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	<title>U 203 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U_203&amp;diff=1743388&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-03-19T07:31:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine&lt;br /&gt;
|NAME= U 203&lt;br /&gt;
|VORHERIGES= U 202&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES= U 204&lt;br /&gt;
|BILD= [[Datei:Bundesarchiv DVM 10 Bild-23-63-15, Kiel, Indienststellung U-Boot U 203.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|BILDTEXT= Indienststellung von U 203, [[Germaniawerft|Krupp-Germaniawerft]] [[Kiel]]&lt;br /&gt;
|TYP= VII C&lt;br /&gt;
|FPN= M 36 449&lt;br /&gt;
|KL= 28. März 1940&lt;br /&gt;
|WERFT= [[Germaniawerft]], [[Kiel]]&lt;br /&gt;
|BA= 23. September 1939&lt;br /&gt;
|BN= 632&lt;br /&gt;
|SL= 4. Januar 1941&lt;br /&gt;
|IS= 18. Februar 1941&lt;br /&gt;
|KOM= &lt;br /&gt;
* 18. Februar 1941 – 11. September 1942&amp;lt;br /&amp;gt; [[Kapitänleutnant]] Rolf Mützelburg&lt;br /&gt;
* 11. – 20. September 1942&amp;lt;br /&amp;gt; [[Oberleutnant zur See]] Hans Seidel (i.V)&lt;br /&gt;
* 21. September 1942 – 25. April 1943&amp;lt;br /&amp;gt; Kapitänleutnant Hermann Kottmann&lt;br /&gt;
|FL= [[1. U-Flottille]] ([[Kiel]]) Ausbildungsboot&amp;lt;br /&amp;gt; Februar 1941 – Mai 1941&amp;lt;br /&amp;gt; 1. U-Flottille ([[Brest (Finistère)|Brest]]) Frontboot&amp;lt;br /&amp;gt; Mai 1941 – April 1943&lt;br /&gt;
|ES= 11 Unternehmungen&lt;br /&gt;
|RES= 21 Schiffe (90.270 [[Bruttoregistertonne|BRT]])&lt;br /&gt;
|VER= am 25. April 1943 im Nordatlantik südöstlich von [[Kap Farvel]] versenkt (10 Tote, 39 Kriegsgefangene).&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;203&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[U-Boot|Unterseeboot]] des Typs [[U-Boot-Klasse VII|VII C]], auch als „Atlantikboot“ bezeichnet. Es wurde von der [[Deutsches Reich 1933–1945|deutschen]] [[Kriegsmarine]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] im Nord-, West- und Mittelatlantik eingesetzt. Auf insgesamt elf Unternehmungen wurden 21 Schiffe mit 90.270&amp;amp;nbsp;BRT versenkt. Am 25. April 1943 wurde &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;203&amp;#039;&amp;#039; vom britischen Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;[[Pathfinder (Schiff, 1942)|Pathfinder]]&amp;#039;&amp;#039; im Nordatlantik versenkt, der auch 39 Besatzungsmitglieder als [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangene]] an Bord nahm, während 10 der U-Boot-Fahrer umkamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Bauauftrag für &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;203&amp;#039;&amp;#039; wurde am 23. September 1939 an die Krupp Germaniawerft in Kiel vergeben. Die Kiellegung erfolgte am 28. März 1940 und der Stapellauf am 4. Januar 1941. Am 18. Februar 1941 wurde es unter Kapitänleutnant [[Rolf Mützelburg]] in Dienst gestellt. Bis zum 1. Mai 1941 war &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;203&amp;#039;&amp;#039; als Ausbildungsboot der 1. U-Flottille ([[Kiel]]) zugeteilt. Danach gehörte es, bis zu seiner Versenkung, als Frontboot zur 1. U-Flottille ([[Brest (Finistère)|Brest]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;203&amp;#039;&amp;#039; machte unter Mützelburgs Kommando bis zum Sommer 1942 sieben Unternehmungen. Auf dem achten Einsatz verunglückte Mützelburg am 11. September 1942 beim Baden durch einen Kopfsprung vom Turm tödlich, als das gestoppte Boot unerwartet [[Rollen (Längsachse)|rollte]]. Mützelburg prallte gegen einen Satteltank und verletzte sich schwer. [[Wachoffizier|I.WO]] Seidel übernahm das Kommando und setzte Kurs auf den U-Tanker &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;460]]&amp;#039;&amp;#039;, der einen Arzt an Bord hatte, doch Mützelburg verstarb nach wenigen Stunden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg. Die Gejagten 1942–1945&amp;#039;&amp;#039;, Wilhelm Heyne Verlag, München 1996, ISBN 3-453-16059-2, S. 86–87.