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	<title>U 196 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Enter: kat</title>
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		<updated>2026-03-19T10:06:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine&lt;br /&gt;
|NAME=U 196&lt;br /&gt;
|VORHERIGES=U 195&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES=U 197&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
|BILDTEXT=&lt;br /&gt;
|TYP=[[U-Boot-Klasse IX|Typ IX D2]]&lt;br /&gt;
|FPN=[[Feldpostnummer|49 455]]&lt;br /&gt;
|KL=[[10. Juni]] [[1941]]&lt;br /&gt;
|WERFT=[[AG Weser]], [[Bremen]]&lt;br /&gt;
|BA= 4. November 1940&lt;br /&gt;
|BN= 1042&lt;br /&gt;
|SL= 14. April [[1942]]&lt;br /&gt;
|IS=[[11. September]] [[1942]]&lt;br /&gt;
|KOM=&lt;br /&gt;
* [[Kapitänleutnant]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Eitel-Friedrich Kentrat]]&lt;br /&gt;
* [[Oberleutnant zur See]]&amp;lt;br /&amp;gt; Hans-Werner Striegler&lt;br /&gt;
|FL= *[[4. U-Flottille]] Ausbildungsboot&amp;lt;br /&amp;gt;September 1942 – März 1943&lt;br /&gt;
* [[12. U-Flottille]] Frontboot bis September 1944&lt;br /&gt;
* [[33. U-Flottille]] Frontboot bis November 1944&lt;br /&gt;
|ES= 3 Feindfahrten&lt;br /&gt;
|RES= 3 Handelsschiffe (17.739 BRT)&lt;br /&gt;
|VER= Seit dem 30. November 1944 vermisst, vermutlich in der [[Sundastraße]] durch Tauchunfall verlorengegangen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 196&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[U-Boot]] vom [[U-Boot-Klasse IX#Typ IX D2|Typ IX D2]], ein sogenanntes „Fern-U-Boot“, das während des Zweiten Weltkriegs im [[U-Boot-Krieg]] durch die [[Kriegsmarine]] im [[Südatlantik]] und im [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]] eingesetzt wurde. &amp;#039;&amp;#039;U 196&amp;#039;&amp;#039; absolvierte die längste U-Bootunternehmung des Krieges, während der es 225 Tage auf See blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
Die [[AG Weser]] war bereits seit 1934 mit dem Bau von U-Booten für die [[Reichsmarine]] (später [[Kriegsmarine]]) beauftragt. Nach [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsbeginn]] spezialisierte die Werft sich auf den Bau von Booten des großen Typs IX, wobei ein jährlicher Ausstoß von 36 Booten vorgesehen war – eine Menge, die bei Weitem nicht erreicht wurde. Im Jahr 1942 lieferte die AG Weser zehn U-Boote des Typs IX D2 aus. Diese Boote wurden auch &amp;#039;&amp;#039;Ozeanboote&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ostasienboote&amp;#039;&amp;#039; genannt und verdrängten über Wasser 1.616 [[Tonne (Einheit)|t]] und im getauchten Zustand 1.804 t. Ein Boot des Typs IX D2 war 87,58 [[Meter|m]] lang, 7,5 m breit und hatte einen Tiefgang von 5,35 m. Die insgesamt 5.400 [[Pferdestärke|PS]] starken [[Schiffsdieselmotor|Dieselmotoren]] erreichten eine Höchstgeschwindigkeit von 19 [[Knoten (Einheit)|kn]], was 35,7 [[Stundenkilometer|km/h]] entspricht. Bei Unterwasserfahrt trieben die insgesamt 1.100 PS der zwei Elektromotoren das Boot zu einer Höchstgeschwindigkeit von 6,9 kn an – das sind 12,8&amp;amp;nbsp;km/h. IX D2-Boote waren mit 24 Torpedos bewaffnet, die aus 4 Bug- und 2 [[Torpedorohr|Hecktorpedorohren]] ausgestoßen werden konnten. Zusätzlich verfügten diese Boote über Artilleriebewaffnung. &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;196&amp;#039;&amp;#039; war das einzige Boot seiner Klasse, das über zwei 10,5-cm-[[Utof]]-Kanonen verfügte.&amp;lt;ref&amp;gt;Bodo Herzog: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boote 1906–1966&amp;#039;&amp;#039;. Karl Müller Verlag, Erlangen 1996, Seite 199&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U 196&amp;#039;&amp;#039; lief während seiner Verwendungszeit zu drei Unternehmungen aus. Kommandant Kentrat versenkte auf seinen Feindfahrten mit diesem Boot zwei Schiffe, beschädigte eines und meldete, ein weiteres torpediert zu haben&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2001, S. 141.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Indischen Ozean ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1943 wurde &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;196&amp;#039;&amp;#039; mit weiteren sechs Fern-U-Booten in den Indischen Ozean beordert. Davon brach eines, &amp;#039;&amp;#039;[[U 195]]&amp;#039;&amp;#039;, die Fahrt ab und ein weiteres, &amp;#039;&amp;#039;[[U 197]]&amp;#039;&amp;#039;, wurde versenkt. Das erfolgreichste Boot dieser Gruppe war &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;181]]&amp;#039;&amp;#039;, dessen Kommandant [[Wolfgang Lüth]] im Anschluss an diese Fahrt mit den Schwertern und Brillanten zum Eichenlaub des [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Ritterkreuzes]] ausgezeichnet wurde. Bei einem Rendezvous zwischen &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;196&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;181&amp;#039;&amp;#039; hatte Kommandant Kentrat – obwohl er zu diesem Zeitpunkt selbst erst zwei Schiffe versenkt hatte – diesem die Übergabe von Torpedos und Nahrungsmitteln angeboten, was Lüth allerdings ablehnte&amp;lt;ref&amp;gt;Clay Blair: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Gejagten, 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; 1998, S. 371.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die deutschen U-Boote wurden bei dieser Operation durch das Tankschiff &amp;#039;&amp;#039;Charlotte Schliemann&amp;#039;&amp;#039; unterstützt, das als Versorger und provisorische Basis diente. Im Rahmen dieses Einsatzes absolvierte &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;196&amp;#039;&amp;#039; die längste U-Bootunternehmung des Zweiten Weltkrieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Feindfahrt ===&lt;br /&gt;
