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	<title>U 521 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Enter: Kat</title>
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		<updated>2026-03-18T12:09:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine&lt;br /&gt;
|NAME= U 521&lt;br /&gt;
|VORHERIGES= U 520&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES= U 522&lt;br /&gt;
|BILD= &lt;br /&gt;
|BILDTEXT= &lt;br /&gt;
|TYP= IX C&lt;br /&gt;
|FPN= [[Feldpostnummer|46 411]]&lt;br /&gt;
|KL= 3. Juli 1941&lt;br /&gt;
|WERFT= [[Deutsche Werft|Deutsche Werft AG ]] in [[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|BA= 14. Februar 1940&lt;br /&gt;
|BN= 336&lt;br /&gt;
|SL= 17. März 1942&lt;br /&gt;
|IS= 3. Juni 1942&lt;br /&gt;
|KOM= [[Kapitänleutnant]] Klaus Bargsten&lt;br /&gt;
|FL= * [[4. U-Flottille]] Ausbildungszeit&amp;lt;br /&amp;gt;Juni – September 1942&lt;br /&gt;
* [[2. U-Flottille]] Frontboot&amp;lt;br /&amp;gt;Oktober 1942 – Juni 1943&lt;br /&gt;
|ES= 3 Unternehmungen&lt;br /&gt;
|RES=*3 Schiffe (19.527 BRT)&lt;br /&gt;
* 1 Hilfs-Kriegsschiff (750 t)&lt;br /&gt;
|VER= versenkt am 2. Juni 1943 südöstlich von [[Cape May]], ein Überlebender&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 521&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[Unterseeboot]] des Typs [[U-Boot-Klasse IX#Typ IX C|IX&amp;amp;nbsp;C]]. Es wurde im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] von der [[Kriegsmarine]] während des [[U-Boot-Krieg]]es im [[Nordatlantik]], im Mittleren Atlantik, bei den [[Kanaren]] und südlich der [[Azoren]] eingesetzt und ging im Sommer 1943 vor der Ostküste der [[Vereinigte Staaten|USA]] verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U 521&amp;#039;&amp;#039; gehörte zum dritten Bauauftrag für Boote des Typs IX C, der an die Deutsche Werft AG in Hamburg-Finkenwerder erging. Ein Boot dieses Typs war 78,9 m lang und [[Wasserverdrängung|verdrängte]] voll ausgerüstet und unter Wasser 1120 [[Tonne (Einheit)|Tonnen]] (1120 m³) Wasser. Zwei 2200-[[Pferdestärke|PS]]-[[Schiffsdieselmotor|Dieselmotoren]] gewährleisteten eine Überwasserspitzengeschwindigkeit von 18,3 [[Knoten (Einheit)|kn]]. Bei Unterwasserfahrt ermöglichten die zwei Elektromotoren eine Geschwindigkeit von 7,3 kn. Der Typ IX C hatte vier Bug- und zwei Heck-[[Torpedorohr]]e und führte 22 Torpedos mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U 521&amp;#039;&amp;#039; trug an beiden Seiten des Turms als Emblem einen Zweig mit Eichenlaub über dem Wort „[[Horrido]]“, dem Gruß der Jäger.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Högel: &amp;#039;&amp;#039;Embleme, Wappen, Malings deutscher U-Boote 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Koehlers Verlagsgesellschaft mbH, Hamburg 2009, ISBN 978-3-7822-1002-7, S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommandant ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bargsten.jpg|mini|hochkant|Klaus Bargsten]]&lt;br /&gt;
