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	<title>U 168 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U_168&amp;diff=1536793&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grullab: Rechtschreibung</title>
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		<updated>2025-11-05T17:57:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rechtschreibung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine|NAME=U 168&lt;br /&gt;
|VORHERIGES=U 167 (U-Boot, 1942)&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES=U 169&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
|BILDTEXT=&lt;br /&gt;
|TYP=[[U-Boot-Klasse IX#Typ IX C/40|IX C/40]]&lt;br /&gt;
|FPN=M-49 033&lt;br /&gt;
|WERFT=[[Schichau Seebeck|Seebeckwerft]], [[Geestemünde]]&lt;br /&gt;
|BA=15. August 1940&lt;br /&gt;
|KL=15. März 1941&lt;br /&gt;
|BN=707&lt;br /&gt;
|SL=5. März 1942&lt;br /&gt;
|IS=10. September 1942&lt;br /&gt;
|KOM=Helmuth Pich&lt;br /&gt;
|ES=4 Unternehmungen&lt;br /&gt;
|RES=3 Schiffe (8.008 [[Registertonne#Bruttoregistertonne|BRT]], 43 Tote)&lt;br /&gt;
|VER=am 5. Oktober 1944 in der Javasee versenkt (23 Tote, 27 Überlebende)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 168&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[U-Boot]] vom [[U-Boot-Klasse IX#Typ IX C/40|Typ IX C/40]], das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] von der [[Deutsches Reich 1933–1945|deutschen]] [[Kriegsmarine]] im [[Nordatlantik]] und im [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]] eingesetzt wurde. Es gehörte zur [[Gruppe Monsun]] und wurde durch das niederländische U-Boot &amp;#039;&amp;#039;[[Zwaardvis (U-Boot, 1943)|Zwaardvisch]]&amp;#039;&amp;#039; versenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik und Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U 168&amp;#039;&amp;#039; war ein Tauchboot für ozeanische Verwendung. Es war ein U-Boot vom [[Zweihüllenboot|Zweihüllentyp]] und hatte eine [[Wasserverdrängung]] von 1.144 [[Tonne (Einheit)|t]] über und 1.247 t unter Wasser. Es hatte eine Länge von 76,76 [[Meter|m]], eine Breite von 6,86 m und einen Tiefgang von 4,67 m. Mit den beiden 2.200 PS [[MAN]]-Neunzylinder-Viertakt [[Dieselmotor]]en M 9 V 40/46 mit Aufladung konnte eine Höchstgeschwindigkeit über Wasser von 18,3 [[Knoten (Einheit)|kn]] erreicht werden. Bei 10 kn Fahrt konnten 13.850 [[Seemeile]]n zurückgelegt werden. Die beiden 500 [[Pferdestärke|PS]] [[Siemens-Schuckertwerke|SSM]]-Doppel-[[Elektrische Maschine|E-Maschinen]] GU 345/34 hatten 62 × 62 Akku-Zellen [[VARTA|AFA]] Typ 44 MAL 740 W. Es konnte eine Höchstgeschwindigkeit unter Wasser von 7,3 kn erreicht werden. Bei 4 kn Fahrt konnte eine Strecke von 64 Seemeilen zurückgelegt werden. Aus 4 Bug- und 2 [[Torpedorohr|Hecktorpedorohren]] konnten 22 [[G7 (Torpedo)|Torpedos]] oder bis zu 44 TMA- oder 66 TMB-[[Seemine|Minen]] ausgestoßen werden. Die Tauchtiefe betrug 100 – 200 m. Die Schnelltauchzeit betrug 35 Sekunden. Es hatte ein 10,5-cm [[Utof]] L/45 [[Schiffsartillerie|Geschütz]] mit 180 Schuss, 1 × 3,7-cm [[Flugabwehr|Fla-Waffe]] mit 2.625 Schuss und 1 × 2-cm-Fla-Waffe mit 4.250 Schuss. Ab 1943/44 erfolgte bei diesem Bootstyp der Ausbau der 10,5-cm-Kanone und der Einbau von 4 × 2-cm-Zwillings-Fla-Geschützen mit 8.500 Schuss. Die Besatzungsstärke konnte aus vier [[Offizier]]en und 49 Mannschaften bestehen. Die Kosten für den Bau betrugen 6.448.000 [[Reichsmark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Auftrag für das Boot wurde am 15. August 1940 an die [[Schichau Seebeck|Seebeckwerft]], Geestemünde vergeben. Die [[Kiellegung]] erfolgte am 15. März 1941, der [[Stapellauf]] am 5. März 1942, die Indienststellung unter Kapitänleutnant Helmuth Pich fand schließlich am 10. September 1942 