<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=U_435</id>
	<title>U 435 - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=U_435"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U_435&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T23:35:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U_435&amp;diff=2816269&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ambross07: HC: Entferne Kategorie:Militärschiff von Schichau; Ergänze Kategorie:Militärschiff (Schichau)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U_435&amp;diff=2816269&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-07T21:52:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Milit%C3%A4rschiff_von_Schichau&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Militärschiff von Schichau (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Militärschiff von Schichau&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Milit%C3%A4rschiff_(Schichau)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Militärschiff (Schichau) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Militärschiff (Schichau)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine|NAME=U 435&lt;br /&gt;
|VORHERIGES=U 434&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES=U 436&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
|BILDTEXT=&lt;br /&gt;
|TYP=[[U-Boot-Klasse VII|VII C]]&lt;br /&gt;
|FPN= [[Feldpostnummer|03 593]]&lt;br /&gt;
|KL=[[11. April]] [[1940]]&lt;br /&gt;
|WERFT=[[Schichau-Werke|F. Schichau Werft]] in [[Danzig]]&lt;br /&gt;
|BA=[[16. Oktober]] [[1939]]&lt;br /&gt;
|BN= 1477&lt;br /&gt;
|SL= [[31. Mai]] [[1941]]&lt;br /&gt;
|IS=[[30. August]] [[1941]]&lt;br /&gt;
|KOM=*[[Korvettenkapitän]] (posthum)&amp;lt;br /&amp;gt;Siegfried Strelow&lt;br /&gt;
|FL=* August – Dezember 1941&amp;lt;br /&amp;gt; Ausbildungsboot [[5. U-Flottille]]&lt;br /&gt;
* Januar – Juni 1942&amp;lt;br /&amp;gt; Frontboot [[1. U-Flottille]]&lt;br /&gt;
* Juli 1942 – Januar 1943&amp;lt;br /&amp;gt; Frontboot [[11. U-Flottille]]&lt;br /&gt;
* ab Februar 1943&amp;lt;br /&amp;gt; Frontboot 1. U-Flottille&lt;br /&gt;
|ES= 8 Feindfahrten&lt;br /&gt;
|RES=9 Schiffe (47.972 BRT)&amp;lt;br /&amp;gt; 1 Kriegsschiff (835 t)&lt;br /&gt;
|VER=am 9. Juli 1943 von einem Flugzeug versenkt, keine Überlebenden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 435&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[U-Boot|Unterseeboot]] des Typs [[U-Boot-Klasse VII|VII C]]. Diese U-Bootklasse wurde auch als „Atlantikboot“ bezeichnet. Es wurde durch die [[Kriegsmarine]] während des [[U-Boot-Krieg]]es im nördlichen und mittleren [[Atlantischer Ozean|Atlantik]] sowie im [[Europäisches Nordmeer|Nordmeer]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
Die Schichau Werft in Danzig baute von 1941 bis 1944 insgesamt 64 U-Boote des Typs VII C. &amp;#039;&amp;#039;U 435&amp;#039;&amp;#039; war Bestandteil des zweiten Bauauftrags, der an diese Werft erging und zudem &amp;#039;&amp;#039;[[U 436]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[U 437]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[U 438]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[U 439]]&amp;#039;&amp;#039; beinhaltete. Ein U-Boot dieses Typs erreichte, angetrieben von zwei [[Dieselmotor]]en, bei der Überwasserfahrt eine Geschwindigkeit von 17 [[Knoten (Einheit)|kn]] und konnte unter Wasser mithilfe der zwei Elektromotoren 7,6 kn Fahrt machen. Die Leistungskraft der Batterien ermöglichte diese Höchstgeschwindigkeit bei der Unterwasserfahrt allerdings nur für eine Stunde. Bei geringerem Tempo konnte das Boot theoretisch bis zu drei Tage unter Wasser fahren. Ein Tauchgang von dieser Länge war natürlich der Besatzung nicht zuzumuten, denn die Luft in den Booten des Typs VII C war bereits nach 24&amp;amp;nbsp;Stunden sehr verbraucht. Am Turm trug &amp;#039;&amp;#039;U 435&amp;#039;&amp;#039; das Wappen seiner Patenstadt [[Malbork|Marienburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Högel: &amp;#039;&amp;#039;Embleme, Wappen, Malings deutscher U-Boote 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Koehlers Verlagsgesellschaft mbH, Hamburg 2009, ISBN 978-3-7822-1002-7, S. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommandant ==&lt;br /&gt;
