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	<title>U 287 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Enter: kat</title>
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		<updated>2026-03-11T14:03:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine&lt;br /&gt;
|NAME= U 287&lt;br /&gt;
|VORHERIGES= U 286&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES= U 288&lt;br /&gt;
|BILD= &lt;br /&gt;
|BILDTEXT= &lt;br /&gt;
|TYP= [[U-Boot Klasse VII|VII C]]&lt;br /&gt;
|FPN= 20576&lt;br /&gt;
|KL= [[8. August]] [[1942]]&lt;br /&gt;
|WERFT= [[Vegesacker Werft]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Vegesack|Bremen-Vegesack]]&lt;br /&gt;
|BA= [[5. Juni]] [[1941]]&lt;br /&gt;
|BN= 052&lt;br /&gt;
|SL= [[13. August]] [[1943]]&lt;br /&gt;
|IS= [[22. September]] [[1943]]&lt;br /&gt;
|KOM= 22. Sep. 1943 – 16. Mai 1945&amp;lt;br /&amp;gt;[[Oberleutnant zur See|Oblt. z.&amp;amp;nbsp;S.]] Heinrich Meyer&lt;br /&gt;
|ES= eine Unternehmung&lt;br /&gt;
|RES= keine&lt;br /&gt;
|VER= am 16. Mai 1945 in der Elbmündung vor [[Cuxhaven]] selbstversenkt (keine Toten; langjährige offizielle Version: [[Seemine|Minentreffer]] und nur 4&amp;amp;nbsp;Überlebende)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 287&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[U-Boot]] vom Typ [[U-Boot Klasse VII|VII&amp;amp;nbsp;C]] der ehemaligen deutschen [[Kriegsmarine]]. Es war lange Zeit ausschließlich Ausbildungs- und Versuchs-U-Boot und diente erst ab März 1945 als Frontboot im Atlantik. Auf seiner einzigen Unternehmung konnte es keine Schiffe versenken oder beschädigen und wurde am 16. Mai 1945 in der Elbmündung vor [[Cuxhaven]] ohne Verlust an Menschenleben [[Selbstversenkung|selbstversenkt]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;madsen&amp;quot;&amp;gt;Chris Madsen: &amp;#039;&amp;#039;The Royal Navy and German Naval Disarmament, 1942–1947.&amp;#039;&amp;#039; Frank Cass, London 1998. S. 180.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;koop&amp;quot;&amp;gt;Gerhard Koop: &amp;#039;&amp;#039;Kampf und Untergang der deutschen U-Boot-Waffe: eine Bilanz in Wort und Bild aus der Sicht des Gegners.&amp;#039;&amp;#039; Bernard &amp;amp; Graefe, Bonn 1998. S. 195.&amp;lt;/ref&amp;gt; also mehrere Tage nach Kriegsende. Viele Jahre lang galt ein [[Seemine|Minentreffer]] als Ursache des Verlusts, in dessen Folge angeblich nur vier Mann überlebten, doch ergaben Interviews mit tatsächlich noch lebenden Besatzungsmitgliedern in den 1990er Jahren, dass &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;287&amp;#039;&amp;#039; selbstversenkt und die Legende über den Minentreffer erdacht wurde, womit der Kommandant Heinrich Meyer eine Auslieferung des U-Bootes an die Alliierten vermied. So gingen nur der Kommandant und drei weitere Offiziere als angeblich einzige Überlebende in britische [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Gefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bau und Indienststellung ===&lt;br /&gt;
Der Bauauftrag ging am 5. Juni 1941 an die [[Vegesacker Werft]]. Die [[Kiellegung]] erfolgte am 8. August 1942; der [[Stapellauf]] am 13. August 1943. &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;287&amp;#039;&amp;#039; war als Baunummer 052 Teil einer Bauserie mit den Booten &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;280&amp;#039;&amp;#039; bis &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;291&amp;#039;&amp;#039;. In Dienst gestellt wurde das Boot am 22. September 1943 unter dem Kommando von Lt. z.&amp;amp;nbsp;S. Heinrich Meyer. Es trug die [[Feldpostnummer]] 20576.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Kommandant des Bootes war Oblt. z.&amp;amp;nbsp;S. Heinrich Meyer, ehemaliger Wachoffizier unter [[Oskar Kusch]] auf &amp;#039;&amp;#039;[[U 154 (U-Boot, 1941)|U&amp;amp;nbsp;154]]&amp;#039;&amp;#039;. Er kommandierte das Boot vom 22. September 1943 bis zum 16. Mai 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit als Ausbildungsboot ===&lt;br /&gt;
Zuerst war es Ausbildungsboot (22. September 1943 – 28. Februar 1945) bei der [[24.&amp;amp;nbsp;U-Flottille]] in [[Danzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste und letzte Feindfahrt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Danzig diente es offiziell als Frontboot bis zur [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Kapitulation]] am 8. Mai 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wurde es am 1. März 1945 der 31. U-Flottille in [[Hamburg]] unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 15. April–16. Mai 1945 – Unter Oberleutnant zur See Heinrich Meyer&lt;br /&gt;
* 15. April 1945 aus [[Kiel]] ausgelaufen&lt;br /&gt;
* 20. April 1945 in [[Horten (Norwegen)|Horten]] eingelaufen&lt;br /&gt;
* 26. April 1945 aus Horten ausgelaufen&lt;br /&gt;
* 27. April 1945 in [[Kristiansand]] eingelaufen&lt;br /&gt;
* 29. April 1945 aus Kristiansand ausgelaufen&lt;br /&gt;
* Operationsgebiet: Östlich der [[Orkney]]s&lt;br /&gt;
