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	<title>U 172 - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Enter: kat</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine&lt;br /&gt;
|NAME= U 172&lt;br /&gt;
|VORHERIGES= U 171&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES= U 173&lt;br /&gt;
|BILD= &lt;br /&gt;
|BILDTEXT= &lt;br /&gt;
|TYP= [[U-Boot-Klasse IX#Typ IX C|IX C]]&lt;br /&gt;
|FPN= M-29 596&lt;br /&gt;
|WERFT= [[AG Weser]], [[Bremen]]&lt;br /&gt;
|BA= 23. Dezember 1939&lt;br /&gt;
|KL= 11. Dezember 1940&lt;br /&gt;
|BN= 1012&lt;br /&gt;
|SL= 31. Juli 1941&lt;br /&gt;
|IS= 5. November 1941&lt;br /&gt;
|KOM= &lt;br /&gt;
* 5. November 1941 – 31. Oktober 1943:&amp;lt;br /&amp;gt; [[Kapitänleutnant]] [[Carl Emmermann]]&lt;br /&gt;
* 1. November 1943 – 13. Dezember 1943:&amp;lt;br /&amp;gt; [[Oberleutnant zur See]] Hermann Hoffmann&lt;br /&gt;
|ES= 6 Unternehmungen&lt;br /&gt;
|RES= 26 Schiffe (152.777 [[Registertonne#Bruttoregistertonne|BRT]], 466 Tote)&lt;br /&gt;
|VER= am 13. Dezember 1943 im Mittelatlantik versenkt (13 Tote, 46 Kriegsgefangene)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 172&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[U-Boot]] vom [[U-Boot-Klasse IX#Typ IX C|Typ IX&amp;amp;nbsp;C]], das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] von der [[Kriegsmarine|deutschen Kriegsmarine]] eingesetzt wurde. Es versenkte auf seinen sechs Unternehmungen 26 Schiffe mit 152.777&amp;amp;nbsp;BRT, wobei insgesamt 466 Menschen starben, und wurde selbst am 13. Dezember 1943 im Mittelatlantik versenkt, wobei von den 59 Besatzungsmitgliedern 13 starben und 46 in US-amerikanische [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]] gerieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik und Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U 172&amp;#039;&amp;#039; war ein Tauchboot für ozeanische Verwendung. Es war ein U-Boot vom [[Zweihüllenboot|Zweihüllentyp]] und hatte eine Wasserverdrängung von 1120&amp;amp;nbsp;[[Tonne (Einheit)|t]] über und 1232&amp;amp;nbsp;t unter Wasser. Es hatte eine Länge von 76,76&amp;amp;nbsp;[[Meter|m]], eine Breite von 6,76&amp;amp;nbsp;m und einen Tiefgang von 4,70&amp;amp;nbsp;m. Mit den beiden 2200&amp;amp;nbsp;PS [[MAN]]-Neunzylinder-Viertakt [[Dieselmotor]]en M&amp;amp;nbsp;9&amp;amp;nbsp;V 40/46 mit Aufladung konnte eine Höchstgeschwindigkeit über Wasser von 18,3&amp;amp;nbsp;[[Knoten (Einheit)|kn]] erreicht werden. Bei 10&amp;amp;nbsp;kn Fahrt konnten 12.000 [[Seemeile]]n zurückgelegt werden. Die beiden 500&amp;amp;nbsp;[[Pferdestärke|PS]] [[Siemens-Schuckertwerke|SSM]]-Doppel-[[Elektrische Maschine|E-Maschinen]] GU 345/34 hatten 62×62 Akku-Zellen [[Varta AG|AFA]] Typ 44 MAL 740&amp;amp;nbsp;W. Es konnte eine Höchstgeschwindigkeit unter Wasser von 7,3&amp;amp;nbsp;kn erreicht werden. Bei 4&amp;amp;nbsp;kn Fahrt konnte eine Strecke von 64 Seemeilen zurückgelegt werden. Aus 4 Bug- und 2 [[Torpedorohr|Hecktorpedorohren]] konnten 22 [[G7 (Torpedo)|Torpedos]] oder bis zu 44 TMA- oder 66 TMB-[[Seemine|Minen]] ausgestoßen werden. Die Tauchtiefe betrug 100–200&amp;amp;nbsp;m. Die Schnelltauchzeit betrug 35 Sekunden. Es hatte ein 10,5-cm [[Utof]] L/45 [[Schiffsartillerie|Geschütz]] mit 180 Schuss und 1× 3,7-cm [[Flugabwehr|Fla-Waffe]] mit 2625 Schuss, 1× 2-cm-Fla-Waffe mit 4250 Schuss. Ab 1943/44 erfolgte bei diesem Bootstyp der Ausbau der 10,5-cm-Kanone und Einbau von 4× 2-cm-Zwillings-Fla-Geschützen mit 8500 Schuss. Die Besatzungsstärke konnte aus vier [[Offizier]]en und 44 Mannschaften bestehen. Die Kosten für den Bau betrugen 6.448.000 [[Reichsmark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Auftrag für das Boot wurde am 23. Dezember 1939 an die [[AG Weser]] in Bremen vergeben. Die [[Kiellegung]] erfolgte am 11. Dezember 1940, der [[Stapellauf]] am 31. Juli 1941, die Indienststellung unter Kapitänleutnant [[Carl Emmermann]] fand schließlich am 5. November 1941 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U 172&amp;#039;&amp;#039; gehörte vom 5. November 1941 bis zum 30. April 1942 als Ausbildungsboot der 4. U-Flottille in [[Stettin]], und vom 1. Mai 1942 bis zu seiner Versenkung am 13. Dezember 1943 als Frontboot der 10.&amp;amp;nbsp;U-Flottille in [[Lorient]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es absolvierte sechs [[Feindfahrt]]en, auf denen 26 Schiffe mit 152.777 [[Bruttoregistertonne|BRT]] versenkt werden konnten. &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; wurde am 13. Dezember 1943 im [[Atlantischer Ozean|Mittelatlantik]] westlich der [[Kanaren|Kanarischen Inseln]] von [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischen]] [[Trägergestützte Flugzeuge|Trägerflugzeugen]] versenkt. 13 Mann kamen dabei ums Leben, 46 wurden gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommandanten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Emmermann.jpg|mini|hochkant|Carl Emmermann, ca. 1943]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Carl Emmermann ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Carl Emmermann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Hoffmann ===&lt;br /&gt;