Siegfried Strelow wurde am 15. April 1911 in [[Kiel]] geboren und trat 1931 in die [[Reichsmarine]] ein. Er diente auf der &amp;#039;&amp;#039;[[Schleswig-Holstein (Schiff, 1908)|Schleswig-Holstein]]&amp;#039;&amp;#039;, dem Panzerschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Admiral Graf Spee]]&amp;#039;&amp;#039; und dem [[Zerstörer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Z 4 Richard Beitzen|Richard Beitzen]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Dezember 1939 erhielt er das Kommando über das Torpedoboot &amp;#039;&amp;#039;[[Albatros (Schiff, 1927)|Albatros]]&amp;#039;&amp;#039;, das er während der [[Unternehmen Weserübung|Invasion Norwegens]] verlor. Anschließend kommandierte er mit dem Minenleger &amp;#039;&amp;#039;[[Brummer (Schiff, 1934)|Brummer]]&amp;#039;&amp;#039; und dem Torpedoboot &amp;#039;&amp;#039;Löwe&amp;#039;&amp;#039; zwei norwegische Beuteschiffe. Im Sommer 1941 meldete Kapitänleutnant Strelow sich zur U-Bootwaffe und erhielt im August das Kommando auf dem neugebauten &amp;#039;&amp;#039;U 435&amp;#039;&amp;#039;, das er bis zu dessen Versenkung innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U 435&amp;#039;&amp;#039; war an Angriffen auf [[Nordmeergeleitzüge]] beteiligt und holte im Sommer 1942 einen Wettertrupp von [[Spitzbergen (Inselgruppe)|Spitzbergen]] ab, der dort das [[Unternehmen Knospe]] durchgeführt hatte. Im Jahr 1943 verlegte &amp;#039;&amp;#039;U 435&amp;#039;&amp;#039; nach [[Brest (Finistère)|Brest]] und nahm, von dort aus operierend, an Geleitzugschlachten im Atlantik teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nordmeer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:SS El Occidente.jpg|mini|Die &amp;#039;&amp;#039;El Occidente&amp;#039;&amp;#039; sank durch Torpedo von &amp;#039;&amp;#039;U 435&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1942 befahl [[Adolf Hitler]] den verstärkten Einsatz von U-Booten im Nordmeer, da er eine britische Invasion Norwegens befürchtete. So vergrößerte sich zwar die Streitmacht der deutschen U-Boote, die dort dem [[Konteradmiral]] [[Hubert Schmundt]] unterstanden, auf 25, führte aber zunächst nicht zu Erfolgen, denn die patrouillierenden U-Boote fanden die britischen Geleitzüge nicht, die im Schutze der arktischen Nacht von Schottland nach [[Murmansk]] und zurück fuhren. Erst als in den letzten Tagen des März ein schwerer Sturm den [[Geleitzug PQ 13]] auseinanderriss und die Schiffe über ein Gebiet von mehreren Tausend Quadratkilometern verstreute, fanden einige U-Boote ihre Ziele.&lt;br /&gt;
* 30. März 1942 US-amerikanischer Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Effingham&amp;#039;&amp;#039; mit 5.421 BRT versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=70.466667|EW=35.733333|type=landmark|region=XA|name=30.03.1942 Versenkung der Effingham aus PQ 13}})&lt;br /&gt;
Der kurze Zeit später in Gegenrichtung laufende [[Geleitzug QP 10]] wurde von der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] entdeckt und angegriffen. Dass Siegfried Strelow aus diesem Konvoi zwei Schiffe&amp;lt;ref&amp;gt;Die Literatur macht widersprüchliche Angaben zu den versenkten Schiffen: [[Jürgen Rohwer]] spricht Strelow die Versenkung des russischen Frachters &amp;#039;&amp;#039;Kiev&amp;#039;&amp;#039; zu (Jürgen Rohwer, [[Gerhard Hümmelchen]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronik des Seekrieges. 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Stalling, Oldenburg u. a. 1968.), [[Clay Blair]] stimmt damit überein (Clay Blair: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Jäger. 1939–1942.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1998, ISBN 3-453-12345-X.). Busch und Röll vermerken die &amp;#039;&amp;#039;Harpalion&amp;#039;&amp;#039; als durch &amp;#039;&amp;#039;U 435&amp;#039;&amp;#039; versenkt und ordnen die &amp;#039;&amp;#039;Kiev&amp;#039;&amp;#039; dem Boot &amp;#039;&amp;#039;U 436&amp;#039;&amp;#039; zu (Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 2001, ISBN 3-8132-0513-4.).&amp;lt;/ref&amp;gt; versenkte, machte ihn zum erfolgreichsten deutschen U-Bootkommandanten im Nordmeer.&lt;br /&gt;
