<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=U_413</id>
	<title>U 413 - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=U_413"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U_413&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T13:43:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U_413&amp;diff=1160938&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Typografie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U_413&amp;diff=1160938&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-10T22:39:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine&lt;br /&gt;
|NAME= U 413&lt;br /&gt;
|VORHERIGES= U 412&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES= U 414&lt;br /&gt;
|BILD= &lt;br /&gt;
|BILDTEXT= &lt;br /&gt;
|TYP= [[U-Boot-Klasse VII|VII C]]&lt;br /&gt;
|FPN= 03 918&lt;br /&gt;
|KL= [[25. April]] [[1941]]&lt;br /&gt;
|WERFT= Danziger Werft AG, [[Danzig]]&lt;br /&gt;
|BA= 15. August 1940&lt;br /&gt;
|BN= 114&lt;br /&gt;
|SL= 15. Januar 1942&lt;br /&gt;
|IS= [[3. Juni]] [[1942]]&lt;br /&gt;
|KOM= &lt;br /&gt;
* ab 3. Juni 1942&amp;lt;br /&amp;gt; [[Kapitänleutnant]] Gustav Poel&lt;br /&gt;
* ab 20. April 1944&amp;lt;br /&amp;gt; [[Oberleutnant zur See]] Dietrich Sachse&lt;br /&gt;
|FL= *8. U-Flottille Ausbildungsboot&amp;lt;br /&amp;gt; Juni 1942 – November 1942&lt;br /&gt;
* [[1. U-Flottille]] Frontboot&amp;lt;br /&amp;gt; November 1942 – August 1944&lt;br /&gt;
|ES= nicht bekannt&lt;br /&gt;
|RES= 4 Schiffe (31.509 BRT, 130 Tote)&amp;lt;br /&amp;gt; 1 Kriegsschiff (1.100 t, 96 Tote)&lt;br /&gt;
|VER= am [[20. August]] [[1944]] südlich von Brighton versenkt (45 Tote, 1&amp;amp;nbsp;Kriegsgefangener)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 413&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches Unterseeboot der Klasse (bzw. des Typs) [[U-Boot-Klasse VII|VII&amp;amp;nbsp;C]], das im Rahmen des [[U-Boot-Krieg]]es von 1942 bis 1944 im Atlantik operierte. Es versenkte vier Handelsschiffe mit 31.509 BRT und ein Kriegsschiff mit 1100&amp;amp;nbsp;t, wobei insgesamt 226 Menschen starben. Am 20. August 1944 wurde es südlich von [[Brighton]] versenkt, wobei 45 Mann starben und sich nur der [[Leitender Ingenieur|leitende Ingenieur]] als einziger Überlebender aus 60&amp;amp;nbsp;m Tiefe retten konnte. Er geriet in britische [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
Die Danziger Werft AG lieferte im Laufe des Zweiten Weltkrieges insgesamt 42 U-Boote aus. &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039; war eines von zwölf [[U-Boot-Klasse VII|VII]]-C-Booten, die im Jahr 1942 auf dieser Werft gebaut wurden. Wie die meisten deutschen U-Boote seiner Zeit trug auch &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039; ein bootsspezifisches Zeichen am [[Turm (Schiffsteil)|Turm]], das in einer Version aus Blech oder Stoff von der Besatzung an Uniformmützen oder [[Schiffchen (Uniform)|Schiffchen]] getragen wurde. Es handelte sich um eine [[Rosen|Rose]] – ein Symbol, das die Besatzung nach Inspiration durch einen Schlager erwählte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hög&amp;quot;&amp;gt;Georg Högel: &amp;#039;&amp;#039;Embleme Wappen Malings deutscher U-Boote&amp;#039;&amp;#039;, Koehler (5. Aufl.), Hamburg 2009, ISBN 978-3-7822-1002-7, Seite 118&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommandanten ==&lt;br /&gt;
3. Juni 1942 – 19. April 1944 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Gustav Poel (Marineoffizier)|Gustav Poel]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Poel wurde am 2. August 1917 in Hamburg geboren. Er trat als [[Seekadett]] in die Kriegsmarine ein und wurde Mitglied von Crew 36, dem Ausbildungsjahrgang, der im September 1936 die Laufbahn zum Marineoffizier einschlug. Im Anschluss an die Bordausbildung auf dem Leichten Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Emden (Schiff, 1925)|Emden]]&amp;#039;&amp;#039; und der Absolvierung des Fähnrichslehrgangs an der [[Marineschule Mürwik]] wurde Gustav Poel 1937 zum [[Fähnrich zur See]] befördert. Die Beförderungen zum Oberfähnrich und schließlich zum [[Leutnant zur See]] folgten im Jahr 1938. Bis 1940 fuhr Poel als Wachoffizier auf &amp;#039;&amp;#039;[[U 27 (U-Boot, 1936)|U 27]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[U 37 (U-Boot, 1938)|U&amp;amp;nbsp;37]]&amp;#039;&amp;#039;. Als [[Oberleutnant zur See]] war Poel bis 1941 dem italienischen Führer der Unterseeboote, [[Konteradmiral]] Angelo Perona, in [[Bordeaux]] als Gehilfe des deutschen Verbindungsoffiziers, [[Korvettenkapitän]] [[Hans-Rudolf Rösing]], zugeordnet. Anschließend wurde er Ausbilder und Lehrer für Taktik bei der 25.