Hermann Hoffmann wurde am 27. April 1921 in [[Hannover]] geboren. Er trat am 16. September 1939 als Offiziersanwärter in die [[Kriegsmarine]] ein und gehörte zur Crew X/39. Vom 16. September 1939 bis zum 4. November 1941 absolvierte er die Grund- und Bordausbildung, durchlief die einzelnen Fähnrichslehrgänge und legte anschließend seine Offiziershauptprüfung ab. In dieser Zeit absolvierte er auch die U-Bootausbildung und nahm an der [[Baubelehrung]] für &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; bei der 6. Kriegsschiffbaulehrabteilung in [[Bremen]] teil. Ab 5. November 1942 wurde er II. und ab Januar 1943 I. Wachoffizier auf diesem U-Boot. Nach fünf sehr erfolgreichen [[Feindfahrt]]en unter Carl Emmermann, übernahm er, nach einem Kommandantenlehrgang vom September bis Oktober 1943, am 1. November 1943 das Kommando über &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039;. Nach nur einer erfolglosen Unternehmung wurde das Boot im Mittelatlantik versenkt und Hoffmann geriet in Kriegsgefangenschaft, aus der er am 8. Mai 1946 entlassen wurde. Hermann Hoffmann starb am 1. November 1982 im Alter von 61 Jahren. Sein letzter Dienstgrad war [[Oberleutnant zur See]] (1. Oktober 1943).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzstatistik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Unternehmung ===&lt;br /&gt;
Das Boot lief am 22. April 1942 um 7.00 Uhr von [[Kiel]] aus. Zur Brennstoffergänzung lief das Boot am 23. April 1942 in [[Kristiansand]] ein, um am 24. April 1942 von dort seine erste Unternehmung anzutreten. Die Fahrt ging über die [[Nordsee]], den [[Nordatlantik]] und die [[Biscaya]] zu seinem neuen Stützpunkt in Lorient, wo es am 3. Mai 1942 um 9.00 Uhr nach zwölf Tagen auf See und einer zurückgelegten Strecke von 2.496,5 sm über und 100 sm unter Wasser festmachte. Das Boot konnte auf seiner ersten Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Unternehmung ===&lt;br /&gt;
Das Boot lief am 11. Mai 1942 um 20.00 Uhr von Lorient aus. Nach Schwierigkeiten mit dem Kompass, lief es am 12. Mai 1942 um 8.08 Uhr wieder in Lorient ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reparatur lief &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; noch am gleichen Tag um 19.54 Uhr wieder aus. Die Fahrt ging über die Biscaya, den Nordatlantik, den [[Atlantischer Ozean|Westatlantik]] in die [[Karibik]]. Das Boot operierte in der [[Mona-Passage]], vor den [[Kleine Antillen|Kleinen Antillen]], vor [[Colón (Stadt, Panama)|Colón]] und bei [[Haiti]] und [[Jamaika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 27. Mai 1942 wurde der [[Vereinigtes Königreich|britische]] Tanker &amp;#039;&amp;#039;Athelknight&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=27.833333|EW=-46|type=landmark|region=XA|name=27.05.1942 Versenkung der Athelknight}}) mit 8.940 BRT durch zwei Torpedos sowie Artilleriebeschuss versenkt. Er fuhr in [[Ballast]] und war auf dem Weg von [[Barry (Wales)|Barry]] nach [[Curaçao]]. Dabei wurden neun Mann getötet, 43 überlebten.&lt;br /&gt;
* Am 3. Juni 1942 sichtete &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; im Mittelatlantik den US-amerikanischen Dampfer &amp;#039;&amp;#039;City of Alma&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=23|EW=-62.5|type=landmark|region=XA|name=3.06.1942 Versenkung der City of Alma}}) mit 5.446 BRT, der 7.400&amp;amp;nbsp;t [[Mangan]]erz geladen hatte und auf dem Weg von [[Port Everglades]] ([[Florida]]) nach [[Nuevitas]] war. Emmermann versenkte das Schiff mit einem Torpedo. Dabei starben 39 Mann, zehn konnten sich retten.&lt;br /&gt;
* Am 5. Juni 1942, versenkte &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; den US-amerikanischen Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Delfina&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=20.366667|EW=-67.116667|type=landmark|region=XA|name=5.06.1942 Versenkung der Delfina}}) mit 3.480 BRT. Er hatte [[Zucker|Rohzucker]] geladen und befand sich auf dem Weg von [[Aruba]] nach [[San Juan (Puerto Rico)|San Juan]]. Der Dampfer wurde durch einen Torpedo versenkt. Vier Mann fanden den Tod, 27 konnten sich retten.&lt;br /&gt;
