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	<title>U 629 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U_629&amp;diff=1509228&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Enter: kat</title>
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		<updated>2026-03-19T18:51:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine&lt;br /&gt;
|NAME=U 629&lt;br /&gt;
|VORHERIGES=U 628&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES=U 630&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
|BILDTEXT=&lt;br /&gt;
|TYP=[[U-Boot-Klasse VII#Typ VII C|VII C]]&lt;br /&gt;
|FPN= [[Feldpostnummer|07 337]]&lt;br /&gt;
|KL= 23. August 1941&lt;br /&gt;
|WERFT= [[Blohm + Voss|Blohm &amp;amp; Voss]], Hamburg&lt;br /&gt;
|BA= 15. August 1940&lt;br /&gt;
|BN= 129&lt;br /&gt;
|SL= 12. Mai 1942&lt;br /&gt;
|IS= 2. Juli 1942&lt;br /&gt;
|KOM=[[Oberleutnant zur See]] Hans Helmuth Bugs&lt;br /&gt;
|FL=*5. U-Flottille Ausbildungsboot &amp;lt;br&amp;gt; Juni 1942 – November 1942 &lt;br /&gt;
*[[11. U-Flottille]] Frontboot &amp;lt;br&amp;gt; Dezember 1942 – Oktober 1943&lt;br /&gt;
*[[1. U-Flottille]] Frontboot &amp;lt;br&amp;gt; November 1943 – Juni 1944&lt;br /&gt;
|ES=11 Unternehmungen&lt;br /&gt;
|RES=keine&lt;br /&gt;
|VER=am 7. Juni 1944 im [[Ärmelkanal]] versenkt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 629&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[U-Boot|Unterseeboot]] des Typs [[U-Boot-Klasse VII|VII C]], ein so genanntes „Atlantikboot“. Es wurde durch die [[Kriegsmarine]] während des [[U-Boot-Krieg]]es – unter anderem zur Errichtung einer Wetterstation – eingesetzt und im Verlauf der [[Operation Overlord]] versenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
Ein VII C-Boot hatte eine Länge von 67 m und eine Verdrängung von 865 m³ unter Wasser. Es verfügte über zwei Dieselmotoren, die über Wasser eine Geschwindigkeit von 17 [[Knoten (Einheit)|kn]] ermöglichten. Bei der Unterwasserfahrt trieben zwei Elektromotoren das Boot zu einer Geschwindigkeit von 7 kn an. Die Bewaffnung bestand bis 1944 aus einer 8,8&amp;amp;nbsp;cm Kanone und einer 2,0&amp;amp;nbsp;cm [[Flak]] an Deck sowie vier Bugtorpedorohren und einem Hecktorpedorohr. Üblicherweise führte ein VII C-Boot 14 [[Torpedo]]s mit sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommandant ==&lt;br /&gt;
Kommandant des Bootes war von der Indienststellung am 2. Juli 1942 bis zur Versenkung am 7. Juni 1944 [[Oberleutnant zur See]] Hans Helmuth Bugs. Er wurde am 11. März 1917 in [[Angermünde]] geboren und trat 1937 in die Kriegsmarine ein. Nach seiner Beförderung zum Leutnant zur See diente er zunächst als [[Wachoffizier]] auf dem Artillerie-Schulschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Brummer (Schiff, 1936)|Brummer]]&amp;#039;&amp;#039; und danach als Zugoffizier bei der Ersatzmarineabteilung und bis zum Sommer 1940 der Marine-Flak Abteilung. Im Anschluss daran absolvierte er seine U-Bootsausbildung und wurde Kompanieoffizier bei der [[Unterseebootslehrdivision#1. U-Lehrdivision|1. U-Lehrdivision]] in [[Baltijsk|Pillau]]. Vom August 1941 bis zum Mai 1942 fuhr  Bugs als 1. Wachoffizier auf &amp;#039;&amp;#039;[[U 435]]&amp;#039;&amp;#039; und übernahm, im Anschluss an seinen Kommandantenlehrgang bei der [[24. U-Flottille]], das Kommando auf &amp;#039;&amp;#039;U 629&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgeschichte ==&lt;br /&gt;
Bugs führte auf einem Dutzend Fahrten Operationen zwischen [[Hammerfest]] und [[Spitzbergen (Inselgruppe)|Spitzbergen]], [[Narvik]] und [[Jan Mayen]] durch. Unter anderem handelte es sich um Minenunternehmungen:&lt;br /&gt;
*Juli 1943 – Verminung der östlichen [[Petschora (Fluss)|Pećora-Bucht]]&lt;br /&gt;
*August 1943 – Verminung vor der Timan-Küste in der südlichen [[Barentssee]]&lt;br /&gt;
*September 1943 – Verminung der Reede von Anderma an der [[Karasee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wetterfunkgerät „Robert“ ===&lt;br /&gt;