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U 168&amp;#039;&amp;#039; gehörte vom 10. September 1942 bis zum 28. Februar 1943 als Ausbildungsboot der 4. U-Flottille in [[Stettin]] an. Vom 1. März 1943 bis zum 30. September 1944 Frontboot in der 2. U-Flottille in [[Lorient]], kam das Boot vom 1. Oktober 1944 bis zu seiner Versenkung am 6. Oktober 1944 zur [[33. U-Flottille]] in [[Flensburg]] (bzw. [[Südostasien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es absolvierte vier [[Feindfahrt]]en, auf denen es drei Schiffe mit 8.008 [[Bruttoregistertonne|BRT]] versenken und ein Schiff mit 9.804 BRT beschädigen  konnte. &amp;#039;&amp;#039;U 168&amp;#039;&amp;#039; wurde 1944 vor Indonesien durch ein niederländisches Schiff torpediert und versenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommandanten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Helmuth Pich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helmut Pich wurde am 26. Juni 1914 in Babziens im Kreis [[Rastenburg]] geboren. Am 8. April 1934 trat er als [[Offiziersanwärter]] in die [[Reichsmarine]] ein und gehörte somit zur Crew 34. Nach der Absolvierung der Grund- und Bordausbildung sowie den Fähnrichslehrgängen legte er seine Offiziershauptprüfung ab. Anschließend belegte er diverse Kommandos in der Marine. Im September 1939 wurde er zur [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] kommandiert, wo er Staffelkapitän der 2./Seeaufklärergruppe 126 wurde. Im Oktober 1941 wechselte er zur U-Bootwaffe und absolvierte den U-Bootlehrgang. Im März 1942 wurde er überplanmäßig Wachoffizier auf &amp;#039;&amp;#039;[[U 103 (U-Boot, 1940)|U 103]]&amp;#039;&amp;#039;. Ab Mai 1942 nahm er an der [[Baubelehrung]] für &amp;#039;&amp;#039;U 168&amp;#039;&amp;#039; bei der 6 Kriegsschiffbaulehrabteilung in Bremen teil. Ab 10. September 1942 wurde er Kommandant dieses Bootes. Nach vier Unternehmungen, die &amp;#039;&amp;#039;U 168&amp;#039;&amp;#039; schließlich bis nach Asien brachten, konnte er zwei Schiffe versenken und ein Schiff beschädigen. Auf einer Verlegungsfahrt wurde U 168 schließlich in der Javasee versenkt. Piech kam in Kriegsgefangenschaft, aus der er im März 1947 entlassen wurde. Helmuth Pich starb am 18. März 1997 im Alter von 82 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzstatistik ==&lt;br /&gt;
=== Erste Unternehmung ===&lt;br /&gt;
Das Boot lief am 9. März 1943 um 8.00 Uhr von [[Kiel]] aus. Der Marsch führte über die [[Ostsee]] zur nochmaligen Brennstoffergänzung in [[Kristiansand]], wo das Boot am 11. März 1943 um 14.30 Uhr festmachte. Am 12. März 1943 um 5.45 Uhr lief &amp;#039;&amp;#039;U 169&amp;#039;&amp;#039; zu seiner ersten Unternehmung von Kristiansand aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marsch führte über die [[Nordsee]], den  [[Nordatlantik]], südöstlich von [[Grönland]], die [[Dänemarkstraße|Dänemark-Straße]] und südlich von [[Island]]. Am 1. April 1943 kam das Boot zur U-Bootgruppe &amp;#039;&amp;#039;Löwenherz&amp;#039;&amp;#039; und operierte im Nordatlantik mit 13 anderen Booten. Am 10. April 1943 trat das Boot zur U-Bootgruppe &amp;#039;&amp;#039;Lerche&amp;#039;&amp;#039;, der zehn U-Boote angehörten. Am 18. April 1943 wurde das Boot vom U-Bootversorger &amp;#039;&amp;#039;[[U 487]]&amp;#039;&amp;#039; im Nordatlantik mit 70 m³ Brennstoff versorgt. Mit neun anderen U-Booten kam &amp;#039;&amp;#039;U 168&amp;#039;&amp;#039; am 21. April 1943 zur U-Bootgruppe &amp;#039;&amp;#039;Specht&amp;#039;&amp;#039;, die im Nordatlantik einen Aufklärungsstreifen besetzen sollte und am 4. Mai 1943 zur U-Bootgruppe &amp;#039;&amp;#039;Fink&amp;#039;&amp;#039; mit 28 U-Booten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U 168&amp;#039;&amp;#039; wurde am 6. Mai 1943 im Nordatlantik vom Versorgungsboot &amp;#039;&amp;#039;[[U 459]]&amp;#039;&amp;#039; mit 20 m³ Brennstoff versorgt und trat noch am gleichen Tag ohne Erfolge den Rückmarsch an. Der Marsch führte über den Nordatlantik und die Biscaya nach [[Frankreich]]. Nach 71 Tagen auf See und einer zurückgelegten Strecke von ca. 11.112 sm, lief &amp;#039;&amp;#039;U 168&amp;#039;&amp;#039; am 18. Mai 1943 um 15.00 Uhr in Lorient ein. Es konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Unternehmung ===&lt;br /&gt;