* Drei Tage später wurde das US-amerikanische Motorschiff &amp;#039;&amp;#039;Sicilien&amp;#039;&amp;#039; versenkt ({{Coordinate|text=Lage|NS=17.5|EW=-71.333333|type=landmark|region=XA|name=8.06.1942 Versenkung der Sicilien}}) mit 1.654 BRT. Es hatte [[Stückgut]] sowie Zucker geladen und war auf dem Weg von [[Kingston (Jamaika)|Kingston]] nach San Juan (Puerto Rico). &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; versenkte das Schiff mit einem Torpedo. 46 Menschen fanden den Tod, 31 konnten sich retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umladen der restlichen Torpedos vom Oberdeck am 9. Juni 1942 operierte das Boot weiter in der Karibik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 14. Juni 1942 versenkte es den US-amerikanischen Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Lebore&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=12.883333|EW=-80.666667|type=landmark|region=XA|name=14.06.1942 Versenkung der Lebore}}) mit 8.229 BRT. Das Schiff hatte 10.145&amp;amp;nbsp;t [[Kohle]] geladen und befand sich auf dem Weg von [[Newport News]] über den [[Panamakanal]] nach [[Cruz Grande]] in [[Chile]]. Der Dampfer wurde mit drei Torpedos und der 10,5-cm-Kanone versenkt. Ein Mann starb, 45 konnten sich retten.&lt;br /&gt;
* Am 15. Juni 1942 wurde der [[Norwegen|norwegische]] Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Bennestvet&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=10.783333|EW=-82.2|type=landmark|region=XA|name=15.06.1942 Versenkung der Bennestvet}}) mit 2.438 BRT versenkt. Seine Ladung bestand aus Kriegsmaterial, das er von [[New Orleans]] nach [[Cristóbal (Panama)|Cristóbal]] bringen sollte. Das Schiff wurde durch einen Torpedo versenkt. Dabei kamen 12 Mann ums Leben, 23 konnten sich retten.&lt;br /&gt;
* Am 18. Juni 1942, traf es den US-amerikanischen Tanker &amp;#039;&amp;#039;Motorex&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=10.166667|EW=-81.5|type=landmark|region=XA|name=18.06.1942 Versenkung der Motorex}}) mit 1.958 BRT. Er hatte 20.000 [[Barrel]] [[Dieselkraftstoff|Dieselöl]] geladen und befand sich auf dem Weg von [[Corpus Christi (Texas)|Corpus Christi]] nach Cristobal. Der kleine Tanker wurde mit 40 Schuss aus der 10,5-cm-Kanone versenkt. Dabei starb ein Mann, 20 konnten sich retten.&lt;br /&gt;
* Am 23. Juni 1942 wurde das [[Kolumbien|kolumbianische]] Segelschiff &amp;#039;&amp;#039;Resolute&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=13.25|EW=-80.5|type=landmark|region=XA|name=23.06.1942 Versenkung der Resolute}}) mit 35 BRT angehalten und mit [[Handgranate]]n versenkt. Kurs und Ladung des Schiffes blieben unbekannt. Es starben sechs Mann, vier konnten sich retten.&lt;br /&gt;
* Am 24. Juni 1942 wurde der Rückmarsch angetreten, auf dem am 9. Juli 1942 als letztes Schiff dieser Unternehmung der US-amerikanische Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Santa Rita&amp;#039;&amp;#039; mit 8.379 BRT versenkt werden konnte. Er hatte 8.600&amp;amp;nbsp;t Stückgut geladen inklusive 5.000&amp;amp;nbsp;t [[Chromerz]] und befand sich auf dem Weg von [[Kapstadt]] nach [[Charleston (South Carolina)|Charleston]]. Das Schiff wurde durch einen Torpedo beschädigt und anschließend durch ein Sprengkommando mit Sprengladungen versenkt. Drei Mann starben, 57 konnten gerettet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rückmarsch über den Nordatlantik und die Biscaya lief &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; nach 77 Tagen auf See und einer zurückgelegten Strecke von 11.433&amp;amp;nbsp;sm über und 214 sm unter Wasser am 21. Juli 1942 um 16.00 Uhr in die Bunkerbox A&amp;amp;nbsp;2 in Lorient ein. Es hatte auf dieser Unternehmung neun Schiffe mit 40.619&amp;amp;nbsp;BRT versenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritte Unternehmung ===&lt;br /&gt;
Das Boot lief am 19. August 1942 um 19.00 Uhr von Lorient aus. &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; bildete zusammen mit den Booten &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;459]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;504]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[U 156 (U-Boot, 1941)|U&amp;amp;nbsp;156]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[U 68 (U-Boot, 1941)|U&amp;amp;nbsp;68]]&amp;#039;&amp;#039; die U-Bootgruppe &amp;#039;&amp;#039;Eisbär&amp;#039;&amp;#039;, die vor Kapstadt operieren sollte. Der Weg dorthin führte das Boot über die Biscaya, den Nordatlantik, den Mittelatlantik und den [[Südatlantik]] nach