&amp;amp;nbsp;U-Bootflottille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Poel im Sommer 1942 das Kommando über &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039; übernahm, war dies sein erster Fronteinsatz nach langer Zeit. Am 1. Februar 1943 wurde Gustav Poel zum [[Kapitänleutnant]] befördert. Zwei Monate später erhielt er das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]]. 1944 wurde Gustav Poel Kompaniechef in der Marineschule in Glücksburg und erlebte das Kriegsende schließlich im Stab der Admiralität der Unterseeboote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. April 1944 – 20. August 1944 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dietrich Sachse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dietrich Sachse wurde am 22. August 1917 in Gipstal geboren und trat im September 1939 als Seekadett in die Kriegsmarine ein. Bis zum Sommer 1942 diente er als Offizier in der 27.&amp;amp;nbsp;U-Flottille, einer in [[Gotenhafen]] stationierten Ausbildungsflottille, in der auch italienische U-Boot-Fahrer ausgebildet wurden. Im Anschluss an die [[Baubelehrung]] wurde Dietrich Sachse im Juni 1942 Erster Wachoffizier auf &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039;. Seinen Kommandantenlehrgang absolvierte er im Sommer 1943 in der 24.&amp;amp;nbsp;U-Flottille und führte anschließend, bevor er Kommandant von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039; wurde, vom 15. September 1943 bis 1. Dezember 1943 &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;1162]]&amp;#039;&amp;#039; und vom 2. Dezember 1943 bis 17. März 1944 &amp;#039;&amp;#039;[[U 28 (U-Boot, 1936)|U&amp;amp;nbsp;28]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Von Juni bis Oktober 1942 war &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039; als Ausbildungsboot der 8. U-Flottille zugeteilt, einer Ausbildungsflottille, die ab Februar 1942 in Danzig stationiert war. Ab dem 1. November 1942 bis zu seiner Versenkung im August 1944 gehörte &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039; zur [[1. U-Flottille]], die ihren Stützpunkt im Atlantikhafen [[Brest (Finistère)|Brest]] hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geleitzug &amp;#039;&amp;#039;MK 1&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
[[Datei:HMS Dasher.jpg|mini|HMS Dasher geleitete MK 1]]&lt;br /&gt;
Ende Oktober 1942 hatte Gustav Poel mit &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039; Kiel verlassen und nach einem kurzen Aufenthalt in Marviken zur Mitte des Monats November den [[Nordatlantik]] erreicht. Am 14. November entdeckte er den nordwärts fahrenden Geleitzug &amp;#039;&amp;#039;MK 1&amp;#039;&amp;#039;, der aus unter anderem aus Truppentransportern bestand, die von einem Einsatz in Afrika zurückkehrten und durch einen starken Geleitschutz gedeckt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Die hier angegebene Bezeichnung des Konvois entsprechend Clay Blair: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Jäger. 1939–1942.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1998, ISBN 3-453-12345-X, S. 155. Manche Quellen geben eine andere Bezeichnung an, beispielsweise Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2001, S. 193, „MKF 1X“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierzu gehörten die, neu für die [[Royal Navy]] in Dienst gestellten Geleitträger &amp;#039;&amp;#039;HMS Biter&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Dasher&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Leiche eines Besatzungsmitglieds der &amp;#039;&amp;#039;HMS Dasher&amp;#039;&amp;#039;, das ums Leben kam, als der Geleitträger 1943 sank, wurde wahrscheinlich bei der Durchführung der geheimen [[Operation Mincemeat]] verwendet, die Inspiration für den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Der Mann, den es nie gab]]&amp;#039;&amp;#039; war.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen 8:44 Uhr morgens torpedierte &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039; einen der Truppentransporter aus dem britischen Geleitzug, dabei kamen 114 britische Soldaten ums Leben.&lt;br /&gt;
