<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=U_170</id>
	<title>U 170 - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=U_170"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U_170&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T13:57:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U_170&amp;diff=1536918&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Max-78: link</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U_170&amp;diff=1536918&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-02T14:23:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine|NAME=U 170&lt;br /&gt;
|VORHERIGES=U 169&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES=U 171&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
|BILDTEXT=&lt;br /&gt;
|TYP=[[U-Boot-Klasse IX#Typ IX C/40|IX C/40]]&lt;br /&gt;
|FPN=M-49 255&lt;br /&gt;
|WERFT=[[Schichau Seebeck|Seebeckwerft]], [[Geestemünde]]&lt;br /&gt;
|BA=15. August 1940&lt;br /&gt;
|KL=21. Mai 1941&lt;br /&gt;
|BN=709&lt;br /&gt;
|SL=6. Juni 1942&lt;br /&gt;
|IS=19. Januar 1943&lt;br /&gt;
|KOM=&lt;br /&gt;
* 19. Januar 1943 – Juli 1944:&amp;lt;br /&amp;gt;[[Kapitänleutnant]] Günther Pfeffer&lt;br /&gt;
* Juli 1944 – 8. Mai 1945:&amp;lt;br /&amp;gt;[[Oberleutnant zur See|Oblt.z.S d.R.]] Hans-Gerold Hauber&lt;br /&gt;
|ES=4 Feindfahrten&lt;br /&gt;
|RES= 1 Schiff (4.663 [[Registertonne#Bruttoregistertonne|BRT]])&lt;br /&gt;
|VER=am 29. November 1945 im Nordatlantik ([[Operation Deadlight]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 170&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[U-Boot]] vom [[U-Boot-Klasse IX#Typ IX C/40|Typ IX&amp;amp;nbsp;C/40]], das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] von der [[Kriegsmarine|deutschen Kriegsmarine]] eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik und Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U 170&amp;#039;&amp;#039; war ein Tauchboot für ozeanische Verwendung. Es war ein U-Boot vom [[Zweihüllenboot|Zweihüllentyp]] und hatte eine Wasserverdrängung von 1144&amp;amp;nbsp;[[Tonne (Einheit)|t]] über und 1247&amp;amp;nbsp;t unter Wasser. Es hatte eine Länge von 76,76&amp;amp;nbsp;[[Meter|m]], eine Breite von 6,86&amp;amp;nbsp;m und einen Tiefgang von 4,67&amp;amp;nbsp;m. Mit den beiden 2200&amp;amp;nbsp;PS [[MAN]]-Neunzylinder-Viertakt [[Dieselmotor]]en M&amp;amp;nbsp;9&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;40/46 mit Aufladung konnte eine Höchstgeschwindigkeit über Wasser von 18,3&amp;amp;nbsp;[[Knoten (Einheit)|kn]] erreicht werden. Bei 10&amp;amp;nbsp;kn Fahrt konnten 13.850&amp;amp;nbsp;[[Seemeile]]n zurückgelegt werden. Die beiden 500&amp;amp;nbsp;[[Pferdestärke|PS]] [[Siemens-Schuckertwerke|SSW]]-Doppel-[[Elektrische Maschine|E-Maschinen]] GU 345/34 wurden aus 2&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;62 Akku-Zellen [[VARTA|AFA]] Typ 44&amp;amp;nbsp;MAL&amp;amp;nbsp;740&amp;amp;nbsp;W mit Strom versorgt. Unter Wasser konnte eine Höchstgeschwindigkeit von 7,3&amp;amp;nbsp;kn erreicht werden, bei nur 4&amp;amp;nbsp;kn Fahrt konnte eine Strecke von 64&amp;amp;nbsp;Seemeilen zurückgelegt werden. Aus 4 Bug- und 2 [[Torpedorohr|Hecktorpedorohren]] konnten 22 [[Torpedo]]s oder bis zu 44&amp;amp;nbsp;TMA- oder 66 TMB-[[Seemine|Minen]] ausgestoßen werden. Die Tauchtiefe betrug 100–200&amp;amp;nbsp;m. Die Schnelltauchzeit betrug 35&amp;amp;nbsp;Sekunden. Das U-Boot hatte ein 10,5&amp;amp;nbsp;cm-[[Utof]]-L/45-[[Schiffsartillerie|Geschütz]] mit 