Kapstadt. Am 22. September 1942 wurde &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; vom Versorgungsboot &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;459&amp;#039;&amp;#039; mit 107&amp;amp;nbsp;m³ Brennstoff und Proviant versorgt. Am 4. Oktober 1942 wurde der Leuchtturm von [[Cap Columbia]] gesichtet. Zwei Tages später stand das Boot vor der Reede von Kapstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 7. Oktober 1942, versenkte das Boot im Südatlantik seine ersten beiden Schiffe. Das erste war der US-amerikanische Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Chickasaw City&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=-34.25|EW=17.183333|type=landmark|region=XA|name=7.10.1942 Versenkung der Chickasaw City}}) mit 6196 BRT. Er wurde durch zwei Torpedos getroffen. Das Schiff hatte 1.400&amp;amp;nbsp;t Chromerz, 200&amp;amp;nbsp;t [[Fell]]e sowie 400 Sack [[Kaffee]] geladen und wollte von Kapstadt nach [[Port of Spain]]. Sieben Mann wurden getötet, 42 konnten sich retten. Das zweite Schiff war das [[panama]]ische Motorschiff &amp;#039;&amp;#039;Firethorn&amp;#039;&amp;#039; mit 4.700 BRT, es wurde ebenfalls durch zwei Torpedos versenkt. Es hatte Kriegsgüter geladen und befand sich auf dem Weg von [[New York City|New York]] über [[Trinidad (Insel)|Trinidad]] und die [[Tafelbucht]] nach [[Sues|Suez]]. Zwölf Mann wurden getötet, 49 gerettet.&lt;br /&gt;
* Am 8. Oktober 1942, traf es den [[Griechenland|griechischen]] Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Pantelis&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=-34.333333|EW=17.833333|type=landmark|region=XA|name=8.10.1942 Versenkung der Pantelis}}) mit 3.845 BRT. Er fuhr in Ballast und war auf dem Weg von [[Beirut]] über [[Aden]] und die Tafelbucht nach [[Buenos Aires]]. Er wurde durch einen Torpedo versenkt. Es gab 28 Tote und fünf Überlebende.&lt;br /&gt;
* Am 10. Oktober 1942 wurde 280 sm nordwestlich von Kapstadt, der britische Dampfer &amp;#039;&amp;#039;[[Orcades (Schiff, 1937)|Orcades]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=-35.85|EW=14.666667|type=landmark|region=XA|name=10.10.1942 Versenkung der Orcades}}) mit 23.456 BRT versenkt. Er fuhr im Auftrag der britischen Marine. An Bord befanden sich 711 Passagiere sowie 3.000&amp;amp;nbsp;t [[Stückgut]]. Das Schiff war auf dem Weg von Suez nach Kapstadt. Das große Schiff wurde durch sechs Torpedos versenkt. 28 Besatzungsmitglieder, zwei Kanoniere und 18 Passagiere kamen ums Leben, 299 Besatzungsmitglieder und 693 Passagiere konnten gerettet werden.&lt;br /&gt;
* Am 30. Oktober 1942 trat &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; den Rückmarsch an. Einen Tag später, am 31. Oktober 1942, lief im Südatlantik westlich von [[Port Nolloth]] das britische Motorschiff &amp;#039;&amp;#039;Aldinton Court&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=-30.333333|EW=-2.166667|type=landmark|region=XA|name=31.10.1942 Versenkung der Orcades}}) mit 4.891 BRT vor die Rohre von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039;. Es hatte 6.614&amp;amp;nbsp;t Stückgut inklusive [[Kohle]], [[Motorenbenzin|Benzin]], [[Traktor]]en sowie [[Bier]] geladen und befand sich auf dem Weg von Philadelphia über Trinidad und die [[Saldanha Bay]] nach [[Alexandria]]. Das Schiff wurde durch zwei Torpedos versenkt. 34 Mann starben, zehn konnten gerettet werden.&lt;br /&gt;
* Am 2. November wurde der britische Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Llandilo&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=-27.05|EW=-2.983333|type=landmark|region=XA|name=2.11.1942 Versenkung der Llandilo}}) mit 4.966 BRT versenkt. Er hatte 9.024 t amerikanische Militärgüter geladen und befand sich auf dem Weg von New York über Trinidad und die Saldanha Bay und [[Durban]] nach [[Mumbai|Bombay]]. Das Schiff wurde durch einen Torpedo versenkt. Es gab 24 Tote und 20 Überlebende.&lt;br /&gt;
* Am 23. November 1942 traf es, 750 sm östlich des [[Amazonas]] River, den britischen Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Benlomond&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=0.5|EW=-38.75|type=landmark|region=XA|name=23.11.1942 Versenkung der Benlomond}}) mit 6.630 BRT. Er fuhr in Ballast und wollte von [[Port Said]] und Kapstadt nach [[Paramaribo]] und New York. Bei der Versenkung kam die gesamte Besatzung von 55 Mann bis auf den Steward [[Poon Lim]], der nach 133 Tagen gerettet wurde, ums Leben.&lt;br /&gt;