* 14. November 1942 britischer Truppentransporter &amp;#039;&amp;#039;[[Warwick Castle (Schiff)|Warwick Castle]]&amp;#039;&amp;#039;, 20.107 BRT mit Torpedo versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=39.2|EW=-13.416667|type=landmark|region=XA|name=14.11.1942 Versenkung der Warwick Castle aus MKF 1X}})&lt;br /&gt;
Am 19. November entdeckte ein [[Lockheed Hudson|leichter Bomber]] das aufgetaucht fahrende Boot. Kommandant Poel ließ sofort Alarmtauchen, doch die Detonation der Wasserbomben, die die Hudson dem abtauchenden Boot hinterherwarf, beschädigten die Sehrohre von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039;. Poehl war gezwungen, seine Feindfahrt abzubrechen, ließ Kurs auf Frankreich setzen und lief am 25. November in Brest, dem Stützpunkt der 1. U-Flottille, ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;Jaguar&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Pfeil&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Die U-Boot-Führung hatte Ende Januar 1943 zwei U-Boot-Gruppen zusammengestellt, die, auf der Suche nach Geleitzügen die von der amerikanischen Küste in Richtung Großbritannien fuhren, östlich von Neufundland und südöstlich von Grönland patrouillierten. &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039; war der Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Jaguar&amp;#039;&amp;#039; zugeteilt und entdeckte am 22. Januar einen Nachzügler aus dem Geleitzug &amp;#039;&amp;#039;SC&amp;amp;nbsp;117&amp;#039;&amp;#039;, den Kommandant Poel mit zwei Torpedos versenkte.&lt;br /&gt;
* 22. Januar 1943 griechischer Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Mount Mycale&amp;#039;&amp;#039;, 3.556 BRT mit Torpedo versenkt, 10 Tote, keine Überlebenden ({{Coordinate|text=Lage|NS=52|EW=-50.5|type=landmark|region=XA|name=22.01.1943 Versenkung der Mount Mycale aus SC 117}})&lt;br /&gt;
Aufgrund von Erfolglosigkeit beim Angriff auf &amp;#039;&amp;#039;SC&amp;amp;nbsp;117&amp;#039;&amp;#039; und den etwa 500&amp;amp;nbsp;km nördlich parallel laufenden Geleitzug &amp;#039;&amp;#039;HX&amp;amp;nbsp;223&amp;#039;&amp;#039;, wurde die U-Boot-Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Jaguar&amp;#039;&amp;#039; am 27. Januar aufgelöst und die meisten der U-Boote zogen sich, teilweise um die Heimfahrt anzutreten, aus dem Seegebiet zurück.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039; wurde der neu aufgestellten U-Boot-Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Pfeil&amp;#039;&amp;#039; zugeteilt, die Anfang Februar den Geleitzug &amp;#039;&amp;#039;SC&amp;amp;nbsp;118&amp;#039;&amp;#039; nach den Maßgaben der [[Rudeltaktik]] angriff. &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039; entdeckte erneut einen Nachzügler aus diesem Konvoi.&lt;br /&gt;
* 5. Februar 1943 US-amerikanischer Dampfer &amp;#039;&amp;#039;West Portal&amp;#039;&amp;#039;, 5.376 BRT mit Torpedo versenkt&lt;br /&gt;
Zwei Wochen später lief &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039; wieder in Brest ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geleitzug &amp;#039;&amp;#039;ON 178&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Am 29. März brach &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039; von Brest aus zu seiner dritten Unternehmung auf. Am 21. April meldeten &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;706]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;415]]&amp;#039;&amp;#039; den Geleitzug &amp;#039;&amp;#039;ON&amp;amp;nbsp;178&amp;#039;&amp;#039;, der sich auf dem Weg von Liverpool nach Nordamerika befand.  &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;415&amp;#039;&amp;#039; versenkte einen britischen Frachter und beschädigte einen weiteren.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;U 415&amp;#039;&amp;#039; wurde in der sich nun entwickelten Geleitzugschlacht schwer beschädigt, brach die Unternehmung ab und kehrte zum Stützpunkt zurück.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser wurde einige Stunden später von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039; entdeckt und versenkt.&lt;br /&gt;
* 21. April britischer Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Wanstead&amp;#039;&amp;#039;, 5.486 BRT mit Torpedo versenkt, 2 Tote, 48 Überlebende&lt;br /&gt;
