<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=U_480</id>
	<title>U 480 - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=U_480"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U_480&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-10T20:02:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U_480&amp;diff=1579980&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Enter: kat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U_480&amp;diff=1579980&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-11T10:35:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine|NAME=U 480&lt;br /&gt;
|VORHERIGES=U 479&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES=U 481&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
|BILDTEXT=&lt;br /&gt;
|TYP=[[U-Boot Klasse VII|VII C]]&lt;br /&gt;
|FPN=M 53621&lt;br /&gt;
|KL=8. Dezember 1942&lt;br /&gt;
|WERFT=[[Deutsche Werke]], [[Kiel]]&lt;br /&gt;
|BA=10. April 1941&lt;br /&gt;
|BN=311&lt;br /&gt;
|SL=14. August 1943&lt;br /&gt;
|IS=6. Oktober 1943&lt;br /&gt;
|KOM=6. Oktober 1943 – 20. Februar 1945&amp;lt;br /&amp;gt; [[Oberleutnant zur See]] Hans-Joachim Förster&lt;br /&gt;
|ES=3 Feindfahrten&lt;br /&gt;
|RES=2 Schiffe (12.846 BRT)&amp;lt;br /&amp;gt; 2 Kriegsschiffe (1775 t)&lt;br /&gt;
|VER=zwischen 29. Januar und 20. Februar 1945 im Ärmelkanal durch [[Seemine]] versenkt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 480&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[U-Boot]] vom [[U-Boot Klasse VII|Typ VII C]], das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] von der [[Kriegsmarine]] eingesetzt wurde. Es gilt als das erste im Fronteinsatz verwendete [[Tarnkappentechnik|Tarnkappen]]-U-Boot der Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsches U-Boot Museum: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.dubm.de/tarnkappen_.html U-480 und die Geheimnisse um die „Tarnkappen“ U-Boote der Kriegsmarine].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Auftrag für das Boot wurde am 10. April 1941 an die [[Deutsche Werke|Deutschen Werke]] in [[Kiel]] vergeben. Die [[Kiellegung]] erfolgte am 8. Dezember 1942, der [[Stapellauf]] am 14.&amp;amp;nbsp;August 1943. Die Indienststellung unter [[Oberleutnant zur See]] Hans-Joachim Förster fand am 6.&amp;amp;nbsp;Oktober 1943 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den technischen Besonderheiten von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;480&amp;#039;&amp;#039; zählte die sogenannte [[Alberich (Beschichtung)|Alberich-Beschichtung]] der Außenhaut mit Gummimatten (benannt nach dem [[Alberich (Mythologie)|gleichnamigen Zwergenkönig]] mit [[Tarnkappe]]). Die Beschichtung aus aufgeklebtem, synthetischem Gummi in Plattenform aus zwei Schichten von je 2 bis 2,5&amp;amp;nbsp;mm Stärke diente zur möglichst völligen Absorption von [[Sonar]]signalen feindlicher Schiffe. Weitere technische Besonderheiten waren der [[Schnorchel (Schiffsteil)|Schnorchel]], wodurch das Boot auf [[Sehrohrtiefe]] mit Dieselmaschinen fahren konnte, sowie neue T-5-Torpedos vom Typ [[Zaunkönig (Torpedo)|Zaunkönig]] mit Akustiksteuerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsätze ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tarnung U-480.jpg|mini|Nahaufnahme der Tarn-Gummimatten]]&lt;br /&gt;
Die Besatzung von &amp;#039;&amp;#039;U 480&amp;#039;&amp;#039; führte vom 6. Oktober 1943 bis 31. Mai 1944 Ausbildungsfahrten bei der [[5. U-Flottille]] durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Feindfahrt von [[Arendal]] aus vom 7. Juni bis 7. Juli 1944 bei der [[9. U-Flottille]] erbrachte keine Erfolge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Feindfahrt erfolgte von [[Brest (Finistère)|Brest]] aus vom 3. August bis zum 4. Oktober 1944, ebenfalls bei der 9.&amp;amp;nbsp;Flottille. Am 21.&amp;amp;nbsp;August 1944 versenkte &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;480&amp;#039;&amp;#039; die [[Canadian Forces Maritime Command|kanadische]] [[Korvette]] &amp;#039;&amp;#039;HMCS Alberni&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=50.3|EW=-0.85|type=landmark|region=XA|name=21. August 1944 Versenkung der HMCS Alberni}}) mit 925 ts und einen Tag später den britischen [[Minenabwehrfahrzeug|Minensucher]] &amp;#039;&amp;#039;HMS Loyalty&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=50.15|EW=-0.683333|type=landmark|region=XA|name=22. August 1944 Versenkung der HMS Loyalty}}) mit 850 ts. Noch einen Tag später folgte das britische Schiff &amp;#039;&amp;#039;Fort Yale&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=50.383333|EW=-0.916667|type=landmark|region=XA|name=23. August 1944 Versenkung der Fort Yale aus ETC 72}}) mit 7134 [[Bruttoregistertonne|BRT]] aus dem Konvoi ETC 72. Am 25. August 1944 versenkte das Boot das britische Schiff &amp;#039;&amp;#039;Orminster&amp;#039;&amp;#039; mit 5.712 BRT. Wiederholt wurde versucht, das U-Boot mit Sonar zu orten, was aber nie gelang. Der Kommandant wurde für die Erfolge mit dem [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte und letzte Feindfahrt von [[Trondheim]] aus vom 6. Januar bis 20. Februar 1945 bei der 11.&amp;amp;nbsp;Flottille verlief ohne weitere Erfolge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angriffe auf das Boot ===&lt;br /&gt;
