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	<title>UB 5 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=UB_5&amp;diff=1400090&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=UB_5&amp;diff=1400090&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-22T01:39:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schiff&lt;br /&gt;
| Schiffskategorie     = Kriegsschiff&lt;br /&gt;
| Name                 = &amp;#039;&amp;#039;UB 5&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Bild                 = SM UB-5.jpg&lt;br /&gt;
| Bildtext             = &lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Basis&lt;br /&gt;
 | Land                = {{DEU-SK-1903}}&lt;br /&gt;
 | Schiffstyp          = [[U-Boot]]&lt;br /&gt;
 | Schiffsklasse       = &lt;br /&gt;
 | Bauwerft            = [[Germaniawerft]], [[Kiel]]&lt;br /&gt;
 | Baunr               = 243&lt;br /&gt;
 | Baukosten           = 712.000 [[Mark (1871)|Mark]]&lt;br /&gt;
 | Stapellauf          = &lt;br /&gt;
 | Indienststellung    = 25. März 1915&lt;br /&gt;
 | Verbleib            = 1919 abgewrackt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Daten&lt;br /&gt;
 | Länge               = 28,10&lt;br /&gt;
 | Breite              = 3,15&lt;br /&gt;
 | Tiefgang            = 3,03&lt;br /&gt;
 | Verdrängung         = 127 [[Tonne (Einheit)|t]](über Wasser)&amp;lt;br /&amp;gt;142 t (unter Wasser)&lt;br /&gt;
 | Vermessung          = &lt;br /&gt;
 | Besatzung           = 14 Mann&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Antrieb&lt;br /&gt;
 | Antrieb             = 1 × [[Daimler-Motoren-Gesellschaft|Daimler]]-4-Zyl.-[[Dieselmotor]]&amp;lt;br /&amp;gt;1 × [[Siemens-Schuckertwerke|SSW]]-[[Elektromotor]]&lt;br /&gt;
 | Maschinenleistung   = 120&lt;br /&gt;
 | Geschwindigkeit_M   = &lt;br /&gt;
 | Propeller           = 1 × dreiflügelig ⌀ 1,06 m&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/U-Boot&lt;br /&gt;
 | Aktionsradius       = aufgetaucht bei 5 kn: 1650&amp;amp;nbsp;sm&amp;lt;br /&amp;gt;getaucht bei 4 kn: 45&lt;br /&gt;
 | Tauchzeit           = 33 s&lt;br /&gt;
 | Tiefe_Max           = 50&lt;br /&gt;
 | Geschwindigkeit_A   = 6,47&lt;br /&gt;
 | Geschwindigkeit_U   = 5,51&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Militär&lt;br /&gt;
 | Bewaffnung          =&lt;br /&gt;
* 2 × [[Torpedorohr]] ⌀ 45 cm&lt;br /&gt;
* 1 × [[Maschinengewehr]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Sonstiges&lt;br /&gt;
 | Extra1              = Einsätze&lt;br /&gt;
 | Extra1_Daten        = 15 Feindfahrten&lt;br /&gt;
 | Extra2              = Erfolge&lt;br /&gt;
 | Extra2_Daten        = 5 versenkte Handelsschiffe&lt;br /&gt;
 | Extra3              = &lt;br /&gt;
 | Extra3_Daten        = &lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;UB&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Deutsches Kaiserreich|deutsches]] [[U-Boot]] vom [[U-Boot-Klasse UB#Typ UB I|Typ UB I]] der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]]. Während seiner Dienstzeit versenkte es fünf Schiffe und wurde 1919 in Deutschland [[Abwrackwerft|abgewrackt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1914 erhielt die [[Germaniawerft]] den Auftrag für &amp;#039;&amp;#039;UB&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; und begann im November mit dem Bau. Mit kaum mehr als 28&amp;amp;nbsp;m Länge [[Schiffsmaße#Verdrängung|verdrängte]] &amp;#039;&amp;#039;UB&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; 127&amp;amp;nbsp;t im aufgetauchten und 142&amp;amp;nbsp;t im getauchten Zustand. Es war mit zwei Bugtorpedorohren, zwei [[Torpedo]]s und einem an Deck montierten [[Maschinengewehr]] bewaffnet. In Sektionen zerlegt wurde &amp;#039;&amp;#039;UB&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; per Bahn nach [[Antwerpen]] verfrachtet und dort wieder zusammengebaut. Der [[Stapellauf]] und die Indienststellung erfolgten im März 1915.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurde &amp;#039;&amp;#039;UB&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; im März 1915 der [[U-Flottille Flandern]] zugeteilt und versenkte unter dem Kommando von Wilhelm Smiths fünf britische Schiffe mit insgesamt 996 [[Registertonne|Registertonnen (BRT)]]. Das U-Boot wurde im Oktober 1915 der V.