Die U-Boot-Führung brach den ungeplanten Angriff auf &amp;#039;&amp;#039;ON&amp;amp;nbsp;178&amp;#039;&amp;#039; ab und wies die Boote an, sich an einem besser koordinierten Angriff auf einen anderen Geleitzug zu beteiligen. &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039; erzielte auf dieser Unternehmung keine weiteren Versenkungen, und kehrte am 13. Juni nach Brest zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Waffen ===&lt;br /&gt;
Im sogenannten „schwarzen Mai“ des Jahres 1943 wurden 43 deutsche U-Boote versenkt. Dies verdeutlichte, dass die U-Boote der Kriegsmarine überholt und ihre Taktik angesichts der Entwicklungen auf alliierter Seite, insbesondere bei der Radarforschung und in der Waffenentwicklung, wirkungslos geworden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Padfield: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg. 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Lizenzausgabe. Bechtermünz-Verlag, Augsburg 1999, ISBN 3-8289-0313-4, S. 340.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Bis zum  Einsatz der erhofften, neuartigen Elektroboote, versuchte [[Karl Dönitz]],  neuer  [[Kriegsmarine#Oberbefehlshaber der Kriegsmarine|Oberbefehlshaber der Kriegsmarine]], die Defensivkraft der vorhandenen Boote zu stärken. Hierfür wurden diverse Erweiterungen und Modifikationen erprobt, wie stärkere Bewaffnung, der [[Naxos (Gerät)|Naxos Radarempfänger]] und experimentelle Beschichtungen der Außenhülle, die Radarortung unmöglich machen sollten. Auch &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039; wurde zur Erprobung mit einem neuartigen  Grenzwellenempfänger ausgestattet, der das 100-200-Meter-Band beobachten sollte. Gustav Poel brach die Unternehmung allerdings nach wenigen Tagen ab, und &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039; kehrte am 18. September, nach nur zwei Wochen auf See, nach Brest zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Versenkungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:HMS Warwick.jpg|mini|HMS &amp;#039;&amp;#039;Warwick&amp;#039;&amp;#039;, von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039; versenkt]]&lt;br /&gt;
* Der britische Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;[[Warwick (Schiff, 1918)|Warwick]]&amp;#039;&amp;#039;, 96 Tote, 366 Überlebende ({{Coordinate|text=Lage|NS=50.45|EW=-5.383333|type=landmark|region=XA|name=20.02.1944 Versenkung der HMS Warwick}}), der von U&amp;amp;nbsp;413 am 20. Februar 1943 versenkt wurde.&lt;br /&gt;
Unter dem Kommandanten Dietrich Sachse versenkte &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* Am Morgen des 19. August den britischen Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Saint Enogat&amp;#039;&amp;#039;, 4 Tote, 37 Überlebende ({{Coordinate|text=Lage|NS=50.266667|EW=-0.833333|type=landmark|region=XA|name=19.08.1944 Versenkung der Saint Enogat}}) mit 2360 BRT.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Operation Overlord ===&lt;br /&gt;
Sobald sich die Anzeichen verdichteten, dass eine Invasion der französischen Atlantikküste durch die [[Alliierte#Zweiter Weltkrieg|Alliierten]] bevorstand, wurden die Unsicherheiten auf Seiten der Deutschen U-Bootführung größer, die zudem zunehmend widersprüchlich agierte. &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039; gehörte zu den U-Booten, die zum Angriff auf die [[Operation Neptun|Invasionsflotte]] der Alliierten am 6. Juni aus Brest ausliefen. Aufgabenstellung für die Boote war, eine offensive Stellung zwischen [[Land’s End]] und [[Plymouth]] einzunehmen. Es handelte sich insgesamt um acht Boote, von denen keines mit einem sogenannten [[Schnorchel (Schiffsteil)|Schnorchel]] ausgestattet war, der einen längeren Unterwasseraufenthalt ermöglichte, was in einem derart durch gegnerische Luftstreitkräfte abgesicherten Seegebiet für eine erfolgreiche U-Bootunternehmung unabdingbar war. Den an der Atlantikküste stationierten deutschen Booten, die über Schnorchel verfügten, wurde stattdessen befohlen, eine küstennahe Defensivstellung einzunehmen. Die Brester Boote versuchten zunächst, die Luftsicherung der alliierten Invasionsflotte mit Bordartillerie zu bekämpfen, dabei geriet &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039; in den Detonationsradius mehrerer [[Wasserbombe (Kampfmittel)|Wasserbomben]] und wurde manövrierunfähig.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Padfield: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;, Bechtermünz für Ullstein Verlag, Augsburg 1995, ISBN 3-8289-0313-4, Seite 392–393&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Rückkehr in den Stützpunkt wurde das Boot im Verlauf der Reparaturmaßnahmen mit einem Schnorchel ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versenkung ==&lt;br /&gt;