Am 13. Juni 1944 erlebte &amp;#039;&amp;#039;U 480&amp;#039;&amp;#039; einen Angriff durch ein alliiertes [[Flugboot]] vom Typ [[Consolidated PBY|Catalina]], konnte die feindliche Maschine jedoch abschießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbleib ===&lt;br /&gt;
Bis zum Auffinden des Wracks 1998 wurde angenommen, dass &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;480&amp;#039;&amp;#039; am 24.&amp;amp;nbsp;Februar 1945 durch die britischen Fregatten HMS &amp;#039;&amp;#039;Duckworth&amp;#039;&amp;#039; und HMS &amp;#039;&amp;#039;Rowley&amp;#039;&amp;#039; südwestlich von [[Land’s End]] versenkt worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;V. E. Tarrant: &amp;#039;&amp;#039;Kurs West&amp;#039;&amp;#039; Die deutschen U-Boot-Offensiven 1914–1945. Motorbuch, Stuttgart 1996, ISBN 3-613-01542-0, S. 191&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der erfolgreichen zweiten Feindfahrt berichtete U 480 auf der Heimfahrt von den Erfolgen bezüglich der Versenkungen, aber auch vom Erfolg von Alberich. Diesen [[Enigma_(Maschine)|Enigma]]-verschlüsselten Funkspruch konnte die englische Aufklärung entschlüsseln und wurde so auf das Boot aufmerksam, welches offensichtlich einen unbekannten Tarnmechanismus nutzte. Als es bei seiner dritten Feindfahrt mitteilte, dass man im erfolgreichen Seegebiet der zweiten Feindfahrt wieder auf Lauer gehen wollte, verlegten die Engländer dort tiefliegende U-Boot-Minen im Minenfeld &amp;#039;&amp;#039;Brazier D2&amp;#039;&amp;#039;, über die ihre eigenen Schiffe hinwegfahren konnten, da die [[Seemine#Ankertauminen|Ankerminen]] für sie zu tief im Wasser platziert wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem 29.&amp;amp;nbsp;Januar und dem 20.&amp;amp;nbsp;Februar 1945 sank &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;480&amp;#039;&amp;#039; im [[Ärmelkanal]], 13&amp;amp;nbsp;Seemeilen südwestlich der [[Isle of Wight]], im geheimen [[Minenfeld]] &amp;#039;&amp;#039;Brazier D2&amp;#039;&amp;#039;. Kommandant Förster hatte sich auf derselben Versorgungsstrecke der Alliierten nach [[Cherbourg-Octeville|Cherbourg]] gewähnt, auf der er bereits im Jahr zuvor die vier Schiffe der [[Royal Navy]] hatte versenken können, und sich mit &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;480&amp;#039;&amp;#039; an einer [[Boje (Schifffahrt)|Markierungsboje]] auf die Lauer gelegt. In der Zwischenzeit hatten die Alliierten die Route jedoch über [[Portsmouth]] geleitet, die Bojen aber an ihrem Platz belassen und dort [[Seemine]]n ausgelegt. Eine dieser Minen zerriss das Heck von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;480&amp;#039;&amp;#039;. Das Wrack wurde 1998 durch Zufall entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 48 Mann an Bord kamen ums Leben. Einzig der [[Rudergänger]] Horst Rösner überlebte. Dieser hatte von einem seiner Kameraden von einer Besichtigung des U-Bootes erfahren, an der auch eine Rotkreuz-Schwester und eine Marine-Helferin teilgenommen hatten. Da Frauen an Bord im Seefahreraberglauben Unglück bedeuten, entschied er sich, für einen Lehrgang in Norwegen zu bleiben, was ihm das Leben rettete. Horst Rösner verstarb am 7. Juli 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.uboat.net/boats/u480.htm U 480] bei uboat.net (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.ubootarchiv.de/ubootwiki/index.php/U_480 U480], Deutsche U-Boote 1935–1945&lt;br /&gt;
* [http://www.veoh.com/watch/v17867461kZ2spkfK?h1=Vom+Jaeger+zum+Gejagten++-+Das+erste+Stealth+UBoot+der+Welt Veoh], Video „Vom Jäger zum Gejagten – Das erste Stealth-U-Boot der Welt“ (51:41) Buch: Peter Bardehle, Jeremy Evans. Regie: John Ruthven. Im Auftrag des ZDF. 2008.&amp;lt;!-- Vom Jäger zum Gejagten – Das erste Stealth-U-Boot der Welt https://www.youtube.com/watch?v=b1AcrLUQ6-w Das erste Tarnkappen U Boot der Welt.ein Deutsches U Boot. MsLandser. Veröffentlicht 2. Februar 2014, abgerufen am 10. Mai 2018. (51:41) / verfügbar auf arte.tv/plus7 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 251–U 500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0480}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ VII C]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschiff (Deutsche Werke)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U480]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Enter</name></author>
	</entry>
</feed>