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	<title>U 527 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Enter: kat</title>
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		<updated>2026-03-18T12:15:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine|NAME=U 527&lt;br /&gt;
|VORHERIGES=U 526&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES=U 528&lt;br /&gt;
|TYP=[[U-Boot-Klasse IX|IX C]]&lt;br /&gt;
|FPN=M 06857&lt;br /&gt;
|KL=28. Oktober 1941&lt;br /&gt;
|WERFT=[[Deutsche Werft]], [[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|BA=15. August 1940&lt;br /&gt;
|BN=342&lt;br /&gt;
|SL=17. Juni 1942&lt;br /&gt;
|IS=2. September 1942&lt;br /&gt;
|KOM=2. September 1942 – 23. Juli 1943 &amp;lt;br /&amp;gt;Kapitänleutnant &amp;lt;br/&amp;gt;Herbert Uhlig&lt;br /&gt;
|ES=2 Unternehmungen&lt;br /&gt;
|RES=1 Schiff (5242&amp;amp;nbsp;BRT) &lt;br /&gt;
|VER=am 23. Juli 1943 durch Flugzeug der &amp;#039;&amp;#039;USS Bogue&amp;#039;&amp;#039; versenkt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 527&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches U-Boot der Kriegsmarine vom Typ [[U-Boot-Klasse IX|IX&amp;amp;nbsp;C]], welches im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Meldorf COA.svg|90px|left]]&lt;br /&gt;
Der Bauauftrag für dieses Boot wurde am 15. August 1941 an die Deutsche Werft in [[Hamburg]] vergeben. Am 28. Oktober 1941 wurde es dort auf Kiel gelegt. Der Stapellauf war am 17. Juni 1942. Am 2. September 1942 wurde &amp;#039;&amp;#039;U 527&amp;#039;&amp;#039;, unter dem Kommando von [[Kapitänleutnant]] Herbert Uhlig in Dienst gestellt. Bis zum 31. Januar 1943 war das Boot zur Ausbildung der [[4. U-Flottille]] in [[Stettin]] zugeteilt und unternahm zum Training der Besatzung Ausbildungsfahrten in der Ostsee. Danach gehörte es bis zu seinem Untergang der [[10. U-Flottille]] in [[Lorient]] als Frontboot an. &amp;#039;&amp;#039;U 527&amp;#039;&amp;#039; trug das Wappen seiner Patenstadt [[Meldorf]] (siehe Bild links), Geburtsort der Frau des Kommandanten, als Bootswappen.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Högel: &amp;#039;&amp;#039;Embleme, Wappen, Malings deutscher U-Boote 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Koehlers Verlagsgesellschaft mbH, Hamburg 2009, ISBN 978-3-7822-1002-7, S. 117.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommandant ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Uhlig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde am 27. Februar 1916 in [[Chemnitz]] geboren und trat 1935 in die Kriegsmarine ein. Nach Absolvierung seiner U-Bootausbildung diente er als 1. [[Wachoffizier]] auf &amp;#039;&amp;#039;[[U 105 (U-Boot, 1940)|U 105]]&amp;#039;&amp;#039;. Am 1. Juni 1942 wurde er zum Kapitänleutnant befördert und übernahm am 2. September 1942 das Kommando auf &amp;#039;&amp;#039;U 527&amp;#039;&amp;#039;, das er bis zur Versenkung des Bootes innehatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen U-Boot-Kommandanten.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1996, ISBN 3-8132-0490-1, S. 244.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsätze ===&lt;br /&gt;
Insgesamt absolvierte &amp;#039;&amp;#039;U 527&amp;#039;&amp;#039; zwei Unternehmungen, während derer das Boot im Nordatlantik, westlich von [[Neufundland]] und südlich [[Island]]s, sowie im Mittleren Atlantik südwestlich der [[Azoren]] operierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6, S. 497.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Erste Unternehmung ====&lt;br /&gt;
Dauer: 9. Februar 1943 (Kiel) bis 12. April 1943 (Lorient)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. März 1943 Angriff auf den Konvoi &amp;#039;&amp;#039;SC 121&amp;#039;&amp;#039;. Dabei wurde das [[Vereinigtes Königreich|britische]] Frachtschiff &amp;#039;&amp;#039;Fort Lamy&amp;#039;&amp;#039; (5.242&amp;amp;nbsp;BRT) ({{Coordinate|text=Lage|NS=58.5|EW=-31|type=landmark|region=XA|name=8.03.1943 Versenkung der Fort Lamy aus SC 121}}) versenkt.  Die &amp;#039;&amp;#039;Fort Lamy&amp;#039;&amp;#039; hatte das Landungsschiff &amp;#039;&amp;#039;HMS LCT-2480&amp;#039;&amp;#039; (291&amp;amp;nbsp;BRT) an Bord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. März 1943 um 10.47  Angriff auf die &amp;#039;&amp;#039;Mathew Luckenbach&amp;#039;&amp;#039; (5.848&amp;amp;nbsp;BRT), ein Nachzügler vom [[HX-Geleitzüge|Konvoi &amp;#039;&amp;#039;HX 229&amp;#039;&amp;#039;]]. Das Frachtschiff wurde torpediert, zwei der drei Torpedos trafen das Schiff. Das Schiff wurde von der Besatzung aufgegeben, welche von der &amp;#039;&amp;#039;USCGC Ingham&amp;#039;&amp;#039; (WPG 35) gerettet wurden. Die &amp;#039;&amp;#039;Mathew Luckenbach&amp;#039;&amp;#039; wurde noch am selben Tag von &amp;#039;&amp;#039;U 523&amp;#039;&amp;#039; endgültig versenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zweite Unternehmung ====&lt;br /&gt;
