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	<title>U 396 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T14:31:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U_396&amp;diff=1511535&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ambross07: /* Wetterboot */ Linkfix mit AWB</title>
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		<updated>2024-08-19T22:22:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wetterboot: &lt;/span&gt; Linkfix mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine&lt;br /&gt;
|NAME= U 396&lt;br /&gt;
|VORHERIGES= U 395&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES= U 397&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
|BILDTEXT=&lt;br /&gt;
|TYP= VII C&lt;br /&gt;
|FPN= [[Feldpostnummer|52 277]]&lt;br /&gt;
|KL= 6. Juni 1942&lt;br /&gt;
|WERFT= [[Howaldtswerke-Deutsche Werft|Howaldtswerke]] in [[Kiel]]&lt;br /&gt;
|BA= 10. April 1941&lt;br /&gt;
|BN= 028&lt;br /&gt;
|SL= 27. August 1943&lt;br /&gt;
|IS= 16. Oktober 1943&lt;br /&gt;
|KOM=&lt;br /&gt;
* Oktober 1943 – März 1944 &amp;lt;br/&amp;gt;Oblt.z.S. E.-G. Unterhorst&lt;br /&gt;
* März 1945 – April 1945 &amp;lt;br/&amp;gt; Kptlt. H. Siemon&lt;br /&gt;
|FL=*5. U-Flottille &amp;lt;br/&amp;gt;Oktober 1943 – Mai 1944&lt;br /&gt;
*[[1. U-Flottille]] &amp;lt;br&amp;gt; Juni 1944 – September 1944&lt;br /&gt;
*[[11. U-Flottille]] &amp;lt;br&amp;gt;Oktober 1944 – April 1945&lt;br /&gt;
|ES=5 [[Feindfahrt]]en&lt;br /&gt;
|RES= keine&lt;br /&gt;
|VER= seit April 1945 nordwestlich von England verschollen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 396&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[U-Boot|Unterseeboot]] des Typs [[U-Boot-Klasse VII|VII C]], ein so genanntes „Atlantikboot“. Es wurde durch die [[Kriegsmarine]] während des [[U-Boot-Krieg]]es hauptsächlich als Wetterboot eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
Ein VII C-Boot hatte eine Länge von 67 m und eine Verdrängung von 865 m³ unter Wasser. Der Antrieb erfolgte durch zwei Dieselmotoren, die über Wasser eine Geschwindigkeit von 17 [[Knoten (Einheit)|kn]] ermöglichten. Bei der Unterwasserfahrt trieben zwei Elektromotoren das Boot zu einer Geschwindigkeit von 7 kn an. Die Bewaffnung bestand bis 1944 aus einer 8,8-cm-Kanone und einer [[2-cm-Flak C/30]] an Deck sowie vier Bugtorpedorohren und einem Hecktorpedorohr. Üblicherweise führte ein VII-C-Boot 14 Torpedos mit sich. &amp;#039;&amp;#039;U 396&amp;#039;&amp;#039; war mit einem [[Schnorchel (Schiffsteil)|Schnorchel]] ausgerüstet, der im getauchten Zustand Frischluft zuführte und die giftigen Dieselabgase ableitete. Die beiden Dieselmaschinen konnten dadurch auch unter Wasser genutzt werden, was eine schnellere Fahrt und längere Verweildauer unter Wasser ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommandanten ==&lt;br /&gt;
* 19. Oktober 1943 bis März 1945&lt;br /&gt;
[[Ernst-Günther Unterhorst]] wurde am 5. April 1919 in [[Haderslev|Hadersleben]] geboren und trat 1937 in die [[Kriegsmarine]] ein. Nach Abschluss seiner Offiziersausbildung wurde er zur [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] kommandiert und kehrte erst im Frühling 1942 zur Marine zurück, um seine U-Bootausbildung anzutreten. Anschließend fuhr er bis Sommer 1943 als 1. [[Wachoffizier]] auf &amp;#039;&amp;#039;[[U 403]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Sommer desselben Jahres absolvierte er den Kommandantenlehrgang und erhielt zunächst eine [[Baubelehrung]] für &amp;#039;&amp;#039;U 395&amp;#039;&amp;#039;, das aber wegen Beschädigung&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Bombenangriff der 8. US-Luftflotte (199 Bomber gegen Kiel und Travemünde) am 29. Juli.&amp;lt;/ref&amp;gt; nicht in Dienst gestellt wurde. Nach einigen Tagen als Kommandant in Vertretung auf &amp;#039;&amp;#039;U 394&amp;#039;&amp;#039; erhielt [[Oberleutnant zur See]] Unterhorst das Kommando auf &amp;#039;&amp;#039;U 396&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* März 1945 und April 1945&lt;br /&gt;