[[Klaus Bargsten]] wurde 1911 in [[Bad Oldesloe]] geboren, fuhr einige Jahre in der Handelsmarine und trat 1936 in die Kriegsmarine ein. Er fuhr auf sieben Feindfahrten als Erster [[Wachoffizier]] auf &amp;#039;&amp;#039;[[U 99 (U-Boot, 1940)|U 99]]&amp;#039;&amp;#039; unter [[Otto Kretschmer (Marineoffizier)|Otto Kretschmer]]. Ab März 1941 befehligte er &amp;#039;&amp;#039;[[U 563]]&amp;#039;&amp;#039;, bis er infolge von schweren Verletzungen, die er bei einem Fliegerangriff in der [[Biskaya]] am 30. November 1941 erlitten hatte, das Kommando über dieses Boot abgeben musste. Am 3. Juni 1942 erhielt er das Kommando auf &amp;#039;&amp;#039;U 521&amp;#039;&amp;#039;, das er bis zur Versenkung des Bootes, die er als Einziger überlebte, innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgeschichte ==&lt;br /&gt;
Nach Beendigung der vom 3. Juni bis zum 30. September 1942 dauernden Ausbildungszeit bei der [[4. U-Flottille]] lief &amp;#039;&amp;#039;U 521&amp;#039;&amp;#039; am 3. Oktober 1942 von [[Kiel]] zu seiner ersten Unternehmung aus; es war die 13. Feindfahrt für den am Vortag zum Kapitänleutnant beförderten Kommandanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Unternehmung ===&lt;br /&gt;
Die neunwöchige Fahrt führte zunächst nach [[Kristiansand]], von dort aus ins Operationsgebiet im Nordatlantik und schließlich am 8. Dezember nach [[Lorient]], dem Stützpunkt der von [[Korvettenkapitän]] [[Viktor Schütze]] befehligten [[2. U-Flottille]]. Dabei überstand das Boot am 31. Oktober den Angriff einer [[Lockheed Hudson]] mit nur geringen Beschädigungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uboat.net/boats/patrols/patrol_1172.html &amp;#039;&amp;#039;Patrol info for U-521.&amp;#039;&amp;#039;] Bei uboat.net.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Morgen des 2. November versenkte das Boot etwa 400 Seemeilen südlich von [[Kap Farvel]] ([[Grönland]]) den britischen Frachter &amp;#039;&amp;#039;Hartington&amp;#039;&amp;#039; (5496 BRT) ({{Coordinate|text=Lage|NS=52.5|EW=-45.5|type=landmark|region=XA|name=2.11.1942 Versenkung der Hartington aus SC 107}}), der bereits von &amp;#039;&amp;#039;[[U 522]]&amp;#039;&amp;#039; torpediert und von &amp;#039;&amp;#039;[[U 438]]&amp;#039;&amp;#039; getroffen worden war. Gegen Mittag des folgenden Tages torpedierte &amp;#039;&amp;#039;U 521&amp;#039;&amp;#039; den mit 9000 Tonnen Heizöl beladenen amerikanischen [[Tanker]] &amp;#039;&amp;#039;Hahira&amp;#039;&amp;#039; (6855 BRT, 3 Tote) ({{Coordinate|text=Lage|NS=54.25|EW=-41.95|type=landmark|region=XA|name=3.11.1942 Versenkung der Hahira aus SC 107}}), der danach von seiner Besatzung verlassen und einige Stunden später von &amp;#039;&amp;#039;U 521&amp;#039;&amp;#039; endgültig versenkt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://uboat.net/allies/merchants/2362.html &amp;#039;&amp;#039;Hahira. American Steam Tanker.&amp;#039;&amp;#039;] Bei uboat.net.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide Schiffe gehörten zu dem von [[New York City|New York]] nach Großbritannien fahrenden [[Geleitzug|Konvoi]] SC-107.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte November gehörte &amp;#039;&amp;#039;U 521&amp;#039;&amp;#039; zu der aus 13 Booten bestehenden [[Rudeltaktik|U-Bootgruppe]] &amp;#039;&amp;#039;Kreuzotter&amp;#039;&amp;#039;, die südlich von [[Grönland]] auf den Geleitzug ONS-144 mit seinen 33 Schiffen lauerte.