U 196, unter Korvettenkapitän Eitel-Friedrich Kentrat, lief am 13. März 1943 von Kiel aus. Nach dem Marsch über die Ostsee, sowie Brennstoffergänzung in Marviken, operierte das Boot im Südatlantik, dem Indischen Ozean, vor Durban, East London und Port Elizabeth, der Straße von Mosambik, vor den Seychellen, Komoren und Madagaskar. Es wurde am 22. Juni 1943 vom deutschen Versorger CHARLOTTE SCHLIEMANN mit 235 m³ Brennstoff und Proviant versorgt. U 196 konnte auf dieser Unternehmung 2 Schiffe mit 12.285 BRT versenken. Nach 224 Tagen (längste Unternehmung eines U-Bootes im Zweiten Weltkrieg) und zurückgelegten zirka 30.700 sm über und 1.965 sm unter Wasser, lief U 196 am 23. Oktober 1943 in Bordeaux ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 11. Mai 1943: Versenkung des [[Vereinigtes Königreich|britischen]] Frachters &amp;#039;&amp;#039;SS Nailsea Meadow&amp;#039;&amp;#039; (4.962 BRT). Sie transportierte Panzer und Zubehör für die 8. Armee unter General Montgomery in Ägypten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 3. August 1943: Versenkung des britischen Frachters &amp;#039;&amp;#039;CITY OF ORAN&amp;#039;&amp;#039; (7.323 BRT) durch einen Torpedo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Feindfahrt ===&lt;br /&gt;
U 196, unter Korvettenkapitän Eitel-Friedrich Kentrat, lief am 11. März 1944 von La Pallice aus. Nachdem beim Tieftauchversuch das GHG ausgefallen war, ging es zurück nach La Pallice. Nach der Reparatur und dem erneuten Auslaufen operierte das Boot im Südatlantik, im Indischen Ozean, bei den Lakkadiven und Malaya. Außerdem hatte es 1.404 Flaschen Quecksilber, 9.158 Barren Aluminium, 46 Bund Rund-Stahl, 11 Bund Vierkant-Stahl und 105 Kisten Roh-Optik-Glas geladen. U 196 gehörte zur U-Boot-Gruppe MONSUN. Das Boot wurde am 9. April 1944 von U 488 mit 60 m³ Brennstoff und Proviant versorgt. Es konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 5.454 BRT versenken. Nach 152 Tagen lief U 196 am 10. August 1944 in Penang ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 9. Juli 1944: Versenkung des britischen Frachters &amp;#039;&amp;#039;SHAHZADA&amp;#039;&amp;#039; (5.454 BRT).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritte Feindfahrt ===&lt;br /&gt;
U 196, unter Oberleutnant zur See Werner Striegler, lief am 30. November 1944 von Batavia aus. Seit diesem Tag ist das Boot verschollen. Es gab seit dem Auslaufen keine Meldung mehr ab. Das Boot sollte U 510 und U 843 für den Rückmarsch nach Deutschland versorgen und anschließend zum Batteriewechsel nach Kobe gehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ubootarchiv.de/ubootwiki/index.php/U_196 U 196] auf ubootarchiv.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlust ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;196&amp;#039;&amp;#039; verließ am 30. November 1944 [[Jakarta|Batavia]]. Als Operationsgebiet war die [[Javasee]] vorgesehen. Ab diesem Zeitpunkt gab &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;196&amp;#039;&amp;#039; keine Meldungen mehr ab&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kemp&amp;quot;&amp;gt;Paul Kemp: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen und österreichischen U-Boot-Verluste in beiden Weltkriegen.&amp;#039;&amp;#039; 1998, S. 304.&amp;lt;/ref&amp;gt; und gilt daher seitdem als vermisst&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; 1999, S. 304.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Als ursächlich für den Verlust wird ein Tauchunfall angenommen, der beim testweisen Tauchen mit einem mit Bordmitteln gebauten Schnorchel&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kemp&amp;quot; /&amp;gt; eintrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Gejagten, 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1998, ISBN 3-453-16059-2.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen U-Boot-Kommandanten.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u.&amp;amp;nbsp;a. 1996, ISBN 3-8132-0490-1.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u.&amp;amp;nbsp;a. 2001, ISBN 3-8132-0513-4.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u.&amp;amp;nbsp;a. 1999, ISBN 3-8132-0514-2.&lt;br /&gt;
* Paul Kemp: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen und österreichischen U-Boot-Verluste in beiden Weltkriegen.&amp;#039;&amp;#039; Urbes-Verlag, Gräfelfing vor München 1998, ISBN 3-924896-43-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 1–U 250}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0196}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot-Klasse IX]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust mit ungeklärter Ursache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschiff (AG Weser)]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U196]]&lt;/div&gt;</summary>
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