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	<title>U 575 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U_575&amp;diff=998393&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Enter: kat</title>
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		<updated>2026-03-19T18:38:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine|NAME=U 575&lt;br /&gt;
|VORHERIGES=U 574&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES=U 576&lt;br /&gt;
|BILD=[[Datei:German submarine U-575 under attack on 13 March 1944 (80-G-221467).jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|BILDTEXT=Versenkung von U 575&lt;br /&gt;
|TYP=[[U-Boot-Klasse VII#Typ VII C|VII C]]&lt;br /&gt;
|FPN=M 44 068&lt;br /&gt;
|WERFT=[[Blohm + Voss|Blohm &amp;amp; Voss]], [[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|BA=8. Januar 1940&lt;br /&gt;
|KL=1. August 1940&lt;br /&gt;
|BN=057&lt;br /&gt;
|SL=30. April 1941&lt;br /&gt;
|IS=19. Juni 1941&lt;br /&gt;
|KOM=&lt;br /&gt;
* 19. Juni 1941 bis 29. Juli 1943&amp;lt;br /&amp;gt;[[Kapitänleutnant]] Günther Heydemann&lt;br /&gt;
* 12. September 1943 bis 13. März 1944&amp;lt;br /&amp;gt; [[Oberleutnant zur See]] Wolfgang Boehmer&lt;br /&gt;
|ES=10 Unternehmungen&lt;br /&gt;
|RES=*8 Schiffe (65.787 BRT)&lt;br /&gt;
* 1 Kriegsschiff (1.015 t)&lt;br /&gt;
|VER=am 13. März 1944 im Atlantik versenkt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 575&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[U-Boot]] vom [[U-Boot-Klasse VII#Typ VII C|Typ VII C]], das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] von der [[Kriegsmarine|deutschen Kriegsmarine]] eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Boot versenkte während seiner Feindfahrten neun Schiffe (davon ein Kriegsschiff) und beschädigte drei weitere mit insgesamt 66.802 BRT. Im März 1944 wurde es von mehreren [[Wasserbombe (Kampfmittel)|Wasserbomben]] getroffen und versenkt, wobei 17 Besatzungsmitglieder starben und 37 Mann gerettet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abzeichen ==&lt;br /&gt;
Am Turm trug &amp;#039;&amp;#039;U 575&amp;#039;&amp;#039; ab Sommer 1943 als Abzeichen einen [[Kleinwuchs|Liliputaner]] in Anlehnung an das Lokal „Liliput“ auf der Hamburger [[Reeperbahn]]. Diesen trug zudem die Besatzung auch als Mützenabzeichen in einer Ausführung aus Kunststoff. Das Wappen der Stadt [[Dornbirn]], Patenstadt des Bootes, war ebenfalls am Turm aufgemalt. Als weiteres Zeichen der Verbundenheit zur Patenstadt trug die Mannschaft rote Halstücher mit dem Stadtwappen Dornbirns. Zusätzlich trug &amp;#039;&amp;#039;U 575&amp;#039;&amp;#039; den „Stier von [[Scapa Flow]]“ als Abzeichen der [[7. U-Flottille|7. U-Boot-Flottille]] auf beiden Seiten des Turms.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Högel: &amp;#039;&amp;#039;Embleme, Wappen, Malings deutscher U-Boote 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Koehlers Verlagsgesellschaft mbH, Hamburg 2009, ISBN 978-3-7822-1002-7, S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bau und Indienststellung ===&lt;br /&gt;
Der Bauauftrag erfolgte am 8. Januar 1940 (Baunummer 75), die [[Kiellegung]] am 1. August 1940 und der [[Stapellauf]] am 30. April 1941. Gebaut wurde das Boot von der Werft [[Blohm + Voss|Blohm &amp;amp; Voss]] in Hamburg. Die Indienststellung unter dem Kommandanten Kapitänleutnant Günther Heydemann erfolgte am 19. Juni 1941.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u.&amp;amp;nbsp;a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6, S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anwesend waren u.&amp;amp;nbsp;a. die Bürgermeister und Stadtkämmerer der Städte Hamburg und Dornbirn, der österreichischen [[Patenstadt]] von &amp;#039;&amp;#039;U 575&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit als Ausbildungsboot ===&lt;br /&gt;
Das Boot gehörte in der Zeit vom 19. Juni 1941 bis zum 31. August 1941 der 7. U-Flottille als Ausbildungsboot an, vom 1. September 1941 bis zum 13. März 1944 als [[Kriegsfront|Frontboot]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u.&amp;amp;nbsp;a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6, S. 372.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während einer Werftliegezeit von Dezember 1943 bis Februar 1944 wurde das Boot mit einem [[Schnorchel (Schiffsteil)|Schnorchel]] ausgerüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsätze ==&lt;br /&gt;