&amp;amp;nbsp;U-Halbflottille im [[Ostsee|Baltischen Meer]] unterstellt. Aufgrund technischer Mängel übernahm die U-Boot-Schule &amp;#039;&amp;#039;UB&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; im September 1916. Da es am Ende des Krieges nicht mehr seetüchtig war, konnte es nicht mit dem Rest der deutschen U-Boot-Flotte in [[Harwich]] an die Briten übergeben werden. Das [[Drägerwerk]] in [[Lübeck]] wrackte &amp;#039;&amp;#039;UB&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1919 ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planung und Konstruktion ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Wettlauf zum Meer|schnellen Vorstoßen]] des [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Heers]] entlang der Nordseeküste zu Beginn des Ersten Weltkrieges verfügte die Kaiserliche Marine über keine U-Boote, die in den engen und seichten Gewässern vor der Küste von [[Flandern]] operieren konnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Miller&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karau&amp;quot; /&amp;gt; Ursprünglich forderte das [[Reichsmarineamt|RMA]] kleine, rein elektrisch betriebene U-Boote mit 80&amp;amp;nbsp;t Verdrängung und einem Torpedorohr, die per Bahn zum Einsatzhafen transportiert und dort schnell zusammengebaut werden konnten. Nach der Überarbeitung durch die [[U-Boot-Inspektion]] entstand die eigentliche Konstruktion (Projekt&amp;amp;nbsp;34) für den Typ UB&amp;amp;nbsp;I mit 125&amp;amp;nbsp;t Verdrängung, 28&amp;amp;nbsp;m Länge und zwei Torpedorohren, die das RMA am 5. Oktober 1914 genehmigte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roessler&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;UB&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; war eines der acht UB-I-Boote&amp;amp;nbsp;– &amp;#039;&amp;#039;[[U 10 (U-Boot, 1915)|UB&amp;amp;nbsp;1]]&amp;#039;&amp;#039; bis &amp;#039;&amp;#039;[[Podvónik №18|UB&amp;amp;nbsp;8]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– für welche die Germaniawerft knapp zwei Monate nach Beginn der Planungen am 15. Oktober 1914 den Auftrag erhielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roessler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Germaniawerft legte &amp;#039;&amp;#039;UB&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; am 22. November 1914 [[Kiellegung|auf Kiel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;UB-5&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;UB&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; war 28,1 m lang, 3,2 m breit und hatte einen [[Tiefgang]] von 3 m.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gardiner&amp;quot; /&amp;gt; Es verfügte über eine [[Wellenanlage (Schiffbau)|Antriebswelle]], an die ein 45 [[Watt (Einheit)|kW]] (60 PS) leistender [[Daimler-Motoren-Gesellschaft|Daimler]]-4-Zylinder-[[Dieselmotor]] für die Überwasserfahrt und ein [[Siemens-Schuckertwerke|Siemens-Schuckert]]-Elektromotor mit 89&amp;amp;nbsp;kW (120 PS) für die Fahrt unter Wasser gekuppelt waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gardiner&amp;quot; /&amp;gt; Damit konnte es maximal {{kn2kmh|6.5|1|1}} über Wasser und {{kn2kmh|5.5|1|0}} unter Wasser erreichen. Bei Überwasserfahrt hatte es eine Reichweite bis zu {{sm2km|1650|0|1}} und mit einer Batterieladung kam es unter Wasser bis zu {{sm2km|45|0|0}} weit. Wie alle Boote seiner Klasse war es für eine Tauchtiefe von 50&amp;amp;nbsp;m ausgelegt und konnte aufgrund der vielen Flutöffnungen seiner Tauchtanks in 22 Sekunden tauchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roessler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;UB&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; war mit zwei 45-cm-Torpedos in zwei Bugtorpedorohren bewaffnet. Ein 8-mm-Maschinengewehr konnte an Deck aufgebaut werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gardiner&amp;quot; /&amp;gt; Die Besatzung bestand aus einem Offizier und 13 Unteroffizieren und Mannschaften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karau&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Fertigstellung auf der Germaniawerft wurde &amp;#039;&amp;#039;UB&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; für den Bahntransport nach Antwerpen vorbereitet. Zum Verladen des Bootes waren drei [[Sonderwagen (Güterwagen der Gattung U)#Tiefladewagen|Tiefladewagen]] für die drei Sektionen des Bootskörpers und weitere Waggons für den Turm, Teile des Oberdecks, die Maschinen und die Akkumulatoren notwendig. Die Montage in [[Hoboken (Antwerpen)|Hoboken]] dauerte zwei Wochen. Zwei [[Schlepper (Schiffstyp)|Schlepper]] überführten dann das Boot mittels Schwimmkästen die [[Schelde]] aufwärts und durch den [[Kanal Gent-Brügge]] zum Einsatzhafen nach [[Hafen Zeebrügge|Seebrügge]]. Dafür waren weitere fünfeinhalb Tage eingeplant.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roessler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsätze ==&lt;br /&gt;
