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	<title>U 202 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U_202&amp;diff=1741640&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-29769-64: /* Spione an Bord */ sachlicher Fehler</title>
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		<updated>2025-10-26T09:36:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Spione an Bord: &lt;/span&gt; sachlicher Fehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine&lt;br /&gt;
|NAME= U 202&lt;br /&gt;
|VORHERIGES= U 201&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES= U 203&lt;br /&gt;
|BILD= &lt;br /&gt;
|BILDTEXT= &lt;br /&gt;
|TYP= VII C&lt;br /&gt;
|FPN= [[Feldpostnummer|38 859]]&lt;br /&gt;
|KL= 18.&amp;amp;#x202F;März 1940&lt;br /&gt;
|WERFT= [[Germaniawerft]] in [[Kiel]]&lt;br /&gt;
|BA= 23.&amp;amp;#x202F;September 1939&lt;br /&gt;
|BN= 631&lt;br /&gt;
|SL= 10.&amp;amp;#x202F;Februar 1941 &lt;br /&gt;
|IS= 22.&amp;amp;#x202F;März 1941&lt;br /&gt;
|KOM= * ab März&amp;amp;#x00A0;1941 &amp;lt;br&amp;gt; [[Kapitänleutnant]] Hans-Heinz Linder&lt;br /&gt;
* ab&amp;amp;#x00A0;September 1942 &amp;lt;br&amp;gt; [[Leutnant zur See]] [[Günter Poser]]&lt;br /&gt;
|FL= [[1. U-Flottille]] Ausbildungsboot &amp;lt;br/&amp;gt;März – Juni&amp;amp;#x00A0;1941 &amp;lt;br/&amp;gt; ab dann Frontboot &lt;br /&gt;
|ES=9 Feindfahrten &lt;br /&gt;
|RES= 11 Schiffe (43.578 BRT) + 4 Schiffe beschädigt (33.736 BRT)&lt;br /&gt;
|VER= am 2.&amp;amp;#x202F;Juni 1943 im Nordatlantik versenkt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 202&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches Unterseeboot des Typs [[U-Boot-Klasse VII|VII C]], auch als „Atlantikboot“ bezeichnet. Es wurde durch die [[Kriegsmarine]] während des [[U-Boot-Krieg]]es im Nord-, West- und Mittelatlantik eingesetzt. Kommandant Hans-Heinz Linder setzte im Sommer 1942 neun deutsche Spione an der Ostküste der [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
Auf der Kieler Germaniawerft, die hauptsächlich für den Bau von Großkampfschiffen vorgesehen war, wurden bereits seit 1934 U-Boote (auch für den Export) gefertigt. Nach der Ausweitung des U-Bootbauprogramms wurde die Werft mit einem jährlichen Ausstoß von 42 Booten beauftragt, eine Anzahl, die nie erreicht werden konnte. Im Jahr 1941 stellte die Germaniawerft neben &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;#x202F;202&amp;#039;&amp;#039; neun weitere Boote des Typs VII C fertig. Ein U-Boot dieser Klasse hatte eine Verdrängung von 761 Kubikmeter über und 865 Kubikmeter unter Wasser. Die Dieselmaschine gewährleistete eine Überwassergeschwindigkeit von 17 [[Knoten (Einheit)|Knoten]], getaucht fuhr das Boot bis zu acht Knoten. Ein VII C hatte eine Länge von 67,1 Metern, eine Breite von 6,2 Metern und einen Tiefgang von 4,8 Metern. Üblicherweise waren 44 Mann Besatzung an Bord. Am [[Turm (Schiffsteil)|Turm]] trug das Boot, neben dem Wappen seiner Patenstadt Innsbruck, eine [[Maling]], die einen Igel darstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Högel: &amp;#039;&amp;#039;Embleme, Wappen, Malings Deutscher U-Boote 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; 5.&amp;amp;#x202F;Auflage. Koehlers Verlagsgesellschaft mbH, Hamburg&amp;amp;#x00A0;2009, ISBN 978-3-7822-1002-7, S.&amp;amp;#x202F;73.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommandanten ==&lt;br /&gt;
* 22. März 1941 bis 1. September 1942 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans-Heinz Linder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2. September 1942 bis 2. Juni 1943 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Günter Poser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vom Zeitpunkt der Indienststellung war &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;#x202F;202&amp;#039;&amp;#039; der [[1. U-Flottille]] unterstellt. Ab Juni 1941 wurde es als Frontboot eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Markgraf“ und „Raubritter“ – &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;#x202F;202&amp;#039;&amp;#039; im Nordatlantik ===&lt;br /&gt;
