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	<title>U-Jagd-Boot - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T07:35:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U-Jagd-Boot&amp;diff=316035&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Komma ergänzt</title>
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		<updated>2024-06-28T15:35:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Komma ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 134-C0238, Vorpostenboot Nürnberg.jpg|mini|Deutsches Vorpostenboot &amp;#039;&amp;#039;Nürnberg&amp;#039;&amp;#039; im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U-Jagd-Boot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U-Jagdboot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein meist recht kleines [[Kriegsschiff]], dessen Hauptaufgabe die Bekämpfung von [[U-Boot]]en ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung (Erster Weltkrieg) ===&lt;br /&gt;
Der Schiffstyp entstand im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], zunächst auch unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;U-Boot-Zerstörer (UZ)&amp;#039;&amp;#039;, und wurde gegen die damals neuen U-Boote eingesetzt, gegen die es zunächst nur wenige Gegenmittel gab. Anfangs wurden auch einfache (Privat-)[[Yacht]]en zu U-Jagd-Booten umgerüstet. U-Jagd-Boote wurden vornehmlich in Küstennähe und in Randmeeren eingesetzt, während man auf der hohen See größere Fahrzeuge und Flugzeuge zur U-Jagd benötigt. Die [[Kaiserliche Marine]] verwandte zur U-Jagd in der Regel umgebaute [[Trawler|Fischdampfer]], die als [[Vorpostenboot]]e eingesetzt wurden, wie die nebenstehend abgebildete &amp;#039;&amp;#039;[[Nürnberg (Schiff, 1902)|Nürnberg]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterentwicklung (Zweiter Weltkrieg) ===&lt;br /&gt;
Bis in den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] hinein fehlten leistungsfähige Unterwasserortungssysteme, um U-Boote aufzuspüren. Die U-Boote beider Weltkriege waren im heutigen Sinne eigentlich Tauchboote, die meist an der Wasseroberfläche operierten und nur tauchten, um anzugreifen oder sich einem Gegenangriff zu entziehen. Es kam deshalb bei der Bekämpfung der U-Boote darauf an, sie an der Oberfläche zu entdecken und mit [[Artillerie]] anzugreifen. Tauchten sie ab, musste man schnell folgen, um den Angriff mit [[Wasserbombe (Kampfmittel)|Wasserbomben]] fortzusetzen. Daraus ergaben sich die Charakteristika für die frühen U-Jagd-Boote: Artilleriebewaffnung, Wasserbomben und hohe Geschwindigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngere Geschichte ===&lt;br /&gt;
Nachdem im Zweiten Weltkrieg das [[Sonar]] als Unterwasserortungssystem entwickelt worden war, konnte man U-Boote auch auf größere Entfernungen unter Wasser feststellen. Deshalb wurden die U-Jagd-Boote mit Systemen ausgerüstet, die Wasserbomben über eine gewisse Strecke durch die Luft schleuderten. Dafür kamen [[Mörser (Geschütz)|Mörser]] und [[Rakete]]nsysteme zum Einsatz. Später wurden auch selbstsuchende U-Jagd-[[Torpedo]]s entwickelt. Gleichzeitig reduzierte sich der Bedarf an hoher Geschwindigkeit. Typische U-Jagd-Boote der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg verfügten deshalb über eine Sonaranlage, U-Jagd-Torpedos, U-Jagd-Raketen und Wasserbomben, während die Artillerie meist auf [[Flak]]-Waffen für den Eigenschutz reduziert wurde. Typischerweise lag die Höchstgeschwindigkeit im Bereich um 25 [[Knoten (Einheit)|kn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne U-Boote sind so schwer zu orten, dass es größerer Sonar-Anlagen bedarf, als die meist recht kleinen U-Jagd-Boote tragen können. Außerdem gilt es nach heutiger Lehre als notwendig, modernen U-Booten mit einem koordinierten dreidimensionalen Ansatz von [[Seefernaufklärer|U-Jagd-Flugzeugen]], [[Hubschrauber]]n, Überwasserschiffen (meist [[Zerstörer]], [[Fregatte]]n und [[Korvette]]n) und Jagd-U-Booten zu begegnen. Das Überwasserschiff ist dabei die Einsatzzentrale eines solchen U-Jagd-Verbunds. Kleine Fahrzeuge wie U-Jagd-Boote können diese Führungsaufgabe mit ihren technischen Mitteln nicht übernehmen. Deshalb ist dieser Typ von Kriegsschiffen aus den meisten modernen Marinen verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 U-Boot-Zerstörer UZ 14.jpg|U-Boot-Zerstörer [[UZ 14]] um 1918. Aufnahmeort und -datum unbekannt.&lt;br /&gt;
 USS Eider (AM-17), USS SC-25, USS SC-45, USS SC-356, USS SC-47, and USS SC-40.jpg|USS Eider (AM-17), USS SC-25, USS SC-45, USS SC-356, USS SC-47, und USS SC-40&lt;br /&gt;
 IJN No32 Submarine Chaser 1942.jpg|Japanisches &amp;#039;&amp;#039;[[U-Jagdboot Nr.13-Klasse|U-Jagdboot Nr.32]]&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1942&lt;br /&gt;
 Uss pc-815 1.jpg|Amerikanisches U-Jagdboot USS &amp;#039;&amp;#039;PC-815&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1943&lt;br /&gt;
 1974 Najade 2.jpg|Deutsches U-Jagd-Boot &amp;#039;&amp;#039;Najade&amp;#039;&amp;#039; der [[Thetis-Klasse (Klasse 420)|Thetis-Klasse]], 1974&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erich Gröner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945&amp;#039;&amp;#039;, Bände 8/1 und 8/2: &amp;#039;&amp;#039;Flußfahrzeuge, Ujäger, Vorpostenboote, Hilfsminensucher, Küstenschutzverbände&amp;#039;&amp;#039;, Koblenz (Bernard und Graefe) 1993, ISBN 3-7637-4807-5&lt;br /&gt;
* Herbert Kalkofen/[[Robert Rosentreter]]: &amp;#039;&amp;#039;U-Boot-Abwehrschiffe&amp;#039;&amp;#039;, Berlin (Militärverlag der DDR) 1988, ISBN 3-327-00466-8&lt;br /&gt;
* Günter Krause: &amp;#039;&amp;#039;U-Boot und U-Jagd&amp;#039;&amp;#039;, 3. Aufl. Berlin (Militärverlag der DDR) 1989, ISBN 3-327-00082-4&lt;br /&gt;
* [[Otto Mielke]]: &amp;#039;&amp;#039;Als Horcher auf U-Jagd. U-Jäger „Uj 1709“&amp;#039;&amp;#039;, München (Moewig) 1957 ([[SOS – Schicksale deutscher Schiffe]] Nr. 118).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Jagd-Boot| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschiffstyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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