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seidel brachte das Boot nach [[Brest (Finistère)|Brest]] zurück. Danach übernahm Kapitänleutnant Hermann Kottmann das Kommando über &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;203&amp;#039;&amp;#039;, welches er bis zum Untergang des Bootes innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bootsabzeichen führte &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;203&amp;#039;&amp;#039; das Stadtwappen seiner [[Patenstadt]] [[Essen]] an der Frontseite des Turmes. Dieses Wappen zierte zur Zeit von Mützelburgs Kommando auch einen inoffiziellen Kommandantenwimpel des Bootes – unter dem Bild standen hierauf die Buchstaben &amp;#039;&amp;#039;MÜBU&amp;#039;&amp;#039;.  Unter Kottmanns Kommando wurde außerdem an der rechten Turmseite eine Schildkröte aufgemalt.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Högel: &amp;#039;&amp;#039;Embleme, Wappen, Malings deutscher U-Boote 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. 2001, S. 73.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsätze ===&lt;br /&gt;
Die beiden Kommandanten von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;203&amp;#039;&amp;#039; versenkten auf ihren elf Feindfahrten mit diesem Boot insgesamt 21 Schiffe mit 90.270&amp;amp;nbsp;BRT. Darunter waren auch der  das [[Portugal|portugiesische]] Frachtschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Catalina (Schiff)|Catalina]]&amp;#039;&amp;#039; und der britische Passagierdampfer &amp;#039;&amp;#039;[[Avoceta]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=47.95|EW=-24.083333|type=landmark|region=XA|name=26.11.1941 Versenkung der Avoceta aus HG 73}}) der Yeoward Line. Bei dessen Versenkung, am 26. September 1941, kamen 123 Besatzungsmitglieder und Passagiere, darunter zahlreiche Frauen und Kinder, ums Leben. Vierzig Überlebende wurden von den [[Korvette#20. Jahrhundert|Korvetten]] HMS &amp;#039;&amp;#039;Periwinkle&amp;#039;&amp;#039; und HMS &amp;#039;&amp;#039;Jasmine&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen und nach [[Milford Haven]] gebracht. Drei weitere Überlebende wurden von der &amp;#039;&amp;#039;Cervantes&amp;#039;&amp;#039; gerettet, die im selben Konvoi mitfuhr. Als dieses Schiff gegen zwei Uhr nachts am folgenden Tag durch [[Adalbert Schnee]], den Kommandanten von  &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;201]]&amp;#039;&amp;#039; versenkt wurde, wurden die drei Überlebenden der &amp;#039;&amp;#039;Avoteca&amp;#039;&amp;#039; von der &amp;#039;&amp;#039;[[Starling (Schiff)|Starling]]&amp;#039;&amp;#039; gerettet und anschließend nach [[Liverpool]] gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Ian M. Malcolm: &amp;#039;&amp;#039;Shipping Company Losses of the Second World War. Book II.&amp;#039;&amp;#039; Moira Brown, Dundee 2020, ISBN 978-1-65661-255-7, S. 92.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Untergang ===&lt;br /&gt;
Am 25. April 1943 griff &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;203&amp;#039;&amp;#039; den Geleitzug &amp;#039;&amp;#039;ONS&amp;amp;nbsp;4&amp;#039;&amp;#039; südöstlich von [[Kap Farvel]] an. Eine [[Fairey Swordfish]] des [[Flugzeugträger]]s &amp;#039;&amp;#039;HMS&amp;amp;nbsp;Biter&amp;#039;&amp;#039; sichtete das Boot und meldete es dem britischen Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;Pathfinder&amp;#039;&amp;#039;. Anschließend griff die Swordfish das abtauchende U-Boot mit einer [[Wasserbombe (Kampfmittel)|Wasserbombe]] an, die aber keinen Schaden anrichtete. Zudem warf der Pilot Markierungen ab, die die letzte Position des Bootes anzeigten. Zwanzig Minuten später traf der Zerstörer ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hanbs-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945 Deutsche U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; Mittler, Hamburg 1999, ISBN 3-8132-0514-2, S. 86–87.