* Am 28. November 1942 versenkte &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; als letztes Schiff dieser Unternehmung im Mittelatlantik den US-amerikanischen Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Alaskan&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=3.966667|EW=-26.316667|type=landmark|region=XA|name=28.11.1942 Versenkung der Alaskan}}) mit 5.364 BRT. Er hatte 800&amp;amp;nbsp;t Chromerz sowie [[Lastkraftwagen]] geladen und war auf der Reise von Kapstadt nach New York. Er wurde durch einen Torpedo und Artillerie versenkt. Bei dieser letzten Versenkung kamen fünf Seeleute ums Leben, 41 konnten sich retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem weiteren Rückmarsch nach Frankreich wurde das Boot nochmals am 9. Dezember 1942, im Mittelatlantik, vom deutschen Versorgungsboot &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;461]]&amp;#039;&amp;#039; mit 55&amp;amp;nbsp;m³ Brennstoff versorgt, bevor das Boot über den Nordatlantik und der Biscaya, nach 131 Tagen auf See und zurückgelegten 19.943,5&amp;amp;nbsp;sm über und 606,5&amp;amp;nbsp;sm unter Wasser, am 27. Dezember 1942 um 12.00 Uhr in Lorient einlief. Es hatte auf dieser Unternehmung acht Schiffe mit 60.048&amp;amp;nbsp;BRT versenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vierte Unternehmung ===&lt;br /&gt;
Das Boot lief am 21. Februar 1943 um 16.00 Uhr von Lorient aus. Der Marsch erfolgte über die Biscaya, den Nordatlantik, den Mittelatlantik, die [[Azoren]] und die [[Kanaren|Kanarischen Inseln]]. Auf dem Marsch ins Operationsgebiet, wurde das Boot am 1. März 1943 im Nordatlantik von &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;590]]&amp;#039;&amp;#039; mit 20&amp;amp;nbsp;m³ Brennstoff versorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 4. März 1943, wurde im Nordatlantik, westlich der Azoren, der britische Dampfer &amp;#039;&amp;#039;[[City of Pretoria]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=41.75|EW=-42.5|type=landmark|region=XA|name=4.03.1943 Versenkung der City of Pretoria}}) mit 8.049 BRT versenkt. Er hatte 7.032&amp;amp;nbsp;t Stückgut geladen und wollte von New York nach [[Liverpool]]. Das Schiff wurde durch zwei Torpedos versenkt. Es gab keine Überlebenden, 145 Menschen starben.&lt;br /&gt;
* Zwei Tage später traf es das norwegische Motorschiff &amp;#039;&amp;#039;Thorstrand&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=41.383333|EW=-42.983333|type=landmark|region=XA|name=6.03.1943 Versenkung der Thorstrand}}) mit 3.041 BRT. Das Schiff hatte 1.324&amp;amp;nbsp;t Stückgut inklusive [[Glas]]waren, [[Speisesalz|Salz]], [[Whisky]], [[Aluminium]] sowie Post geladen und war auf der Reise von Liverpool nach [[St. John’s (Neufundland)|St. John’s]]. Es wurde durch zwei Torpedos versenkt. Vier Seeleute starben, 43 konnten gerettet werden.&lt;br /&gt;
* Nach dem Umladen von Torpedos vom Oberdeck am 7. März 1943, wurde am 13. März 1943 im Nordatlantik der US-amerikanische Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Keystone&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=37.983333|EW=-37.666667|type=landmark|region=XA|name=13.03.1943 Versenkung der Keystone aus UGS 6}}) mit 5.565 BRT durch zwei Torpedos versenkt. Er hatte 4.500&amp;amp;nbsp;t Stückgut an Bord und [[Flugzeug]]e, [[Panzer]], Lastkraftwagen und Benzin als Decksladung. Er wollte von [[Keystone (New York)]] nach [[Nordafrika]]. Zwei Seeleute starben, 71 wurden gerettet. Das Schiff gehörte zum [[Geleitzug|Konvoi]] UGS-6 mit 45 Schiffen.&lt;br /&gt;
* Am 16. März 1943 traf es im Nordatlantik den US-amerikanischen Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Benjamin Harrison&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=39.033333|EW=-24.25|type=landmark|region=XA|name=16.03.1943 Versenkung der Benjamin Harrison aus UGS 6}}) mit 7.191 BRT. Das Schiff hatte 4.250&amp;amp;nbsp;t [[Lebensmittel]], Maschinen, Munition, Zugmaschinen sowie Panzer geladen und wollte von New York nach Nordafrika. Emmermann versenkte das Schiff durch einen Torpedo. Drei Mann kamen ums Leben, 69 wurden gerettet. Auch dieses Schiff gehörte zum Konvoi UGS-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 25. März 1943 bildete &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit vier weiteren Booten die U-Bootgruppe &amp;#039;&amp;#039;Seeräuber&amp;#039;&amp;#039;. Sechs Tage später am 31. März 1943 trat das Boot den Rückmarsch nach Frankreich an. Auf dem Rückmarsch versorgte &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; am 5. April 1943 das Boot &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;510]]&amp;#039;&amp;#039; im Mittelatlantik mit 30&amp;amp;nbsp;m³ Brennstoff und setzte den Rückmarsch über den Nordatlantik und die Biscaya fort. Nach 55 Tagen auf See und zurückgelegten 7.969,5&amp;amp;nbsp;sm über und 535&amp;amp;nbsp;sm unter Wasser, lief &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; am 17. April 1943 um 7.55 Uhr in Lorient ein. Es konnte auf dieser Unternehmung fünf Schiffe mit 28.467&amp;amp;nbsp;BRT versenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fünfte Unternehmung ===&lt;br /&gt;