Das Boot lief unter den Kommandanten Heydemann und – ab September 1943 – Wolfgang Boehmer zu insgesamt zehn Unternehmungen aus. Operationsgebiet war der Nord-, Mittel- und Westatlantik, das Seegebiet um Kuba und die Großen Antillen, sowie Irland und Gibraltar.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u.&amp;amp;nbsp;a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6, S. 504.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Unternehmung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordatlantik vom 8. September bis 9. Oktober 1941. Versenkung des niederländischen Frachters &amp;#039;&amp;#039;Tuva&amp;#039;&amp;#039; (4652 BRT) am 2. Oktober 1941. Der [[Neutralität (Internationale Politik)|neutrale]] [[United States Navy|US]]-[[Zerstörer]] &amp;#039;&amp;#039;Winslow&amp;#039;&amp;#039; wurde aus dem Geleit des [[Geleitzug|Konvois]] ON.20 entlassen, um die Besatzung der &amp;#039;&amp;#039;Tuva&amp;#039;&amp;#039; zu bergen. &amp;#039;&amp;#039;Winslow&amp;#039;&amp;#039; fand das schwer beschädigte Schiff, auf einen U-Boot-Kontakt hin drehte sie bei und unternahm sofort einen Angriff mit Wasserbomben, während die &amp;#039;&amp;#039;Tuva&amp;#039;&amp;#039; sank. Die Überlebenden der &amp;#039;&amp;#039;Tuva&amp;#039;&amp;#039; wurden erst nach mehr als einer Stunde vom kanadischen Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;St. Croix&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen. &amp;#039;&amp;#039;U 575&amp;#039;&amp;#039; erlitt durch die Wasserbombenjagd keinerlei Schäden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Oktober 1941 in den Hafen von [[Saint-Nazaire]] eingelaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Statistik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tage auf See: 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Etmal]] insg. 5.059,5 [[Seemeile|sm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etmal ü.W. 4.776,70 sm (94,4 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etmal u.&amp;amp;nbsp;W. 282,8 sm (5,6 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
größtes Etmal ü.W: 292 sm am 8. Oktober 1941&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
größtes Etmal u.W: 36,3 sm am 12. September 1941&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getaucht: 7.029 Minuten; 117,15 Stunden: 4,88 Tage (15,3 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Unternehmung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 9. November bis 17. Dezember 1941: Anmarsch zunächst auf [[Neufundland]], dann Befehlsänderung: [[Gibraltar]] zur Unterstützung von [[Deutsches Afrikakorps|Rommels Afrikakorps]]. Am 1. Dezember 1941 stieß &amp;#039;&amp;#039;U 575&amp;#039;&amp;#039; bei 35°40´N/24°00´W auf den neutralen amerikanischen Tanker &amp;#039;&amp;#039;Astral&amp;#039;&amp;#039;. Er kam aus [[Aruba]]/[[Venezuela]] und war auf dem Weg nach Lissabon mit einer Fracht von 78.200 Barrel Benzin und Kerosin. Die &amp;#039;&amp;#039;Astral&amp;#039;&amp;#039; wurde einige Stunden lang verfolgt, um in eine günstige Schussposition zu kommen. Als Heydemann aber das amerikanische Nationalitätenzeichen erkannte, ließ er die &amp;#039;&amp;#039;Astral&amp;#039;&amp;#039; unbehelligt weiterfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen Schäden kehrte das Boot zurück nach Saint-Nazaire. Unterwegs wurden in [[Vigo]], Spanien die Vorräte ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Statistik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tage auf See: 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etmal insg. 5.814,0 sm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etmal ü.W. 5.508,80 sm (94,8 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etmal u.&amp;amp;nbsp;W. 305,2 sm (5,2 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
größtes Etmal ü.W: 354 sm am 30. November 1941&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
