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	<title>U-Kreuzer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U-Kreuzer&amp;diff=84308&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chrischerf: /* Geschichte */ Intrawikilink</title>
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		<updated>2025-08-23T22:54:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Intrawikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:National Maritime Museum - U155 at Tower Bridge (pd).jpg|mini|Deutscher Untersee-Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;U 155&amp;#039;&amp;#039; nach dem Ersten Weltkrieg auf der [[Themse]] als Ausstellungsobjekt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U-Kreuzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unterseekreuzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U-Boot-Kreuzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) waren im [[Erster Weltkrieg|Ersten]] und [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] große [[U-Boot|Unterseeboote]] mit einer Wasserverdrängung von über 2000 [[Tonne (Einheit)|Tonnen]] in Überwasserlage, die eine für diese Schiffsgattung verhältnismäßig schwere [[Artillerie]] trugen. Sie sollten sowohl im [[Handelskrieg]] eingesetzt werden als auch das Gefecht mit Überwassereinheiten des Gegners führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzeption ==&lt;br /&gt;
Diese großen Unterseeboote wurden konzipiert, um die Eigenschaften eines U-Bootes mit den Einsatzmöglichkeiten eines  größeren Kriegsschiffes zu kombinieren, beispielsweise, um zusätzlich zu den [[Torpedo]]s auch eine [[Geschütz]]bewaffnung mitführen zu können. Weitere Überlegungen zur Entwicklung waren die aufgrund ihrer Größe mögliche höhere Zuladung sowie erhöhte Reichweite und Geschwindigkeit oder das Mitführen von mehreren – während der Fahrt im wasserdichten Hangar zerlegt gelagerten – [[Wasserflugzeug]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine Erhöhung der Geschwindigkeit durch größere Modelle lag beispielsweise der &amp;#039;&amp;#039;U-Kreuzer&amp;#039;&amp;#039;-Entwicklung in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] während des Ersten Weltkriegs zugrunde. Die britische Marine unterschied in dieser Zeit zwischen U-Booten zum Küstenschutz („Coastal-Submarines“), solchen, die für den Einsatz auf [[Hohe See|Hoher See]] geeignet waren („Patrol-“ oder „Overseas-Submarines“) und U-Booten, die im Verbund mit Überwassereinheiten eingesetzt werden konnten („Fleet-Submarines“). Aus letzteren gingen die „Cruiser-Submarines“, also die &amp;#039;&amp;#039;U-Kreuzer&amp;#039;&amp;#039; hervor, die auf Konzeptionen der im Mai 1915 unter dem Eindruck der deutschen U-Booterfolge durch die [[Admiralität (Vereinigtes Königreich)|britische Admiralität]] eingesetzten &amp;#039;&amp;#039;Submarine Development Committee&amp;#039;&amp;#039; basierten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LIP&amp;quot;&amp;gt;F. W. Lipscomb: &amp;#039;&amp;#039;The British Submarine&amp;#039;&amp;#039;, Conway Maritime Press, London 1975, ISBN 0-85177-086-X, Seite 29 bis Seite 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Großbritannien ===&lt;br /&gt;
[[Datei:HMS K15 IWM SP 2506.jpg|mini|U-Boot der britischen K-Klasse]] [[Datei:HMS M1 submarine model turret.jpg|mini|Model des 305-mm-Geschützes eines britischen U-Kreuzers der M-Klasse]]Da die [[Royal Navy]] davon ausging, dass U-Boote, die im Verbund mit Kriegsschiffen fahren konnten, somit eine Überwassergeschwindigkeit von 24 [[Knoten (Einheit)|Knoten]] (über 44 [[Kilometer pro Stunde|km/h]]) erreichen müssten – etwa doppelt so viel, wie die bis dahin üblichen U-Boottypen – wurden die Motoren leistungsfähiger und die U-Boote größer: Die Boote der neu konzipierten U-Boot-Klasse