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	<title>U 558 - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Enter: kat</title>
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		<updated>2026-03-19T18:28:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine|NAME=U 558&lt;br /&gt;
|VORHERIGES=U 557&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES=U 559&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
|BILDTEXT=&lt;br /&gt;
|TYP=[[U-Boot-Klasse VII|VII C]]&lt;br /&gt;
|FPN= [[Feldpostnummer|36 167]]&lt;br /&gt;
|KL=[[6. Januar]] [[1940]]&lt;br /&gt;
|WERFT=[[Blohm &amp;amp; Voss]], [[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|BA= 25. September 1939&lt;br /&gt;
|BN= 534&lt;br /&gt;
|SL=[[23. Dezember]] [[1940]]&lt;br /&gt;
|IS=[[20. Februar]] [[1941]]&lt;br /&gt;
|KOM=Kapitänleutnant Günther Krech&lt;br /&gt;
|FL= * Februar – Mai 1941&amp;lt;br /&amp;gt; [[1. U-Flottille]] Ausbildungsboot&lt;br /&gt;
* Mai 1941 – Juli 1943&amp;lt;br /&amp;gt; 1. U-Flottille Frontboot &lt;br /&gt;
|ES=10 Unternehmungen&lt;br /&gt;
|RES=18 Schiffe&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2001, S. 237.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|VER=am 20. Juli 1943 bei [[Kap Ortegal]] selbstversenkt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 558&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[U-Boot]] vom Typ VII C, das während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] im Rahmen des [[U-Boot-Krieg]]es eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
Erst nach Kriegsbeginn ergingen Bauaufträge an die Hamburger Werft Blohm &amp;amp; Voss. Der erste Auftrag an diese Werft umfasste neben &amp;#039;&amp;#039;U 558&amp;#039;&amp;#039; insgesamt acht Boote,&amp;lt;ref&amp;gt;Der Bauauftrag erging am 25. September 1939 und beinhaltete &amp;#039;&amp;#039;U 551&amp;#039;&amp;#039; bis &amp;#039;&amp;#039;U 558&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; alle vom Typ VII C. Ein U-Boot dieses Typs hatte eine Länge von 67 m und unter Wasser eine Verdrängung von 865 m³. Es wurde über Wasser von zwei Dieselmotoren angetrieben, die eine Geschwindigkeit von 17 [[Knoten (Einheit)|kn]] erreichten. Unter Wasser gewährleisteten zwei Elektromotoren eine Geschwindigkeit von 7 kn. Die Bewaffnung dieser U-Bootklasse – auch „Atlantikboot“ genannt – bestand bis 1944 aus einer 8,8-cm-Kanone und einer 2-cm-[[Flak]] an Deck, sowie vier Bugtorpedorohren und einem Hecktorpedorohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommandant ==&lt;br /&gt;
Erster und einziger Kommandant war vom 20. Februar 1941 bis 20. Juli 1943 [[Günther Krech]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Kommandant Krech stellte &amp;#039;&amp;#039;U 558&amp;#039;&amp;#039; am 20. Februar 1941 in Dienst und unternahm von [[Kiel]] aus zunächst einige Ausbildungsfahrten in der [[Ostsee]]. Im Mai desselben Jahres erreichte das Boot Fronttauglichkeit und fuhr von Kiel zur ersten Feindfahrt aus. Nach einer Patrouille im Nordatlantik lief &amp;#039;&amp;#039;U 558&amp;#039;&amp;#039; schließlich in [[Brest (Finistère)|Brest]] ein, dem Stützpunkt der [[1. U-Flottille]]. Kommandant Krech versenkte mit &amp;#039;&amp;#039;U 558&amp;#039;&amp;#039; auf den folgenden neun Feindfahrten insgesamt 18 Schiffe, hiervon die meisten in Geleitzugschlachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geleitzugschlachten 1941 ===&lt;br /&gt;