Das Boot lief am 29. Mai 1943 um 13.45 Uhr von Lorient aus. Der Marsch erfolgte über die Biscaya, den Nordatlantik, den Mittelatlantik und den Südatlantik vor die Küste [[Brasilien]]s. Am 16. Juni 1943 wurde das Boot im Mittelatlantik von &amp;#039;&amp;#039;[[U 530|U&amp;amp;nbsp;530]]&amp;#039;&amp;#039; mit 25&amp;amp;nbsp;m³ Brennstoff und Proviant versorgt und der Marsch ins Operationsgebiet fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nach dem am 23. Juni 1943 der [[Äquator]] überschritten wurde, wurde am 28. Juni 1943 im Südatlantik der britischen Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Vernon City&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=-4.5|EW=-27.5|type=landmark|region=XA|name=23.06.1943 Versenkung der Vernon City}}) mit 4.748 BRT versenkt. Er hatte 4.000&amp;amp;nbsp;t Kohle und 3.000&amp;amp;nbsp;t [[Koks]] geladen und war auf dem Weg vom [[River Tyne (England)|Tyne]] und [[Oban (Argyll and Bute)|Oban]] nach [[Montevideo]]. Emmermann versenkte das Schiff mit einem Torpedo. Es gab keine Verluste, alle 52 Mann wurden gerettet.&lt;br /&gt;
* Am 12. Juli 1943 traf es im Südatlantik den US-amerikanischen Dampfer &amp;#039;&amp;#039;African Star&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=-25.766667|EW=-40.75|type=landmark|region=XA|name=12.07.1943 Versenkung der African Star}}) mit 6.507 BRT. Er hatte 4.000&amp;amp;nbsp;t Chrom, 1.200&amp;amp;nbsp;t [[Asbest]], 500&amp;amp;nbsp;t [[Korb (Behälter)|Korbwaren]], 250&amp;amp;nbsp;t [[Korund]] sowie 250&amp;amp;nbsp;t Kupferkonzentrat geladen. Das Schiff war auf dem Weg von Rio de Janeiro nach New York. Das Schiff wurde durch zwei Torpedos versenkt. Ein Seemann kam ums Leben, 86 konnten sich retten.&lt;br /&gt;
* Nach dem Umladen von Torpedos vom Oberdeck am 14. Juli 1943 traf es im Südatlantik 620 sm östlich von Rio de Janeiro am 15. Juli 1943 den britischen Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Harmonic&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=-23|EW=-33|type=landmark|region=XA|name=15.07.1943 Versenkung der Harmonic}}) mit 4.558 BRT. Das Schiff hatte 7.368&amp;amp;nbsp;t [[Leinöl|Leinsamenöl]] an Bord und war auf dem Weg von [[Rosario (Santa Fe)|Rosario]] und Buenos Aires über [[Freetown]] nach Großbritannien. Der Dampfer wurde durch zwei Torpedos versenkt. Es gab einen Toten und 46 Überlebende.&lt;br /&gt;
* Nachdem am 22. Juli 1943 zwei weitere Torpedos vom Oberdeck umgeladen worden waren, versenkte &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; am 24. Juli 1943 im Südatlantik 420 sm südöstlich von [[Bahia]] den britischen Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Fort Chilcotin&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=-15.05|EW=-32.583333|type=landmark|region=XA|name=22.07.1943 Versenkung der Fort Chilcotin}}) mit 7.133 BRT. Er hatte 9.103&amp;amp;nbsp;t [[Eisenerz]] sowie [[Quarz|Bergkristall]] geladen und war auf dem Weg von Rio de Janeiro über Freetown nach Großbritannien. Das Schiff wurde durch zwei Torpedos versenkt. Dabei kamen vier Seeleute ums Leben, 53 konnten sich retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. August 1943 trat &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; den Rückmarsch an und traf am 11. August 1943 im Südatlantik auf Befehl des [[Befehlshaber der U-Boote|Befehlshabers der U-Boote]] [[Karl Dönitz]] mit &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;185]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;604]]&amp;#039;&amp;#039; zusammen, um gemeinsam mit &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;185&amp;#039;&amp;#039; von dem durch einen Luftangriff zerstörten &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;604&amp;#039;&amp;#039; die Besatzung und Vorräte an Brennstoff und Proviant zu übernehmen. Da &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; verspätet eintraf, erhielt &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;185&amp;#039;&amp;#039; sämtliche Vorräte, doch übernahm &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; 22 Mann von der 47-zähligen Besatzung von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;604&amp;#039;&amp;#039;, das danach [[Selbstversenkung|selbstversenkt]] wurde. Während