größtes Etmal u.W: 37 sm am 10. Dezember 1941&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getaucht: 6.841 Minuten; 114,02 Stunden; 4,75 Tage (12,2 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Unternehmung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Feindfahrt verlief im Atlantik vom 14. Januar 1942 bis 26. Februar 1942 ohne Erfolg. Erst wurde &amp;#039;&amp;#039;U 575&amp;#039;&amp;#039; befohlen, den [[Blockadebrecher]] [[Spreewald (Schiff, 1922)|&amp;#039;&amp;#039;Spreewald&amp;#039;&amp;#039;]], der als norwegischer Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Elg&amp;#039;&amp;#039; getarnt war, aufzunehmen und nach [[St. Nazaire]] zu begleiten. Während &amp;#039;&amp;#039;U 575&amp;#039;&amp;#039; am vereinbarten Treffpunkt wartete, kam am 30. Januar 1942 die Meldung, dass die &amp;#039;&amp;#039;Spreewald&amp;#039;&amp;#039; versehentlich von &amp;#039;&amp;#039;[[U 333]]&amp;#039;&amp;#039; versenkt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Statistik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tage auf See: 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etmal insg. 5.986,0 sm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etmal ü.W. 5750,00 sm (96,1 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etmal u.&amp;amp;nbsp;W. 236,0 sm (3,9 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
größtes Etmal ü.W: 210 sm am 27. Januar 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
größtes Etmal u.W: 24 sm am 16. Januar 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getaucht: 3369 Minuten; 56,15 Stunden; 2,34 Tage (5,3 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4. Unternehmung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Ostküste der Vereinigten Staaten]] vom 24. März bis 14. Mai 1942: Versenkung der &amp;#039;&amp;#039;Robin Hood&amp;#039;&amp;#039; am 16. April 1942 (6.887 BRT). Die Versenkung der &amp;#039;&amp;#039;Robin Hood&amp;#039;&amp;#039; war das Ergebnis eines Doppelschusses, wobei einer der Torpedos an die Oberfläche kam und folgenlos blieb. Die Detonation des anderen erfolge nach Einschätzung von Kommandant Heydemann zu tief. Zehn der von &amp;#039;&amp;#039;U 575&amp;#039;&amp;#039; auf dieser Unternehmung eingesetzten Torpedos gingen fehl. Heydemann beurteilte das Ergebnis in seinem [[Kriegstagebuch|KTB]] als &amp;#039;&amp;#039;„…nicht sehr befriedigend“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jochen Brennecke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wende im U-Boot-Krieg. Ursachen und Folgen 1939–1943&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Heyne-Bücher.&amp;#039;&amp;#039; 1, Nr. 7966). Vom Autor ergänzte und überarbeitete Ausgabe. Heyne, München 1991, ISBN 3-453-03667-0, S. 285.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Statistik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tage auf See: 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etmal insg. 7.129,5 sm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etmal ü.W. 6.912,00 sm (97,0 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etmal u.&amp;amp;nbsp;W. 217,5 sm (3,0 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
größtes Etmal ü.W: 268 sm am 28. März 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
größtes Etmal u.W: 37,5 sm am 26. März 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getaucht: 5.622 Minuten; 93,7 Stunden; 3,90 Tage (7,4 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Unternehmung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Karibik von 10. Juni bis 7. August 1942. Am 16. Juni 1942 um 1:58 Uhr Angriff auf einen Dampfer aus dem Konvoi HG.84 im Planquadrat BE8311. &amp;#039;&amp;#039;U 575&amp;#039;&amp;#039; hörte bei einem Vierer-[[Torpedofächer]] nach 2 Minuten und 16 Sekunden einen Aufschlag ohne Detonation, wahrscheinlich Pistolenversager (Pistole ist der Zündmechanismus eines [[Torpedo]]s).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versenkung des amerikanischen Dampfers &amp;#039;&amp;#039;Norlandia&amp;#039;&amp;#039; (2.689 BRT) am 3. Juli und Versenkung des britischen Dampfers &amp;#039;&amp;#039;Empire Explorer&amp;#039;&amp;#039; (5.345 BRT) am 9. Juli. Am 18. Juli erfolgte die Beschädigung des britischen Tankers &amp;#039;&amp;#039;San Gaspar&amp;#039;&amp;#039; (12.910 BRT) mit einem [[Lageunabhängiger Torpedo|programmgesteuerten Torpedo (LUT)]] sowie Versenkung der Schoner &amp;#039;&amp;#039;Glacier&amp;#039;&amp;#039; (130 BRT) und &amp;#039;&amp;#039;Comrade&amp;#039;&amp;#039; (110 BRT) durch Beschuss mit der Bordkanone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Statistik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tage auf See: 59&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etmal insg. 10.173,0 sm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etmal ü.W. 9.732,30 sm (95,7 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etmal u.&amp;amp;nbsp;W. 440,7 sm (4,3 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