[[Oberleutnant zur See]] Wilhelm Smiths, 28 Jahre alt, erhielt mit &amp;#039;&amp;#039;UB&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; sein erstes U-Boot-Kommando und stellte es für die Kaiserliche Marine am 23. März 1915 in Dienst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bendert&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smiths&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Im April 1906 war Smiths als Seekadett zusammen mit 34 zukünftigen U-Boot-Kommandanten (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Wilhelm Marschall]], [[Matthias Graf von Schmettow]], [[Max Viebeg]] und [[Erwin Waßner]]) in die Besatzung IV/06 der Kaiserlichen Marine eingetreten. Siehe: {{Internetquelle|titel=WWI Officer Crews: Crew 4/06|url=http://uboat.net/wwi/men/commanders/crews.html?crew=4%2F06|autor=Guðmundur Helgason|werk=uboat.net|abruf=2016-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dem Zeitpunkt, als &amp;#039;&amp;#039;UB&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; bei der am 29. März 1915 aufgestellten U-Flottille Flandern eintraf, war die seit Februar laufende erste deutsche U-Boot-Offensive in vollem Gange. Während dieses Feldzuges erklärte das Deutsche Reich das Seegebiet um die britischen Inseln zum Kriegsgebiet, in dem alle feindlichen Schiffe zu versenken seien. Ein Angriff auf Schiffe neutraler Länder war erlaubt, wenn sie als Feindschiffe, die unter [[Falsche Flagge|falscher Flagge]] fuhren, zu identifizieren waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tarrant&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vorläufige Operationsgebiet der &amp;#039;&amp;#039;UB-I-Boote&amp;#039;&amp;#039; der Flandern-Flottille war das Seegebiet um die [[Hoofden]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bendert&amp;quot; /&amp;gt; Mit dem Auslaufen von &amp;#039;&amp;#039;[[UB 4]]&amp;#039;&amp;#039; am 9. April begannen die Unternehmungen der neu gebildeten Flottille, &amp;#039;&amp;#039;UB&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; folgte am 14. April.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bendert&amp;quot; /&amp;gt; Am 15. April torpedierte das Boot {{sm2km|6|0|0}} westlich des [[Feuerschiff]]s Noord Hinder den britischen Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Ptarmigan&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bendert&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;UB5-ships&amp;quot; /&amp;gt; Der 784 [[Registertonne|BRT]] große Dampfer war mit [[Stückgut]] von [[Rotterdam]] nach London unterwegs. Bei seinem Untergang kamen acht Besatzungsmitglieder ums Leben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UB5-ships&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es &amp;#039;&amp;#039;[[UB 6]]&amp;#039;&amp;#039;, einem [[Schwesterschiff|Schwesterboot]] von &amp;#039;&amp;#039;UB&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039;, Ende Juni gelungen war, einen Weg um die britischen [[Netzsperre]]n und [[Seemine]]n in der [[Straße von Dover]] zu finden, begannen die Boote der Flottille im westlichen Bereich des [[Ärmelkanal]]s zu patrouillieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bendert&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karau&amp;quot; /&amp;gt; Nebel und schlechtes Wetter behinderten die folgenden Unternehmungen von &amp;#039;&amp;#039;[[UB 2]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;UB&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[UB 10]]&amp;#039;&amp;#039; im Kanal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bendert&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karau&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GP-50&amp;quot; /&amp;gt; Keines der Boote konnte ein Schiff versenken. Diese Einsätze bewiesen, dass es möglich war, die britischen Sperren in der Straße von Dover zu umgehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karau&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zehnte Einsatz führte &amp;#039;&amp;#039;UB&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; in das Gebiet um [[Lowestoft|Lowestoft-Cromer]]. Im Zeitraum vom 12. bis zum 14. August versenkte das Boot dort vier britische Fischkutter mit einer Gesamttonnage von etwas über 200 Registertonnen. Die größten waren die &amp;#039;&amp;#039;Sunflower&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;J.W.F.T.&amp;#039;&amp;#039; mit jeweils 60 BRT.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bendert&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;UB5-ships&amp;quot; /&amp;gt; Alle vier Schiffe&amp;amp;nbsp;– britische Kutter mit ockerroten Segeln getakelt&amp;amp;nbsp;– wurden gestoppt, vom Prisenkommando von &amp;#039;&amp;#039;UB&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; geentert und mit Sprengpatronen versenkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FVWWI&amp;quot; /&amp;gt; Dies waren die letzten Schiffe, die &amp;#039;&amp;#039;UB&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; während des Krieges versenken konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bendert&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;UB5-ships&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Versenkung der &amp;#039;&amp;#039;[[Lusitania (Schiff, 1907)|Lusitania]]&amp;#039;&amp;#039; im Mai 1915 und weiteren aufsehenerregenden Versenkungen im August ([[Arabic (Schiff, 1903)|&amp;#039;&amp;#039;Arabic&amp;#039;&amp;#039;-Vorfall]]) und September forderten die Amerikaner Garantien für die Sicherheit amerikanischer Staatsbürger auf unbewaffneten Handelsschiffen. Als Reaktion darauf beendete der Chef des [[Admiralstab (Kaiserliche Marine)|Admiralstabs]] der Kaiserlichen Marine [[Henning von Holtzendorff]] am 18.