Ende August des Jahres 1941 entdeckte Kommandant Paulshen, der mit &amp;#039;&amp;#039;[[U 557]]&amp;#039;&amp;#039; zwischen [[Rockall]] und dem [[Nordkanal (Meerenge)|Nordkanal]] nach auslaufenden Geleitzügen suchte, den Konvoi OS 4, der auf dem Weg nach [[Sierra Leone]] war. Auf Paulshens Meldung hin wurden acht U-Boote zum Angriff auf diesen Geleitzug in dieses Seegebiet beordert, unter anderem auch &amp;#039;&amp;#039;U 558&amp;#039;&amp;#039;, das zu dieser Zeit auf seiner dritten Feindfahrt im mittleren Atlantik patrouillierte. Die U-Boote starteten ihren Angriff am Morgen des 27. Augusts zu ungünstigen – weil stürmischen – Wetterbedingungen. &amp;#039;&amp;#039;U 558&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;U 557&amp;#039;&amp;#039; erzielten im Verlaufe des Tages Versenkungen.&lt;br /&gt;
* am 28. August 1941 britischer Frachter &amp;#039;&amp;#039;Otaio&amp;#039;&amp;#039; mit 10.289 BRT versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=52.266667|EW=-17.833333|type=landmark|region=XA|name=28.08.1941 Versenkung der Otaio aus OS 4}})&lt;br /&gt;
Am 11. Oktober lief &amp;#039;&amp;#039;U 558&amp;#039;&amp;#039; von Brest zu seiner vierten Feindfahrt aus. Vier Tage später entdeckte Kommandant Krech den kanadischen Frachter &amp;#039;&amp;#039;Vancouver Island&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Die &amp;#039;&amp;#039;Vancouver Island&amp;#039;&amp;#039; war ein ehemaliges deutsches Schiff namens &amp;#039;&amp;#039;Weser&amp;#039;&amp;#039;, das als Versorgungsschiff für den deutschen Hilfskreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Orion (Schiff, 1931)|Orion]]&amp;#039;&amp;#039; vorgesehen, dann aber  im September 1940 von der HCMS &amp;#039;&amp;#039;[[Prince Robert]]&amp;#039;&amp;#039; aufgebracht worden war.&amp;lt;/ref&amp;gt; ein ehemals deutsches Schiff, und versenkte ihn.&lt;br /&gt;
* am 15. September 1941 kanadischer Frachter &amp;#039;&amp;#039;Vancouver Island&amp;#039;&amp;#039; mit 9500 BRT versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=53.616667|EW=-25.616667|type=landmark|region=XA|name=11.10.1941 Versenkung der Vancouver Island aus SC 48}})&lt;br /&gt;
Mitte Oktober spürte &amp;#039;&amp;#039;U 553&amp;#039;&amp;#039; einen Geleitzug auf, der von einem Zerstörer und sieben Korvetten gedeckt wurde. Kommandant Thurmann setzte Peilzeichen ab, die weitere Boote – auch &amp;#039;&amp;#039;U 558&amp;#039;&amp;#039; – heranführten, die am 16. Oktober den SC 48&amp;lt;ref&amp;gt;Das Kürzel SC steht für „slow convoi“.&amp;lt;/ref&amp;gt; angriffen. Kommandant Krech meldete die Versenkung von drei Schiffen und die Beschädigung eines weiteren, die jedoch nicht bestätigt wurde.&lt;br /&gt;
* am 17. Oktober 1941 britisches Tankschiff &amp;#039;&amp;#039;W.C. Teagle&amp;#039;&amp;#039; mit 9552 BRT versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=57|EW=-25|type=landmark|region=XA|name=17.10.1941 Versenkung der W.C. Teagle aus SC 48}})&lt;br /&gt;
* am 17. Oktober 1941 norwegisches Tankschiff  &amp;#039;&amp;#039;Enriken&amp;#039;&amp;#039; mit 6595 BRT versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=57|EW=-24.5|type=landmark|region=XA|name=17.10.1941 Versenkung der Enriken aus SC 48}})&lt;br /&gt;
* am 17. Oktober 1941 norwegischen Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Rym&amp;#039;&amp;#039; mit 1369 BRT versenkt&lt;br /&gt;
Ende Oktober lief &amp;#039;&amp;#039;U 558&amp;#039;&amp;#039; wieder in Brest ein. Der Befehlshaber der U-Boote, [[Karl Dönitz]] attestierte der Unternehmung einen &amp;#039;&amp;#039;„schönen Erfolg“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rainer Busch 1945&amp;quot;&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritterkreuzträger der U-Boot-Waffe von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2003, S. 262.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versuchter Gibraltardurchbruch ===&lt;br /&gt;
