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	<title>U 208 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U_208&amp;diff=2330500&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2025-04-25T11:19:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine&lt;br /&gt;
|NAME=  U 208&lt;br /&gt;
|VORHERIGES= U 207&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES= U 209&lt;br /&gt;
|BILD= &lt;br /&gt;
|BILDTEXT= &lt;br /&gt;
|TYP=  VII C&lt;br /&gt;
|FPN= [[Feldpostnummer|45 333]]&lt;br /&gt;
|KL= 5. August 1940&lt;br /&gt;
|WERFT= [[Germaniawerft]] in [[Kiel]]&lt;br /&gt;
|BA= 10. Oktober 1939&lt;br /&gt;
|BN= 637&lt;br /&gt;
|SL= 21. Mai 1941 &lt;br /&gt;
|IS= 5. Juli 1941&lt;br /&gt;
|KOM=ab September 1941 &amp;lt;br&amp;gt; [[Oberleutnant zur See]] Alfred Schlieper&lt;br /&gt;
|FL=*[[5. U-Flottille]] Ausbildungsboot &amp;lt;br/&amp;gt;Juli – August 1941&lt;br /&gt;
*[[1. U-Flottille]] Frontboot &lt;br /&gt;
|ES=2 Feindfahrten &lt;br /&gt;
|RES=1 Schiff (3872 BRT)&lt;br /&gt;
|VER= am 7. Dezember 1941 in der Straße von Gibraltar versenkt &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 208&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Deutschland|deutsches]] [[U-Boot|Unterseeboot]] des Typs [[U-Boot-Klasse VII|VII C]] – auch als  „Atlantikboot“ bezeichnet –, das durch die [[Kriegsmarine]] während des [[U-Boot-Krieg]]es im Nord- und Mittelatlantik eingesetzt und auf seiner zweiten Feindfahrt in der [[Straße von Gibraltar]] versenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
Die Kieler [[Germaniawerft]] war hauptsächlich für den Bau von Großkampfschiffen vorgesehen. Im kleinen Rahmen und teilweise unter Geheimhaltung wurden jedoch bereits seit 1934 U-Boote, auch für den Export, gefertigt. Das nach Kriegsbeginn  ausgeweitete U-Bootbauprogramm sah für diese Werft einen jährlichen Ausstoß von 42 Booten vor. Diese Menge konnte jedoch nie erreicht werden. Im Jahr 1941 stellte die Germaniawerft neben &amp;#039;&amp;#039;U 208&amp;#039;&amp;#039; neun weitere Boote des Typs VII C fertig. Ein U-Boot dieser Klasse hatte eine Verdrängung von 761 Kubikmetern über und 865 Kubikmetern unter Wasser. Die Dieselmaschine gewährleistete eine Überwassergeschwindigkeit von 17 [[Knoten (Einheit)|Knoten]], getaucht fuhr das Boot bis zu acht Knoten. Ein VII C hatte eine Länge von 67,1 Metern, eine Breite von 6,2 Metern und einen Tiefgang von 4,8 Metern. Üblicherweise waren 44 Mann Besatzung an Bord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommandant ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Schlieper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde am 15. Januar 1915 in [[Köln]] geboren und trat 1934 in die [[Reichsmarine]] ein. Er war somit Mitglied der „Crew 34“, des Offiziersjahrgangs dieses Jahres. Im Jahr 1939 fuhr er als [[Wachoffizier]] auf dem Torpedoboot &amp;#039;&amp;#039;[[Albatros (Schiff, 1927)|Albatros]]&amp;#039;&amp;#039;, im Anschluss war er als Ausbilder an der [[Torpedostation|Torpedoschule]] der [[Marineschule Mürwik|Marineakademie]] [[Mürwik]] tätig. Seine U-Bootausbildung absolvierte Alfred Schlieper im Januar 1941. Anschließend fuhr er als Erster Wachoffizier (I WO) auf &amp;#039;&amp;#039;[[U 96 (U-Boot, 1940)|U 96]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;U 96&amp;#039;&amp;#039; erlangte durch den [[Das Boot (Buch)|Roman „Das Boot“]] von [[Lothar-Günther Buchheim]] besondere Bekanntheit&amp;lt;/ref&amp;gt;  unter dem Kommandanten [[Heinrich Lehmann-Willenbrock]]. Am 7. Mai 1941 übernahm Alfred Schlieper das Kommando auf &amp;#039;&amp;#039;U 208&amp;#039;&amp;#039;. Er wurde nach seinem Tode zum [[Kapitänleutnant]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz und Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Unternehmung ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U 208&amp;#039;&amp;#039; lief am 29. September 1941 aus Kiel zu seiner ersten Feindfahrt aus. Nach Versorgung in Kristiansand vom 30. September bis 1. Oktober 1941 ging es in den Nordatlantik. &amp;#039;&amp;#039;U 208&amp;#039;&amp;#039; gehörte zu einem Vorpostenstreifen, der südöstlich von [[Kap Farvel]] nach Geleitzügen Ausschau halten sollte. Dieser Vp-Streifen spürte am 14. Oktober den Geleitzug SC 48 auf und führte weitere U-Boote – unter anderem die U-Bootgruppe &amp;quot;Reißwolf&amp;quot; – heran. Im Verlauf der dreitägigen Geleitzugschlacht versenkten die deutschen U-Boote neun Handelsschiffe und einen Zerstörer. An dieser Schlacht nahm &amp;#039;&amp;#039;U 208&amp;#039;&amp;#039; nicht bis zum Ende teil, denn das Boot wurde bereits am 16. Oktober der U-Bootgruppe &amp;quot;Mordbrenner&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;zu dieser U-Gruppe gehörten zudem &amp;#039;&amp;#039;U 573, U 374&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;U 109&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; zugeteilt, die zunächst vor der [[Belle Isle (Neufundland und Labrador)|Belle-Isle-Straße]] und dann – ab Ende Oktober – südlich von [[Neufundland]] operierte. Am 1. November verfehlte das Boot einen Frachter mit einem Doppelschuss und anschließendem Heckschuss. Am Tag darauf erzielte &amp;#039;&amp;#039;U 208&amp;#039;&amp;#039; mit einem Torpedofächer einen Treffer auf den britischen Frachter &amp;#039;&amp;#039;Larpool&amp;#039;&amp;#039; (3872 BRT) und versenkte ihn anschließend mit einem Doppel-Fangschuss. Das Boot lief am 12. November in den U-Boot Stützpunkt Brest ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Unternehmung ===&lt;br /&gt;
Am 3. Dezember brach &amp;#039;&amp;#039;U 208&amp;#039;&amp;#039; von [[Brest (Finistère)|Brest]] aus zu seiner zweiten und letzten Feindfahrt auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versenkung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:HMS Harvester (H19).jpg|mini|Die &amp;#039;&amp;#039;Harvester&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Am 6. Dezember erhielt Kommandant Schlieper den Befehl, mit &amp;#039;&amp;#039;U 208&amp;#039;&amp;#039; die [[Straße von Gibraltar]] zu passieren. Den Befehl zu diesem sogenannten „Mittelmeerdurchbruch“ erhielten zeitgleich zunächst sechs weitere U-Boote, die zu dieser Zeit westlich von Gibraltar operierten. Später kamen sieben weitere hinzu, so dass in den ersten Tagen des Dezembers 1941 15 deutsche U-Boote versuchten, ins Mittelmeer zu gelangen. Bis Ende Dezember wurden es dann insgesamt 37, von diesen gelang 26 Booten der Durchbruch. Auf dem nordafrikanischen Kriegsschauplatz hatte im November die [[Operation Crusader]] begonnen. Der massierte deutsche U-Booteinsatz im Mittelmeer war dazu gedacht, den Nachschub der britischen Truppen anzugreifen. Ursprünglich wurde angenommen, dass &amp;#039;&amp;#039;U 208&amp;#039;&amp;#039; im Anschluss an den gelungenen Durchbruch am 11. Dezember von der britischen Korvette HMS &amp;#039;&amp;#039;Bluebell&amp;#039;&amp;#039; versenkt worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Rohwer, Gerhard Hümmelchen: &amp;#039;&amp;#039;Chronik des Seekrieges 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; 1981, S. 197.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aktuelle Forschungen ergaben jedoch, dass &amp;#039;&amp;#039;U 208&amp;#039;&amp;#039; bereits am 7. Dezember 1941 durch [[Wasserbombe (Kampfmittel)|Wasserbombenangriffe]] der Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;[[Harvester (Schiff)|Harvester]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Hesperus (Schiff)|Hesperus]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Kemp: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen und österreichischen U-Boot-Verluste in beiden Weltkriegen.&amp;#039;&amp;#039; 1998, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt; versenkt wurde. &amp;#039;&amp;#039;U 208&amp;#039;&amp;#039; war ein Totalverlust mit 45 Toten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ubootarchiv.de/ubootwiki/index.php/U_208 Versenkung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Jäger. 1939–1942.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1998, ISBN 3-453-12345-X.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen U-Boot-Kommandanten.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1996, ISBN 3-8132-0490-1.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6.&lt;br /&gt;
* Paul Kemp: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen und österreichischen U-Boot-Verluste in beiden Weltkriegen.&amp;#039;&amp;#039; Urbes-Verlag, Gräfelfing vor München 1998, ISBN 3-924896-43-7.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Rohwer]], [[Gerhard Hümmelchen]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronik des Seekrieges 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Manfred Pawlak Verlagsges., Herrsching 1981, {{Falsche ISBN|3-88199-0097}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 1–U 250}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0208}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ VII C]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germaniawerft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U208]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1941]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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