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	<title>USC Shoah Foundation - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=USC_Shoah_Foundation&amp;diff=345561&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-33678-4 am 6. August 2025 um 08:13 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-06T08:13:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:USC Shoah Foundation horizontal logo.svg|220px|rechts|mini|Logo der Shoah Foundation]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Shoah]] Foundation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, vollständig &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Survivors of the Shoah Visual History Foundation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine 1994 vom US-amerikanischen Regisseur [[Steven Spielberg]] gegründete gemeinnützige Organisation in den [[Vereinigte Staaten|USA]], die nachträglich weltweit und in großem Umfang persönliche Schilderungen von Überlebenden des [[Holocaust]] auf [[Videotechnik|Video]] aufnahm, um sie nachfolgenden Generationen als Unterrichts- und Ausbildungsmaterial zugänglich zu machen. Die Idee dazu ging auf Wünsche von Holocaust-Überlebenden während der Dreharbeiten zu Spielbergs Film &amp;#039;&amp;#039;[[Schindlers Liste]]&amp;#039;&amp;#039; zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 wurde die Shoah Foundation an die [[University of Southern California]] (USC) in [[Los Angeles]] an das dort gegründete &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Shoah Foundation Institute for Visual History and Education&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; übergeleitet, das das gesammelte und archivierte Material inzwischen in dessen &amp;#039;&amp;#039;[[Visual History Archive]]&amp;#039;&amp;#039; zu Forschungs- und Lehrzwecken bereitstellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Entstehung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.vha.fu-berlin.de/archiv/shoah_foundation_institute/index.html |titel=Entstehung und Ziele des Shoah Foundation Institute for Visual History and Education der University of Southern California |werk=USC Shoah Foundation Institute for Visual History and Education |hrsg=[[Freie Universität Berlin]] |datum=2009-11-04 |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071111053121/http://www.vha.fu-berlin.de/archiv/shoah_foundation_institute/index.html |archiv-datum=2007-11-11 |zugriff=2010-03-18 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seitdem heißt die Stiftung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;USC Shoah Foundation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kurzbegriff &amp;#039;&amp;#039;Shoah Foundation&amp;#039;&amp;#039; wird gegenwärtig zum Teil als Bezeichnung für das heutige &amp;#039;&amp;#039;Shoah Foundation Institute for Visual History and Education&amp;#039;&amp;#039; weiterverwendet und ist teils auch für dessen &amp;#039;&amp;#039;Visual History Archive&amp;#039;&amp;#039; gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte, Aufgaben und Ziele ==&lt;br /&gt;
Während der Dreharbeiten zu Spielbergs Kino-Film &amp;#039;&amp;#039;[[Schindlers Liste]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Krakau]] hatten zahlreiche Holocaust-Überlebende den Wunsch geäußert, ihre Lebensgeschichte vor einer Kamera zu erzählen und so für die Nachwelt zu erhalten. Das Ziel der Shoah Foundation war es, so viele Interviews wie möglich mit Überlebenden des Holocaust und Opfern der [[Zeit des Nationalsozialismus#Völkermord und andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit|nazistischen Vernichtungspolitik]] als Video aufzuzeichnen. Zu den Zeitzeugen gehören rassisch Verfolgte wie [[Juden]], [[Roma (Volk)|Roma]] und [[Sinti]], sowie politisch Verfolgte und Angehörige weiterer Verfolgtengruppen. Außerdem wurden Gespräche mit [[Soldat]]en aufgezeichnet, die an der Befreiung der Lagerhäftlinge teilgenommen haben, sowie mit [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfern]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Entstehung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wurden nahezu 52.000&amp;amp;nbsp;Personen aus 56&amp;amp;nbsp;Ländern in 32&amp;amp;nbsp;Sprachen interviewt. Die Interviews konnten inzwischen abgeschlossen werden und umfassen Gespräche von etwa 120.000&amp;amp;nbsp;Stunden Dauer. Dazu gehören auch 931&amp;amp;nbsp;Interviews in [[Deutsche Sprache|deutscher Sprache]]. In [[Österreich]] wurden insgesamt 188&amp;amp;nbsp;Personen interviewt, in der [[Schweiz]] 75&amp;amp;nbsp;Personen und in [[Deutschland]] 674&amp;amp;nbsp;Personen, wie zum Beispiel die deutsche Holocaust-Überlebende [[Ilse Arndt]] (1913–2003), die im [[KZ Auschwitz]] zwangssterilisiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.vha.fu-berlin.de/archiv/zahlen_und_fakten/index.html |titel=Zahlen und Fakten |werk=USC Shoah Foundation Institute for Visual History and Education |hrsg=Freie Universität Berlin |datum=2008-07-31 |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071111093840/http://www.vha.fu-berlin.de/archiv/zahlen_und_fakten/index.html |archiv-datum=2007-11-11 |zugriff=2010-03-18 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Interviews finden sich auch einige wenige von Überlebenden des [[Völkermord in Ruanda|Völkermords in Ruanda]] von 1994 sowie des [[Massaker von Nanking|Massakers von Nanking]] von 1937.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ORF2014&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marlene Nowotny |url=http://science.orf.at/stories/1736550 |titel=50.000 Schoah-Interviews nun auch in Wien |werk=science.orf.at |datum=2014-04-08 |zugriff=2014-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 wurde die Shoah Foundation Teil der University of Southern California (USC), wo das Shoah Foundation Institute for Visual History and Education gegründet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Entstehung&amp;quot; /&amp;gt;  Nach Abschluss der Interviewphase wurde das Videomaterial [[Digitalisierung|digitalisiert]], verschlagwortet und über ein [[Archiv]]ierungssystem nutzbar gemacht, um das darin enthaltene Wissen weiterzugeben. Die nahezu 52.000&amp;amp;nbsp;Video-Interviews wurden über das von dem Institut geschaffene &amp;#039;&amp;#039;[[Visual History Archive]]&amp;#039;&amp;#039; zugänglich gemacht, wobei die vorgenommene [[Formalerschließung|Katalogisierung]] und [[Indexierung]] eine differenzierte Suche nach unterschiedlichen Gesichtspunkten ermöglicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.vha.fu-berlin.de/archiv/index.html |titel=Das Visual History Archive |werk=USC Shoah Foundation Institute for Visual History and Education |hrsg=Freie Universität Berlin |datum=2009-11-04 |zugriff=2010-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Interviews mit den Zeitzeugen wurden als &amp;#039;&amp;#039;Visual History&amp;#039;&amp;#039; analog zur [[Geschichtswissenschaft|geschichtswissenschaftlichen]] Methode der [[Oral History]] von eigens geschulten Interviewern geführt und von ebenfalls speziell geschulten [[Kameramann|Kameraleuten]] aufgezeichnet. Das Shoah Foundation Institute verfolgt mit der Nutzung des Mediums Video für das &amp;#039;&amp;#039;Visual History Archive&amp;#039;&amp;#039; [[Didaktik|didaktische]] Ziele, indem das Institut dadurch nach eigener Aussage „der audiovisuell orientierten Jugend einen leichteren Zugang zur Geschichte […] verschaffen und damit die Vermittlung von [[Toleranz]] und [[Menschenrechtsbildung|Menschenrechtserziehung]] […] fördern“ will.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.vha.fu-berlin.de/archiv/visual_history/index.html |titel=&amp;quot;Visual History&amp;quot; |werk=USC Shoah Foundation Institute for Visual History and Education |hrsg=Freie Universität Berlin |datum=2009-11-19 |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130727091711/http://www.vha.fu-berlin.de/archiv/visual_history/index.html |archiv-datum=2013-07-27 |zugriff=2010-03-18 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Shoah Foundation kann seit 1999 der österreichische [[Gedenkdienst]] abgeleistet werden. 