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	<title>U 408 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Asbch am 20. Oktober 2023 um 08:39 Uhr</title>
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		<updated>2023-10-20T08:39:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine&lt;br /&gt;
|NAME=U 408&lt;br /&gt;
|VORHERIGES=U 407&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES=U 409&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
|BILDTEXT=&lt;br /&gt;
|TYP=[[U-Boot-Klasse VII#Typ VII C|VII C]]&lt;br /&gt;
|FPN= [[Feldpostnummer|47 966]]&lt;br /&gt;
|KL= 30. September [[1940]]&lt;br /&gt;
|WERFT=Danziger Werft AG, [[Danzig]]&lt;br /&gt;
|BA= 16. Oktober [[1939]]&lt;br /&gt;
|BN= 109&lt;br /&gt;
|SL= 16. Juli 1941&lt;br /&gt;
|IS= 19. November 1941&lt;br /&gt;
|KOM=[[Kapitänleutnant]] Reinhard von Hymmen&lt;br /&gt;
|FL=*5. U-Flottille Ausbildungsboot &amp;lt;br&amp;gt; November 1941 – April 1942&lt;br /&gt;
* [[9. U-Flottille]] Frontboot &amp;lt;br&amp;gt; Mai 1942 – Juni 1942&lt;br /&gt;
* [[11. U-Flottille]] Frontboot &amp;lt;br&amp;gt; Juli 1942 – Mai 1942 &lt;br /&gt;
|ES= 4 Unternehmungen&lt;br /&gt;
|RES= 3 Schiffe (19.355 BRT)&lt;br /&gt;
|VER=im November 1942 im [[Europäisches Nordmeer|Nordmeer]], nördlich von Island versenkt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 408&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches Unterseeboot des Typs [[U-Boot-Klasse VII|VII C]], ein sogenanntes „Atlantikboot“. Es wurde von der [[Kriegsmarine]] während des [[U-Boot-Krieg]]es im Jahr 1942 im [[Europäisches Nordmeer|Nordmeer]] eingesetzt und operierte hauptsächlich gegen Konvois, welche die Murmansk-Route befuhren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
Die Danziger Werft wurde im Anschluss an den [[Überfall auf Polen]] in das U-Bootbauproramm der Kriegsmarine mit einbezogen und war für die jährliche Herstellung von einem Dutzend VII C-Boote vorgesehen. Die Werft fertigte bis zur Einnahme der Stadt durch die [[Rote Armee]] insgesamt 42 U-Boote. Die &amp;#039;&amp;#039;U 408&amp;#039;&amp;#039; war Teil des zweiten Bauauftrags an diese Werft, der insgesamt vier Boote des Typs VII C umfasste. Dieser Bootstyp wurde auch „Atlantikboot“ genannt. Ein VII C Boot hatte eine Länge von 67 m und eine Verdrängung von 865 m³ unter Wasser. Es wurde über Wasser von zwei Dieselmotoren angetrieben, die eine Geschwindigkeit von 17 [[Knoten (Einheit)|kn]] ermöglichten, zwei Elektromotoren gewährleisteten unter Wasser eine Geschwindigkeit von 7 kn. Die Bewaffnung bestand bis 1944 aus einer 8,8 cm Kanone und einer 2,0 cm [[Flak]] an Deck, sowie vier Bugtorpedorohren und einem Hecktorpedorohr. Üblicherweise führte ein VII C Boot 14 Torpedos mit sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommandant ==&lt;br /&gt;
Reinhard von Hymmen wurde am 5. November 1914 in [[Berlin]] geboren und trat 1933 in die [[Reichsmarine]] ein. Von September bis November 1941 fuhr von Hymmen als Kommandantenschüler und [[Wachoffizier]] auf &amp;#039;&amp;#039;[[U 564]]&amp;#039;&amp;#039; unter dem Kommando von Kapitänleutnant [[Reinhard Suhren]]. Anschließend übernahm er am 19. November 1941 ein eigenes Kommando auf &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;408&amp;#039;&amp;#039;, mit dem er ein Jahr später versank. Am 1. Dezember 1942 wurde Reinhard von Hymmen posthum zum [[Korvettenkapitän]] befördert.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen U-Boot-Kommandanten.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1996, ISBN 3-8132-0490-1. Seite 109&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ersten Feindfahrten unternahm von Hymmen mit &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;408&amp;#039;&amp;#039; im Rahmen des [[Unternehmen Rösselsprung (Kriegsmarine)|Unternehmens Rösselsprung]] im Juni und Juli 1942. Kommandant von Hymmen operierte, gemeinsam mit elf weiteren U-Booten, gegen den [[Nordmeergeleitzüge|Nordmeergeleitzug]] [[Geleitzug PQ 17|PQ 17]], der in Richtung [[Murmansk]] unterwegs war. &amp;#039;&amp;#039;U 408&amp;#039;&amp;#039; erzielte keine Versenkungen, da das Boot hauptsächlich mit Sichtungs- und Aufklärungsaufgaben beauftragt war und hatte maßgeblichen Anteil am Wiederauffinden des Geleitzugs nahe [[Jan Mayen]], nachdem der PQ 17 durch eine Nebelbank außer Sicht geraten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampfhandlungen ===&lt;br /&gt;
Auf seiner dritten Unternehmung operierte &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;408&amp;#039;&amp;#039; als Teil der [[Rudeltaktik|U-Gruppe]] „Trägertod“ im Nordmeer gegen den [[Geleitzug PQ 18]]. Das Boot attackierte einen sowjetischen Dampfer mit einem Fächerschuss, bestehend aus drei Torpedos. Der Schuss traf nicht nur das beabsichtigte Ziel, sondern auch einen weiter entfernt fahrenden amerikanischen Dampfer.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2001, S. 191.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 13. September 1942, sowjetischer Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Stalingrad&amp;#039;&amp;#039; mit 3550 BRT versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=75.866667|EW=7.916667|type=landmark|region=XA|name=13.09.1942 Versenkung der Stalingrad aus PQ 18}})&lt;br /&gt;