Ab Sommer 1941 war &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;#x202F;202&amp;#039;&amp;#039; im Stützpunkt der 1. U-Flottille in [[Brest (Finistère)|Brest]] stationiert. Von hier aus patrouillierte Kommandant Linder auf vier Feindfahrten im Nordatlantik. Ende August gelang die Versenkung des britischen Fischdampfers &amp;#039;&amp;#039;Ladylove&amp;#039;&amp;#039;, der innerhalb von 15 Sekunden versank, ohne eine Meldung abgeben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 27. August 1941 &amp;#039;&amp;#039;Ladylove&amp;#039;&amp;#039; mit 230 [[Bruttoregistertonne|BRT]] versenkt&lt;br /&gt;
Auf derselben Feindfahrt attackierte das Boot im Rudel der U-Bootgruppe &amp;#039;&amp;#039;Markgraf&amp;#039;&amp;#039; den britischen Konvoi &amp;#039;&amp;#039;SC&amp;amp;#x202F;42&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;SC steht für &amp;#039;&amp;#039;slow convoy&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Kommandant Linder schoss zunächst seine ersten fünf Torpedos daneben – schließlich versenkte er den schwedischen Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Scania&amp;#039;&amp;#039;, der sechs Stunden zuvor von &amp;#039;&amp;#039;[[U 82 (U-Boot, 1941)|U 82]]&amp;#039;&amp;#039; mit zwei Torpedos getroffen worden war und bereits in Flammen stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 11. September 1941 &amp;#039;&amp;#039;Scania&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=63.083333|EW=-37.833333|type=landmark|region=XA|name=11.09.1941 Versenkung der Scania}}) mit 1980 BRT versenkt&lt;br /&gt;
Anfang November wurde &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;#x202F;202&amp;#039;&amp;#039; dem Rudel &amp;#039;&amp;#039;Raubritter&amp;#039;&amp;#039; zugeteilt, welches den &amp;#039;&amp;#039;SC&amp;amp;#x202F;52&amp;#039;&amp;#039; attackieren sollte, welcher Ende November aus [[Nova Scotia]] in Richtung Großbritannien ausgelaufen war. Bei dieser Schlacht gelang Kommandant Linder die Versenkung von insgesamt 10.608 BRT.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 3. November 1941 britische Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Flynderborg&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=51.35|EW=-51.75|type=landmark|region=XA|name=3.11.1941 Versenkung der Flynderborg aus SC 52}}) (2022 BRT) und &amp;#039;&amp;#039;Gretavale&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=51.351|EW=-51.75|type=landmark|region=XA|name=3.11.1941 Versenkung der Gretavale aus SC 52}}) (4586 BRT)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ubootarchiv.de/ubootwiki/index.php/U_202&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie einen unidentifizierten Dampfer versenkt&lt;br /&gt;
Gegen Jahresende wurde &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;#x202F;202&amp;#039;&amp;#039; dazu ausersehen, als eines von 15 Booten in das [[Mittelmeer]] einzudringen, um gegen die britischen Seestreitkräfte vorzugehen, welche den Kampf um [[Tobruk]] unterstützten. Der Durchbruch der Meerenge von [[Gibraltar]] gelang Kommandant Linder jedoch nicht. Um die beim Durchbruchsversuch entstandenen Gefechtsschäden zu beheben, blieb &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;#x202F;202&amp;#039;&amp;#039; bis März 1942 in Brest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paukenschläge vor der Küste der USA ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen des [[Unternehmen Paukenschlag|Unternehmens Paukenschlag]] verließ &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;#x202F;202&amp;#039;&amp;#039; Brest am 1. März mit Kurs auf [[Kap Hatteras]]. Zwanzig U-Boote waren an die amerikanische Ostküste beordert worden, um dort von Maine bis Florida zu patrouillieren. Bereits auf dem Hinweg gelang Kommandant Linder die Versenkung eines britischen Tankschiffes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 22. März 1942 britisches Motortankschiff &amp;#039;&amp;#039;Athelviscount&amp;#039;&amp;#039; mit 8882 BRT versenkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Boote mit