&amp;lt;ref&amp;gt;Alle anderen im Einsatz befindlichen U-Boote waren zu diesem Zeitpunkt aus dem Nordatlantik abgezogen worden, um die [[Alliierte#Zweiter Weltkrieg|alliierte]] Invasionsflotte in Nordafrika ([[Operation Torch]]) zu bekämpfen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bargsten entdeckte den Geleitzug am 15. November und versuchte, die anderen U-Boote der Gruppe heranzuführen. Diese Signale waren jedoch unvollständig bzw. wurden nicht empfangen, so dass &amp;#039;&amp;#039;U 521&amp;#039;&amp;#039; zunächst weiterhin alleine am Geleitzug blieb. Bargstens erster Angriff am 15. November war erfolglos; er wurde von der [[Norwegische Marine|norwegischen]] [[Korvette]] [[Flower-Klasse (1940)#Korvetten anderer alliierter Marinen|&amp;#039;&amp;#039;Rose&amp;#039;&amp;#039;]] abgedrängt und verlor zeitweise den Kontakt mit dem Konvoi. Auch ein zweiter Angriff am 18. November war erfolglos. Zwar meldete er, dreimal erfolgreich gewesen zu sein, dies blieb jedoch unbestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Der [[BdU]], [[Karl Dönitz]], kritisierte, dass Bargsten seine Torpedos beim Angriff auf ONS-144 aus zu großer Entfernung abgefeuert habe, und nahm an, dass deren Enddetonationen durch den Kommandanten fälschlich als Treffer interpretiert worden wären. (Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritterkreuzträger der U-Boot-Waffe von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 2003, ISBN 3-8132-0515-0, S. 356)&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Boote des Rudels versenkten am 17. und 18. November insgesamt sechs Schiffe des Konvois und beschädigten eins.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://uboat.net/ops/convoys/convoys.php?convoy=ONS-144 &amp;#039;&amp;#039;ONS-144. Outward, northbound, slow (North Atlantic). 15 Nov 1942 – 21 Nov 1942.&amp;#039;&amp;#039;] Bei uboat.net.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Unternehmung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:HMT Bredon.jpg|mini|Der U-Bootjäger HMT &amp;#039;&amp;#039;Bredon&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Am 7. Januar 1943 lief &amp;#039;&amp;#039;U 521&amp;#039;&amp;#039; zu seiner zweiten Unternehmung aus, von der es am 26. März zurückkehrte. Der BdU bezeichnete die Fahrt als „erfolgreich“, erkannte vier Schiffe und ein Kriegsschiff als versenkt an und verlieh dem Kommandanten am 2. Mai das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Ritterkreuz]]. Tatsächlich hatte Bargsten lediglich zwei Schiffe versenkt, am 8. Februar 1943 bei den [[Kanarische Inseln|Kanarischen Inseln]] den britischen U-Boot-Jäger [[HMT Bredon (T 223)|HMT &amp;#039;&amp;#039;Bredon&amp;#039;&amp;#039;]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://uboat.net/allies/merchants/2641.html &amp;#039;&amp;#039;HMS Bredon (T 223). British A/S Trawler.&amp;#039;&amp;#039;] Bei uboat.net.&amp;lt;/ref&amp;gt; (750 t, 43 Tote) ({{Coordinate|text=Lage|NS=29.816667|EW=-14.083333|type=landmark|region=XA|name=8.02.1943 Versenkung der HMT Bredon}}), ein sogenannter [[Admiralty Trawler]] aus dem Konvoi Gibr-2,&amp;lt;ref&amp;gt;Admiralty Trawlers waren das britische Gegenstück zu den deutschen [[Kriegsfischkutter]]n und wurden als Geleitboote, Minensucher und U-Boot-Jäger eingesetzt.&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 18. März 1943 den US-amerikanischen [[Frachtschiff|Frachtdampfer]] &amp;#039;&amp;#039;Molly Pitcher&amp;#039;&amp;#039; (7176 BRT) ({{Coordinate|text=Lage|NS=38.35|EW=-19.9|type=landmark|region=XA|name=18.03.1943 Versenkung der Molly Pitcher aus UGS 6}}) aus dem Konvoi UGS-2, der sich auf seiner [[Jungfernfahrt]] befand und bereits am Vortage von &amp;#039;&amp;#039;[[U 167 (U-Boot, 1942)|U&amp;amp;nbsp;167]]&amp;#039;&amp;#039; schwer beschädigt und von seiner Besatzung verlassen worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://uboat.net/allies/merchants/2808.html &amp;#039;&amp;#039;Molly Pitcher. American Steam Merchant.&amp;#039;&amp;#039;] Bei uboat.net.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritte Unternehmung und Versenkung ===&lt;br /&gt;