größtes Etmal ü.W: 286,1 sm am 14. Juni 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
größtes Etmal u.W: 57 sm am 6. August 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getaucht: 9.866 Minuten; 164,4 Stunden; 6,85 Tage (11,6 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Unternehmung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordatlantik von 19. September bis 8. November 1942: Versenkung des Truppentransporters &amp;#039;&amp;#039;[[Abosso (Schiff, 1935)|Abosso]]&amp;#039;&amp;#039; (11.330 BRT) am 29. Oktober 1942, ca. 700 sm nördlich der Azoren. Um 22.13 Uhr wurde ein Fächer von vier Torpedos auf den einzelfahrenden Dampfer geschossen. Um 22.29 folgte ein [[Fangschuss (Torpedo)|Fangschuss]], weil die &amp;#039;&amp;#039;Abosso&amp;#039;&amp;#039; immer noch schwamm. Um 23.05 beginnt die &amp;#039;&amp;#039;Abosso&amp;#039;&amp;#039; senkrecht über den Vorsteven zu sinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Abosso&amp;#039;&amp;#039; kam aus [[Kapstadt]] und war auf dem Weg nach Liverpool. Der mitfahrende holländische U-Boot-Kapitän Lt. Cdr. H.C.J. Coumou weigerte sich ursprünglich, die &amp;#039;&amp;#039;Abosso&amp;#039;&amp;#039; den langen, gefährlichen Weg als Einzelfahrer zurücklegen zu lassen, da die &amp;#039;&amp;#039;Abosso&amp;#039;&amp;#039; mit 14,5 Knoten hierfür zu langsam war. Er musste sich aber dem Druck der britischen Behörden beugen und die &amp;#039;&amp;#039;Abosso&amp;#039;&amp;#039; trat die Fahrt unter Kapitän R.W. Tate schließlich an. An Bord befanden sich 162 Besatzungsmitglieder, 20 Artilleristen zur Verteidigung des Schiffes und 210 Passagiere (darunter 149 Militärs, 44 Internierte und 17 Zivilisten, davon zehn Frauen mit Kindern), insgesamt 392 Menschen. 362 Menschen sind bei dem Untergang der &amp;#039;&amp;#039;Abosso&amp;#039;&amp;#039; umgekommen, darunter der Schriftsteller [[Ulrich A. Boschwitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Passagieren gehörten 44 neu ausgebildete australische Piloten der „23. Service Flight Training School“ aus Heany, [[Südrhodesien]]. Daneben war an Bord die vorgesehene Besatzung für das holländische U-Boot &amp;#039;&amp;#039;Haai&amp;#039;&amp;#039; (ex engl. &amp;#039;&amp;#039;P 66&amp;#039;&amp;#039;/später &amp;#039;&amp;#039;Varne&amp;#039;&amp;#039;, dann &amp;#039;&amp;#039;Ula&amp;#039;&amp;#039;). Die U-Boot-Fahrer kamen von den holländischen U-Booten &amp;#039;&amp;#039;K IX&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;K XII&amp;#039;&amp;#039;, von den 34 U-Boot-Fahrern überlebten nur vier. Kommandeur der U-Boot-Fahrer war der bereits genannte Lt.Cdr. Coumou. Das für sie vorgesehene U-Boot wurde unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Ula&amp;#039;&amp;#039; und mit norwegischer Besatzung eines der erfolgreichsten alliierten U-Boote und versenkte unter anderem &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;974]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ladung zählten 3000 Tonnen Wolle und Postsäcke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückmarsch nach [[Lorient]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Statistik ====&lt;br /&gt;
[[Datei:U 575 Besatzung.jpg|mini|Besatzung (ohne die Wache OMasch Buchholz) nach Rückkehr v.d. 7. Feindfahrt am 18. Februar 1943]]&lt;br /&gt;
Tage auf See: 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etmal insg. 7.363,4 sm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etmal ü.W. 6.903,10 sm (93,8 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etmal u.&amp;amp;nbsp;W. 460,3 sm (6,2 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
größtes Etmal ü.W: 300 sm am 4. Oktober 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