180 Schuss und 1&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;3,7-cm [[Flugabwehr|Fla-Waffe]] mit 2625 Schuss, 1&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;2-cm-Fla-Waffe mit 4250 Schuss. Ab 1943/44 erfolgte bei diesem Bootstyp der Ausbau der 10,5-cm-Kanone und Einbau von 4&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;2-cm-Zwillings-Fla-Geschützen mit 8.500 Schuss. Die Besatzungsstärke konnte aus vier [[Offizier]]en und 49 Mannschaften bestehen. Die Kosten für den Bau betrugen 6.448.000 [[Reichsmark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Auftrag für das Boot wurde am 15. August 1940 an die [[Schichau Seebeck|Seebeckwerft]], Geestemünde vergeben. Die [[Kiellegung]] erfolgte am 21. Mai 1941, der [[Stapellauf]] am 6. Juni 1942, die Indienststellung unter Kapitänleutnant Günther Pfeffer fand schließlich am 19. Januar 1943 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U 170&amp;#039;&amp;#039; gehörte vom 19. Januar 1943 bis zum 31. Mai 1943 als Ausbildungsboot der 4.&amp;amp;nbsp;U-Flottille in [[Stettin]], und von 1. Juni 1943 bis zum 31. Oktober 1944 zur 10.&amp;amp;nbsp;U-Flottille in [[Lorient]] an. Vom 1. November 1944 bis zum 8. Mai 1945 gehörte das Boot zur 33.&amp;amp;nbsp;U-Flottille in [[Flensburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es absolvierte vier [[Feindfahrt]]en, auf denen es ein Schiff mit 4.663&amp;amp;nbsp;BRT versenken konnte. Das Boot kapitulierte am 8. Mai 1945 in Horten und wurde am 29. November 1945 bei der Operation &amp;#039;&amp;#039;Deadlight&amp;#039;&amp;#039; von [[Vereinigtes Königreich|britischen]] und [[Polen|polnischen]] Seestreitkräften versenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommandanten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Günther Pfeffer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther Pfeffer wurde am 23. Oktober 1914 in [[Berlin]] geboren. Am 8. April 1934 trat er als [[Offizieranwärter|Offiziersanwärter]] in die [[Reichsmarine]] ein. Nach erfolgter Grund- und Bordausbildung sowie den zahlreichen Lehrgängen als [[Fähnrich zur See]], legte er die Offiziershauptprüfung ab. Nach der U-Bootsausbildung, wurde er im Januar 1941 I.&amp;amp;nbsp;Wachoffizier auf &amp;#039;&amp;#039;[[U 67 (U-Boot, 1941)|U&amp;amp;nbsp;67]]&amp;#039;&amp;#039;. Vom 5. Juni bis zum 2. Juli 1941 übernahm er kurzfristig das Kommando von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;67&amp;#039;&amp;#039; in Vertretung. Im Anschluss erfolgte von Juli 1941 bis zum 24. Oktober 1941 der Kommandanten-Lehrgang bei der 24.&amp;amp;nbsp;U-Flottille in [[Klaipėda|Memel]] sowie der 7.&amp;amp;nbsp;U-Flottille in [[St.&amp;amp;nbsp;Nazaire]] und die [[Baubelehrung]] für &amp;#039;&amp;#039;U 171&amp;#039;&amp;#039; bei der Kriegsschiffbaulehrabteilung U-Nord in [[Bremen]]. Am 25. Oktober 1941 stellte er &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;171&amp;#039;&amp;#039; offiziell in Dienst. Mit dem neuen Boot ging es anschließend zur Ausbildung in die [[Ostsee]]. Am 30. Mai 1942 erfolgte die erste und einzige Einsatzfahrt. Auf dem Rückmarsch aus dem [[Golf von Mexiko]] lief das Boot, am 9. Oktober 1942, in der [[Biskaya]] auf eine Mine und sank. Pfeffer wurde gerettet. Im November 1942 ging es erneut zur Baubelehrung. In Bremen bei der 6.