Das Boot verließ Lorient am 5. Mai 1943, um vor der US-amerikanischen Ostküste Handelskrieg zu führen. Dort wurde es am 31. Mai von einem amerikanischen Aufklärungsflugzeug etwa 225 Seemeilen östlich vom [[Cape Hatteras|Kap Hatteras]] gesichtet, woraufhin es abtauchte und nach Nordwesten ablief. Am 2. Juni, bei Unterwasserfahrt rund 150 [[Seemeile]]n südöstlich der [[Delaware Bay]] und des [[Cape May]], wurde das Boot um 12:30 Uhr von dem amerikanischen [[PC-461-Klasse|U-Bootjäger]] &amp;#039;&amp;#039;PC-565&amp;#039;&amp;#039;, das den [[Geleitzug|Konvoi]] NG-365 nach [[Guantanamo Bay Naval Base|Guantanamo]] sicherte, per [[Sonar]] geortet und um 12:39 Uhr mit [[Wasserbombe (Kampfmittel)|Wasserbomben]] angegriffen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;PC-565&amp;#039;&amp;#039; wurde im Februar 1956 auf den Namen USS &amp;#039;&amp;#039;Gilmer&amp;#039;&amp;#039; getauft, war aber bereits seit 1946 bei der Atlantic Reserve Fleet [[Auflieger (Schifffahrt)|aufgelegt]] und wurde 1960 an die Marine [[Venezuela]]s verkauft.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wasserbomben verursachten schwere Schäden, einschließlich Wassereinbruch. Das U-Boot, dessen Instrumente und Kontrollfunktionen wohl weitgehend ausgefallen waren, kam daraufhin an die Wasseroberfläche. Ob Bargsten das Auftauchen befohlen hatte oder ob dies, wie in Teilen der Literatur dargestellt, sein [[Leitender Ingenieur]] veranlasst oder gar befohlen hatte, ist letztlich unerheblich. Als Bargsten nach dem Auftauchen sofort wie üblich als Erster durch die [[Luke#Schiffe|Luke]] auf die [[Kommandobrücke|Brücke]] kam, wurde das Boot von der nur etwa 350 m entfernten &amp;#039;&amp;#039;PC-565&amp;#039;&amp;#039; aus einer ihrer 2-cm-Maschinenkanonen beschossen,&amp;lt;ref&amp;gt;Weder das 7,5-cm-Geschütz noch das 40-mm-Geschütz wurden bei dem Angriff benutzt.&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei mehrere Treffer auf den [[Turm (Schiffsteil)|Turm]] erzielt wurden. Dann nahm der U-Bootjäger Rammkurs auf &amp;#039;&amp;#039;U 521&amp;#039;&amp;#039;, während gleichzeitig auch die [[Korvette]] USS &amp;#039;&amp;#039;Brisk (PG-89)&amp;#039;&amp;#039; zur Unterstützung herbeikam.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernard Ireland: &amp;#039;&amp;#039;The Battle of the Atlantic.&amp;#039;&amp;#039; 2003, S. 171.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;James E. Wise, Jr.: &amp;#039;&amp;#039;Sole Survivors of the Sea.&amp;#039;&amp;#039; 2008, S. 91–93.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bevor das U-Boot gerammt werden konnte, sank es sehr schnell, mit dem [[Bug (Schiffbau)|Bug]] voran auf Position {{Coordinate|text=DM|NS=37/43//N|EW=73/16//W|type=landmark|dim=500000|region=XA|name=2.06.1943 Untergangsstelle U 521}}. Bargsten wurde dabei oder kurz zuvor vom Turm gespült und war der einzige Überlebende der 52 Mann starken [[Schiffsbesatzung|Besatzung]]. Nach seiner Rettung und Gefangennahme sagte er zunächst aus, er habe die [[Selbstversenkung]] seines Boots befohlen, um es nicht in feindliche Hände fallen zu lassen, es sei dann aber sehr schnell, praktisch unter seinen Füßen und unerklärlicherweise, gesunken.