größtes Etmal u.W: 53 sm am 23. September 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getaucht: 7.587 Minuten, 126,5 Stunden, 5,27 Tage (9,8 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 7. Unternehmung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patrouillengebiet im Atlantik von 16. Dezember 1942 bis 18. Februar 1943: Beschädigung der Tanker &amp;#039;&amp;#039;Norvik&amp;#039;&amp;#039; (10.034 BRT) und &amp;#039;&amp;#039;Minister Wedel&amp;#039;&amp;#039; (6.830 BRT) aus dem [[Geleitzug TM 1]] am 9. Januar 1943. Beide Schiffe wurden von der Besatzung verlassen und später von [[U 522]] versenkt. Versenkung des Frachters &amp;#039;&amp;#039;City of Flint&amp;#039;&amp;#039; (4963 BRT) durch Artilleriefeuer nach Torpedotreffer am 25. Januar 1943. Teile der Ladung der &amp;#039;&amp;#039;City of Flint&amp;#039;&amp;#039; hatten sich gelöst, weshalb das Schiff hinter dem Geleitzug &amp;#039;&amp;#039;UGS 4&amp;#039;&amp;#039;, zu dem es gehörte, zurückgeblieben war.&amp;lt;ref&amp;gt;der Geleitzug &amp;#039;&amp;#039;UGS 4&amp;#039;&amp;#039; war auf dem Weg nach [[Gibraltar]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Torpedo von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;575&amp;#039;&amp;#039; traf kurz nach Sonnenuntergang den Tank des Frachters und das Benzin ging sofort in Flammen auf. &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;575&amp;#039;&amp;#039; versenkte den Frachter anschließend mit seinem Geschütz. Einige der Überlebenden missinterpretierten die Schüsse als Angriff und entfernten sich von der Untergangsstelle. Während die meisten schiffbrüchigen Besatzungsmitglieder der &amp;#039;&amp;#039;City of Flint&amp;#039;&amp;#039; drei Tage später gerettet wurden, fand man die letzten Überlebenden der Versenkung erst 49 Tage später.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrew Williams: &amp;#039;&amp;#039;U-Boot-Krieg im Atlantik.&amp;#039;&amp;#039; Heel Verlag GmbH, Königswinter 2002, ISBN 3-89880-137-3, Seite 227–232&amp;lt;/ref&amp;gt; Rückmarsch nach St. Nazaire.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Statistik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tage auf See: 67&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etmal insg. 10.132,3 sm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etmal ü.W. 9.692,70 sm (95,7 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etmal u.&amp;amp;nbsp;W. 439,6 sm (4,3 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
größtes Etmal ü.W: 294,8 sm am 9. Januar 1943&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
größtes Etmal u.W: 40,7 sm am 20. Dezember 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getaucht: 10.449 Minuten; 174,2 Stunden; 7,26 Tage (10,8 %)&lt;br /&gt;
=== 8. Unternehmung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Atlantik von 22. April bis 11. Juni 1943 ohne Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Statistik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tage auf See: 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etmal insg. 8.028,7 sm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etmal ü.W. 7.164,90 sm (89,2 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etmal u.&amp;amp;nbsp;W. 863,8 sm (10,8 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
größtes Etmal ü.W: 307 sm am 14. Mai 1943&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
größtes Etmal u.W: 53,3 sm am 26. April 1943&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getaucht: 17.217 Minuten; 287,0 Stunden; 11,96 Tage (23,4 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. Unternehmung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder im Atlantik von 6. Oktober bis 28. November 1943 ohne Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Statistik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tage auf See: 70&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etmal ins. 6.776,2 sm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etmal ü.W. 5.432,80 sm (80,2 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etmal u.&amp;amp;nbsp;W. 1.343,4 sm (19,8 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
größtes Etmal ü.W: 263,1 sm 16. November 1943&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
größtes Etmal u.W: 54 sm 9. Oktober 1943&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getaucht: 36.392 Minuten; 606,5 Stunden; 25,27 Tage (36,1 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10. Unternehmung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Atlantik von 29. Februar bis 13. März 1944: Versenkung der britischen [[Korvette]] [[Flower-Klasse (1940)|&amp;#039;&amp;#039;HMS Asphodel&amp;#039;&amp;#039;]] (940 [[Tonne (Einheit)|t]]) mit einem Torpedo vom Typ [[Zaunkönig (Torpedo)|Zaunkönig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlust des Bootes ==&lt;br /&gt;
