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	<title>U 358 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Enter: kat</title>
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		<updated>2026-03-23T11:43:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine&lt;br /&gt;
|NAME= U 358&lt;br /&gt;
|VORHERIGES= U 357&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES= U 359&lt;br /&gt;
|BILD= &lt;br /&gt;
|BILDTEXT= &lt;br /&gt;
|TYP= VII C&lt;br /&gt;
|FPN= [[Feldpostnummer|50 646]]&lt;br /&gt;
|KL= 25. Juni 1940&lt;br /&gt;
|WERFT= [[Flensburger Schiffbau-Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
|BA= 26. Oktober 1939&lt;br /&gt;
|BN= 477&lt;br /&gt;
|SL= 30. April 1942&lt;br /&gt;
|IS= 15. August 1942&lt;br /&gt;
|KOM= [[Oberleutnant zur See]]&amp;lt;br /&amp;gt; Rolf Manke&lt;br /&gt;
|FL= *Oktober 1942 bis Februar 1943 Ausbildungsboot  [[8. U-Flottille]]&lt;br /&gt;
* März 1943 bis April 1944 Frontboot [[7. U-Flottille]]&lt;br /&gt;
|ES= 5 Unternehmungen&lt;br /&gt;
|RES= *3 Handelsschiffe&lt;br /&gt;
* 1 Kriegsschiff (1192 t)&lt;br /&gt;
|VER= am 1. März 1944 nördlich der [[Azoren]] versenkt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 358&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[U-Boot]], das während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] hauptsächlich im Nordatlantik patrouillierte. Bei einer Unternehmung im Jahr 1944 blieb dieses Boot in einem Gefecht mit britischen Seestreitkräften fast 38 Stunden unter Wasser, was vermutlich die längste Zeit war, die ein U-Boot der [[Kriegsmarine]] je getaucht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau und Technische Daten ==&lt;br /&gt;
Die [[Flensburger Schiffbau-Gesellschaft|Flensburger Schiffbaugesellschaft]] war weniger stark in das U-Boot-Bauprogramm der Kriegsmarine eingebunden. In Flensburg sollten, neben notwendigen Reparaturen und Überholungen, jährlich sechs neue Boote des Typs VII&amp;amp;nbsp;C produziert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u.&amp;amp;nbsp;a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6, S. 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch mehrere [[Luftangriffe auf Flensburg|Luftangriffen auf die Stadt]] führten schließlich zur Einstellung der dortigen U-Boot-Produktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besagten VII-Boote wurden auch „Atlantikboote“ genannt. Die 66,5 m langen U-Boote verdrängten in getauchtem Zustand 871 m³ Wasser und wurden bei Unterwasserfahrt von zwei Elektromotoren mit insgesamt 750 [[Pferdestärke|PS]] zu einer Höchstgeschwindigkeit von 7,6 [[Knoten (Einheit)|Knoten (kn)]] angetrieben. Bei Überwasserfahrt lag diese zwischen 17,0 und 17,7 kn und wurde durch zwei zwischen 2800 und 3200 PS-starke Dieselmotoren ermöglicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Bodo Herzog: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boote 1906–1966.&amp;#039;&amp;#039; Karl Müller, Erlangen 1996, ISBN 3-86070-036-7, S. 196.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommandant ===&lt;br /&gt;
Rolf Manke wurde am 21. Dezember 1915 in [[Berlin-Lichterfelde]] geboren und trat im Jahr 1935 in die [[Kriegsmarine]] ein. Er absolvierte seine U-Bootsausbildung im Jahr 1942 und diente anschließend als [[Wachoffizier|Erster Wachoffizier]] auf [[U&amp;amp;nbsp;576]]. Im Anschluss an die Baubelehrung zu &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;358&amp;#039;&amp;#039; stellte er das Boot am 15. August in Dienst.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;die deutschen U-Boot-Kommandanten.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1996, ISBN 3-8132-0490-1. Seite 153&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter seinem Kommando absolvierte das Boot fünf Unternehmungen, in deren Verlauf drei Handelsschiffe und ein Kriegsschiff versenkt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz und Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NEVA - Sjöhistoriska museet - Fo9160.tif|mini|Die &amp;#039;&amp;#039;Neva&amp;#039;&amp;#039; wurde im Frühjahr 1943 von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;358&amp;#039;&amp;#039; versenkt]][[Datei:Wentworth (1919 ship).jpg|mini|Die &amp;#039;&amp;#039;Wentworth&amp;#039;&amp;#039; musste nach der Torpedierung durch &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;358&amp;#039;&amp;#039; aufgegeben werden]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;358&amp;#039;&amp;#039; war im Stützpunkt der 7. U-Flottille in [[Saint-Nazaire]] stationiert. Hier traf das Boot im Anschluss an die erste Unternehmung am 8. März 1943 ein. von Saint-Nazaire aus lief Manke zu vier weiteren Unternehmungen aus, bei denen das Boot in verschiedenen Seegebieten des [[Nordatlantik]] und Mittelatlantik zum Einsatz kam – unter anderem südlich von [[Grönland]], östlich von [[Neufundland]] sowie vor den [[Kanaren]]. Auf diesen Unternehmungen versenkte Kommandant Manke drei Schiffe und beschädigte ein weiteres so nachhaltig, dass es aufgegeben werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Januar 1943 wurde der schwedische Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Neva&amp;#039;&amp;#039; mit 1.456 BRT versenkt. Vier Tage später torpedierte Manke den norwegischen Tanker &amp;#039;&amp;#039;Nortind&amp;#039;&amp;#039; mit 8.221 BRT. Am 5. Mai griff Manke südlich von Grönland zwei britische Dampfer an, die zum Geleitzug &amp;#039;&amp;#039;ONS 5&amp;#039;&amp;#039; gehörten. Dabei wurde die &amp;#039;&amp;#039;Bristol City&amp;#039;&amp;#039; mit 2.864 BRT versenkt und die &amp;#039;&amp;#039;Wentworth&amp;#039;&amp;#039; durch einen Torpedotreffer aus dem Hecktorpedorohr beschädigt. Der britische Dampfer konnte seine Reise nicht fortsetzen und wurde evakuiert, sank aber nicht. Da die &amp;#039;&amp;#039;Wentworth&amp;#039;&amp;#039; nicht wieder fahrtüchtig gemacht werden konnte, versuchte die HMS &amp;#039;&amp;#039;Loosestrife&amp;#039;&amp;#039;, eine [[Flower-Klasse (1940)|Korvette der Flower-Klasse]], das Schiff zu versenken, was aber nicht gelang. Die &amp;#039;&amp;#039;Wentworth&amp;#039;&amp;#039; wurde aufgegeben und gilt als Totalverlust.