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	<title>USO Bruay - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T16:19:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=USO_Bruay&amp;diff=2860257&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-07-06T15:25:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Union Sportive Ouvrière Bruay-Labuissière&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, meist kurz als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;USO Bruay&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, ist ein [[Fußball in Frankreich|französischer Fußballverein]] aus der nordfranzösischen Gemeinde [[Bruay-la-Buissière]]. USO bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Arbeitersportvereinigung&amp;#039;&amp;#039;. Die Vereinsfarben sind Rot und Weiß; die Ligamannschaft des Klubs trug ihre Heimspiele über Jahrzehnte im &amp;#039;&amp;#039;[[Radrennbahn|Stade Vélodrome]] Léo-Lagrange&amp;#039;&amp;#039;, im 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert im &amp;#039;&amp;#039;Stade Patrice Bergues&amp;#039;&amp;#039; aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gegründet wurde der Verein 1902&amp;lt;ref name=&amp;quot;USO125&amp;quot;&amp;gt;siehe die [http://bruay.footfeminin.free.fr/USOBL.htm Informationen über die 100-Jahres-Feier des Gesamtvereins und die 25-Jahres-Feier der Frauenabteilung] im Jahr 2002 auf bruay.footfeminin.free.fr &amp;lt;/ref&amp;gt; als &amp;#039;&amp;#039;USO Bruay-en-Artois&amp;#039;&amp;#039;; damit gehört die USOB, deren Aktive ganz überwiegend [[Bergmann|Bergleute]] waren, die in den örtlichen [[Bergwerk|Zechen]] [[Untertagebau|untertage]] arbeiteten, zu den ältesten „Kumpelklubs“ Frankreichs. Er schloss sich der [[Union des sociétés françaises de sports athlétiques]] (USFSA) an, dem anfangs einzigen französischen Verband, der auch Fußballer aufnahm. Bis zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] dominierten darin Vereine aus [[Paris]], von der [[Mittelmeer]]küste und aus Nordfrankreich; insofern hatte die USOB zahlreiche starke Konkurrenten im Kampf um den regionalen Meistertitel. Namentlich an dem fünffachen französischen Meister [[RC Roubaix|Racing Roubaix]], der [[US Tourcoing]] und später [[OSC Lille|Olympique Lillois]] gab es für sie kein Vorbeikommen, so dass sie sich bis 1919 nie für die Endrunde um die [[Französischer Fußballmeister#1894–1919 (Meisterschaften der verschiedenen Verbände)|Landesmeisterschaft der USFSA]] zu qualifizieren vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 schloss sich Bruay der am Jahresbeginn gegründeten [[Fédération Française de Football|Fédération Française de Football Association (FFFA)]] an. Der Verein blieb auch nach der Einführung eines [[Ligue 1|professionellen Ligabetriebs]] (1932) immer dem Amateurismus verhaftet und entwickelte sich darin ab den frühen 1930er Jahren zu einem der stärksten Klubs in Nordfrankreich, der sich ab [[Coupe de France 1931/32|1931/32]] fünf Mal in Folge für die landesweite Hauptrunde im [[Französischer Fußballpokal|Landespokalwettbewerb um die &amp;#039;&amp;#039;Coupe de France&amp;#039;&amp;#039;]] qualifizieren konnte und bis weit nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] durchgehend mindestens in der nordfranzösischen [[Division d’Honneur (Frankreich)|Division d’Honneur]] vertreten war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Niedergang des [[Steinkohle]]bergbaus in der Region ab den 1960ern ging auch für diesen Verein ein sportlicher Abstieg einher. Nach dem Zusammenschluss der beiden Gemeinden Bruay-en-Artois und Labuissière (1987) nahm der Klub seinen heutigen Namen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ligazugehörigkeit und Erfolge der Männermannschaft ==&lt;br /&gt;
In der höchsten französischen Spielklasse war die USOB nie vertreten; allerdings gehörte sie [[Division 1 1941/42|1941/42]] –&amp;amp;nbsp;während der deutschen Besetzung des Landes&amp;amp;nbsp;– zu den zwölf Mannschaften aus der grenznahen „verbotenen Zone“ Frankreichs, die untereinander einen inoffiziellen Erstliga-Spielbetrieb durchführten, weil die Reise- und Transportmöglichkeiten in die anderen Landesteile starken Restriktionen unterlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sophie Guillet/François Laforge: &amp;#039;&amp;#039;Le guide français et international du football éd. 2009.&amp;#039;&amp;#039; Vecchi, Paris 2008, ISBN 978-2-7328-9295-5, S.&amp;amp;nbsp;141&amp;lt;/ref&amp;gt; 1955 qualifizierte die USO Bruay-en-Artois sich als Nordfrankreich-Meister&amp;lt;ref&amp;gt;Verhaeghe/Hocq, S.&amp;amp;nbsp;156&amp;lt;/ref&amp;gt; für die Endrunde um die [[Championnat de France Amateur|französische Amateurmeisterschaft]] und erreichte darin das Endspiel, in dem sie aber dem Titelverteidiger [[US Quevilly]] unterlag.&amp;lt;ref&amp;gt;Berthou/Collectif, Band&amp;amp;nbsp;1, S.