&amp;lt;ref&amp;gt;C. Blair: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Gejagten, 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; 1998, S. 418.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später stellte er die Sache jedoch so dar, dass ihn eine Welle von Bord gespült habe und das Boot kurz darauf gesunken sei; von einem Befehl zur Selbstversenkung war nicht mehr die Rede.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1999, ISBN 3-8132-0514-2, S. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;PC-565&amp;#039;&amp;#039; warf etwa 100 m vor der Untergangsstelle noch eine Wasserbombe, beobachtete große Luftblasen, nahm dann den im Wasser treibenden Bargsten an Bord, und blieb noch bis um 14:30 Uhr vor Ort. Dabei wurden auftreibendes Öl, Holzsplitter und Leichenteile beobachtet. Das Meer ist an dieser Stelle über zwei Kilometer tief, und das [[Wrack]] wurde bis heute nicht gefunden. Die US-amerikanische [[National Oceanic and Atmospheric Administration]] (NOAA) gibt die Wrackstelle unter Nummer 992 auf der Seekarte 12200 an, d.&amp;amp;nbsp;h. 3–5 Seemeilen von der durch die Koordinaten bezeichneten Untergangsstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Die angebliche Entdeckung des Wracks durch Taucher im Jahre 1991 in 70 Metern Tiefe in der Nähe von [[Point Pleasant (New Jersey)]] (Georg Högel: &amp;#039;&amp;#039;Embleme, Wappen, Malings deutscher U-Boote 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Koehlers Verlagsgesellschaft mbH, Hamburg 2009, ISBN 978-3-7822-1002-7, S. 117) muss stark bezweifelt werden, denn das ist rund 300 Seemeilen weiter nördlich.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Gejagten, 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1998, ISBN 3-453-16059-2.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6.&lt;br /&gt;
* Bernard Ireland: &amp;#039;&amp;#039;The Battle of the Atlantic.&amp;#039;&amp;#039; Naval Institute Press, Annapolis MD 2003, ISBN 1-59114-032-3, S. 171.&lt;br /&gt;
* Paul Kemp: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen und österreichischen U-Boot-Verluste in beiden Weltkriegen.&amp;#039;&amp;#039; Urbes Verlag, Gräfelfing vor München 1998, ISBN 3-924896-43-7.&lt;br /&gt;
* James E. Wise, Jr.: &amp;#039;&amp;#039;Sole Survivors of the Sea.&amp;#039;&amp;#039; Nachdruck. Naval Institute Press, Annapolis MD 2008, ISBN 978-1-59114-943-9, Chapter 13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Atlantikschlacht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.uboat.net/boats/u521.htm &amp;#039;&amp;#039;U-521.&amp;#039;&amp;#039;] Bei uboat.net.&lt;br /&gt;
* [http://www.uboatarchive.net/U-521INT.htm Navy Department: &amp;#039;&amp;#039;Report on the Interrogation of Sole Survivor from U-521 sunk on 2 June 1943.&amp;#039;&amp;#039; Washington, 22 July 1943]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 501–U 750}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0521}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot-Klasse IX]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschiff (Deutsche Werft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U521]]&lt;/div&gt;</summary>
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