* 16. Mai 1945 Verlust des Bootes in der Elbmündung, bei der Altenbruch-Reede versenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Woche nach Kriegsende kehrte &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;287&amp;#039;&amp;#039; erfolglos von seiner ersten Unternehmung heim. Es hatte zuvor zwei Wochen lang östlich der [[Orkney]]inseln gekreuzt. Wie für viele andere der im Frühjahr 1945 eingesetzten U-Boote war auch für &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;287&amp;#039;&amp;#039; die erste Fahrt gleichzeitig seine letzte, wenn auch mit einem „guten“ Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Untergang ===&lt;br /&gt;
In der [[Elbe|Elbmündung]] vor [[Cuxhaven]] erfuhr Kommandant Heinrich Meyer, dass der Krieg vorbei war. Die Offiziere beschlossen, die Mannschaften mit Schlauchbooten an Land abzusetzen und das Boot zu versenken. Am Mittwoch, dem 16. Mai 1945, wurde &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;287&amp;#039;&amp;#039; von Heinrich Meyer, dem [[Leitender Ingenieur|Leitenden Ingenieur]] Rainer Kersten und dem 2.&amp;amp;nbsp;[[Wachoffizier]] bei Altenbruch [[Selbstversenkung|selbstversenkt]], womit die Offiziere eine Auslieferung des U-Bootes an die Alliierten vermieden. 36 Mann der Besatzung gingen bei [[Altenbruch]] ([[Niedersachsen]]) an Land und acht Mann bei [[Glückstadt]] ([[Schleswig-Holstein]]). Von letzteren stellten sich vier Mann den Briten und gaben an, das U-Boot sei durch eine [[Seemine]] gesunken und sie seien die einzigen vier Überlebenden, wodurch sie die nach den [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Kapitulationsbestimmungen]] verbotene Zerstörung des U-Bootes vertuschen konnten. So gingen nur die vier Offiziere in britische [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Gefangenschaft]]. Die Legende war lange Jahre sowohl bei der [[Royal Navy]] als auch in Deutschland die offizielle Erklärung für den Verlust des U-Bootes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;koop&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Bredow: [http://dubm.de/die-geschichte-zu-u-287/ &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte zu U 287 – Die verschworene Gemeinschaft von U 287&amp;#039;&amp;#039;.] Deutsches U-Boot-Museum, Stiftung Traditionsarchiv Unterseeboote, 15. August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Bericht heißt es:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Nach Absetzen der Besatzung mit Schlauchbooten am rechtsseitigen Elbufer sind der Kommandant Oberleutnant zur See Heinrich Meyer, der Leitende Ingenieur und der II.&amp;amp;nbsp;Wachoffizier mit U&amp;amp;nbsp;287 weitergefahren und haben das Boot vor Schelenkuhlen versenkt. Es gab keine Toten.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Besatzungsmitglied von &amp;#039;&amp;#039;U 287&amp;#039;&amp;#039; und späterer Offizier bei der [[Bundesmarine]], Gerhard Koop, wurde Autor verschiedener Sachbücher über [[Schiffstechnik]] und den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Verbleib des Wracks waren bis November 2005 keine Angaben zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen U-Boot-Kommandanten.&amp;#039;&amp;#039; Geleitwort von Prof. Dr. Jürgen Rohwer, Mitglied des Präsidiums der Internationalen Kommission für Militärgeschichte. E. S. Mittler und Sohn, Hamburg / Berlin / Bonn 1996, ISBN 3-8132-0490-1, S. 160.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg / Berlin / Bonn 1997, ISBN 3-8132-0512-6, S. 128, 220.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg / Berlin / Bonn 2008, 3-8132-0514-2, S. 359, 372.&lt;br /&gt;
* [[Erich Gröner]], Dieter Jung, Martin Maas: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;U-Boote, Hilfskreuzer, Minenschiffe, Netzleger.&amp;#039;&amp;#039; Bernhard &amp;amp; Graefe Verlag, München 1985, ISBN 3-7637-4802-4.&lt;br /&gt;
* [[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg – Die Gejagten 1942–1945&amp;#039;&amp;#039;. Heyne Verlag, 1999, ISBN 3-453-16059-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ubootarchiv.de/ubootwiki/index.php/U_287 Deutsche U-Boote 1935–1945, U 287.] Ubootarchiv.de&lt;br /&gt;
* [http://www.u-boot-archiv.de/dieboote/u0287.html U 287.] U-Boot-Archiv.de&lt;br /&gt;
* [https://uboat.net/boats/u287.htm U-287.] Uboat.net&lt;br /&gt;
* Horst Bredow: [http://dubm.de/die-geschichte-zu-u-287/ &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte zu U 287 – Die verschworene Gemeinschaft von U 287&amp;#039;&amp;#039;.] Deutsches U-Boot-Museum, Stiftung Traditionsarchiv Unterseeboote, 15. August 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 251–U 500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0287}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ VII C]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust durch Selbstversenkung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschiff (Bremer Vulkan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U287]]&lt;/div&gt;</summary>
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