des Rettungsmanövers griff ein alliiertes Flugzeug &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; an, wodurch ein Besatzungsmitglied getötet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine nochmalige Versorgung erfolgte am 25. August 1943. Das Boot erhielt 35&amp;amp;nbsp;m³ Brennstoff von &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;847]]&amp;#039;&amp;#039;. Über den Mittelatlantik, den Nordatlantik und die Biscaya lief &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; nach 101 Tagen in See und einer zurückgelegten Strecke von ca. 14.430&amp;amp;nbsp;sm über und 751&amp;amp;nbsp;sm unter Wasser am 7. September 1943 um 15.00 Uhr wieder in Lorient ein. Es hatte auf dieser Unternehmung vier Schiffe mit 22.946&amp;amp;nbsp;BRT versenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sechste Unternehmung ===&lt;br /&gt;
Nach dem Kommandantenwechsel am 1. November 1943, lief das Boot am 13. November 1943 um 13.00 Uhr unter seinem neuen Kommandanten Oblt.z.S. Hermann Hoffmann von Lorient aus. Der Marsch erfolgte über die Biscaya, den Nordatlantik und den Mittelatlantik in die Nähe der Kanarischen Inseln. Am 11. Dezember 1943 wurde &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;[[U 219|U&amp;amp;nbsp;219]]&amp;#039;&amp;#039; mit Treibstoff und Proviant versorgt. Der [[Leitender Ingenieur|Leitende Ingenieur]] von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039;, Oberleutnant (Ing.) Karl-Heinz Frohwein, ging auf &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;219&amp;#039;&amp;#039; über, um dort Leutnant (Ing.) Alfred Löffler als neuen Leitenden Ingenieur einzuweisen, und entging so der Versenkung. Die 30-tägige Unternehmung blieb ohne Erfolge und endete mit der Versenkung des U-Boots am 13. Dezember 1943, wobei 13 Mann ums Leben kamen und 46 gerettet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versenkung ==&lt;br /&gt;
Der US-amerikanische Flugzeugträger &amp;#039;&amp;#039;[[Bogue (Schiff)|Bogue]]&amp;#039;&amp;#039; wurde aufgrund von Meldungen von COMINT &amp;#039;&amp;#039;(communications intelligence)&amp;#039;&amp;#039; über die Ansammlung deutscher U-Boot-Versorger südwestlich der [[Azoren]] alarmiert. Er fuhr sofort von [[Casablanca]], wo er gebunkert hatte, dorthin. Am Morgen des 12. Dezember 1943 wurde &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; südwestlich der Azoren von zwei Trägerflugzeugen vom Typ [[Grumman TBF|Grumman TBF &amp;#039;&amp;#039;Avenger&amp;#039;&amp;#039;]] der Squadron VC-19 angegriffen, die eine [[Sonoboje|Sonarboje]] abwarfen. Das Feuer der Flak blieb wirkungslos. Das U-Boot tauchte nun ab, doch die Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;[[USS George Badger|George Badger]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[USS Osmond Ingram|Osmond Ingram]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[USS Clemson|Clemson]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[USS Dupont|Dupont]]&amp;#039;&amp;#039; folgten den Signalen der Signalboje und spürten &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;219&amp;#039;&amp;#039; auf. &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;219&amp;#039;&amp;#039; gelang es zu entkommen und am 1. Januar 1944 den Hafen von [[Bordeaux]] zu erreichen. &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; jedoch wurde über einen Zeitraum von 27 Stunden ständig verfolgt. Um 14.30 Uhr griffen drei &amp;#039;&amp;#039;Avenger&amp;#039;&amp;#039;-Flugzeuge das zwischenzeitlich aufgetauchte &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; an, das nun wieder abtauchte, und warfen erneut Sonarbojen ab. Die Zerstörer konnten über diese Bojen den Standort des U-Bootes anpeilen. Nach einer Stunde begannen die Zerstörer mit dem Werfen von [[Wasserbombe (Kampfmittel)|Wasserbomben]], das bis 22 Uhr andauerte. Gegen Mitternacht tauchte das U-Boot wieder auf und nahm einen der Zerstörer ins Visier, auf den, als das Boot auf 600&amp;amp;nbsp;m herangekommen war, ohne Erfolg ein Torpedo geschossen wurde. &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; musste rasch auf 200&amp;amp;nbsp;m und dann auf 280&amp;amp;nbsp;m Tiefe abtauchen, da es nun mit Wasserbomben und [[Hedgehog (Granatwaffe)]] angegriffen wurde. Am Morgen des 13. Dezember 1943 tauchte &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; um kurz nach 9 Uhr neben dem nur etwa 200&amp;amp;nbsp;m entfernten Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;USS Osmond Ingram&amp;#039;&amp;#039; auf. Kommandant Hoffmann eröffnete mit einem [[Maschinengewehr]] das Feuer auf den