&amp;amp;nbsp;Kriegsschiffsbaulehrabteilung, erfolgte diese Baubelehrung für &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;170&amp;#039;&amp;#039;. Er stellte das Boot am 19. Januar 1944 in Dienst. Nach der abermaligen Ausbildung in der Ostsee, führte er bis zum Juli 1944 drei Einsatzfahrten durch und gab anschließend das Kommando an Hans-Gerold Hauber ab. Im August 1944 übernahm er kurz das Kommando über &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;548]]&amp;#039;&amp;#039; in Vertretung und wechselte ab November 1944 als Ausbildungsleiter zum [[Torpedostation|Höheren Kommando der Torpedoschulen]] und zur Wehrmachtskommandatur nach [[Kiel]]. Günther Pfeffer starb am 25. April 1966, im Alter von 51 Jahren, in [[Bonn]]. Sein letzter Dienstgrad bei der [[Kriegsmarine]] war [[Kapitänleutnant]] (1. März 1942). Er wurde mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz 2.&amp;amp;nbsp;Klasse]], dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz 1.&amp;amp;nbsp;Klasse]] und dem [[U-Boot-Kriegsabzeichen (1939)|U-Bootskriegsabzeichen 1939]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans-Gerold Hauber ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans-Gerold Hauber wurde am 8. Juli 1913 in [[Stuttgart]] geboren. Im März 1934 trat er in die Reichsmarine ein. Nach Ausbildung, Lehrgänge und diversen Kommandos, wurde er im September 1940 Wachoffizier in der [[Minensuchflottillen#14. Minensuchflottille|14.&amp;amp;nbsp;Minensuchflottille]], in der er bis zum Januar 1941 blieb. Ab April 1941 war er Ausbildungsoffizier bei der Inspektion des Bildungswesens der Marine. Vom November 1941 an diente er als Wachoffizier in der 6.&amp;amp;nbsp;Vorpostenbootflottille. Nach der U-Bootsausbildung, von März bis November 1943, wurde er I.&amp;amp;nbsp;Wachoffizier auf &amp;#039;&amp;#039;U 170&amp;#039;&amp;#039; und ab Juli 1944 dessen Kommandant. Am 2. Juli 1945 ging er mit &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;170&amp;#039;&amp;#039; in [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er im Mai 1947 entlassen wurde. Hans-Gerold Hauber starb am 25. September 1997 im Alter von 83 Jahren. Sein letzter Dienstgrad war [[Oberleutnant zur See]] der Reserve (1. April 1943).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzstatistik ==&lt;br /&gt;
=== Erste Feindfahrt ===&lt;br /&gt;
Das Boot lief am 27. Mai 1943 um 8.00 Uhr von [[Kiel]] aus. Am 29. Mai 1943 lief &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;170&amp;#039;&amp;#039; um 10.45 Uhr zur Brennstoffergänzung in [[Kristiansand]] ein. Es lief am 30. Mai 1943 um 4.20 Uhr zu seiner ersten Unternehmung wieder von dort aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marsch führte über die [[Nordsee]], den [[Nordatlantik]], den [[Atlantischer Ozean|Mittelatlantik]] zu den [[Azoren]]. Am 25. Juni 1943 versorgte &amp;#039;&amp;#039; U&amp;amp;nbsp;170&amp;#039;&amp;#039; im Mittelatlantik bei den Kanaren die Boote &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;732]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[U 134 (U-Boot, 1941)|U&amp;amp;nbsp;134]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;415]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;634]]&amp;#039;&amp;#039; mit Brennstoff und Proviant und trat am 27. Juni 1943 über den Nordatlantik und die [[Biscaya]] den Rückmarsch nach [[Frankreich]] an. Nach 42 Tagen in See und einer zurückgelegten Strecke von 3.842 sm über und 1.000 sm unter Wasser, lief &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;170&amp;#039;&amp;#039; am 9. Juli 1943 um 13.00 Uhr in Lorient ein. Es hatte auf dieser Unternehmung vier U-Boote versorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Feindfahrt ===&lt;br /&gt;