waren doppelt so groß wie die bisher üblichen Boote und über 100 m lang. Diese britischen &amp;#039;&amp;#039;Fleet-Submarines&amp;#039;&amp;#039; wurden von 1915 bis 1917 mit der Zielsetzung gebaut, dass U-Boote mit den Überwassereinheiten bei Überwassergeschwindigkeit mitzuhalten hatten – wovon man später abkam. Weitere Aspekte waren das selbständige Suchen von Gefechten mit gegnerischen Seestreitkräften in der [[Nordsee]] und die Hoffnung auf Überraschungserfolge im Rahmen dieser Gefechte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LIP&amp;quot;/&amp;gt; Die teilweise mit einem Dampfturbinenantrieb ausgerüsteten Boote erwiesen sich als fehleranfällig und schwerfällig, der Tauchvorgang war langsam und gefährlich. Die britische [[K-Klasse (1917)|K-Klasse]] – von ihren Besatzungen als „Calamity-Class“, übersetzt „Unglücksklasse“, bezeichnet – kam auch im Wesentlichen nicht zum Einsatz: nur ein Boot feuerte im Laufe des Krieges  auf ein gegnerisches Schiff.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gua&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ian Jack |url=https://www.theguardian.com/commentisfree/2017/nov/04/k-class-submarines-disaster-navy-britain-hms-vigilant |titel=From the K-class to the party boat, submarines have a history of disaster |werk=[[The Guardian]] |datum=2017-11-04 |sprache=en |abruf=2023-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von den 18 gebauten Booten der K-Klasse sanken sechs durch Unfälle, der schwerwiegendste davon die „[[Schlacht bei der Insel May]]“. Die Aufrüstung des Modells mit einem leistungsstarken Geschütz führte zur Entwicklung der &amp;#039;&amp;#039;U-Kreuzer&amp;#039;&amp;#039; der [[M-Klasse (1918)|M-Klasse]]. Diese &amp;#039;&amp;#039;U-Kreuzer&amp;#039;&amp;#039; waren nicht für das Gefecht mit gegnerischen Überwassereinheiten, sondern für den Angriff auf Handelsschiffe konzipiert – man sah hierbei ein Geschütz als tauglichere Alternative zu den zu dieser Zeit noch unzuverlässigen Torpedos&amp;lt;ref name=&amp;quot;GWP&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.gwpda.org/naval/ks000001.htm |titel=K + M Class Submarines |werk=Great War Primary Document Archive (GWPDA) |datum=2002-03-24 |sprache=en |abruf=2023-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – sowie den Angriff auf deutsche Einrichtungen an der besetzten belgischen Nordseeküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Ersten Weltkriegs hatte Großbritannien sich zunächst dafür eingesetzt, U-Boote als Kriegswaffe zu ächten, war damit aber beim [[Washingtoner Flottenabkommen]] nicht gegen die USA und Frankreich durchgedrungen. Aufgrund der grundsätzlichen britischen strategischen Annahme, dass Großbritannien als Inselnation im Konfliktfall kein Hauptaugenmerk auf Angriffe auf gegnerische Handelsrouten, sondern auf den Schutz der eigenen Handelswege legen müsse, wurden U-Boote für die Aufklärung und als Waffe gegen feindliche Kriegsschiffe konzipiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Antony Preston: &amp;#039;&amp;#039;Flotten des 2. Weltkrieges&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg 1976, ISBN 3-7979-1876-3, Seite 34 bis Seite 36&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit war die Idee eines &amp;#039;&amp;#039;U-Kreuzers&amp;#039;&amp;#039; für die britische Marine nicht mehr im Fokus der Erwägungen und wurde aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
[[Datei:U 139 in Helgoland im Oktober oder November 1918. Links daneben zwei Boote vom Typ UB. Rechts hinter U 139 U 120.jpg|mini|U-Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;U 139&amp;#039;&amp;#039; am Pier auf [[Helgoland]], links daneben zwei Boote vom [[U-Boot-Klasse UB|Typ UB]]]]&lt;br /&gt;