Zerstörer, wobei ein Mann auf dem Zerstörer getötet und acht weitere verwundet wurden. Nun griffen jedoch sechs Trägerflugzeuge gleichzeitig an und feuerten auf die Männer auf dem U-Boot, von denen 12 im Kugelhagel starben. Darüber hinaus beschossen die Zerstörer das U-Boot mit [[Schiffsartillerie]]. Hoffmann gab nun den Befehl zur [[Selbstversenkung]], der vom leitenden Ingenieur Alfred Löffler und dem Zentrale-Maat Arno Markgraf durchgeführt wurde, nachdem bis auf einen alle Mann das Boot verlassen hatten. Der Zweite Zentrale-Maat weigerte sich, von Bord zu gehen, und ging mit dem U-Boot unter, während Löffler und Markgraf im letzten Moment noch herauskamen. Das U-Boot sank am 13. Dezember 1943 um 10.16 Uhr im Mittelatlantik westlich der Kanarischen Inseln auf der Position {{Coordinate|text=DM|NS=26/29//N|EW=29/58//W|type=landmark|name=13.12.1943 Letzte Position U 172|region=XA}} im [[Marinequadrat|Marine-Planquadrat]] DS&amp;amp;nbsp;3138. Die Zerstörer entfernten sich zunächst, als das Boot sank, kehrten aber nach etwa zwei Stunden zurück. &amp;#039;&amp;#039;USS Osmond Ingram&amp;#039;&amp;#039; nahm 8 Mann aus &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;172&amp;#039;&amp;#039; an Bord, darunter Hoffmann, der durch [[Calciumhydroxid]] am Auge und im Mund verwundet war, und Markgraf. Ein Seemann aus dieser Gruppe hatte einen Zeh verloren. 15 Mann der U-Boot-Besatzung wurden von &amp;#039;&amp;#039;USS Clemson&amp;#039;&amp;#039; und 23 Mann von &amp;#039;&amp;#039;USS George Badger&amp;#039;&amp;#039; an Bord genommen, so dass insgesamt 46 U-Boot-Fahrer –&amp;amp;nbsp;4 Offiziere, 14 Unteroffiziere und 28 Mannschaften&amp;amp;nbsp;– in US-amerikanische [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]] gerieten, während 13 starben. Sämtliche Gefangenen hatten Öl vom Ölteppich ihres gesunkenen U-Boots geschluckt und in ihre Augen bekommen. Sie wurden am 29. Dezember 1943 in den USA an Land gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Herbert Plottke: &amp;#039;&amp;#039;„Fächer loos!“ U 172 im Einsatz. In den Weltmeeren von Rio bis Kapstadt. Ein Tatsachenbericht aus den Jahren 1942/43.&amp;#039;&amp;#039; Podzun-Pallas, Wölfersheim-Berstadt 1994, ISBN 3-7909-0510-0.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen U-Boot-Kommandanten.&amp;#039;&amp;#039; Geleitwort von Prof. Dr. Jürgen Rohwer, Mitglied des Präsidiums der Internationalen Kommission für Militärgeschichte. E. S. Mittler und Sohn, Hamburg / Berlin / Bonn 1996, ISBN 3-8132-0490-1, S. 58, 105.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg / Berlin / Bonn 1997, ISBN 3-8132-0512-6, S. 60, 211.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg / Berlin / Bonn 2008, ISBN 978-3-8132-0513-8, S. 130–132.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg / Berlin / Bonn 2008, ISBN 978-3-8132-0514-5, S. 108, 137 f., 145, 174 f.&lt;br /&gt;
* [[Erich Gröner]], Dieter Jung, Martin Maas: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;U-Boote, Hilfskreuzer, Minenschiffe, Netzleger.&amp;#039;&amp;#039; Bernhard &amp;amp; Graefe Verlag, München 1985, ISBN 3-7637-4802-4.&lt;br /&gt;
* [[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg – Die Jäger 1939–1942&amp;#039;&amp;#039;. Heyne Verlag, 1998, ISBN 3-453-12345-X, S. 661, 712–714.&lt;br /&gt;
* Clay Blair: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg – Die Gejagten 1942–1945&amp;#039;&amp;#039;. Heyne Verlag, 1999, ISBN 3-453-16059-2, S. 110–113, 115, 118, 255, 257, 259 f., 420–422, 424, 444 f., 470, 548, 550 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ubootarchiv.de/ubootwiki/index.php/U_172 Deutsche U-Boote 1935–1945, U 172.] ubootarchiv.de&lt;br /&gt;
* [http://www.uboatarchive.net/U-172A/U-172INT.htm Navy Department Office of the Chief of Naval Operations Washington, O.N.I. 250 – G/Serial 23, Report on the Interrogation of Survivors From U-172 Sunk on 13 December 1943.] Uboatarchive.net&lt;br /&gt;
** [http://www.uboatarchive.net/U-172A/U-172OsmondIngramRPT.htm U.S.S. Osmond Ingram]&lt;br /&gt;
* Marc-André Haldimann: [https://uboat.net/articles/40.html 12-13 December, 1943: The Sinking of U-172.] uboat.net, 4. Juli 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 1–U 250}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0172}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot-Klasse IX]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschiff (AG Weser)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U172]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1943]]&lt;/div&gt;</summary>
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