Erkenntnisse des [[B-Dienst]]es deuteten im Frühjahr 1944 darauf hin, dass ein Großteil des Funkverkehrs zwischen den U-Booten und der U-Bootführung erfolgreich abgehört wurde. In der Folge verzichteten die deutschen U-Bootkommandanten zunehmend darauf, sich per Funk zu melden, was wiederum auf Seiten der U-Bootführung zu Unklarheiten hinsichtlich der Position und des Schicksals vieler Boote führte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ire&amp;quot;&amp;gt;Bernard Ireland: &amp;#039;&amp;#039;„Battle of the Atlantic“&amp;#039;&amp;#039;, Naval Institute Press, Annapolis Maryland 2003, ISBN 1 59114 032 3, Seite 190–191&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf seiner letzten Unternehmung wurde &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;575&amp;#039;&amp;#039; zur Wetterbeobachtung eingesetzt, daher war Kommandant Boehmer verpflichtet, sich regelmäßig über Funk zu melden. Die darüber hinaus gegebene Anweisung, Funkverkehr aufzunehmen, um dem [[Befehlshaber der Unterseeboote|BdU]] über die Erfahrungen mit dem neu eingebauten [[Schnorchel (Schiffsteil)|Schnorchel]] über Funk zu berichten, wurde &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;575&amp;#039;&amp;#039; letztlich zum Verhängnis. Kommandant Boehmer erstattete den befohlenen Bericht am 9. März 1944 – die Übertragung dauerte 25 Minuten. Am selben Abend wurde &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;575&amp;#039;&amp;#039; durch eine U-Bootjagdgruppe aufgespürt und mit Wasserbomben angegriffen. Nach 18 Stunden fortgesetzter Wasserbomben-Verfolgung gelang es Kommandant Boehmer, mit &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;575&amp;#039;&amp;#039; zu entkommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roe&amp;quot;&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u.&amp;amp;nbsp;a. 1999, ISBN 3-8132-0514-2, S. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luftangriffe ===&lt;br /&gt;
Am 13. März wurde das Boot kurz nach Mitternacht von einer [[Vickers Wellington|Wellington]] gesichtet, die mit einem [[Leigh light]] ausgestattet war. Die Wellington und ein zur Unterstützung herbeigerufener [[Boeing B-17|B-17 Bomber]] griffen das Boot mit [[Wasserbombe (Kampfmittel)|Wasserbomben]] an. Es gelang der Besatzung von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;575&amp;#039;&amp;#039;, die Flugzeuge mit dem Bordgeschütz abzuwehren, bis das Boot durch Abtauchen zunächst entkommen konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ire&amp;quot; /&amp;gt; Am Morgen wurde das Boot durch ein [[Trägergestützte Flugzeuge|Trägerflugzeug]] der „Task-Group 21.11“ des [[Geleitflugzeugträger|Geleitträgers]] &amp;#039;&amp;#039;[[Bogue (Schiff)|Bogue]]&amp;#039;&amp;#039; erneut aufgespürt und angegriffen. Anschließend nahm ein [[Zerstörer]] die [[Wasserbombe (Kampfmittel)|Wasserbomben (WaBo)]]-Verfolgung auf. Am 13. März tauchte das Boot bei Sonnenaufgang auf und wurde kurze Zeit später von einer [[Consolidated B-24|Consolidated B-24 „Liberator“]] angegriffen. Nach dem Überflug tauchte &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;575&amp;#039;&amp;#039; auf 40&amp;amp;nbsp;m. Gegen 14 Uhr erfolgte ein weiterer Angriff aus der Luft. Die Besatzung wusste zu diesem Zeitpunkt nicht, dass &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;575&amp;#039;&amp;#039; in Folge der vorhergegangenen Gefechte inzwischen eine Ölspur hinter sich herzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versenkung ===&lt;br /&gt;
Mehrere Zerstörer spürten &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;575&amp;#039;&amp;#039; erneut auf und griffen bis 19 Uhr mit ca. 250 Wasserbomben an. Die Attacken führten zum Ausfall der elektrischen Anlagen und hatten schließlich einen massiven Wassereinbruch zur Folge. Nach diesen Ausfällen befahl Kommandant Boehmer, der Besatzung, das Boot zu verlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roe&amp;quot; /&amp;gt; Kommandant Boehmer ließ einen letzten Funkspruch absetzen und ordnete an, die Selbstversenkung des Bootes einzuleiten. An Bord blieb die Heizwache, da das achtere Kugelschott, hinter dem sich die Sektionen mit den E- und Dieselmaschinen befanden, durch nicht geklärte Umstände nicht mehr geöffnet werden konnte. Außerdem blieb der [[Leitender Ingenieur|Leitende Ingenieur]] mit einem Sprengkommando freiwillig im Boot. Sieben Minuten nach dem Auftauchen sank das Boot über Heck ({{Coordinate|text=Lage|NS=46.3|EW=-27.566667|type=landmark|region=XA|name=13.03.1944 Versenkung von U 575}}). Weitere Verluste gab es durch den direkten Beschuss der auf dem Wasser treibenden Männer durch die gesamte Bordartillerie der Zerstörer und zusätzlichen Raketenbeschuss durch die kreisende [[Grumman TBF|Avenger]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roe&amp;quot; /&amp;gt; Bei der Versenkung von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;575&amp;#039;&amp;#039; kamen 17 Besatzungsmitglieder ums Leben, 37 Mann wurden gerettet und gerieten in Kriegsgefangenschaft. An der Versenkung des Bootes waren die US-[[Geleitzerstörer]] &amp;#039;&amp;#039;[[USS Hobson (DD-464)|USS Hobson]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[USS Haverfield (DE-393)|USS Haverfield]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[USS Swenning (DE-394)|USS Swenning]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[USS Willis (DE-395)|USS Willis]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[USS Janssen (DE-396)|USS Janssen]]&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit der kanadischen [[Fregatte]] &amp;#039;&amp;#039;[[HMCS Prince Rupert|Prince Rupert]]&amp;#039;&amp;#039;, die zur Geleitsicherungsgruppe C.3 des Konvois ON.227 gehörte, sowie eine [[Grumman TBF|Grumman TBF Avenger]] der Staffel VC-95 vom Geleitflugzeugträger &amp;#039;&amp;#039;USS Bogue&amp;#039;&amp;#039; beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhöre ===&lt;br /&gt;
Während der folgenden Verhöre berichteten die Besatzungsmitglieder von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;575&amp;#039;&amp;#039; ausführlich über die Verhältnisse an Bord eines „Schnorchel-Bootes“. Sie erläuterten, dass der Schnorchel sich beim Unterschneiden unter Wasser durch ein einfaches Klappventil verschließt. Das führte dazu, dass sich die Dieselmaschine die benötigte Luft aus dem Druckkörper saugt, was eine Art kurzfristiges Vakuum erzeuge, das die Besatzung körperlich sehr belaste. Als weiterer negativer Aspekt wurde erwähnt, dass ein abgetauchtes Boot bei der Suche nach Konvois auf die [[Hydrophon|Horchanlage]] angewiesen sei, die aber durch den laufenden Diesel sehr beeinträchtigt werde, während es horchenden U-Bootjägern leichter gemacht werde, das abgetauchte Boot zu finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ire&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesamte Einsatzstatistik ==&lt;br /&gt;
Tage auf See: 463&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In neun Unternehmungen (ohne Auswertung des Zeitraumes v. 14. – 26. Februar 1942):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tage auf See: 459&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
davon getaucht: 1739,53 Stunden (72,5 Tage; 15 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
größte Tiefe: 230 m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zurückgelegte Strecke insgesamt: 66.462,6 sm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
größtes Etmal über Wasser: 354 sm am 30. November 1941&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
größtes Etmal unter Wasser: 57 sm am 6. August 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
größte zurückgelegte Strecke: 10.173 sm bei der 5. Feindfahrt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
längste Tauchdauer: 1230 min. (20,5 h) am 12. Oktober 1943&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feindsichtungen: 117&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
davon ohne Kontakt: 92&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
davon mit Kontakt: 18&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
davon Flieger: 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
davon U-Boot: 1 (US-R I)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wasserbombe (Kampfmittel)|Wabos]]/[[Fliegerbombe]]n: 188&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortungen durch den Gegner: 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigene U-Boote gesichtet: 20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sichtungen Dampferbzw. Geleitzüge: 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