[[Datei:HMS Stork 1943 IWM FL 22540.jpg|mini|Die &amp;#039;&amp;#039;Stork&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HMS Samphire (K128) FL 5741.jpg|mini|links|Die &amp;#039;&amp;#039;Samphire&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Auf dem nordafrikanischen Kriegsschauplatz hatte im November die [[Operation Crusader]] begonnen. Ein massierter deutscher U-Booteinsatz im Mittelmeer war in der Folge dazu bestimmt,  den Nachschub der britischen Truppen anzugreifen. Zu diesem Zweck wurden mehrere deutsche U-Boote im November des Jahres 1941 angewiesen, die [[Straße von Gibraltar]] zu passieren, die von britischen Schiffen und Flugzeugen gut geschützt war. &amp;#039;&amp;#039;U 558&amp;#039;&amp;#039; verließ Brest am 24. November und erreichte am 2. Dezember die Straße von Gibraltar. Das Boot wurde von britischen Flugzeugen per Radar entdeckt und angegriffen. Dieser Angriff wurde von zwei herbeigerufenen Kriegsschiffen, der &amp;#039;&amp;#039;HMS Stork&amp;#039;&amp;#039; (rechts) und der &amp;#039;&amp;#039;HMS Sampshire&amp;#039;&amp;#039;  (links) unterstützt, deren Wasserbombenangriffe &amp;#039;&amp;#039;U 558&amp;#039;&amp;#039; so schwer beschädigten, dass sich Kommandant Krech entschloss, den Durchbruchsversuch abzubrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuartige Abwehrmaßnahmen ===&lt;br /&gt;
Mitte Februar des Jahres 1942 entdeckte Kommandant Piening mit &amp;#039;&amp;#039;U 155&amp;#039;&amp;#039; den Geleitzug ONS 67,&amp;lt;ref&amp;gt;Das Kürzel ON steht für „Outbound North“, einen Geleitzug, der von Großbritannien aus westwärts fuhr, der Anhang „S“ steht für „slow“.&amp;lt;/ref&amp;gt; insgesamt 35 Handelsschiffe, die von einer kanadischen Korvette und vier US-amerikanischen Zerstörern geschützt wurden.  In diesem Geleitzug fuhr der britische Tanker &amp;#039;&amp;#039;Empire Celt&amp;#039;&amp;#039; der testweise mit einer neuartigen Schutzvorrichtung gegen Torpedoangriffe ausgerüstet war: Einem Abwehrnetz, das die Fahrt des Schiffes zwar auf neun Knoten verringerte, aber in Versuchen seine Wirksamkeit bereits erwiesen hatte. Die Fahrt der &amp;#039;&amp;#039;Empire Celt&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Die &amp;#039;&amp;#039;Empire Celt&amp;#039;&amp;#039; wurde am 24. Februar von &amp;#039;&amp;#039;[[U 158 (U-Boot, 1941)|U 158]]&amp;#039;&amp;#039; versenkt, dessen Torpedo die „Admiralty Net Defense“ zerrissen hatte.&amp;lt;/ref&amp;gt; war der erste Einsatz dieser Torpedonetze. Gemäß den Grundsätzen der [[Rudeltaktik]] hätte das fühlungshaltende &amp;#039;&amp;#039;U 155&amp;#039;&amp;#039; das Eintreffen weiterer U-Boote abwarten müssen. Kommandant Piening entschloss sich allerdings zu einem Angriff, nachdem er von der als „Rettungsschiff“ mitfahrenden &amp;#039;&amp;#039;Toward&amp;#039;&amp;#039; per [[Huff-Duff|HF/DF-Peilung]] entdeckt worden war. &amp;#039;&amp;#039;U 558&amp;#039;&amp;#039; erreichte den Geleitzug am 24. Februar und Kommandant Krech entschloss sich zum sofortigen Angriff.&lt;br /&gt;
* britischer Tanker &amp;#039;&amp;#039;Inverarder&amp;#039;&amp;#039; mit 5578 BRT versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=44.566667|EW=-42.616667|type=landmark|region=XA|name=24.02.1942 Versenkung der Inverarder aus ON 67}})&lt;br /&gt;
* norwegisches Tankschiff &amp;#039;&amp;#039;Eidanger&amp;#039;&amp;#039; mit 9432 BRT versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=44.183333|EW=-43.416667|type=landmark|region=XA|name=24.02.1942 Versenkung der Eidanger aus ON 67}})&lt;br /&gt;
Kommandant Krech hatte im Verlauf dieser Geleitzugschlacht den Einsatz der Anti-Torpedonetze beobachtet und berichtete, nachdem &amp;#039;&amp;#039;U 558&amp;#039;&amp;#039; am 11. März nach Brest zurückgekehrt war, dem B.d.U [[Karl Dönitz]] über diese neuartige Abwehrmaßnahme.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rainer Busch 1945&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz bei Unternehmen Paukenschlag ===&lt;br /&gt;