Das Boot lief am 29. August 1943 um 18.40 Uhr von Lorient aus. Der Marsch führte über die Biscaya, den Nordatlantik, den Mittelatlantik und Südatlantik vor die [[Brasilien|brasilianischen]] Küste und vor [[Rio de Janeiro]]. Am 19. September 1943 wurde &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;170&amp;#039;&amp;#039; im Nordatlantik von dem Versorgungsboot &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;460]]&amp;#039;&amp;#039; mit 47,9&amp;amp;nbsp;m³ Brennstoff versorgt und der Marsch ins Operationsgebiet fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 23. Oktober 1943 wurde im Südatlantik der brasilianische Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Campos&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=-25.116667|EW=-45.666667|type=landmark|region=XA|name=23.10.1943 Versenkung der Campos}}) mit 4.663&amp;amp;nbsp;BRT durch zwei Torpedos versenkt. Er fuhr in [[Ballast]] und war auf dem Weg von Rio de Janeiro zum [[Rio Grande (Brasilien)|Rio Grande]]. Es gab 16 Tote und 52 Überlebende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. November 1943 trat das Boot den Rückmarsch über den Mittelatlantik, den Nordatlantik und die Biscaya nach Frankreich an. Nach 116 Tagen auf See und zurückgelegten 13.812 sm über und 1.189 sm unter Wasser, lief &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;170&amp;#039;&amp;#039; am 23. Dezember 1943 in Lorient ein. Es konnte auf dieser Unternehmung ein Schiff mit 4.663&amp;amp;nbsp;BRT versenkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritte Feindfahrt ===&lt;br /&gt;
Das Boot lief am 9. Februar 1944 um 17.30 Uhr von Lorient aus. Der Marsch führte über die Biscaya, den Nordatlantik, den Mittelatlantik, den [[Westatlantik]], die [[Karibik]], über [[Florida]], die [[Bermuda]]s, die [[Bahamas]] an die [[Vereinigte Staaten|USA-Ostküste]]. Am 21. März 1944 erreichte &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;170&amp;#039;&amp;#039; sein zugewiesenes Operationsgebiet. Nach 29 Tagen erfolglosem Suchens trat das Boot am 19. April 1944 den Rückmarsch über den Nordatlantik und die Biscaya an. Nach 103 Tagen auf See und einer zurückgelegten Strecke von 7.260 sm über und 2.280 sm unter Wasser lief &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;170&amp;#039;&amp;#039; am 27. Mai 1944 um 8.55 Uhr in Lorient ein. Es konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vierte Feindfahrt ===&lt;br /&gt;
Nach dem Kommandantenwechsel im Juli 1944 lief das Boot am 1. August 1944 um 20.53 Uhr unter seinem neuen Kommandanten Oblt. z.S. d.R. Hans-Gerold Hauber von [[Lorient]] aus. Es war dort mit einem [[Schnorchel (Schiffsteil)|Schnorchel]] ausgerüstet worden. Lorient wurde nach der [[Landung in der Normandie]] durch gegnerische See- und Luftstreitkräfte blockiert. Die Blockade wurde anfangs mit Geleitschutz in Überwasser- und später langsamer Tauchfahrt durchbrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen einer unter 100 Meter Tauchtiefe undicht werdenden [[Stopfbuchse]] zum [[Wellentunnel]] im Heckraum musste das Boot den Ausmarsch jedoch abbrechen und am 4. August 1944 um 8.45 Uhr unter erneutem Durchbruch der Blockade wieder in Lorient einlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reparatur und