davon neutrale Dampfer: 11 (kein neutrales Schiff angegriffen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torpedoschüsse: 45 (ohne die 10. Feindfahrt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19 Treffer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26 Fehlschüsse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(davon 10 Versager)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vier Fahrten ohne Torpedoschüsse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sechs Fahrten mit Torpedoschüssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zwei Fahrten ohne Angriff mit Wasserbomben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Datum&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Nationalität&lt;br /&gt;
! Tonnage&amp;lt;br /&amp;gt;(BRT)&lt;br /&gt;
! Erfolge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2. Oktober 1941 || &amp;#039;&amp;#039;Tuva&amp;#039;&amp;#039; || {{Niederlande}} || 4.652 || versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=54.266667|EW=-26.6|type=landmark|region=XA|name=2.10.1941 Versenkung der Tuva aus ON 19A}})&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16. April 1942 || &amp;#039;&amp;#039;Robin Hood&amp;#039;&amp;#039; || {{USA}} || 6.887 || versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=38.75|EW=-66.75|type=landmark|region=XA|name=16.04.1942 Versenkung der Robin Hood}})&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4. Juli 1942 || &amp;#039;&amp;#039;Norlandia&amp;#039;&amp;#039; || {{Großbritannien}} || 2.689 || versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=19.55|EW=-68.65|type=landmark|region=XA|name=4.07.1942 Versenkung der Norlandia}})&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9. Juli 1942 || &amp;#039;&amp;#039;Empire Explorer&amp;#039;&amp;#039; || {{Großbritannien}} || 5.345 || versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=11.666667|EW=-60.916667|type=landmark|region=XA|name=9.07.1942 Versenkung der Empire Explorer}})&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|18. Juli 1942 || &amp;#039;&amp;#039;Comrade&amp;#039;&amp;#039; || {{Großbritannien}} || 69 || versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=11.333333|EW=-58.833333|type=landmark|region=XA|name=18.07.1942 Versenkung der Comrade}})&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|18. Juli 1942 || &amp;#039;&amp;#039;Glacier&amp;#039;&amp;#039; || {{Großbritannien}} || 75 || versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=10.833333|EW=-58.966667|type=landmark|region=XA|name=18.07.1942 Versenkung der Glacier}})&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|18. Juli 1942 || &amp;#039;&amp;#039;San Gaspar&amp;#039;&amp;#039; || {{Großbritannien}} || 12.910 || beschädigt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|29. Oktober 1942 || &amp;#039;&amp;#039;Abosso&amp;#039;&amp;#039; || {{Großbritannien}} || 11.330 || versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=48.5|EW=-28.833333|type=landmark|region=XA|name=29.10.1942 Versenkung der Abosso}})&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9. Januar 1943 || &amp;#039;&amp;#039;Minister Wedel&amp;#039;&amp;#039; || {{Norwegen}} || 6.833 || beschädigt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9. Januar 1943 || &amp;#039;&amp;#039;Norvik&amp;#039;&amp;#039; || {{Norwegen}} || 10.034 || beschädigt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|25. Januar 1943 || &amp;#039;&amp;#039;City of Flint&amp;#039;&amp;#039; || {{Großbritannien}} || 4.963 || versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=34.783333|EW=-31.166667|type=landmark|region=XA|name=25.01.1943 Versenkung der City of Flint aus UGS 4}})&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10. März 1944 || HMS &amp;#039;&amp;#039;Asphodel&amp;#039;&amp;#039; || {{Großbritannien}} || 1.015 || versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=45.4|EW=-18.15|type=landmark|region=XA|name=10.03.1944 Versenkung der HMS Asphodel aus SL 150}})&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;Kriegstagebuch U 575.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher U-Boote]]&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher U-Boot-Klassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen, Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 501–U 750}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0575}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ VII C]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U575]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschiff (Blohm + Voss)]]&lt;/div&gt;</summary>
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