* 13. September 1942 US-amerikanischer Dampfer &amp;#039;&amp;#039;[[Oliver Ellsworth (Schiff, 1942)|Oliver Ellsworth]]&amp;#039;&amp;#039; mit 7191 BRT versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=76.166667|EW=10.083333|type=landmark|region=XA|name=13.09.1942 Versenkung der Oliver Ellsworth aus PQ 18}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eigentliche, von Konteradmiral Klüber (dem [[Admiral Nordmeer]]) bestimmte Angriffsziel der U-Gruppe, der [[Geleitträger]] &amp;#039;&amp;#039;Avenger&amp;#039;&amp;#039; (daher der Codename der Gruppe) wurde bei diesem Einsatz nicht beschädigt.&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag stieß &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;408&amp;#039;&amp;#039; auf das kieloben treibende Wrack eines Tankers. Das britische Schiff war in der vorherigen Nacht von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;457&amp;#039;&amp;#039; torpediert worden, aber nicht gesunken. Kommandant von Hymmen ließ das Wrack durch Beschuss mit der 8,8 cm Kanone versenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 14. September 1942, britischer Tanker &amp;#039;&amp;#039;Atheltemplar&amp;#039;&amp;#039; mit 8992 BRT versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=76.166667|EW=18|type=landmark|region=XA|name=14.09.1942 Versenkung der Atheltemplar aus PQ 18}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. September kreuzte der aus Murmansk&amp;lt;ref&amp;gt;Die 15 Frachtschiffe und ihre Bedeckung (12 britische Kriegsschiffe) hatte sich bei Archangelsk gesammelt und waren am 13. September ausgelaufen.&amp;lt;/ref&amp;gt; kommende und aus ohne Fracht fahrenden Schiffen bestehende Geleitzug QP 14 den Kurs von PQ 18.&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Murmansk (oder einem naheliegenden Alternativhafen) beorderte Konvois hatten die Kennung PQ, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von dort&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kommende die Kennung QP und dann eine spezifizierende, sich aus der numerischen Reihenfolge ergebende Nummer.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;408&amp;#039;&amp;#039; trennte sich gemeinsam mit sechs weiteren Booten vom ursprünglich verfolgten Konvoi. Beim Angriff auf [[Geleitzug QP 14|QP 14]] meldete Kapitänleutnant von Hymmen einen Dampfer und einen Zerstörer beschädigt zu haben. Diese Meldungen konnten jedoch nicht bestätigt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bla&amp;quot;&amp;gt;[[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Gejagten, 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1998, ISBN 3-453-16059-2, Seite 53–54&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versenkung ===&lt;br /&gt;
Seine vierte und letzte Unternehmung führte &amp;#039;&amp;#039;U 408&amp;#039;&amp;#039; auf Patrouille vor die Nordküste [[Island]]s. Am 28. Geburtstag des Kommandanten, dem 5. November 1942,&amp;lt;ref&amp;gt;Ragnar J. Ragnarsson: &amp;#039;&amp;#039;US Navy PBY Catalina Units of the Atlantic War&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Osprey Combat Aircraft.&amp;#039;&amp;#039; 65). Osprey Publishing, Oxford u. a. 2006, ISBN 1-84176-910-X, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde &amp;#039;&amp;#039;U 408&amp;#039;&amp;#039; in der [[Dänemarkstraße]] nördlich von Island bei Oberflächenfahrt durch einen Fliegerangriff von einer amerikanischen [[Consolidated PBY|Catalina]] der US Navy Patrol Squadron VP 84 mit [[Wasserbombe (Kampfmittel)|Wasserbomben]] versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=67.666667|EW=-18.533333|type=landmark|region=XA|name=5.12.1942 Versenkung von U 408}}). Der Pilot meldete sieben Deutsche im Wasser ausgemacht zu haben, die in einer Ölfläche zwischen Wrackteilen schwammen, aber keiner überlebte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bla&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen U-Boot-Kommandanten.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1996, ISBN 3-8132-0490-1.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 2001, ISBN 3-8132-0513-4.&lt;br /&gt;
* [[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Jäger. 1939–1942.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1998, ISBN 3-453-12345-X.&lt;br /&gt;
* Clay Blair: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Gejagten, 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1998, ISBN 3-453-16059-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://centroeu.com/uboote/bilder2.html Originale Bilder von U-Booten; unter anderen ein Foto mit Hymmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 251–U 500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0408}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ VII C]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Danziger Werft und Eisenbahnwerkstätten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U408]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Asbch</name></author>
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