Im April 1942 stellte der [[Befehlshaber der U-Boote|BdU]] eine Gruppe von U-Booten zusammen, die zum Einsatz in US-amerikanischen Gewässern vorgesehen war ([[Unternehmen Paukenschlag]]). Sie umfasste insgesamt 13 Boote von Typ IX und 16 vom Typ VII, darunter auch &amp;#039;&amp;#039;U 558&amp;#039;&amp;#039;. Zur Versorgung war das [[U-Boot-Klasse XIV|XIV-Boot]], eine sogenannte „Milchkuh“, vorgesehen, das bereits im März seine Position im Nordatlantik erreicht hatte. &amp;#039;&amp;#039;U 558&amp;#039;&amp;#039; verließ Brest am 12. April und erreichte etwa Mitte Mai sein Einsatzgebiet, wo Kommandant Krech mehrere Schiffe versenkte.&lt;br /&gt;
* 12. Mai  britischer Hilfs-U-Bootjäger &amp;#039;&amp;#039;Bedfordshire&amp;#039;&amp;#039; mit 913 t versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=34.166667|EW=-76.683333|type=landmark|region=XA|name=12.05.1942 Versenkung der Bedfordshire}})&lt;br /&gt;
* 18. Mai niederländischer Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Fauna&amp;#039;&amp;#039; mit 1254 BRT versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=22.166667|EW=-72.5|type=landmark|region=XA|name=18.05.1942 Versenkung der Fauna}})&lt;br /&gt;
* 25. Mai amerikanischer Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Beatrice&amp;#039;&amp;#039; mit 3450 BRT versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=17.35|EW=-76.116667|type=landmark|region=XA|name=25.05.1942 Versenkung der Beatrice}})&lt;br /&gt;
* 27. Mai amerikanisches Armee-Transportschiff &amp;#039;&amp;#039;Jack&amp;#039;&amp;#039; mit 2622 BRT versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=17.6|EW=-74.7|type=landmark|region=XA|name=27.05.1942 Versenkung der Jack}})&lt;br /&gt;
* 2. Juni niederländischer Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Triton&amp;#039;&amp;#039; mit 2078 BRT versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=26|EW=-59.566667|type=landmark|region=XA|name=2.06.1942 Versenkung der Triton}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geleitzugjagd in der Karibik ===&lt;br /&gt;
Im Juli 1942 wurde &amp;#039;&amp;#039;U 558&amp;#039;&amp;#039; in die [[Karibik]] beordert, wo Kommandant Krech im Seegebiet bei der [[Windward-Passage]] Geleitzügen auflauern sollte. An dem Tag an dem &amp;#039;&amp;#039;U 558&amp;#039;&amp;#039; seinen Einsatzort erreicht hatte, versenkte Kommandant Krech ein britisches Tankschiff, welches zu einem Konvoi gehörte, der von Trinidad nach Key West lief, diesem aber vorausgeeilt war,&lt;br /&gt;
* 25. August britischer Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Amakura&amp;#039;&amp;#039; mit 1967 BRT versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=17.766667|EW=-75.866667|type=landmark|region=XA|name=25.08.1942 Versenkung der Amakura aus WAT 15}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Letzte Erfolge ===&lt;br /&gt;
Der Geleitzug UC 1, der mit 32 Schiffen von Großbritannien aus auf dem Weg nach Curacao war, wurde Ende Februar 1943 von [[U 522]] entdeckt. Kommandant Schneider gab Meldung an die U-Bootführung und entschloss sich schließlich, ohne das Eintreffen weiterer Boote abzuwarten, in den frühen Morgenstunden des 23. Februar zum Angriff. Gegen Mittag traf unter anderem auch &amp;#039;&amp;#039;U 558&amp;#039;&amp;#039; am Ort des Geschehens ein. Kommandant Krech versenkte ein bereits beschädigtes&amp;lt;ref&amp;gt;Die &amp;#039;&amp;#039;Empire Norseman&amp;#039;&amp;#039; war vordem bereits von [[U 202]] beschädigt worden.&amp;lt;/ref&amp;gt; und lediglich Ballast fahrendes britisches Schiff und meldete darüber hinaus, drei Zerstörer erfolglos&amp;lt;ref&amp;gt;Clay Blair: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Gejagten, 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; 1998, S. 252.&amp;lt;/ref&amp;gt; attackiert zu haben.&lt;br /&gt;