* 14. April 1942 panamaischer Frachter &amp;#039;&amp;#039;[[El Occidente]]&amp;#039;&amp;#039; mit 6.008 BRT versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=73.2|EW=28.3|type=landmark|region=XA|name=14.04.1942 Versenkung der El Occidente aus QP 10}})&lt;br /&gt;
* 14. April 1942 britischer Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Harpalion&amp;#039;&amp;#039; mit 5.486 BRT versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=73.55|EW=27.31|type=landmark|region=XA|name=14.04.1942 Versenkung der Harpalion aus QP 10}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eispalast ===&lt;br /&gt;
Der Angriff auf den [[Geleitzug PQ 18]] war eine der größten Unternehmungen der Kriegsmarine im Nordmeer. &amp;#039;&amp;#039;U 435&amp;#039;&amp;#039; war der U-Bootgruppe „Eispalast“ zugeteilt, die diesen und den entgegenkommenden [[Geleitzug QP 14]] attackieren sollten. Kommandant Strelow meldete fünf Schiffe versenkt und zwei weitere beschädigt zu haben. Tatsächlich war seine Ausbeute geringer, jedoch immer noch so beeindruckend, dass ihm für diesen Angriff das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] verliehen wurde.&lt;br /&gt;
* 20. September 1942 britischer Minensucher &amp;#039;&amp;#039;Leda&amp;#039;&amp;#039; mit 835 t versenkt&lt;br /&gt;
* 22. September 1942 US-amerikanischer Frachter &amp;#039;&amp;#039;Bellingham&amp;#039;&amp;#039; mit 5.345 BRT versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=71.38|EW=-11.05|type=landmark|region=XA|name=22.09.1942 Versenkung der Bellingham aus QP 14}})&lt;br /&gt;
* 22. September 1942 britischer Frachter &amp;#039;&amp;#039;Ocean Voice&amp;#039;&amp;#039; mit 7.174 BRT versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=71.38|EW=-11.01|type=landmark|region=XA|name=22.09.1942 Versenkung der Ocean Voice aus QP 14}})&lt;br /&gt;
* 22. September 1942 britischer Flottentanker &amp;#039;&amp;#039;Grey Ranger&amp;#039;&amp;#039; mit 3.313 BRT versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=71.381|EW=-11.05|type=landmark|region=XA|name=22.09.1942 Versenkung der Grey Ranger aus QP 14}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spitz ===&lt;br /&gt;
Gegen Ende des Jahres 1942 fuhr &amp;#039;&amp;#039;U 435&amp;#039;&amp;#039;, das seit dem Sommer der 1. U-Flottille in Brest unterstand, von Norwegen nach Frankreich. Während dieser Unternehmung gehörte das Boot für einige Zeit zur U-Bootgruppe „Spitz“, die in den letzten Dezembertagen westlich der französischen Atlantikküste den Geleitzug ONS 154 attackierte. Neben zwei Frachtern versenkte Kapitänleutnant Strelow auch ein [[Katapultschiff]], das seinerseits zwei Landungsboote an Bord hatte, die dem Kommandanten ebenfalls als Erfolge angerechnet wurden.&lt;br /&gt;
* 29. Dezember 1942 britischer Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Empire Shackelton&amp;#039;&amp;#039; mit 7.068 BRT versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=43.383333|EW=-27.233333|type=landmark|region=XA|name=29.12.1942 Versenkung der Empire Shackelton aus ONS 154}})&lt;br /&gt;
* 29. Dezember 1942 norwegischer Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Norse King&amp;#039;&amp;#039; mit 5.701 BRT versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=43.45|EW=-27.25|type=landmark|region=XA|name=29.12.1942 Versenkung der Norse King aus ONS 154}})&lt;br /&gt;
* 30. Dezember 1942 britisches Katapultschiff &amp;#039;&amp;#039;Fidelity&amp;#039;&amp;#039; mit 2.456 t versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=43.383333|EW=-27.116667|type=landmark|region=XA|name=30.12.1942 Versenkung der Fidelity aus ONS 154}})&lt;br /&gt;