Zur Umgehung der britischen Seeblockade hatte die eigens hierfür gegründete zivile [[Deutsche Ozean-Reederei]] GmbH ab 1915 in große Fracht-U-Boote investiert. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschland (U-Boot)|Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039; und zwei weitere sowie drei in Bau befindliche Handels-Uboote wurden zum Kriegseinsatz umgerüstet und am 18. Februar 1917 von der Marine übernommen. In der Abwägung zwischen einem Umbau zum Versorgungs-Boot, zum Minenleger oder zum Artillerie-Boot entschied man sich für Letzteres. &amp;#039;&amp;#039;U 151&amp;#039;&amp;#039; bis &amp;#039;&amp;#039;U 157&amp;#039;&amp;#039; wurden ab Mitte 1917 als &amp;#039;&amp;#039;U-Kreuzer&amp;#039;&amp;#039; in Dienst gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EBE&amp;quot;&amp;gt;Eberhard Rössler: Geschichte des Deutschen U-Boot-Baus. Band 1. Entwicklung, Bau und Eigenschaften der deutschen U-Boote von den Anfängen bis 1943, Bernard &amp;amp; Gräfe Verlag, Augsburg, 1996, ISBN 3-86047-153-8, Seite 100 bis Seite 103&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 3. Dezember 1917 lief bei der [[Kiel]]er [[Germaniawerft]] mit &amp;#039;&amp;#039;U 139&amp;#039;&amp;#039; der erste von der Marine als solcher in Bau gegebene deutsche &amp;#039;&amp;#039;U-Kreuzer&amp;#039;&amp;#039; vom Stapel. Mit [[Lothar von Arnauld de la Perière]] wurde einer der zu dieser Zeit erfolgreichsten deutschen U-Boot-Offiziere Kommandant des Bootes. Dies spiegelte die großen Erwartungen wider, die von Seiten der Marineführung in die &amp;#039;&amp;#039;U-Kreuzer&amp;#039;&amp;#039; gesetzt wurde. Der Bau ging auf den „Kriegsauftrag N“ der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] zurück und sah ein Zweihüllenboot von etwa 100 m Länge vor, das neben Bug- und Hecktorpedorohren zudem mit starker Artilleriebewaffnung ausgestattet sein sollte. Der Entwurf stammte von [[Hans Techel]], dem damals renommiertesten deutschen U-Boot-Ingenieur, der über hundert U-Boot-Typen entwickelt hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BOD&amp;quot;&amp;gt;[[Bodo Herzog]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boote 1906–1966&amp;#039;&amp;#039;, Karl Müller Verlag, Lizenzausgabe Bernard &amp;amp; Gräfe, Bonn 1996, ISBN 3-86070-036-7, Seite 53 bis Seite 70&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschränkungen des [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrags]] (&amp;#039;&amp;#039;„Der Bau und der Erwerb aller Unterseefahrzeuge, selbst zu Handelszwecken, ist in Deutschland untersagt“&amp;#039;&amp;#039;, Artikel 191) wurden mit dem [[Deutsch-britisches Flottenabkommen|Deutsch-britischen Flottenabkommen]] im Mai 1935 gelockert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DMR&amp;quot;&amp;gt;[[Wilhelm Treue]], Eberhard Möller, [[Werner Rahn]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Marinerüstung 1919-1942 Die Gefahren der Tirpitz-Tradition&amp;#039;&amp;#039;, Verlag E.S. Mittler &amp;amp; Sohn, Herford 1992, ISBN 3 8132 0386 7, Seite 139&amp;lt;/ref&amp;gt; Nun war der Weg für einen erneuten U-Boot-Bau frei, der sich allerdings am britischen Bestand orientieren sollte – gestattet waren 45 % der britischen Tonnage.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Elfrath: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Kriegsmarine 1935–1945&amp;#039;&amp;#039;, in Lizenz Podzun-Pallas, Wölfersheim-Berstadt 1998, ISBN 3-8289-5314-X&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Führer der U-Boote|Befehlshaber der U-Boote]] [[Karl Dönitz]] hatte zwar den kommenden Konflikt mit Großbritannien im Blick, favorisierte allerdings mittelgroße U-Boote, die im Rahmen seiner sogenannten [[Rudeltaktik]] im Verbund gegen gegnerische Handelsschiffe vorgehen sollten. Das [[Oberkommando der Marine#Kriegsmarine|Oberkommando der Kriegsmarine]] sah andere zukünftige Konfliktbereiche und legte beim Aufbau der U-Bootflotte Schwerpunkte auf den Küstenschutz und den Einsatz in Übersee. Schließlich setzte sich das OKM gegenüber Dönitz durch.