dem abermaligen Auslaufen am 4. August 1944, unter nochmaligem Durchbruch der Blockade und mehreren Luftangriffen, erreichte das Boot schließlich in sein Operationsgebiet. Der Kurs führte über die [[Biskaya]], den [[Nordatlantik]], den Mittelatlantik vor [[Freetown]], [[Guinea]] und [[Gibraltar]]. Am 14. September trat &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;170&amp;#039;&amp;#039; ins Operationsgebiet vor der [[westafrika]]nischen Küste ein. Nach einem kurzen Tripp nach [[Monrovia]] trat das Boot nach einer erfolglosen Unternehmung am 1. Oktober 1944 den Rückmarsch an. Grund war eine prekäre Proviantlage durch in der tropischen Hitze verdorbene Lebensmittel. Der Rückmarsch führte vom [[Westatlantik]] über den Nordatlantik und die [[Nordsee]] nach [[Norwegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Oktober 1944 ortete das Boot um 13:00&amp;amp;nbsp;Uhr bei Tauchfahrt voraus in rw.&amp;amp;nbsp;8° schnelle Schraubengeräusche. Um 13:32&amp;amp;nbsp;Uhr wurde mit dem [[Periskop|Sehrohr]] ein [[Zerstörer]] gesichtet, auf den um 13:35&amp;amp;nbsp;Uhr ein akustischer Torpedo vom Typ [[Zaunkönig (Torpedo)|T5]] geschossen wurde. Nach 13 Minuten und 04 Sekunden (oder 6 Minuten) Laufzeit erfolgte eine starke Explosion mit folgenden Sinkgeräuschen. Der Zerstörer war im Sehrohr nicht mehr zu sehen, weshalb von seiner Versenkung ausgegangen wurde. Er war jedoch verfehlt worden. Möglicherweise war die Explosion ein [[Endstreckendetonierer]] des akustischen Torpedos oder ein Treffer auf einer nachgeschleppten Geräuschboje ([[Foxer]]). Um 14:10&amp;amp;nbsp;Uhr wurden erneut voraus mehrere Schraubengeräusche gehorcht. Diese gehörten vermutlich zu einer [[U-Jagd]]gruppe um den [[Geleitflugzeugträger]] Guadalcanal, die nach einer entsprechenden [[Funkpeilung]] die Aufgabe erhalten hatte, das U-Boot abzufangen. Im Sehrohr wurden um 15.43 Uhr zwei Zerstörer und um 15.52 Uhr ein Flugzeugträger &amp;quot;ähnlich [[Illustrious (Schiff, 1940)|Illustrious]]&amp;quot; gesichtet, das Boot kam jedoch wegen seiner geringen Unterwassergeschwindigkeit nicht auf Schussweite heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Oktober 1944 wurde etwa die [[geographische Breite]] der Südspitze von [[Irland]] erreicht. Um 11:17&amp;amp;nbsp;Uhr wurden achteraus in rw.&amp;amp;nbsp;230° starke Schraubengeräusche festgestellt und um 13:28&amp;amp;nbsp;Uhr im Sehrohr ein &amp;quot;[[Geleitzug|Riesengeleitzug]]&amp;quot; mit mindestens 20, wahrscheinlich 100 Dampfern erkannt. Als das Sehrohr kurz höher ausgefahren wurde, um einen besseren Überblick über den Geleitzug zu bekommen, wurde es wahrscheinlich mit [[Radar]] geortet. Anschließend näherten sich zwei Geleitfahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit. Auf einen Zerstörer (oder [[Kreuzer (Schiffstyp)|Kreuzer]]) der Seitensicherung wurde daraufhin ein aktustischer Torpedo abgeschossen und tief getaucht. Nach 12 Minuten und 40 Sekunden (oder 6 Minuten) Laufzeit erfolgte eine schwere Explosion über dem Boot, das sich gerade auf 135 Meter Tiefe befand, entweder durch eine [[Wasserbombe (Kampfmittel)|Wasserbombe]] oder den eigenen Torpedo. Das Boot wurde dadurch schwer beschädigt und konnte nach Wassereinbrüchen erst in einer Tiefe von 270 Metern abgefangen werden. Auf dem Boot wurden später Sprengstücke und eine damals rätselhafte lange Stahltrosse gefunden, möglicherweise ein Teil einer von alliierten Schiffen nachgeschleppten Geräuschboje (Foxer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. November 1944 lief &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;170&amp;#039;&amp;#039; um 17.36&amp;amp;nbsp;Uhr in [[Farsund]] ein, am 1. Dezember 1944 lief es um 00:00&amp;amp;nbsp;Uhr wieder dort aus und machte um 05:23&amp;amp;nbsp;Uhr in [[Kristiansand]] fest. Am gleichen Tag um 20:45&amp;amp;nbsp;Uhr lief das Boot wieder aus und machte am 2. Dezember 1944 um 20:30&amp;amp;nbsp;Uhr in [[Frederikshavn]] fest, was das Boot noch am gleichen Tag um 07:55&amp;amp;nbsp;Uhr wieder verließ. Der Weg führte über die Ostsee nach [[Flensburg]]. Nach 126 Tagen auf See und einer zurückgelegten Strecke von 4.947&amp;amp;nbsp;sm über und 5.710 sm unter Wasser, lief &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;170&amp;#039;&amp;#039; am 5. Dezember 1944 um 10:23&amp;amp;nbsp;Uhr in Flensburg ein. Es konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Überführungsfahrten ===&lt;br /&gt;
Am 28. April 1945 lief &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;170&amp;#039;&amp;#039; von [[Kiel]] aus. Der Marsch führte über die Nordsee nach [[Horten (Norwegen)|Horten]], wo das Boot am 3. Mai 1945 festmachte. Am 8. Mai kapitulierte das Boot. Es wurde britische Beute und lief am 27. Mai 1945 von Horten aus. Es lief über die Nordsee bis [[Scapa Flow]], wo es am 30. Mai 1945 in Scapa Flow festmachte. Noch am gleichen Tag lief das Boot wieder aus und machte am 2. Juni 1945 in [[Loch Ryan]] fest, wo es auf seinen Abtransport zur Versenkung bei der Operation &amp;#039;&amp;#039;Deadlight&amp;#039;&amp;#039; wartete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbleib ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U 170&amp;#039;&amp;#039; wurde am 29. November 1945 im Nordatlantik nordöstlich [[Irland]] auf der Position {{Coordinate|text=DM|NS=55/44//N|EW=7/53//W|type=landmark|name=Letzte Position U 170|region=XA}} im [[Marinequadrat|Marine-Planquadrat]] AM&amp;amp;nbsp;5381 –&amp;amp;nbsp;bei der [[Operation Deadlight]]&amp;amp;nbsp;– von dem britischen Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;[[Onslaught (Schiff, 1942)|Onslaught]]&amp;#039;&amp;#039; und dem polnischen Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;[[Piorun (Schiff, 1940)|Piorun]]&amp;#039;&amp;#039; durch Artilleriefeuer versenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrich Lange: &amp;#039;&amp;#039;Auf Feindfahrt mit U-170 und Ritterkreuzträger Rudolf Mühlbauer. Zur Erinnerung an die unvergessenen Hans-Gerold Hauber und Rudolf Mühlbauer sowie alle unseren tapferen U-Boot-Fahrer.&amp;#039;&amp;#039; U. Lange, Radebeul 2002, ISBN 3-8311-4135-5 (Beschreibt ausführlich die Feindfahrten vom 28. Mai 1944 bis zum 5. Dezember 1945 unter Kommandant Hans-Gerold Hauber).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=[[Clay Blair]]&lt;br /&gt;
 | Titel=U-Boot-Krieg&lt;br /&gt;
 | Verlag=Lizenzausgabe für Bechtermünz Verlag im Weltbild Verlag&lt;br /&gt;
 | Ort=Augsburg&lt;br /&gt;
 | Jahr=2001&lt;br /&gt;
 | ISBN=3-8289-0512-9&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 1–U 250}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0170}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot-Klasse IX]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U170]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schichau Seebeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Max-78</name></author>
	</entry>
</feed>