Auch der Nachfolger von Oblt.z.S. Unterhorst als Kommandant von &amp;#039;&amp;#039;U 396&amp;#039;&amp;#039; wurde im heutigen Dänemark geboren. [[Hilmar Siemon]] kam am 29. März 1915 in [[Aabenraa|Apenrade]] zur Welt und trat 1934 in die Kriegsmarine ein. Er schloss seine U-Bootausbildung im Frühling 1943 ab, fuhr zunächst als 1. Wachoffizier auf &amp;#039;&amp;#039;[[U 97 (U-Boot, 1940)|U 97]]&amp;#039;&amp;#039; und übernahm noch im selben Jahr nach Absolvierung des Kommandantenlehrgangs das Kommando auf &amp;#039;&amp;#039;[[U 334]]&amp;#039;&amp;#039;. Ab dem Frühjahr 1943 wurde [[Kapitänleutnant]] Siemon als [[Stabsoffizier]] bei der 13. U-Flottille in [[Trondheim|Drontheim]] eingesetzt, anschließend wurde er [[Kompaniechef]] in der [[Marineschule Mürwik]]. Im Frühjahr 1944 übernahm Kapitänleutnant Siemon das Kommando auf &amp;#039;&amp;#039;U 396&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Erste Feindberührung ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U 396&amp;#039;&amp;#039; hatte die erste [[Feindberührung]] bereits auf der ersten Fahrt von [[Kiel]] ins geplante Einsatzgebiet vor der norwegischen Küste. Das Boot wurde von einem britischen [[Seeaufklärer|Seeaufklärungsflugzeug]] vom Typ [[Consolidated PBY|Consolidated PBY „Catalina“]] angegriffen. Der Angreifer beschädigte den Schnorchel des Bootes, wodurch mehrere Besatzungsmitglieder eine [[Kohlenstoffmonoxidvergiftung]] erlitten. Zur Reparatur ließ [[Kommandant]] Unterhorst am 3. Juli außerplanmäßig [[Bergen (Norwegen)|Bergen]] anlaufen. &amp;#039;&amp;#039;U 396&amp;#039;&amp;#039; hätte sich eigentlich einer U-Bootgruppe anschließen sollen, die vor der norwegischen Küste in defensiver Stellung lag. Aufgrund der Beschädigung schloss sich das Boot dieser Gruppe erst verspätet an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== U-Bootgruppe „Mitte“ ===&lt;br /&gt;
Im Juni 1944 wurde &amp;#039;&amp;#039;U 396&amp;#039;&amp;#039; der U-Bootgruppe „Mitte“ zugeteilt, 21 Boote, die vor der norwegischen Küste eine defensive Stellung einnehmen und in heftige Kämpfe mit den Bombern und Jägern des [[RAF-Coastal Command]] verwickelt wurden. Nachdem sechs der Boote versenkt und fünf weitere beschädigt worden waren, wurde die U-Bootgruppe „Mitte“ aufgelöst. &amp;#039;&amp;#039;U 396&amp;#039;&amp;#039; lief beschädigt in [[Trondheim|Drontheim]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wetterboot ===&lt;br /&gt;
Im Herbst 1944 sollte &amp;#039;&amp;#039;U 396&amp;#039;&amp;#039; eigentlich gemeinsam mit weiteren Booten im [[Nordkanal (Meerenge)|Nordkanal]] patrouillieren, doch bereits wenige Tage nach dem Auslaufen versagte der Schnorchel. Kommandant Unterhorst fuhr zur Reparatur zurück nach Drontheim und das Boot erhielt aufgrund der zeitlichen Verzögerung einen anderslautenden Befehl: Einsatz als Wetterboot. Grundlage solcher Einsätze war die Tatsache, dass die Wetterlage in Europa maßgeblich von den meteorologischen Vorgängen im arktischen Raum abhängt. Die Aufgaben solcher Boote umfassten das Ermitteln von Temperaturen und Wetterbeobachtungen, aus denen momentaner und erwarteter Wetterstand zur Unterstützung weiterer operativer Planung der Kriegsmarine abgeleitet werden konnten. Von Oktober bis Dezember 1944 wurde &amp;#039;&amp;#039;U 396&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit &amp;#039;&amp;#039;[[U 546]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[U 170]]&amp;#039;&amp;#039;, die beide von erfolglosen Fernfahrten vor der afrikanischen Küste zurückgekehrt waren, im Nordatlantik als Wetterboot eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlust des Bootes ===&lt;br /&gt;
Das Schicksal von &amp;#039;&amp;#039;U 396&amp;#039;&amp;#039; ist ungeklärt. Die letzte Meldung des Bootes wurde am 11. April 1945 empfangen. Kapitänleutnant Siemon gab an, dass er sich auf dem Rückmarsch von einer Wetterpatrouille aus dem [[Nordatlantik]] befinde. Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, was nach diesem Zeitpunkt mit &amp;#039;&amp;#039;U 396&amp;#039;&amp;#039; geschah, daher wird ein Tauchunfall als ursächlich für den Verlust des Bootes angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen U-Boot-Kommandanten.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1996, ISBN 3-8132-0490-1.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 2001, ISBN 3-8132-0513-4.&lt;br /&gt;
* [[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Gejagten, 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1998, ISBN 3-453-16059-2.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Rohwer]], [[Gerhard Hümmelchen]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronik des Seekrieges 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Manfred Pawlak Verlagsges., Herrsching 1981, {{Falsche ISBN|3-88199-0097}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 251–U 500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0396}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ VII C]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust mit ungeklärter Ursache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Howaldtswerke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U396]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ambross07</name></author>
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