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg Die Jäger 1939–1942&amp;#039;&amp;#039;, Wilhelm Heyne Verlag, München 1996, ISBN 3 453 12345-X, Seite 66 bis Seite 71&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei keiner der beiden Konzeptionen spielte das Konzept eines &amp;#039;&amp;#039;U-Kreuzers&amp;#039;&amp;#039; eine Rolle. Erst später in Folge der einseitigen Aufkündigung des Flottenvertrags im April 1939 wurde die Idee am Rande wieder aufgegriffen. Von der als &amp;#039;&amp;#039;U-Kreuzer&amp;#039;&amp;#039; konzipierten deutschen [[U-Boot-Klasse XI]] sollten bis 1944 neun Boote gebaut werden, jedoch wurde der Auftrag nach Kriegsbeginn storniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Japan ===&lt;br /&gt;
[[Datei:I400 2.jpg|mini|U-Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;I-401 &amp;#039;&amp;#039;am 15. September 1945]]&lt;br /&gt;
Obwohl das [[Weimarer Republik|Deutsche Reich]] durch die Bestimmungen des Versailler Vertrags insbesondere hinsichtlich der Flottenrüstung stark eingeschränkt war, entwickelte die deutsche Marine bald nach Kriegsende und noch vor Re-Organisation der Strukturen zum Aufbau der [[Reichsmarine]] bereits neue Aktivitäten. In Absprache mit der Marineleitung verkauften die Kieler Germaniawerft und die [[Hamburg]]er [[Vulkanwerft (Hamburg)|Vulkan-Werft]] schon im Jahr 1920 neben Plänen für Minen-U-Boote auch Bauzeichnungen des U-Kreuzers &amp;#039;&amp;#039;[[U 142 (U-Boot, 1918)|U 142]]&amp;#039;&amp;#039; an [[Japan]]. Dort wurden in der Folge mithilfe von deutschen Ingenieuren U-Kreuzer gebaut. In der Bauphase zwischen 1925 und 1928 waren neben zivilen Mitarbeitern, beispielsweise dem Chefkonstrukteur der Germaniawerft, auch ein Seeoffiziere vor Ort mit in den Aufbau der japanischen U-Kreuzerflotte mit eingebunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DMR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Japan baute bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs wegen der größeren Reichweite und großer Zuladung weitere U-Kreuzer ([[I-15-Klasse]], [[I-400-Klasse]], [[AM-Klasse]]). Diese Boote sollten u.&amp;amp;nbsp;a. die Verbindung mit dem [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] aufrechterhalten ([[Yanagi-Mission]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile der U-Kreuzer ==&lt;br /&gt;
Der Vorteil der &amp;#039;&amp;#039;Geschützbewaffnung&amp;#039;&amp;#039; gegenüber den neuen &amp;#039;&amp;#039;Torpedos&amp;#039;&amp;#039; war neben der Reichweite die Zielgenauigkeit gegenüber Schiffszielen mit hoher Fahrt. Die Handhabung der Waffe war prinzipiell von den Überwassereinheiten bekannt und geübt. Die kostengünstigeren Granaten benötigten wesentlich weniger Platz als die komplexeren und fehleranfälligeren Torpedos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die komplexe Konstruktion eines [[Geschützturm]]es, insbesondere die Durchbrechung des [[Druckkörper]]s für die [[Geschützbank|Barbette]], wirkte sich nachteilig auf die strukturelle Beständigkeit dieser Boote aus. Ferner wurden die Geschwindigkeit unter Wasser und die Tauchgeschwindigkeit der U-Boote verschlechtert, da die Formgebungen der Geschützaufbauten nicht den [[Hydrodynamik|hydrodynamischen]] Erfordernissen entsprachen. Die Bedienungselemente der Geschütze waren zum Teil dem Seegang ausgesetzt. Waren Türme vorhanden, erfolgte der Abschuss zum Schutz des Bootes meistens im halbgetauchten Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Nachteil war, dass die U-Kreuzer im Regelfall keine komplexeren Feuerleiteinrichtungen besaßen, so wie es etwa bei regulären und größeren Überwasserkriegsschiffen der Fall war, was die Zielerfassung entsprechend erschwerte.