2014 hat die Shoah Foundation [[Andreas Maislinger]] auch ihre Unterstützung seines Projektes [[Adolf-Hitler-Geburtshaus#Haus der Verantwortung|Haus der Verantwortung]] erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.facebook.com/login/?next=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fhouseofresponsibilitybraunau%2Fposts%2F1466006930354016 |titel=USC Shoah Foundation |werk=Facebook.com |hrsg=Idea for a House of Responsibility in Braunau am Inn |datum=2014-09-21 |sprache=de |abruf=2022-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland stellt die [[Freie Universität Berlin]] (FU Berlin) seit Dezember 2006 das Material online zur Verfügung, mit Hilfe ihres &amp;#039;&amp;#039;Center für Digitale Systeme (CeDiS)&amp;#039;&amp;#039;. Als erste Hochschule außerhalb der USA ermöglicht sie damit den Zugriff auf die Datenbank der [[University of California]], auf deren [[Server]]n das Archiv liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich gibt es nach ergebnislosen Versuchen von Kooperationen seit 2014 einen eigenen Zugang an der [[Universität Wien]]. Benötigte Daten werden aus Kalifornien geholt und vorübergehend auf einem lokalen Server zwischengespeichert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ORF2014&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Marion Aberle: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Judenverfolgung für die Multimedia-Generation&amp;#039;&amp;#039;. In: FAZ, 5. Juli 1996&lt;br /&gt;
* Judith Decker: &amp;#039;&amp;#039;Zachor! - Gedenke! Shoah Foundation in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tribüne (Zeitschrift)|Tribüne. Zeitschrift zum Verständnis des Judentums]]&amp;#039;&amp;#039;. 35. Jahrgang, Heft 139, 3. Quartal 1996&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Neubauer: &amp;#039;&amp;#039;Fragen machen Geschichte. Wege zur Wiedererinnerung für Zeugen des Holocaust&amp;#039;&amp;#039;. In: FAZ, 6. November 1996&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Raulff]]: &amp;#039;&amp;#039;Letzte Quelle. Der Holocaust im Licht des Fin de siècle&amp;#039;&amp;#039;. In: FAZ, 4. April 1997&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Gewissen Hollywoods&amp;#039;&amp;#039;: In: Focus, 15. Juni 1998&lt;br /&gt;
* Gabriele Chwallek, &amp;#039;&amp;#039;Effekte à la Hollywood. Spielbergs Shoah Visual History Foundation gerät in die Kritik.&amp;#039;&amp;#039; In: Allgemeine Jüdische Wochenzeitung, 25. Juni 1998&lt;br /&gt;
* [[Henryk M. Broder]]: &amp;#039;&amp;#039;Shoa-Foundation: Holocaust mit Happy-end? Steven Spielbergs Videos von Überlebenden sollen die Deutschen von Schuldgefühlen befreien&amp;#039;&amp;#039;. In: Der Tagesspiegel, 5. Oktober 1999.&lt;br /&gt;
* [[Eva Menasse]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Testament der fünfzigtausend. Steven Spielberg und die Shoah-Foundation&amp;#039;&amp;#039;. In: FAZ, 15. Januar 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://sfi.usc.edu/ Offizielle Homepage]&lt;br /&gt;
* [https://www.monash.edu/library/vha Visual History Archive Zugang an der Monash University, Melbourne]&lt;br /&gt;
* [http://www.vha.fu-berlin.de/ Visual History Archive Zugang an der Freien Universität Berlin]&lt;br /&gt;
* [https://www.google.com/culturalinstitute/beta/partner/usc-shoah-foundation USC Shoah Foundation bei Google Cultural Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=34.020485 |EW=-118.283267 |type=landmark |region=US-CA}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5551098-X|LCCN=no99039104|VIAF=138438758}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaustgedenken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaustforschung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steven Spielberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftungsgründung 1994]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-33678-4</name></author>
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