Am frühen Nachmittag des 27. Mai 1943 verließ das Boot Lorient. Es wurde bis zum Sonnenuntergang von einem Minenleger begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Mai 1942 versuchte es ein geschlepptes sturm-geschädigtes großes Schiff bei 47° Nord 4° West anzugreifen. Die Begleitkorvette konnte aber den Angriff stören, so dass es auf beiden Seiten zu keiner Versenkung kam. Ein weiterer Angriff auf ein schnell fahrendes Schiff bei den Bahamas verlief erfolglos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2./3. Juli 1943 Beginn der Rückfahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Untergang ===&lt;br /&gt;
Das Boot wurde auf dem Rückweg schon einmal von einem Flugzeug angegriffen und beschädigt, und auch anschließend noch von drei Zerstörern gejagt. So wurde das beschädigte Boot beim Treffen mit &amp;#039;&amp;#039;[[U 648]]&amp;#039;&amp;#039; am 23. Juli 1943 bei den Azoren von einem Flugzeug der &amp;#039;&amp;#039;[[Bogue (Schiff)|Bogue]]&amp;#039;&amp;#039; gesichtet und angegriffen ({{Coordinate|text=Lage|NS=35.416667|EW=-27.933333|type=landmark|region=XA|name=23.07.1943 Versenkung von U 527}}). &amp;#039;&amp;#039;U 527&amp;#039;&amp;#039; war zu diesem Zeitpunkt dabei, das kleinere VII c-Boot zu versorgen und die Besatzungen wurden von dem Angriff völlig überrascht. Während das wendigere &amp;#039;&amp;#039;U 648&amp;#039;&amp;#039; alarmtauchte, versuchte Kommandant Uhlig mit &amp;#039;&amp;#039;U 527&amp;#039;&amp;#039; das Flugzeug zu bekämpfen und gleichzeitig in eine Nebelbank zu laufen, um sich vor dem Flugzeug zu verbergen.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Kemp: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen und österreichischen U-Boot-Verluste in beiden Weltkriegen.&amp;#039;&amp;#039; 1998, S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weil nach einem Treffer das Heckgeschütz ausfiel und das hintere Maschinengewehr zu weit rechts angeordnet war, konnte das Flugzeug relativ ungehindert anfliegen. Dabei warf das tief fliegende Flugzeug sechs Bomben ab, eine davon traf auf der Backbordseite die Kante des Turms. Es war schnell klar, dass das Boot verloren war. Der Kommandant befahl die Evakuierung, er half dabei und wurde vom sinkenden U-Boot unter Wasser gezogen, konnte sich aber dennoch retten. Später erzählte Uhlig, dass das Boot seiner Schätzung nach etwa 40 Sekunden nach dem Treffer sank. Insgesamt schafften es 14 Leute aus dem sinkenden Boot zu entkommen, wobei aber der I. Wachoffizier noch vor der Rettung verstarb. Auch vertrat Uhlig in einem 1946 geschriebenen Brief an die Angehörigen der verstorbenen 40 Besatzungsmitglieder die These, dass er vermute, dass die wenigsten ertrunken seien, sondern schon von der Detonation getötet wurden. Dabei nahm er sicher auch Rücksicht auf die Hinterbliebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rettung und Internierung ====&lt;br /&gt;
Das Flugzeug warf auch eine Rauchboje ab, was die schnelle Rettung erklärt. Der Zerstörer [[USS Clemson (DD-186)|USS &amp;#039;&amp;#039;Clemson&amp;#039;&amp;#039;]] erreichte die 13 Überlebenden nach ungefähr drei Stunden und nahm sie an Bord. Am nächsten Tag wurden sie auf die USS &amp;#039;&amp;#039;Bogue&amp;#039;&amp;#039; gebracht, auf welcher sie [[Casablanca]] erreichten. Mit einem Frachter wurden die Überlebenden nach New York und von dort nach Arizona in ein Kriegsgefangenenlager gebracht. Die drei überlebenden Offiziere, darunter Kommandant Uhlig, kamen in ein Offizierslager in [[Parks (Arizona)|Parks]], die übrigen Besatzungsmitglieder in ein anderes Lager in der Nähe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 1946 wurde Herbert Uhlig mit den überlebenden Besatzungsangehörigen aus der Kriegsgefangenschaft entlassen und kehrte nach Deutschland zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 2001, ISBN 3-8132-0513-4.&lt;br /&gt;
* Georg Högel: &amp;#039;&amp;#039;Embleme, Wappen, Malings deutscher U-Boote 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Koehler, Hamburg 2001, ISBN 3-7822-0826-9.&lt;br /&gt;
* Paul Kemp: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen und österreichischen U-Boot-Verluste in beiden Weltkriegen.&amp;#039;&amp;#039; Urbes Verlag, Gräfelfing vor München 1998, ISBN 3-924896-43-7.&lt;br /&gt;
* Melanie Wiggins: &amp;#039;&amp;#039;U-Boot-Krieg im Golf von Mexiko. 1942–1943.&amp;#039;&amp;#039; Lizenzausgabe. Weltbild, Augsburg 2010, ISBN 978-3-8289-5421-2, S. 173–179.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher U-Boote (1935–1945)/U 501–U 750|Liste deutscher U-Boote (1935–1945)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 501–U 750}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0527}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot-Klasse IX]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschiff (Deutsche Werft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U527]]&lt;/div&gt;</summary>
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