&amp;amp;nbsp;20&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgreicher waren die „Arbeiterfußballer“ &amp;#039;&amp;#039;(ouvriers-footballeurs)&amp;#039;&amp;#039; im Landespokal, in dem sie zwischen 1931 und 1965 während 15 Spielzeiten die Hauptrunde erreichten; ihre beste Zeit dabei waren die 1930er und die erste Hälfte der 1950er Jahre. Bei fünf Austragungen (1934, 1935, 1951, 1955 und 1959) stießen sie sogar bis in das Sechzehntelfinale, also unter die 32 besten Profi- und Amateurmannschaften Frankreichs, vor; in allen fünf Spielzeiten war es dann ein professioneller Kontrahent, der Bruays Weiterkommen verhinderte&amp;amp;nbsp;– darunter mit der [[AS Cannes]], [[Olympique Marseille]] und [[Stade Reims]] drei [[Ligue 1|Erstligisten]].&amp;lt;ref&amp;gt;L’Équipe/Ejnès, S.&amp;amp;nbsp;351, 367 und&amp;amp;nbsp;375&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des Zweiten Weltkriegs, als auch der Pokal unter den Besatzungsfolgen litt und in den ersten Runden jeweils in den Teilregionen ausgetragen wurde, kam die USOB 1942/43 in das Achtel- und [[Coupe de France 1941/42|1941/42]] sogar ins Halbfinale ihrer Zone; darin gab sie sich „in einem sehr engen Duell und nur Dank zweier Treffer von [[Stefan Dembicki|Stanis]]“&amp;lt;ref&amp;gt;L’Équipe/Ejnès, S.&amp;amp;nbsp;358&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Verlängerung dem späteren Zonenpokalsieger [[RC Lens|Racing Lens]] geschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012/13 tritt die erste Männermannschaft in der &amp;#039;&amp;#039;Promotion d’Honneur&amp;#039;&amp;#039; (siebte Ligenstufe) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frauenfußballabteilung ==&lt;br /&gt;
1977 gründete der Verein eine Frauenabteilung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;USO125&amp;quot; /&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Bruaysiennes&amp;#039;&amp;#039; spielten ab 1987 in der Nordstaffel der damals allerdings noch in mehreren regionalen Gruppen ausgetragenen höchsten Frauendivision; 1992 stiegen sie daraus ab und pendelten in den folgenden Spielzeiten zwischen [[Division 2 Féminine|zweiter]] und [[Division 1 Féminine|erster Liga]]. 2002, im Jahr des 25-jährigen Jubiläums der Abteilung, gelang der USOB dann als Zweitligameister&amp;lt;ref&amp;gt;siehe die [http://www.statsfootofeminin.fr/palmares.php?id=D2 Übersicht der D2-Meisterinnen] bei footofeminin.fr&amp;lt;/ref&amp;gt; erneut der Aufstieg in die eingleisige Division&amp;amp;nbsp;1, aus der sie allerdings nach nur einer Saison als Tabellenschlusslicht wieder abstiegen. Im [[Coupe de France féminine|Landespokalwettbewerb]] 2002/03 schieden sie nach einem 0:5 bei Meister [[Juvisy FCF]] frühzeitig aus.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe zu Liga und Pokal die [https://www.rsssf.org/tablesf/fran-wom03.html Saisonübersicht 2002/03] bei rsssf.org&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Ende der folgenden Saison mussten die Fußballerinnen der USOB auch die zweite Frauendivision (Nordgruppe) verlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe die [https://www.rsssf.org/tablesf/fran-wom04.html Saisonübersicht 2003/04] bei rsssf.org&amp;lt;/ref&amp;gt; 2009 zog der Klub seine Frauschaft aus dem Ligaspielbetrieb zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte ehemalige Spieler und Spielerinnen ==&lt;br /&gt;
* [[Sabrina Delannoy]], 2001 bis 2003 als Jugendliche bei der USO&lt;br /&gt;
* [[Candie Herbert]], 1996 bis 1999, in dieser Zeit auch [[Französische Fußballnationalmannschaft der Frauen|Nationalspielerin]]&lt;br /&gt;
* [[Joseph Jadrejak]], 1954/55&lt;br /&gt;
* [[Jean Oleksiak]], bis 1939&lt;br /&gt;
* [[Michel Sénéchal (Fußballspieler)|Michel Sénéchal]], 1957 Teilnehmer am [[UEFA-Juniorenturnier]], ab 1961 über 300 Erstligaspiele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thierry Berthou/Collectif: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire historique des clubs de football français.&amp;#039;&amp;#039; Pages de Foot, Créteil 1999, Band 1, ISBN 2-913146-01-5&lt;br /&gt;
* L’Équipe/Gérard Ejnès: &amp;#039;&amp;#039;Coupe de France. La folle épopée.&amp;#039;&amp;#039; L’Équipe, Issy-les-Moulineaux 2007, ISBN 978-2-915-53562-4&lt;br /&gt;
* Jacques Verhaeghe/Gilbert Hocq: &amp;#039;&amp;#039;Le football en Nord-Pas-de-Calais 1892–2007.&amp;#039;&amp;#039; Alan Sutton, Saint-Cyr-sur-Loire 2007, ISBN 978-2-84910-681-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://usobl.footeo.com/ Vereinswebseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bruay, Uso}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballverein (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportverein (Hauts-de-France)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger französischer Frauenfußballverein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Département Pas-de-Calais)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport (Bruay-la-Buissière)|USO]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1902]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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