&amp;amp;nbsp;September die deutsche U-Boot-Offensive. Holtzendorffs Weisung befahl den Rückzug aller U-Boote aus dem Ärmelkanal und der [[Keltische See|Keltischen See]] und forderte die strikte Einhaltung der [[Prisenordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tarrant&amp;quot; /&amp;gt; Kurz darauf wurde &amp;#039;&amp;#039;UB&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; am 6. Oktober der V.&amp;amp;nbsp;U-Halbflottille in der Ostsee unterstellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bendert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;UB&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; lief am 25. Oktober in seinem neuen Stützpunkt in [[Liepāja|Libau]] ein. Der Versuch, das Boot im November nach [[Ristna|Dagerort]] zu verlegen, schlug aufgrund des schlechten Wetters fehl. Kurz nach der Anfang Mai 1916 erfolgten Verlegung nach [[Ventspils|Windau]] musste sich &amp;#039;&amp;#039;UB&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; wegen der heller werdenden Nächte wieder nach Libau zurückziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bendert&amp;quot; /&amp;gt; Alle Einsätze in diesem Zeitraum blieben ohne Erfolg. Technische Mängel führten zum Abbruch der letzten beiden Unternehmungen im Juli und August 1916. Die U-Boot-Schule erhielt das mittlerweile technisch überholte und nicht mehr den Einsatzbedingungen genügende Boot am 21. September.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UB-5&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;UB&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; war eines der acht nicht mehr seetüchtigen U-Boote, die in Deutschland verblieben. Die anderen sieben waren &amp;#039;&amp;#039;[[U 1 (U-Boot, 1906)|U 1]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[U 2 (U-Boot, 1908)|U 2]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[U 4 (U-Boot, 1909–1919)|U 4]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[U 17 (U-Boot, 1912)|U 17]]&amp;#039;&amp;#039; und die UB-I-Boote &amp;#039;&amp;#039;UB 2&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[UB 9]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[UB 11]]&amp;#039;&amp;#039;. Das Drägerwerk in Lübeck wrackte &amp;#039;&amp;#039;UB&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1919 ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UB-5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolge ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Durch SM &amp;#039;&amp;#039;UB&amp;amp;nbsp;5&amp;#039;&amp;#039; versenkte oder beschädigte Schiffe&amp;lt;ref name=&amp;quot;UB5-ships&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Datum !! Name !! Typ !! Tonnage&amp;lt;br /&amp;gt; (BRT) !! Nationalität !! Schicksal&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{DatumZelle|1915-04-10|style=text-align:right}} || &amp;#039;&amp;#039;Ptarmigan&amp;#039;&amp;#039; || Dampfer ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 784 || {{GBR-H-1801}} || versenkt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{DatumZelle|1915-08-12|style=text-align:right}} || &amp;#039;&amp;#039;Sunflower&amp;#039;&amp;#039; || Fischkutter ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 60 || {{GBR-H-1801}} || versenkt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{DatumZelle|1915-08-13|style=text-align:right}} || &amp;#039;&amp;#039;E.M.W.&amp;#039;&amp;#039; || Fischkutter ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 47 || {{GBR-H-1801}} || versenkt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{DatumZelle|1915-08-13|style=text-align:right}} || &amp;#039;&amp;#039;J.W.F.T.&amp;#039;&amp;#039; || Fischkutter ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 60 || {{GBR-H-1801}} || versenkt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{DatumZelle|1915-08-14|style=text-align:right}} || &amp;#039;&amp;#039;White City&amp;#039;&amp;#039; || Fischkutter ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 45 || {{GBR-H-1801}} || versenkt&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;sortbottom&amp;quot; style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
| || || align=right | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;right&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt; 996 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://query.nytimes.com/mem/archive-free/pdf?_r=1&amp;amp;res=9906E5DF1338E633A25755C1A9629C946496D6CF Zeitungsbericht über die Versenkung des Dampfers &amp;#039;&amp;#039;Ptarmigan&amp;#039;&amp;#039;] (PDF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
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{{SORTIERUNG:UB 005}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär-U-Boot (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germaniawerft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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