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 2001, ISBN 3-8132-0513-4. Seite 176&amp;lt;/ref&amp;gt; Fünf Besatzungsmitglieder verloren das Leben. Die 42 Überlebenden der &amp;#039;&amp;#039;Wentworth&amp;#039;&amp;#039; wurden von der HMS &amp;#039;&amp;#039;Loosestrife&amp;#039;&amp;#039; gerettet und am 7. Mai in [[St. John’s (Neufundland)|St. John’s]] in [[Neufundland]] an Land gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Ian M. Malcolm: &amp;#039;&amp;#039;Shipping Company losses of the Second World War. Book II&amp;#039;&amp;#039;, Moira Brown, Dundee 2020, ISBN 978-1-65661-255-7, Seite 45&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;358&amp;#039;&amp;#039; kehrte am 15. Mai nach Saint-Nazaire zurück. Von hier aus lief das Boot im Juni und im Oktober desselben Jahres zu weiteren Unternehmungen aus. Dabei operierte &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;358&amp;#039;&amp;#039; sowohl im Mittel- als auch im Nordatlantik, vor den [[Kanarische Inseln|Kanaren]] und westlich von [[Gibraltar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versenkung ===&lt;br /&gt;
Am 14. Februar lief &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;358&amp;#039;&amp;#039; von Saint-Nazaire zu seiner letzten Unternehmung aus. Am 29. Februar 1944 wurde das Boot in ein Gefecht mit vier britischen Kriegsschiffen verwickelt und blieb unter wiederholten [[Wasserbombe (Kampfmittel)|Wasserbombenangriffen]] über einen Zeitraum von 38 Stunden unter Wasser – die längste Zeit, die ein U-Boot während des Zweiten Weltkrieges getaucht blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Padfield: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg. 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Lizenzausgabe. 1999, S. 325.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurde das Boot am 29. Februar am frühen Morgen von der britischen [[Fregatte#Moderne Fregatten|Fregatte]] HMS &amp;#039;&amp;#039;Garlies&amp;#039;&amp;#039; entdeckt. Der nun folgenden Jagd auf das Boot schlossen sich drei weitere Kriegsschiffe an, doch da Kommandant Manke über einen Zeitraum von mehreren Stunden beständig Tauchtiefe, Richtung und Geschwindigkeit ändern ließ, gelang kein erfolgreicher Angriff auf &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;358&amp;#039;&amp;#039;. Durch umsichtiges Manövrieren konnte Manke den Angriffen den Tag über und in der folgenden Nacht, bei steter Unterwasserfahrt, den Angriffen der vier Verfolger auszuweichen. Es gelang aber nicht, das Boot aus der [[Anti Submarine Detection Investigation Committee|ASDIC-Erfassung]] zu befreien. Die ASDIC-Besatzungen der Verfolger überredeten ihre Kommandanten, die Jagd auf das Boot fortzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Kemp: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen und österreichischen U-Boot Verluste in beiden Weltkriegen&amp;#039;&amp;#039;, Urbes Verlag, Gräfelfing bei München 1997, ISBN 3-924896-43-7,  Seite 180–181&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Erwartung, dass das Boot während der Dunkelheit auftauchen würde, um zu entkommen, stellten die Verfolger bei erneut anbrechender Dunkelheit am 1. März die Angriffe ein. &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;358&amp;#039;&amp;#039; kam gegen 19:00 Uhr an die Oberfläche und versenkte die Fregatte &amp;#039;&amp;#039;[[HMS Gould]]&amp;#039;&amp;#039; mit 1.192 t ({{Coordinate|text=Lage|NS=45.766667|EW=-23.266667|type=landmark|region=XA|name=1.03.1944 Versenkung der HMS Gould}}) nördlich der [[Azoren]]. Als dabei der [[Turm (Schiffsteil)|Turm]] des Bootes an die Wasseroberfläche kam, wurde es mit Artilleriefeuer und Wasserbomben von der Fregatte &amp;#039;&amp;#039;[[HMS Affleck]]&amp;#039;&amp;#039; versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=45.766667|EW=-23.266667|type=landmark|region=XA|name=1.03.1944 Versenkung von U 358}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur ein Besatzungsmitglied überlebte, 50 Mann kamen ums Leben. Der Überlebende wurde von der &amp;#039;&amp;#039;Affleck&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6.&lt;br /&gt;
* Peter Padfield: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg. 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Lizenzausgabe. Bechtermünz-Verlag, Augsburg 1999, ISBN 3-8289-0313-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 251–U 500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0358}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ VII C]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschiff (Flensburger Schiffbau-Gesellschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U358]]&lt;/div&gt;</summary>
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