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Gebauer, Egon Krenz: &amp;#039;&amp;#039;Marine-Enzyklopädie&amp;#039;&amp;#039;. Brandenburgisches Verlagshaus. Berlin 1998, S. 408.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinzu kam, dass die Geschütze, die direkt auf dem Oberdeck der niedrigen U-Boote beziehungsweise auf Höhe des Oberdecks installiert waren, sich nur wenige Meter über der Wasseroberfläche befanden. Dieses vergleichsweise niedrige Aufstellungsniveau reduzierte nicht nur die Sichtweite der Bedienmannschaften, sondern auch die effektive Reichweite der Geschütze insgesamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== U-Kreuzer in verschiedenen Marinen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Surcouf FRA.jpg|Die &amp;#039;&amp;#039;Surcouf&amp;#039;&amp;#039;, einziger U-Kreuzer der französischen Marine&lt;br /&gt;
 U 139 der Kaiserlichen Marine.jpg|&amp;#039;&amp;#039;U 139&amp;#039;&amp;#039;, Kaiserliche Marine&lt;br /&gt;
 USS Nautilus (SS-168) - 19-N-29177.jpg |V6 (USS &amp;#039;&amp;#039;Nautilus&amp;#039;&amp;#039;, SS-168) der United States Navy&lt;br /&gt;
 &amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die französische &amp;#039;&amp;#039;[[Surcouf (U-Boot)|Surcouf]]&amp;#039;&amp;#039; mit zwei 203-mm-Geschützen im Geschützturm sowie Bordflugzeug&amp;lt;ref name=&amp;quot;ANT1&amp;quot;&amp;gt;Antony Preston: &amp;#039;&amp;#039;Flotten des 2. Weltkrieges&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg 1976, ISBN 3-7979-1876-3, Seite 58 bis Seite 59&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die britischen Boote der [[K-Klasse (1917)|K-Klasse]] mit drei Geschützen zu 102&amp;amp;nbsp;mm bzw. 76&amp;amp;nbsp;mm im Brückenaufbau&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gua&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die britischen Boote der [[M-Klasse (1918)|M-Klasse]] mit einem 305-mm-Geschütz und einer [[Flugabwehrkanone|Flak]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;GWP&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die britische [[X1 (U-Boot, 1925)|&amp;#039;&amp;#039;X1&amp;#039;&amp;#039;]], ein Einzelschiff, das mit vier 13,2-cm-Geschützen in zwei Geschütztürmen ausgerüstet war.&lt;br /&gt;
* Das britische &amp;#039;&amp;#039;[[M1 (U-Boot)|M1]]&amp;#039;&amp;#039; mit einem 305-mm-Geschütz. Das einzelne Geschütz konnte ferngesteuert aus [[Sehrohrtiefe]] abgefeuert werden, zum regulären Abfeuern und Nachladen musste aufgetaucht werden. M2 und M3 waren Schwesterboote und wurden zum Mutterschiff für Wasserflugzeuge und zum Minenleger umgerüstet ([[M-Klasse (1918)|M-Klasse]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;GWP&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die japanischen [[I-400]]-Flugzeugträger mit bis zu drei Bombenflugzeugen (in 45 Minuten zu starten).&lt;br /&gt;
* Das aus dem [[Deutschland (Handels-U-Boot)|Handels-U-Boot &amp;#039;&amp;#039;Deutschland&amp;#039;&amp;#039;]] umgebaute und von der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] übernommene &amp;#039;&amp;#039;SM U 155&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EBE&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die von vornherein als U-Kreuzer konstruierten und gebauten Boote der Serie &amp;#039;&amp;#039;[[U 139 (U-Boot, 1918)|U 139]]&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;U 141&amp;#039;&amp;#039; (Projekt 46) und die noch größeren Boote &amp;#039;&amp;#039;[[U 142 (U-Boot, 1918)|U 142]]&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;U 144&amp;#039;&amp;#039; (Projekt 46a) der Kaiserlichen Marine.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BOD&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das durch Dampfturbinen angetriebene &amp;#039;&amp;#039;[[UD 1]]&amp;#039;&amp;#039; (Projekt 50) der Kaiserlichen Marine, welches allerdings nicht mehr auf Stapel gelegt wurde.&lt;br /&gt;