Die Jagd auf &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039; begann am Morgen des 20. Augusts 1944. Bereits am Vorabend war das Boot von britischen Jägern im Anschluss an die Versenkung des Dampfers &amp;#039;&amp;#039;Saint Enogat&amp;#039;&amp;#039; entdeckt und beschädigt worden, konnte aber im Verlauf der Nacht entkommen. Die weitere Verfolgung begann, als der Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;[[Forester (Schiff, 1935)|Forester]]&amp;#039;&amp;#039; am nächsten Morgen [[Asdic]]-[[Ortung]] von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039; bekam. Das britische Schiff rief drei weitere Zerstörer – &amp;#039;&amp;#039;Vidette&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Hunt-Klasse (1939)|Melbreak]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wensleydale&amp;#039;&amp;#039; – zur Unterstützung herbei. Am frühen Morgen war das Horchgerät von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039; ausgefallen, daher entdeckte Kommandant Sachse seine Gegner erst, als sie praktisch schon über dem Boot waren. In einer Tiefe von 30 Metern mit 4 Knoten dahinlaufend wurde &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039; durch den Wasserbombenangriff der &amp;#039;&amp;#039;Vidette&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Wensleydale&amp;#039;&amp;#039; nachhaltig beschädigt und sank in 60 Metern Tiefe auf Grund ({{Coordinate|text=Lage|NS=50.35|EW=-0.016667|type=landmark|region=XA|name=20.08.1944 Versenkung von U 413}}). Der [[Leitender Ingenieur|Leitende Ingenieur]], [[Oberleutnant zur See]] Karl-Hubert Hütterer, konnte sich retten, indem er durch das vordere Torpedoluk ausstieg und sich an die Wasseroberfläche treiben ließ. Er wurde von einem Beiboot der &amp;#039;&amp;#039;Wensleydale&amp;#039;&amp;#039; aus der See gerettet und kam so in britische [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]]. Im Bericht des L.I. Hütterer weicht die Angriffszeit interessanterweise um drei Stunden vom offiziellen Bericht der britischen Admiralität ab. 45 U-Boot-Fahrer kamen bei der Versenkung von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;413&amp;#039;&amp;#039; ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Herbert A. Werner: &amp;#039;&amp;#039;Die eisernen Särge&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Heyne-Bücher.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 5177). Vorwort von [[Hans Hellmut Kirst]]. Genehmigte, ungekürzte Taschenbuchausgabe, 10. Auflage. Heyne, München 1984, ISBN 3-453-00515-5.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen U-Boot-Kommandanten.&amp;#039;&amp;#039; Geleitwort von Prof. Dr. Jürgen Rohwer, Mitglied des Präsidiums der Internationalen Kommission für Militärgeschichte. E. S. Mittler und Sohn, Hamburg / Berlin / Bonn 1996, ISBN 3-8132-0490-1, S. 180, 199.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg / Berlin / Bonn 1997, ISBN 3-8132-0512-6, S. 78, 247.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg / Berlin / Bonn 2008, ISBN 978-3-8132-0513-8, S. 193 f.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg / Berlin / Bonn 2008, ISBN 978-3-8132-0514-5, S. 281 f.&lt;br /&gt;
* [[Erich Gröner]], Dieter Jung, Martin Maas: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;U-Boote, Hilfskreuzer, Minenschiffe, Netzleger.&amp;#039;&amp;#039; Bernhard &amp;amp; Graefe Verlag, München 1985, ISBN 3-7637-4802-4.&lt;br /&gt;
* [[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg – Die Gejagten 1942–1945&amp;#039;&amp;#039;. Heyne Verlag, 1999. S. 154, 156, 225, 233, 349, 403, 500, 515, 583, 587, 682, 716. ISBN 3-453-16059-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ubootarchiv.de/ubootwiki/index.php/U_413 Deutsche U-Boote 1935–1945, U 413.] Ubootarchiv.de&lt;br /&gt;
* [https://www.uboatarchive.net/Int/U-413INT.htm N.I.D. 1/PW/REP/17: U 413, U 1209, U 877 and U 1199, Interrogation of Survivors.] Uboatarchive.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 251–U 500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0413}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ VII C]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Danziger Werft und Eisenbahnwerkstätten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U413]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
	</entry>
</feed>