Treibstoff zu versorgen, war &amp;#039;&amp;#039;[[U A (U-Boot, 1939)|U A]]&amp;#039;&amp;#039; in den Mittelatlantik verlegt worden, und auch &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;#x202F;202&amp;#039;&amp;#039; tankte dort auf. Da das britische Konvoisystem erst im Juni 1942 auch an der amerikanischen Ostküste eingeführt wurde, waren bis dorthin nur einzeln fahrende Schiffe unterwegs, die eine leichte Beute für die deutschen U-Boote darstellten. Kommandant Linder torpedierte noch ein weiteres Schiff und fuhr im April wieder nach Brest zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1. April 1942 britischer Frachter &amp;#039;&amp;#039;Loch Don&amp;#039;&amp;#039; mit 5249 BRT versenkt. Der britische Dampfer fuhr für die Maclay &amp;amp; McIntyre United Shipping Company in [[Glasgow]] und versuchte als Einzelfahrer von New York nach [[Kapstadt]] zu gelangen. Linder torpedierte die &amp;#039;&amp;#039;Loch Don&amp;#039;&amp;#039; um elf Uhr morgens. Der Treffer zerstörte den Maschinenraum und tötete drei Maschinisten. 44 Besatzungsmitglieder konnten sich retten. Sie wurden von dem Segelschiff &amp;#039;&amp;#039;Helen Forsey&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen und nach [[Neufundland]] gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Ian M. Malcolm: „Shipping Company Losses of the Second World War. Book II“ Moira Brown, Dundee 2020, ISBN 978 1 65661 255 7, Seite 101&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Helen Forsey&amp;#039;&amp;#039; wurde ein halbes Jahr später durch &amp;#039;&amp;#039;[[U 514]]&amp;#039;&amp;#039; versenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spione an Bord ===&lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1942 lief &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;#x202F;202&amp;#039;&amp;#039; erneut mit Kurs US-amerikanische Küste aus Brest aus. Kommandant Linder hatte vier deutsche Agenten an Bord, die er bei New York an Land bringen sollte. [[Unternehmen Pastorius|Georg Dasch, Heinrich Heinck, Richard Quirin und Ernest Burger]] waren mit mehreren Kisten Sprengstoff&amp;lt;ref&amp;gt;zur Ausrüstung gehörte außerdem zivile Kleidung und 154.000 US-Dollar&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgerüstet und angewiesen, Flugzeugfabriken und Werften zu sprengen. &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;#x202F;202&amp;#039;&amp;#039; erreichte [[Long Island]] am 4. Juni. Beim Herantasten an die Küste lief das Boot auf eine Sandbank auf. Die Agenten konnten zwar erfolgreich ausgesetzt werden, aber &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;#x202F;202&amp;#039;&amp;#039; lag bis Tagesanbruch fest. Erst die aufkommende Flut ermöglichte es Kommandant Linder, das Boot wieder freizubekommen, indem er einige Treibstofftanks entleeren ließ. &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;#x202F;202&amp;#039;&amp;#039; patrouillierte weiterhin im Seegebiet zwischen New York und Kap Hatteras&amp;lt;ref&amp;gt;Marineplanquadrat CA&amp;lt;/ref&amp;gt; und griff zwei weitere Schiffe an.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rio Tercero (1942).jpg|mini|links|[[Argentinien|Argentinischer]] Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Rio Tercero&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 22. Juni 1942 argentinischer Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Rio Tercero&amp;#039;&amp;#039; mit 4864 BRT versenkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;#x202F;202&amp;#039;&amp;#039; nahm den argentinischen Kapitän aus einem Rettungsboot auf, der sich über die Versenkung des neutralen Schiffes beschwerte und angab, allein auf der torpedierten Schiffsseite seien 13 argentinische Flaggen gesetzt gewesen. Es gelang Kommandant Linder nicht, den Argentinier zu beruhigen, und das Gespräch musste abgebrochen werden, als &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;#x202F;202&amp;#039;&amp;#039; gezwungen war, vor einem Luftangriff zu tauchen. Zwei Wochen später sichtete Kommandant Linder einen amerikanischen Dampfer. Die &amp;#039;&amp;#039;City of Birmingham&amp;#039;&amp;#039; hatte fast vierhundert Passagiere und Besatzungsmitglieder an Bord und sank innerhalb von vier Minuten. Heraneilende Schiffe konnten die meisten Opfer retten, neun Menschen ertranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1. Juli 1942 amerikanischer Dampfer &amp;#039;&amp;#039;City of Birmingham&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=35.166667|EW=-70.883333|type=landmark|region=XA|name=1.07.1942 Versenkung der City of Birmingham}}) mit 5861 BRT versenkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückmarsch nach Frankreich entdeckte Kommandant Linder den Geleitzug &amp;#039;&amp;#039;OS&amp;amp;#x202F;34&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;OS steht für „Outbound South“&amp;lt;/ref&amp;gt; und hielt Fühlung, bis sich [[U 564]], [[U 751]] und [[U 654]] zur Jagd gesammelt hatten. &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;#x202F;202&amp;#039;&amp;#039; nahm aufgrund von Treibstoffmangel nicht mehr an diesem Angriff teil und lief Ende Juli wieder in Brest ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;#x202F;202&amp;#039;&amp;#039;, unter Oberleutnant zur See Günter Poser, lief am 6. September 1942 von Brest aus. &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;#x202F;202&amp;#039;&amp;#039; gehörte zu einer Gruppe von insgesamt sieben Booten, die im Seeraum vor Trinidad operieren sollten. Es handelte sich um den letzten koordinierten Angriff auf die Versorgungswege vor der amerikanischen Ostküste. Das Boot wurde bei der Durchquerung der Biskaya von einem Flugzeug angegriffen und leicht beschädigt. Am 17. September wurde &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;#x202F;202&amp;#039;&amp;#039; mitten im Atlantik durch &amp;#039;&amp;#039;[[U 460]]&amp;#039;&amp;#039; versorgt. Das Boot operierte anschließend im Nordatlantik, der Karibik und südöstlich von Trinidad. Es konnte auf dieser Unternehmung ein Schiff mit 1815 BRT versenken und 1 Schiff mit 7191 BRT beschädigen. Nach 49 Tagen und zurückgelegten 8.173,8 sm über und 444 sm unter Wasser, lief U 202 am 25. Oktober 1942 wieder in Brest ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1. Oktober 1942 niederländischer Dampfer &amp;#039;&amp;#039;ACHILLES&amp;#039;&amp;#039; (1815 BRT) durch Torpedo versenkt. Am 1. Oktober 1942 um 21:51 Uhr sichtete U 202 einen Dampfer und lief zum Angriff an. Mit dem ersten Schuss, um 22:41 Uhr wurde der Dampfer achtern getroffen. Daraufhin setzte er die Rettungsboote aus. Der Fangschuss erfolgte um 23:01 Uhr. In einer großen Explosionswolke verschwand die ACHILLES. Es gab einen Toten.[http://www.ubootarchiv.de/ubootwiki/index.php/Achilles]&lt;br /&gt;
* 7. Oktober 1942 Beschädigung der amerikanischen JOHN CARTER ROSE (7191 BRT)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Rochen“ gegen UC 1 ===&lt;br /&gt;
Ende Februar 1943 meldete &amp;#039;&amp;#039;[[U 522]]&amp;#039;&amp;#039; einen britischen Konvoi, der sich auf dem Weg nach [[Curacao]] befand. Die deutsche U-Bootführung entschied, dass Boote der Rudel &amp;#039;&amp;#039;Robbe&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rochen&amp;#039;&amp;#039;, welche im Atlantik auf amerikanische Konvois lauerten, die zur Versorgung der [[Operation Torch]] nach Afrika fuhren, nunmehr diesen schnellen britischen Konvoi angreifen sollten. Die von [[Karl Dönitz]] zum Angriff auf Geleitzüge entwickelte [[Rudeltaktik]] sah vor, dass hierbei ein Boot den Konvoi verfolgte und weitere U-Boote mit Funksignalen heranführte. Der Angriff sollte erst erfolgen, wenn sich auf diese Weise eine entsprechende Menge an U-Booten gesammelt hatte. Insgesamt elf U-Boote nahmen die Verfolgung des Konvois &amp;#039;&amp;#039;UC&amp;amp;#x202F;1&amp;#039;&amp;#039; auf, der aus 32 Schiffen bestand und von sechs Kriegsschiffen gesichert wurde. Am Abend des 23. Februar griff auch Kommandant Poser mit &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;#x202F;202&amp;#039;&amp;#039; in die Kampfhandlungen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 