* Die sowjetische [[Typ K (Sowjetunion)|K-Klasse]].&lt;br /&gt;
* Diverse amerikanische Boote zwischen den Kriegen, mit regulärer Bauart und schwerer Rohrbewaffnung auf offenem Deck, insbesondere die „V-Boote“ V1 (USS &amp;#039;&amp;#039;Barracuda&amp;#039;&amp;#039;) bis V6 ([[Nautilus (U-Boot, 1930)|USS &amp;#039;&amp;#039;Nautilus&amp;#039;&amp;#039;]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere große U-Boot-Typen ==&lt;br /&gt;
Die amerikanischen und deutschen Hochseeboote des Zweiten Weltkrieges waren zwar größer als reguläre Küstenboote, allerdings regulär bewaffnet. Die deutschen [[U-Boot-Klasse XIV|U-Boote der Klasse XIV („Milchkühe“)]] dienten der Versorgung der Hochseeboote. Die Boote werden trotz ihrer höheren Verdrängung nicht zu den &amp;#039;&amp;#039;U-Kreuzern&amp;#039;&amp;#039; gezählt. Die großen Boote des [[U-Boot-Klasse X|Typ X]] mit 1.695 t bauten auf dem sogenannten [[U-Boot-Klasse UE|&amp;#039;&amp;#039;U-Minenkreuzer&amp;#039;&amp;#039;]] des Ersten Weltkrieges auf. Sie waren aber nur mit schwacher Artillerie ausgerüstet und nicht als &amp;#039;&amp;#039;U-Kreuzer&amp;#039;&amp;#039; geeignet, genauso die großen „Wunderboote“ der [[U-Boot-Klasse XXI]], die über keine Kanonen mehr verfügten. Gleiches gilt für die italienischen U-Boote des Zweiten Weltkrieges, die ebenfalls verhältnismäßig groß waren. Die [[Italienische Marinegeschichte#Im Zweiten Weltkrieg|italienische Marineführung]] hatte ihre umfangreiche U-Bootflotte im Hinblick auf die erwartete Gegnerschaft zu Frankreich und Großbritannien auf die Störung von Handelswegen und Versorgungsrouten im [[Mittelmeer]] ausgelegt. Dafür erwiesen sich die italienischen U-Boot-Typen jedoch als zu groß und zu schwerfällig.&amp;lt;ref&amp;gt;Antony Preston: &amp;#039;&amp;#039;Flotten des 2. Weltkrieges&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg 1976, ISBN 3-7979-1876-3, Seite 52 bis Seite 53&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Frankreich hatte nach Ende des Ersten Weltkriegs den Aufbau einer umfangreichen U-Bootflotte in Alternative zu einer Überwasserflotte erwogen. Die angedachten 250–300 U-Boote, die auf einen Vorschlag aus dem Jahr 1920 zurückgingen, wurden zwar nicht gebaut, trotzdem stellte [[Geschichte der Französischen Marine#Zweiter Weltkrieg|die französische Marine]] in der Zwischenkriegszeit eine relativ große Menge an U-Booten her, darunter einen U-Boot-Typ mit 1.500&amp;amp;nbsp;t. Frankreich baute mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Surcouf (U-Boot)|Surcouf]]&amp;#039;&amp;#039; nur einen &amp;#039;&amp;#039;U-Kreuzer&amp;#039;&amp;#039;, indem die im Washingtoner Abkommen verabredeten Höchstmaße voll ausgereizt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ANT1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
== U-Kreuzer heute ==&lt;br /&gt;
Die seit der Zeit des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] entwickelten [[U-Boot mit ballistischen Raketen|atomgetriebenen, mit ballistischen Raketen bewaffneten U-Boote]] werden zur Unterscheidung von konventionell oder atomar angetriebenen Jagd-U-Booten gelegentlich ebenfalls als U-Kreuzer bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.combinedfleet.com/type_am.htm Type AM submarine] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ukreuzer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär-U-Boot-Typ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chrischerf</name></author>
	</entry>
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