* 30. Dezember 1942 zwei britische Landungsboote &amp;#039;&amp;#039;LCV-752&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;LCV-754&amp;#039;&amp;#039; mit insgs. 20 t versenkt&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U 435&amp;#039;&amp;#039; lief am 10. Januar in Brest ein und führte von seinem neuen Stützpunkt aus noch zwei weitere Unternehmungen im Nord- und Mittelatlantik durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Raubgraf ===&lt;br /&gt;
[[Datei:HMS Whimbrel WWII IWM FL 21590.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Whimbrel&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Im März 1943 gehörte &amp;#039;&amp;#039;U 435&amp;#039;&amp;#039; zur U-Bootgruppe „Raubgraf“ die sich vor [[Neufundland]] auf der Suche nach alliierten Geleitzügen befand. In Erwartung eines Geleitzuges hatte die U-Bootgruppe einen Suchstreifen gebildet. In diesen lief am 13. März der von Großbritannien kommende Konvoi ON 170 hinein und wurde von &amp;#039;&amp;#039;[[U 603]]&amp;#039;&amp;#039; gemeldet. Das U-Boot wurde seinerseits vom Geleitschutz entdeckt, musste tauchen und verlor den Kontakt zum Geleitzug. Zwei Stunden später fand &amp;#039;&amp;#039;U 435&amp;#039;&amp;#039; den Konvoi wieder, setzte Peilzeichen ab, wurde daraufhin von der &amp;#039;&amp;#039;[[Black-Swan-Klasse|Whimbrel]]&amp;#039;&amp;#039; entdeckt, angegriffen und verlor den Kontakt zu ON 170, da Kommandant Strelow tauchen lassen musste. Am 14. März wurde der Angriff auf diesen Geleitzug abgebrochen und die U-Bootgruppe „Raubgraf“ auf den Geleitzug [[Geleitzug SC 122|SC 122]] angesetzt, der von [[New York City|New York]] aus nach Großbritannien fuhr und die Position der U-Bootgruppe im aufkommenden Sturm umgehen konnte. Als &amp;#039;&amp;#039;[[U 653]]&amp;#039;&amp;#039; zufällig den [[HX-Geleitzüge|Geleitzug]] [[Geleitzug HX 229|HX 229]] entdeckte, wurde dieser von der U-Bootführung, die sofort die U-Bootgruppe „Raubgraf“ zur gemeldeten Position beorderte, irrtümlich als SC 122 identifiziert. In der Nacht zum 17. März beschädigte ein Torpedo von &amp;#039;&amp;#039;U 435&amp;#039;&amp;#039; den US-amerikanischen Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Wiliam Eustris&amp;#039;&amp;#039;, der später durch &amp;#039;&amp;#039;[[U 91 (U-Boot, 1942)|U 91]]&amp;#039;&amp;#039; versenkt, aber Strelow angerechnet wurde. Der Kommandant meinte in dieser Nacht noch drei Dampfer versenkt und zwei weitere beschädigt zu haben. Diese Erfolge&amp;amp;nbsp;– Fehleinschätzungen die vermutlich der Unübersichtlichkeit dieser großen Geleitzugschlacht (43 U-Boote) geschuldet waren&amp;amp;nbsp;– blieben jedoch unbestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlust ===&lt;br /&gt;
Eine [[Vickers Wellington]] entdeckte &amp;#039;&amp;#039;U 435&amp;#039;&amp;#039; am 9. Juli 1943 an der Wasseroberfläche fahrend und attackierte es zunächst mit Maschinengewehrbeschuss. Das U-Boot erwiderte den Beschuss nicht und versuchte augenscheinlich auch nicht zu tauchen. Beim nächsten Anflug warf das Flugzeug vier [[Wasserbombe (Kampfmittel)|Wasserbomben]] ab, die dicht am U-Boot detonierten, das daraufhin sank ({{Coordinate|text=Lage|NS=39.8|EW=-14.366667|type=landmark|region=XA|name=9.07.1943 Versenkung von U 435}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jochen Brennecke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wende im U-Boot-Krieg. Ursachen und Folgen 1939–1940.&amp;#039;&amp;#039; Koehler, Herford 1984, ISBN 3-7822-0281-3.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6.&lt;br /&gt;
* [[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Jäger. 1939–1942.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1998, ISBN 3-453-12345-X.&lt;br /&gt;
* Paul Kemp: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen und österreichischen U-Boot-Verluste in beiden Weltkriegen.&amp;#039;&amp;#039; Urbes Verlag, Gräfelfing vor München 1998, ISBN 3-924896-43-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 251–U 500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0435}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ VII C]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschiff (Schichau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U435]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ambross07</name></author>
	</entry>
</feed>