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	<title>U 373 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T16:04:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U_373&amp;diff=1124618&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ambross07: /* Kommandanten */ Linkfix mit AWB</title>
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		<updated>2024-08-14T07:29:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kommandanten: &lt;/span&gt; Linkfix mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine|NAME=U 373&lt;br /&gt;
|VORHERIGES=U 372&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES=U 374&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
|BILDTEXT=&lt;br /&gt;
|TYP=[[U-Boot-Klasse VII#Typ VII C|VII C]]&lt;br /&gt;
|FPN=&lt;br /&gt;
|KL=8. Dezember 1939&lt;br /&gt;
|WERFT=[[Howaldtswerke-Deutsche Werft|Howaldtswerke]], [[Kiel]]&lt;br /&gt;
|BA=&lt;br /&gt;
|BN=&lt;br /&gt;
|SL=Nicht bekannt&lt;br /&gt;
|IS=Mai 1941&lt;br /&gt;
|KOM=&lt;br /&gt;
* 22. Mai 1941 – 25. September 1943&amp;lt;br&amp;gt;[[Kapitänleutnant]] P.-K. Loeser &lt;br /&gt;
* 26. September 1943 – 8. Juni 1944&amp;lt;br&amp;gt;[[Kapitänleutnant]] D. v. Lehsten &lt;br /&gt;
|FL=*[[3. U-Flottille]] Ausbildungsboot &amp;lt;br&amp;gt; Mai 1941 – August 1941&lt;br /&gt;
* Frontboot/Minenboot &amp;lt;br&amp;gt; August 1941 – Juni 1944 &lt;br /&gt;
|ES=13 Unternehmungen&lt;br /&gt;
|RES=*2 Schiffe&lt;br /&gt;
* 1 Kriegsschiff&lt;br /&gt;
|VER=am 8. Juni 1944 im Verlauf der  [[Operation Overlord]] versenkt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 373&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[U-Boot]] der [[Kriegsmarine]] vom [[U-Boot-Klasse VII|Typ VII C]]. Es wurde am 22. Mai 1941 in Dienst gestellt und am 8. Juni 1944 im Golf von [[Biskaya]] versenkt, wobei vier Mann der Besatzung ums Leben kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau und technische Daten ==&lt;br /&gt;
Bei Kriegsbeginn stellte die Kieler Werft der Howaldtswerke die Produktion auf den Bau von U-Booten für die Deutsche Kriegsmarine um. Bis zum Jahr 1943 war die Deutsche Werft für den jährlichen Bau von zwölf U-Booten vorgesehen – diese Vorgabe konnte in keinem Jahr erfüllt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;R. Busch, H.-J. Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; 1997, S. 233–234.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein U-Boot des Typs VII C hatte eine Länge von 67 m und eine Verdrängung von 865 m³ unter Wasser. Es wurde über Wasser durch zwei Dieselmotoren bis zu einer Geschwindigkeit von 17 [[Knoten (Einheit)|kn]] angetrieben. Bei der Unterwasserfahrt ermöglichten zwei Elektromotoren eine Geschwindigkeit von 7 kn. Bis 1944 bestand die Bewaffnung aus einer 8,8-cm-Kanone und einer [[2-cm-Flak C/30]] an Deck sowie vier Bugtorpedorohren und einem Hecktorpedorohr. Ein VII C-Boot führte üblicherweise 14 Torpedos mit sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommandanten ==&lt;br /&gt;
* 22. Mai 1941 bis 25. September 1943&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul-Karl Loeser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde am 26. April 1915 in Berlin geboren und war Mitglied der Crew 35 (Einstellungsjahrgang, September 1935). Mit dem Dienstgrad [[Leutnant zur See]] war er von April bis Mai 1941 Kommandant in Vertretung auf dem Schulboot &amp;#039;&amp;#039;[[U 30 (U-Boot, 1936)|U 30]]&amp;#039;&amp;#039; in der Ausbildungsflottille 24 an der [[Klaipėda|Memel]]. Während seines Kommandos auf &amp;#039;&amp;#039;U 373&amp;#039;&amp;#039; wurde Loeser am 1. Dezember 1942 zum [[Kapitänleutnant]] befördert. Er erhielt kein Folgekommando und diente bis zum Ende des Krieges, das er als Mitglied des Wachbataillons [[Karl Dönitz|Dönitz]] erlebte, an Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 26. September 1943 bis 8. Juni 1944&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Detlef (gen. „Teddy“) von Lehsten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geboren am 14. August 1917 in Hamburg, war Mitglied der Crew 37b. Im Anschluss an ein Kommando zur [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]], beendete er seine U-Bootausbildung im Oktober 1942 und fuhr zunächst als 1.WO auf &amp;#039;&amp;#039;U 584&amp;#039;&amp;#039;, bis er im Anschluss an seinen Kommandantenlehrgang in der Ausbildungsflottille 24 von Juli bis September 1943 seine [[Baubelehrung]] auf &amp;#039;&amp;#039;U 373&amp;#039;&amp;#039; erhielt, dessen Kommando er als [[Oberleutnant zur See]], im Anschluss übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz und Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bauauftrag für &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;373&amp;#039;&amp;#039; erging am 23. September 1939 an die [[Howaldtswerke-Deutsche Werft|Howaldtswerke]] in [[Kiel]], die Baunummer war 004 und die [[Kiellegung]] erfolgte am 8. Dezember 1939. Im Mai 1941 wurde das Boot bei der [[3. U-Flottille]] in Kiel in Dienst gestellt und als Ausbildungsboot genutzt. Kommandant Loeser unternahm zunächst Fahrten nach [[Horten (Norwegen)|Horten]] und [[Trondheim]]. Am 1. September wurde die 3. Flottille von Kiel nach [[La Rochelle]] verlegt und &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;373&amp;#039;&amp;#039; lief am 2. Oktober 1941 in [[Brest (Finistère)|Brest]] ein. Bis zur Übernahme durch Kommandant von Lehsten operierte das Boot auf insgesamt neun Fahrten im Nord- und [[Atlantik|Westatlantik]] und vor der Küste der [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] sowie vor [[Grönland]] und zuletzt im Mittelatlantik. Bei einer Minenunternehmung im Juni 1942 errichtete &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;373&amp;#039;&amp;#039; in den frühen Morgenstunden eine Minensperre, bestehend aus 15 [[Seemine|Minen]] an der Mündung des Delaware an der Ostküste der USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kampfhandlungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sommer 1942 war die erfolgreichste Zeit für &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;373&amp;#039;&amp;#039;. Kommandant Loeser versenkte im:&lt;br /&gt;