Das Boot lief am 3. Juli 1943 um 21.00 Uhr  von Lorient aus. Der Marsch führte über die Biscaya, den  Nordatlantik, den [[Atlantischer Ozean|Mittelatlantik]], den [[Südatlantik]], den [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]], vor [[Mumbai|Bombay]], den [[Persischer Golf|Persischen Golf]], den [[Golf von Oman]], vor [[Kochi (Indien)|Cochin]], der [[Südostasien|Vorderindischen Küste]], vor [[Malaiische Halbinsel|Malaya]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U 168&amp;#039;&amp;#039; gehörte zur U-Bootgruppe [[Gruppe Monsun|Monsun]], die mit fünf U-Booten in Ostasien operieren sollte. Am 22. Juli 1943 wurde das Boot im Mittelatlantik von  &amp;#039;&amp;#039;[[U 155 (U-Boot, 1941)|U 155]]&amp;#039;&amp;#039; mit 35 m³ Brennstoff versorgt. Nach dem Marsch um das [[Kap der Guten Hoffnung]] trat das Boot in den Indischen Ozean ein, wo es am 12. September 1943 vom deutschen Versorgungsschiff &amp;#039;&amp;#039;Brake&amp;#039;&amp;#039; mit Brennstoff und Proviant versorgt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 1. Oktober 1943 meldet &amp;#039;&amp;#039;U 168&amp;#039;&amp;#039; dass es im Indischen Ozean drei [[Dau|Dhaus]] mit unbekannter [[Schiffsmaße|Tonnage]] durch Artillerie und Rammen versenkt hatte.&lt;br /&gt;
* Am 2. Oktober 1943 wurde 180 sm westsüdwestlich von Bombay der britische Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Haiching&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=18.766667|EW=71.916667|type=landmark|region=XI|name=2.10.1943 Versenkung der Haiching}}) mit 2.183 BRT durch einen Torpedo versenkt. Er hatte eine unbekannte Ladung an Bord und war auf dem Weg von [[Kolkata|Kalkutta]] und Cochin nach [[Karatschi]]. Es gab zwölf Tote und 58 Überlebende. Noch am gleichen Tag meldet &amp;#039;&amp;#039;U 168&amp;#039;&amp;#039; weitere drei Dhaus mit unbekannter Tonnage durch Artillerie und Rammen versenkt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 132 Tagen auf See lief &amp;#039;&amp;#039;U 168&amp;#039;&amp;#039; am 11. November 1943 in [[Penang]] ein. Es hatte auf dieser Unternehmung insgesamt ein Schiff mit 2.183 BRT und sechs Dhaus mit unbekannter Tonnage versenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritte Unternehmung ===&lt;br /&gt;
Das Boot lief am 28. Januar 1944 von Penang aus. Der Marsch führte in den Indischen Ozean. Die Unternehmung musste am 1. Februar 1944 wegen einer Krankheit des I. Wachoffiziers abgebrochen werden. Nach sieben Tagen auf See lief &amp;#039;&amp;#039;U 168&amp;#039;&amp;#039; am 3. Februar 1944 in Penang ein. Es konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vierte Unternehmung ===&lt;br /&gt;
Das Boot lief am 7. Februar 1944 von Penang aus. Der Marsch führte in den Indischen Ozean.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 14. Februar 1944 wurde dort das britische Werkstattschiff &amp;#039;&amp;#039;Salviking&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=3.5|EW=76.5|type=landmark|region=XI|name=14.02.1944 Versenkung der Salviking}}) mit 1.440 BRT durch zwei Torpedos versenkt. Das Schiff war auf dem Weg von [[Colombo]] zum [[Addu-Atoll]]. Es gab 27 Tote und 28 Überlebende.&lt;br /&gt;
