet war die Gegend um die [[Hebriden]] im Nordatlantik vorgesehen. Am 27. März 1945 wurde das Boot durch [[Wasserbombe (Kampfmittel)|Wasserbombe]]n von den britischen [[Geleitzerstörer]]n  &amp;#039;&amp;#039;HMS Fitzroy&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;HMS Redmill&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;HMS Byron&amp;#039;&amp;#039; versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=57.15|EW=-6.916667|type=landmark|region=XA|name=27.03.1945 Versenkung von U 722}}). Alle 44 Mann der Besatzung kamen ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Gejagten, 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1999, ISBN 3-453-16059-2.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 2001, ISBN 3-8132-0513-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 501–U 750}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0722}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ VII C]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stülcken-Werft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U722]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KlauRau</name></author>
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