23. Februar 1943 ein niederländischer Tanker MURENA (8252 BRT) und zwei britische Tanker, die BRITISH FORTITUDE (8482 BRT) und EMPIRE NORSEMAN (9811 BRT) beschädigt, ein amerikanischer Tanker &amp;#039;&amp;#039;Esso Baton Rouge&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=31.25|EW=-27.366667|type=landmark|region=XA|name=23.02.1943 Versenkung der Esso Baton Rouge aus UC 1}}) mit 7989 BRT versenkt. [http://www.ubootarchiv.de/ubootwiki/index.php/U_202]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschädigung der feindlichen Schiffe&amp;lt;ref&amp;gt;Es handelte sich um den niederländischen Tanker &amp;#039;&amp;#039;Murena&amp;#039;&amp;#039;, und die britischen Tanker &amp;#039;&amp;#039;British Fortitude&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Empire Norseman&amp;#039;&amp;#039;. Letzterer wurde eine Stunde später durch &amp;#039;&amp;#039;[[U 558]]&amp;#039;&amp;#039; versenkt&amp;lt;/ref&amp;gt; erfolgte durch einen einzigen Viererfächerschuss, von dem drei Torpedos ein Ziel fanden. Die Versenkung der &amp;#039;&amp;#039;Esso Baton Rouge&amp;#039;&amp;#039; gelang Kommandant Poser durch einen Hecktorpedoschuss. Obwohl die deutsche Propaganda versuchte, den Angriff auf den &amp;#039;&amp;#039;UC&amp;amp;#x202F;1&amp;#039;&amp;#039; als überwältigenden Sieg darzustellen, bei dem acht Tanker und ein Zerstörer versenkt worden seien, wurden in dieser Nacht tatsächlich nur drei Tanker versenkt und zwei beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versenkung ==&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 1943 ließ Kommandant Poser das Boot südöstlich von [[Kap Farvel]] auftauchen, um den täglichen Funkspruch an den [[BdU]] abzusetzen. Durch [[Huff-Duff]]-Peilung gelang es Cpt. [[Frederic John Walker]], der mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Starling (Schiff)|Starling]]&amp;#039;&amp;#039; ganz in der Nähe die Geleitsicherung des [[HX-Geleitzüge|Konvois HX 241]] gewährleistete, &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;#x202F;202&amp;#039;&amp;#039; anzupeilen und um die Mittagszeit anzugreifen. Es gelang Kommandant Poser einige Stunden lang, den Wasserbombenangriffen der &amp;#039;&amp;#039;Starling&amp;#039;&amp;#039; auszuweichen und Cpt. Walkers Sonarortung durch das Auswerfen von Kanistern zu behindern. Doch gegen Mitternacht war &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;#x202F;202&amp;#039;&amp;#039; wegen schlechter Luft im Boot und Treibstoffmangel gezwungen, aufzutauchen. Cpt. Walker ließ &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;#x202F;202&amp;#039;&amp;#039; umrunden und das Boot mit schweren MG beschießen. Dem deckenden Feuer aus kurzer Entfernung sowie den Wasserbomben, welche die &amp;#039;&amp;#039;Starling&amp;#039;&amp;#039; zwischen die Schwimmenden warf, fielen 18 Besatzungsmitglieder zum Opfer. 30 weitere, darunter Kapitänleutnant Poser, wurden gerettet. &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;#x202F;202&amp;#039;&amp;#039; sank ({{Coordinate|text=Lage|NS=56.2|EW=-39.866667|type=landmark|region=XA|name=2.06.1943 Versenkung von U 202}}) am 2. Juni um 00.30 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Gejagten, 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1998, ISBN 3-453-16059-2.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen U-Boot-Kommandanten.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1996, ISBN 3-8132-0490-1.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6.&lt;br /&gt;
* Paul Kemp: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen und österreichischen U-Boot-Verluste in beiden Weltkriegen.&amp;#039;&amp;#039; Urbes-Verlag, Gräfelfing vor München 1998, ISBN 3-924896-43-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 1–U 250}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0202}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ VII C]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germaniawerft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U202]]&lt;/div&gt;</summary>
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