* Am 15. Februar 1944 erfolgte ein Angriff auf den [[Griechenland|griechischen]] Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Epaminondas C. Embiricos&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=Lage|NS=1.5|EW=73|type=landmark|region=XI|name=14.02.1944 Versenkung der Epaminondas C. Embiricos}}) mit 4.385 BRT. Er fuhr in Ballast und war auf dem Weg von Colombo nach [[Maputo|Lourenco Marques]]. Pich versenkte ihn durch zwei Torpedos. Dabei kamen vier Seeleute ums Leben, 42 konnten sich retten.&lt;br /&gt;
* Am 21. Februar 1944, beschädigte &amp;#039;&amp;#039;U 168&amp;#039;&amp;#039; den [[Norwegen|norwegischen]] Tanker &amp;#039;&amp;#039;Fenris&amp;#039;&amp;#039; mit 9.804 BRT durch einen Torpedo. Er hatte eine unbekannte Ladung an Bord und befand sich auf dem Weg von [[Port Pirie]] nach [[Abadan]]. Die Verluste sind unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. März 1944 übernahm das Boot vom deutschen Versorgungsschiff &amp;#039;&amp;#039;Brake&amp;#039;&amp;#039; Brennstoff und tauchte, um an einer anderen Stelle die restlichen Versorgungsgüter zu übernehmen. Als nach Stunden wiederaufgetaucht wurde, war die &amp;#039;&amp;#039;Brake&amp;#039;&amp;#039; vom britischen Zerstörer [[HMS Roebuck (H95)|HMS &amp;#039;&amp;#039;Roebuck&amp;#039;&amp;#039;]] versenkt worden. Die Unternehmung musste wegen der Rettung der &amp;#039;&amp;#039;Brake&amp;#039;&amp;#039;-Besatzung abgebrochen werden. Das Boot lief nach 45 Tagen auf See am 24. März 1944 in [[Jakarta|Djarkarta]]/[[Tanjung Priok]] ein. Es konnte auf dieser Unternehmung zwei Schiffe mit 5.825 BRT versenken und ein Schiff mit 9.804 BRT beschädigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlegungsfahrt ===&lt;br /&gt;
Das Boot lief am 5. Oktober 1944 von Tanjung Priok aus. &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;168&amp;#039;&amp;#039; war dafür vorgesehen, gemeinsam mit &amp;#039;&amp;#039;[[U 537|U&amp;amp;nbsp;537]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;862]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Australien|australischen Gewässern]] zu operieren. Dieser Plan ging auf einen Vorschlag von [[Kapitänleutnant]] Heinrich Timm, Kommandant von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;862&amp;#039;&amp;#039;, zurück, der für die &amp;#039;&amp;#039;Monsun-Boote&amp;#039;&amp;#039; in diesem Seegebiet erhebliche Möglichkeiten sah. Zur Ausrüstung für diese gemeinsame Unternehmung sollte &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;168&amp;#039;&amp;#039; zunächst nach [[Surabaya|Soerabaja]] verlegen, wo zudem eine neue [[Propeller|Schraube]] an Bord genommen werden sollte, die durch &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;537&amp;#039;&amp;#039; zum Treffpunkt mitgebracht wurde. Kommandant Pich hatte eine seiner Schrauben an &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;532]]&amp;#039;&amp;#039; abgegeben, das nach einem Unfall während der Ausbildungszeit mit Stahlschrauben ausgestattet worden, war, die durch die tropischen Gewässer stärker in Mitleidenschaft gezogen wurden, als Schrauben aus Bronze.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jochen Brennecke]]: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Haie im Paradies. Der deutsche U-Boot-Krieg 1943–45 in Asiens Gewässern&amp;quot;,&amp;#039;&amp;#039; 10. Auflage, Wilhelm Heyne Verlag, München 1983, ISBN 3-453-00094-3, Seite 150–158&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Weg nach Soerabaja wurde &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;168&amp;#039;&amp;#039; in der Javasee von einem niederländischen U-Boot versenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbleib ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U 168&amp;#039;&amp;#039; wurde am 5. Oktober 1944 in der Javasee östlich von Neldelike ([[Java (Insel)|Java]]) auf der Position {{Coordinate|text=DM|NS=6/20//S|EW=111/28//E|region=XI|type=landmark|dim=|name=Versenkung von U&amp;amp;nbsp;168 durch Zwaardvisch}} im [[Marinequadrat|Marine-Planquadrat]] LS&amp;amp;nbsp;7849, von dem [[Niederlande|niederländischen]] Unterseeboot &amp;#039;&amp;#039;Zwaardvisch&amp;#039;&amp;#039; versenkt. Es gab 23 Tote und 27 Überlebende, von denen fünf als [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangene]] nach [[Australien]] kamen und 22 auf Java an Land gingen. Alliierte Berichte besagen, dass &amp;#039;&amp;#039;Zwaardvisch&amp;#039;&amp;#039; die Überlebenden an Bord nahm und 22 von ihnen mit einem Fischerboot nach Java an Land bringen ließ. Kommandant Helmuth Pich, der 1. [[Wachoffizier]] Oberleutnant z.S. Hans Bänge, der [[Leitender Ingenieur|Leitende Ingenieur]] Oberleutnant Ing. Heinz Niemann, der Marinestabsarzt George Wenzel und der verwundete Bootsmaat Hans Feiertag wurden als [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangene]] nach Australien gebracht. Wenzel und Feiertag wurden nicht mit nach Java gebracht, da sie sich in medizinischer Behandlung befanden.&amp;lt;ref&amp;gt;David M. Stevens: &amp;#039;&amp;#039;German U-Boat Operations in Australian Waters.&amp;#039;&amp;#039; In: Australian Defence Force Journal, 1994, S. 55–62, hier S. 57. Vgl. [https://www.navy.gov.au/history/feature-histories/german-u-boat-operations-australian-waters Online-Version], Royal Australian Navy, abgerufen am 6. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es existieren aber auch Darstellungen, nach denen die später nach Java gelangten Schiffbrüchigen von einem Fischerboot aus gesichtet wurden, das dann aber nichts zu ihrer Rettung unternahm. Vielmehr schwammen hiernach die Schiffbrüchigen selbst an Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. hierzu Rainer Busch/Hans J. Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot Krieg 1939–1945 – Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; Mittler Verlag, Hamburg 2008, S. 298 sowie online [http://www.ubootarchiv.de/ubootwiki/index.php/U_168 Deutsche U-Boote 1935–1945, U 168] (ubootarchiv.de).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise wurde das Wrack 2013 von Fischern in der Javasee entdeckt. Darin wurden neben Ausrüstungsgegenständen zunächst 17 Skelette gefunden; es wurde nicht ausgeschlossen, dass sich noch weitere Überreste der Besatzung an Bord befinden. Nach indonesischen Medienberichten ist die Außenhülle zu 40 % zerstört und die Turmnummer nicht vorhanden. Es könne sich daher bei dem Fund auch um &amp;#039;&amp;#039;[[U 183]]&amp;#039;&amp;#039; handeln. Eine Hebung des Wracks ist wegen fehlender Geldmittel nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u.&amp;amp;nbsp;a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen U-Boot-Kommandanten.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1996, ISBN 3-8132-0490-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ubootarchiv.de/ubootwiki/index.php/U_168 Deutsche U-Boote 1935–1945, U 168]&lt;br /&gt;
* [https://uboat.net/allies/warships/ship/2906.html HNMS Zwaardvisch (P 322), Uboat.net] (mit Informationen zur Versenkung von U 168)&lt;br /&gt;
* [https://www.uboatarchive.net/U-168A/U-168INT.htm U-168, Uboatarchive.net: Navy Department Office of the Chief of Naval Operations Washington, Interrogation Report on No 837, 26 Mar 45]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 1–U 250}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0168}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot-Klasse IX]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U168]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schichau Seebeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grullab</name></author>
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