Im August 1943 lief &amp;#039;&amp;#039;U 629&amp;#039;&amp;#039; von [[Hammerfest]] in Richtung Spitzbergen aus. An Bord befand sich eine ungewöhnliche Ladung: Einige Schlitten, ein [[Schlauchboot]] mit kräftigem Außenbordmotor und ein technisches Erzeugnis der [[Siemens-Schuckertwerke]] mit der Bezeichnung „WFL 24“. Dabei handelte es sich um ein selbständig arbeitendes Gerät zur Wetterbeobachtung, welches in seine Einzelteile zerlegt auf dem gesamten U-Boot verteilt war. Die Mannschaft unterstützte die Meteorologen beim Errichten des Wetterfunkgerätes, das den Namen „Robert“ trug, nahm dessen erste automatische Funksprüche auf und kehrte am 16. Juli nach Hammerfest zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rettungseinsatz ===&lt;br /&gt;
Im Dezember 1943 operierte &amp;#039;&amp;#039;U 629&amp;#039;&amp;#039; im Nordatlantik, als es einen Hilferuf von &amp;#039;&amp;#039;U 284&amp;#039;&amp;#039; empfing. Dieses Boot war am 16. Dezember in Seenot geraten: es hatte einen schweren Wassereinbruch erlitten, der vermutlich infolge eines Bedienungsfehlers während des routinemäßigen Lenzens aufgetreten war. &amp;#039;&amp;#039;U 629&amp;#039;&amp;#039; nahm die gesamte Besatzung von &amp;#039;&amp;#039;U 284&amp;#039;&amp;#039; auf und machte sich, mit über 100 Mann an Bord, auf den Weg nach [[Brest (Finistère)|Brest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versenkungen ===&lt;br /&gt;
Auf der Fahrt nach Brest torpedierte &amp;#039;&amp;#039;U 629&amp;#039;&amp;#039; einen Zerstörer, den es als versenkt meldete. Dies konnte nach dem Krieg, anhand alliierter Unterlagen, nicht bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus Zufall vom Nordmeerboot zum Biscayapatrouilleur ===&lt;br /&gt;
Kurz vor Ende dieser Reise wurde &amp;#039;&amp;#039;U 629&amp;#039;&amp;#039; in der [[Biscaya]] von einer [[Vickers Wellington]] des [[RAF Coastal Command]] mit [[Wasserbombe (Kampfmittel)|Wasserbomben]] und MG-Feuer attackiert und schwer beschädigt. &amp;#039;&amp;#039;U 629&amp;#039;&amp;#039; erreichte trotzdem Brest, den Stützpunkt der [[1. U-Flottille]] am 5. Januar 1944. Das Boot wurde dort der 1. U-Flottille unterstellt und operierte von da an bis zu seiner Versenkung nur noch in der Biscaya.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versenkung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U 629&amp;#039;&amp;#039; war eines von 28 U-Booten, die zur Abwehr der Invasionsflotte Anfang Juni 1944 in die Biscaya und den Ärmelkanal ausliefen. Das Boot wurde am 7. Juni&amp;lt;ref&amp;gt;manche Quellen geben auch den 8. Juni an, Grund ist eine Verwechslung mit &amp;#039;&amp;#039;[[U 441]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; westlich von Brest durch eine [[Consolidated B-24|Liberator]] attackiert und versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=48.566667|EW=-5.383333|type=landmark|region=XA|name=7.06.1944 Versenkung von U 629}}). Alle 51 Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Gejagten, 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1999, ISBN 3-453-16059-2.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen U-Boot-Kommandanten.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1996, ISBN 3-8132-0490-1.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 2001, ISBN 3-8132-0513-4.&lt;br /&gt;
* Franz Selinger: &amp;#039;&amp;#039;Von „Nanok“ bis „Eismitte“. Meteorologische Unternehmungen in der Arktis 1940–1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Deutschen Schiffahrtsmuseums.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 53). Convent-Verlag, Hamburg 2001, ISBN 3-934613-12-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise == &lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 501–U 750}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0629}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ VII C]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschiff (Blohm + Voss)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U629]]&lt;/div&gt;</summary>
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