* April: den griechischen Frachter &amp;#039;&amp;#039;Mount Lycabettus&amp;#039;&amp;#039;, den britischen Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Thursobank&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Juni: den US-amerikanischen Schlepper &amp;#039;&amp;#039;John R. Williams&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* September: die kanadische Korvette &amp;#039;&amp;#039;HMCS Rosthem&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich wurden im Juni ein unidentifizierter Dampfer und ein U-Bootjäger sowie die kanadische [[Korvette]] &amp;#039;&amp;#039;HMCS Rosthem&amp;#039;&amp;#039; attackiert. Insgesamt versenkte &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;373&amp;#039;&amp;#039; drei Schiffe mit insgesamt 10.263 [[Bruttoregistertonne]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Versenkung von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;373&amp;#039;&amp;#039; hatte das Boot bereits infolge eines Fliegerangriffs Verluste an Besatzungsmitgliedern. Weil das Boot beim Angriff zweier Flugzeuge, einer &amp;#039;&amp;#039;[[Grumman F4F|Wildcat]]&amp;#039;&amp;#039; und einer &amp;#039;&amp;#039;[[Grumman TBF|Avenger]]&amp;#039;&amp;#039;, am 27. Juli 1943 nicht rechtzeitig abgetaucht war, wurden bei diesem Angriff zwei Besatzungsmitglieder tödlich und sieben weitere schwer verletzt. Das Boot konnte jedoch seine Operation westlich von [[Madeira]] im Mittelatlantik fortsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versenkung ===&lt;br /&gt;
Am 7. Juni 1944 fuhr &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;373&amp;#039;&amp;#039; von Brest zu seiner letzten Fahrt mit Kurs [[Land’s End]] aus. Auftrag war die [[Operation Overlord|Invasionsflotte]] der Alliierten aufzuhalten. Hierbei wurden insgesamt 43 deutsche U-Boote eingesetzt, die von den nordfranzösischen Atlantikhäfen ausliefen. Einen Tag nachdem &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;373&amp;#039;&amp;#039; Brest verlassen hatte, wurde das Boot von einem britischen [[Consolidated B-24|Liberator]]-Bomber unter dem Kommando des kanadischen Piloten Kenneth Owen Moore zunächst mit Bordwaffen, dann mit Wasserbomben angegriffen. Der Kommandant ließ keinen Tauchversuch unternehmen, und so konnte sich die Besatzung fast vollständig auf dem Oberdeck versammeln und in Schlauchboote steigen, bevor das U-Boot sank. Der Leitende Ingenieur und der Obermaschinist gingen mit &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;373&amp;#039;&amp;#039; unter, ein Maschinist ertrank beim Umsteigen in die Schlauchboote und ein Bootsmaat wurde im Wasser von den Bordgeschützen der &amp;#039;&amp;#039;Liberator&amp;#039;&amp;#039; tödlich getroffen. Später gaben die Besatzungsmitglieder des Bootes an, bei dieser Gelegenheit den Bomber abgeschossen zu haben, was nicht bestätigt werden konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bla&amp;quot;&amp;gt;[[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Gejagten, 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1998, ISBN 3-453-16059-2. Seite 681&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
47 Mann, darunter der Kommandant, konnten sich retten. Die Überlebenden wurden von einem Fischerboot aufgenommen und zur französischen Küste gebracht. Oberleutnant zur See von Lehsten kehrte nach Deutschland zurück und übernahm am 2. November das Kommando auf dem großen Elektro-Boot &amp;#039;&amp;#039;[[U 3508]]&amp;#039;&amp;#039;. Kenneth Owen Moore, Pilot der &amp;#039;&amp;#039;Liberator&amp;#039;&amp;#039;, wurde zusätzlich zur Vernichtung dieses Bootes auch die Versenkung von &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;629]]&amp;#039;&amp;#039; zugesprochen, wofür er mit dem [[Distinguished Service Order]] ausgezeichnet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bla&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher U-Boot-Klassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u.&amp;amp;nbsp;a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u.&amp;amp;nbsp;a. 2001, ISBN 3-8132-0513-4.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Rohwer]], [[Gerhard Hümmelchen]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronik des Seekrieges 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Manfred Pawlak Verlagsges., Herrsching 1981, {{Falsche ISBN|3-88199-0097}}.&lt;br /&gt;
* Herbert A. Werner: &amp;#039;&amp;#039;Die eisernen Särge&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Heyne-Bücher.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 5177). Vorwort von [[Hans Hellmut Kirst]]. Genehmigte, ungekürzte Taschenbuchausgabe, 10. Auflage. Heyne, München 1984, ISBN 3-453-00515-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 251–U 500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0373}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ VII C]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Howaldtswerke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U373]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ambross07</name></author>
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