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	<title>U-Verlagerung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T07:12:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U-Verlagerung&amp;diff=205877&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-48116-1: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2025-08-29T11:01:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1982-161-22, Rüstungsbetrieb unter Tage.jpg|mini|Deutscher Rüstungsbetrieb unter Tage, ca. 1942/1944]]&lt;br /&gt;
[[Datei:U Verlagerung Kauz01.jpg|mini|Zugang zur ehemaligen U-Verlagerung &amp;#039;&amp;#039;Kauz&amp;#039;&amp;#039; {{Coordinate|text=ICON0|NS=51.311958|EW=7.239368|type=landmark|region=DE-NW|name=U-Verlagerung Kauz}} im 722&amp;amp;nbsp;m langen [[Schee-Tunnel]] der Bahnstrecke Hattingen–Wuppertal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U-Verlagerung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Untertage-Verlagerung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet eine Vielzahl von unter die Erdoberfläche verlagerten, deutschen Rüstungs-Produktionsanlagen während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
Nachdem die deutschen Rüstungsbetriebe [[Heeresversuchsanstalt Peenemünde|Peenemünde]] durch die britische [[Operation Hydra]] stark beschädigt worden waren, beschloss die [[Kabinett Hitler|NS-Regierung]] die Verlagerung von kriegswichtigen Fabriken [[Tag (Bergbau)|unter Tage]]. Vor allem in alten [[Bergwerk]]en, [[Eisenbahntunnel]]n oder in neu angelegten Stollen fanden die Betriebe Platz. Neben der dargestellten [[Bahnstrecke Hattingen–Wuppertal]] war auch die nahegelegene [[Bahnstrecke Witten–Schwelm]] betroffen: Dort nutzte man den Silscheder Tunnel, den Klosterholztunnel, den Schwelmer Tunnel und den Linderhauser Tunnel mit den Tarnnamen „Buchfink“, „Goldammer“ und „Meise“ (Letzterer bezog sich aufgrund der parallelen Lage sowohl auf den Schwelmer als auch auf den Linderhauser Tunnel) für die Rüstung, in denen Zwangsarbeiter Waffen herstellen mussten. Der große Arbeitskräftebedarf in den U-Verlagerungen wurde durch [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiter]] und [[KZ-Häftling]]e neu errichteter [[Konzentrationslager]] gedeckt. Das größte der eigens für die U-Verlagerung gebauten Lager war das [[KZ Mittelbau-Dora]], dessen Häftlinge in der [[Stollenanlage im Kohnstein]] bei [[Nordhausen]] eingesetzt wurden. Die Zwangsarbeiter wurden unmenschlich behandelt, alleine in Mittelbau-Dora starben in eineinhalb Jahren 20.000 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere wurde die Herstellung [[Synthetisches Benzin|synthetischen Benzins]] im sogenannten [[Geilenberg-Programm]] unter die Erde verlegt. Das Programm wurde nach [[Edmund Geilenberg]], dem Generalkommissar für Sofortmaßnahmen beim [[Reichsministerium für Bewaffnung und Munition|Reichsministerium für Rüstung- und Kriegsproduktion]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Regie des [[Jägerstab]]s wurde die deutsche Flugzeugindustrie dezentralisiert und in unterirdische Entwicklungs- und Produktionsanlagen verlegt. Hierzu gehörte auch der Rüstungsbunker mit dem Tarnnamen [[Weingut I]] bei Mühldorf am Inn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch am [[Freienseener Tunnel]] in Hessen gab es eine zweite Röhre für ein derartiges Vorhaben. Ein Tarnname wurde nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirkung ==&lt;br /&gt;
Durch eine (unterirdische) Westverlagerung von Rüstungsindustrien konnten viele im Osten des Reiches angesiedelten Betriebe der [[Rote Armee|Roten Armee]] und der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]] entgehen und somit nach Kriegsende ihre Produktion in anderer Form weiterführen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jens-Christian Wagner |Hrsg=Jens Christian Wagner |Titel=Produktion des Todes – Das KZ Mittelbau-Dora |Auflage=1 |Verlag=Wallstein |Ort=Göttingen |Datum=2001 |ISBN=3-89244-439-0 |Seiten=116–118}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der erwartete totale Zusammenbruch der attackierten Rüstungsbetriebe konnte von den Alliierten nicht erreicht werden. Ein wesentlicher Grund war, dass die Luftangriffe zwar starke Schäden an Gebäuden anrichteten, aber die Maschinen selbst wesentlich geringer beschädigt wurden. Sie konnten daher oft geborgen und verlagert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Perz, Bertrand |Hrsg= |Titel=Das Projekt &amp;quot;Quarz&amp;quot;: Der Bau einer unterirdischen Fabrik durch Häftlinge des KZ Melk für die Steyr-Daimler-Puch AG 1944–1945 |Auflage=2 |Verlag= |Ort=Innsbruck |Datum=2014 |ISBN=978-3-7065-4185-5 |Seiten=140–173}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Überdauern der Maschinen war eine wichtige Voraussetzung für das in der Nachkriegszeit einsetzende [[Wirtschaftswunder]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:U Verlagerung Kauz02.jpg|mini|Das heutige Innere der ehemaligen U-Verlagerung &amp;#039;&amp;#039;Kauz&amp;#039;&amp;#039;. Erkennbar ist eine Reihe von mittlerweile wieder abgetrennten Stahlträgern, mit deren Hilfe eine [[Kran]]bahn mit einer [[Laufkatze]] in den Tunnel eingezogen wurde.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 U Verlagerung Kauz03.jpg|Reste abgetrennter Stahlträger&lt;br /&gt;
 U Verlagerung Kauz04.jpg|Eine Nebenkammer in der U-Verlagerung &amp;#039;&amp;#039;Kauz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Dachs1.JPG|Maschinenhalle [[Dachs I]] {{Coordinate|text=ICON0|NS=52.243372|EW=8.921853|type=landmark|region=DE-NW|name=U-Verlagerung Dachs 1}} Porta Westfalica&lt;br /&gt;
 Stoehr1.JPG|Treppenhaus in den Röhrenwerken Stöhr 1 {{Coordinate|text=ICON0|NS=52.243871|EW=8.927604|type=landmark|region=DE-NW|name=U-Verlagerung Stöhr 1}} Porta Westfalica&lt;br /&gt;
 Stollenanlage Schwalbe 1 im Hönnetal.jpg|Stollen von [[Schwalbe I]] im [[Hönnetal]]&lt;br /&gt;
 Mittelbau Dora Stollenanlage 14.jpg|[[Mittelbau Dora]] bei [[Nordhausen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Decknamen nationalsozialistischer Geheimobjekte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Walther Wichert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Decknamenverzeichnis deutscher unterirdischer Bauten, Ubootbunker, Ölanlagen, chemischer Anlagen und WiFo-Anlagen des zweiten Weltkrieges.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Schulte, Marsberg 1999, ISBN 3-9803271-4-0.&lt;br /&gt;
* Klaus W. Müller, Willy Schilling: &amp;#039;&amp;#039;Deckname Lachs. Die Geschichte der unterirdischen Fertigung der Me 262 im Walpersberg bei Kahla 1944/45.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Jung, Zella-Mehlis / Meiningen 2002, ISBN 3-930588-30-7.&lt;br /&gt;
* Frederic Gümmer: &amp;#039;&amp;#039;Die Rolle der Untertageverlagerung in der deutschen Rüstungsproduktion 1943–1945.&amp;#039;&amp;#039; GRIN-Verlag, München 2007, ISBN 978-3-638-92393-4.&lt;br /&gt;
* Horst Hassel, Horst Klötzer: &amp;#039;&amp;#039;Kein Düsenjägersprit aus Schwalbe 1.&amp;#039;&amp;#039; Zimmermann Druck + Verlag, Balve 2011, ISBN 978-3-89053-127-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mineral-exploration.de/mepub/utniedersachsen.PDF Untertageverlagerungen der Rüstungsindustrie im südlichen Niedersachsen, Thomas Krassmann] (PDF; 397&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://vnv-urbex.de/ Website über U-Verlagerungen in Deutschland/Europäischen Ausland aber auch Altbergbau, eine wichtige Grundlage für U-Verlagerungen]&lt;br /&gt;
* [http://wuppertal-untertage.blogspot.com/p/u-verlagerungen-in-reichsbahntunneln.html U-Verlagerungen in Reichsbahntunnels] (Strecke Witten–Schwelm)&lt;br /&gt;
* U-Verlagerung der Messerschmitt AG [http://www.herbert-thiess.de/Laber/ „Cerusit“: in Oberammergau (Bayern)] und [http://www.herbert-thiess.de/Ente/ „Ente“: in Eschenlohe (Bayern)] auf der Webseite von Herbert Thiess&lt;br /&gt;
* [http://www.landsberger-zeitgeschichte.de/Geschichte/ruestung/ruestung.htm Die OT-Rüstungsbauten unter der Oberbauleitung „Ringeltaube“]&lt;br /&gt;
* [http://www.stollenhausen.de/ Website Über- und Untertage]&lt;br /&gt;
* Website U-Verlagerungen &amp;amp; Altbergbau: [https://www.minehunters.de/index.php/u-verlagerungen Zahlreiche U-Verlagerungen und deren Lost Places]&lt;br /&gt;
* [http://www.lostareas.de/ U-Verlagerungen auf LostAreas]&lt;br /&gt;
* [http://www.historisches-centrum.de/zwangsarbeit/stollen.html Unterirdische Rüstungsverlagerungen]&lt;br /&gt;
* Geman History: [http://www.germanhistoryx.de/u-verlagerungen.htm Ausführliche Beschreibung von ausgewählten U Verlagerungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Verlagerung| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterirdische Bauform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konzentrationslagersystem]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-48116-1</name></author>
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