* 24. Februar britischer Tanker &amp;#039;&amp;#039;Empire Norseman&amp;#039;&amp;#039; mit 9811 BRT versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=31.3|EW=-27.333333|type=landmark|region=XA|name=24.02.1943 Versenkung der Empire Norseman aus UC 1}})&lt;br /&gt;
Obwohl die deutsche Propaganda abschließend acht Tankschiffe und einen Zerstörer als versenkt meldete, waren tatsächlich nur drei Tanker versenkt worden. Auf alliierter Seite wurde der Kampf um Geleitzug UC 1 als Erfolg gewertet, insbesondere da sich die vier Zerstörer des US-amerikanischen Geleitschutzes nach britischer Einschätzung bewährt hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Untergang von &amp;#039;&amp;#039;U 558&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Während der Rückreise zum Stützpunkt in Brest war &amp;#039;&amp;#039;U 558&amp;#039;&amp;#039; mehrmals von Flugzeugen attackiert&amp;lt;ref&amp;gt;Am 15. und am 17. Juli.&amp;lt;/ref&amp;gt; worden, konnte die Angriffe jedoch mit Flakfeuer abwehren. Schließlich entdeckte eine aus drei Zerstörern bestehende U-Bootjagdgruppe, die von Luftaufklärung unterstützt wurde, das Boot in der Biscaya. Am 20. Juli griff ein unidentifiziertes Flugzeug &amp;#039;&amp;#039;U 558&amp;#039;&amp;#039; an. Obwohl sich Kommandant Krech dazu entschlossen hatte, auch diesem Angriff mit Flakfeuer zu begegnen,&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; 1999, S. 118.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde auf den Alarmruf eines Mitglieds der Turmwache hin, der Tauchvorgang eingeleitet. Die Wasserbomben des gegnerischen Flugzeugs beschädigten das Boot, so dass infolge eines Wassereinbruchs aus den Batterien der E-Maschine Chlorgas austrat. Der Kommandant befahl, &amp;#039;&amp;#039;U 558&amp;#039;&amp;#039; zu verlassen, die Besatzung stieg aus und der Leitende Ingenieur leitete die Selbstversenkung ein ({{Coordinate|text=Lage|NS=45.166667|EW=-9.7|type=landmark|region=XA|name=20.07.1943 Versenkung von U 558}}). Nach einem erneuten Wasserbombenangriff sowie infolge von Maschinengewehrfeuer ging ein Teil der Besatzung verloren, weitere Besatzungsmitglieder starben an den folgenden Tagen,&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Bericht des Kommandanten nimmt nach Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1999, Chlorgasvergiftung als ursächlich an.&amp;lt;/ref&amp;gt; bis schließlich die restlichen Überlebenden – neben dem Kommandanten noch vier Mann in einem Gummischlauchboot – durch das Abfeuern einer improvisierte Signalpistole auf sich aufmerksam machen konnten. Sie wurden von einem kanadischen Zerstörer aufgenommen und gerieten in Kriegsgefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Gejagten, 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1998, ISBN 3-453-16059-2.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen U-Boot-Kommandanten.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1996, ISBN 3-8132-0490-1.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 2001, ISBN 3-8132-0513-4.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1999, ISBN 3-8132-0514-2.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritterkreuzträger der U-Boot-Waffe von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 2003, ISBN 3-8132-0515-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 501–U 750}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0558}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ VII C]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschiff (Blohm + Voss)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U558]]&lt;/div&gt;</summary>
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