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser attackierte &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;203&amp;#039;&amp;#039; mit Wasserbomben und zwang es zum Auftauchen. 39 Besatzungsmitglieder konnten sich retten, während zehn Männer ums Leben kamen. Die Überlebenden aus &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;203&amp;#039;&amp;#039; – der Kommandant Hermann Kottmann, zwei weitere Offiziere, drei Fähnriche und 33 Mannschaften – wurden vom Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;Pathfinder&amp;#039;&amp;#039; an Bord genommen und kamen so in [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]]. &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;203&amp;#039;&amp;#039; sank auf der Position {{Coordinate|text=DM|NS=55/5//N|EW=42/25//W|type=landmark|region=XA|name=Letzte Position von U 203}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
Nach dem Kommandanten Rolf Mützelburg wurde in [[Flensburg]]-[[Mürwik]] ein [[Wehrmacht]]slager benannt. Das [[Twedter Mark#Ehemaliges Mützelburglager|Mützelburglager]] wurde nach dem Krieg von Flüchtlingen bewohnt und letztlich Mitte der 1950er Jahre abgerissen. Der ehemalige Standort des Lagers liegt heute in einem Landschaftsschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Lothar-Günther Buchheim]]s Roman [[Das Boot (Roman)|Das Boot]] wird Mützelburgs Schicksal aufgegriffen und – leicht verfremdet dargestellt – von den Romanfiguren kommentiert. Er wird im Roman als „Mönkeberg“ bezeichnet. Die Figur „Trumann“, [[Karl Thurmann]] nachempfunden, erläutert die Techniken der Nazi-Propaganda am Beispiel der offiziellen Verlautbarung zu „Mönkebergs“ Tod, die die profanen Umstände ausspart und das Schicksal des Kommandanten mit markigen Worten verklärt und diesen zum Helden stilisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher U-Boote (1935–1945)/U 1–U 250|Liste deutscher U-Boote (1935–1945)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Gejagten, 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1998, ISBN 3-453-16059-2.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen U-Boot-Kommandanten.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1996, ISBN 3-8132-0490-1.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6.&lt;br /&gt;
* Georg Högel: &amp;#039;&amp;#039;Embleme, Wappen, Malings deutscher U-Boote 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Koehlers Verlagsgesellschaft mbH, Hamburg 2001, ISBN 3-7822-0826-9.&lt;br /&gt;
* Paul Kemp: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen und österreichischen U-Boot-Verluste in beiden Weltkriegen.&amp;#039;&amp;#039; Urbes-Verlag, Gräfelfing vor München 1998, ISBN 3-924896-43-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ubootarchiv.de/ubootwiki/index.php/U_203 Deutsche U-Boote 1935–1945, U 203]&lt;br /&gt;
* [http://www.uboatarchive.net/POW/POWU-203INT.htm U-203, Uboatarchive.net: Navy Department Office of the Chief of Naval Operations Washington, O.N.I. 250 – G/Serial 11, &amp;#039;&amp;#039;Report on the Interrogation of Survivors From U-203 Sunk on 25 April 1943&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 1–U 250}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0203}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ VII C]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germaniawerft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U203]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1943]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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