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	<title>U-Jagd - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U-Jagd&amp;diff=206319&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Bekämpfung */ Leerzeichen vor Maßeinheit</title>
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		<updated>2026-02-22T10:27:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bekämpfung: &lt;/span&gt; Leerzeichen vor Maßeinheit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|Einzelnachweise fehlen vollständig, angegebene Literatur deckt weite Teile des Artikels nicht ab}}[[Datei:SH-3H HS-15 lowers AQS-13 sonar 1979.JPEG|mini|Ein [[AN/AQS-13]]-Tauchsonar wird von einem [[Sikorsky S-61|SH-3H Sea King]]-Hubschrauber herabgelassen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U-Jagd&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Begriff in der deutschen Militärsprache und bezeichnet die Bekämpfung feindlicher [[U-Boot]]e. Bei der [[Volksmarine]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wurde der Begriff &amp;#039;&amp;#039;U-Boot-Abwehr&amp;#039;&amp;#039; (UAW) verwendet. Im [[NATO]]-Sprachgebrauch und in der englischen Fachsprache wird der Begriff „Anti-Submarine Warfare“ (ASW) verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mk VII depth charge.jpg|mini|Beladen eines Wasserbombenwerfers auf der Flower Klasse-Korvette &amp;#039;&amp;#039;Dianthus&amp;#039;&amp;#039; (1942)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:The Battle of the Atlantic 1939-1945 A31000.jpg|mini|Hedgehog-Werfer auf dem Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;Westcott&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|U-Boot-Krieg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war die [[Wasserbombe (Kampfmittel)|Wasserbombe]] die einzige speziell zur Bekämpfung von U-Booten entwickelte Waffe. Sie wurde vom Heck eines [[Kriegsschiff]]s geschoben, nachdem die Detonationstiefe manuell eingestellt worden war. Zum Aufspüren von U-Booten wurden Unterwasser-Richtmikrofone ([[Hydrophon]]e, auch passives Sonar) verwendet, deren Entwicklung zu dieser Zeit allerdings erst begann. Wegen der vielen Störgeräusche, insbesondere in [[Geleitzug|Konvois]] oder Flottenverbänden waren diese recht unzuverlässig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=torpedobay |url=https://navymuseum.co.nz/explore/by-themes/technology-and-weapons/anti-submarine-warfare/ |titel=Anti Submarine Warfare |werk=National Museum of the Royal New Zealand Navy |datum=2012-11-30 |sprache=en-GB |abruf=2026-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beste Methode, ein U-Boot zu entdecken, war dessen Sichtung. Ein U-Boot musste zum Angriff auf [[Sehrohrtiefe]] gehen, um [[Torpedo]]s einzusetzen. Zum Einsatz seiner Bordgeschütze musste es ganz auftauchen. So waren die Gegenmaßnahmen anfangs konventionell und viele U-Boote wurden durch Schiffsartillerie oder durch Rammen versenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] waren alliierte Kriegsschiffe durch aktives [[Sonar]] und die Einführung des [[Radar]]s erstmals in der Lage, aktiv und bei Nacht nach U-Booten zu suchen, während man vorher weitgehend darauf angewiesen war, abzuwarten, bis sich ein U-Boot durch Angriff oder tagsüber durch Auftauchen selbst verriet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stiftung Deutsches Historisches Museum, Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland |url=https://www.dhm.de/lemo/kapitel/der-zweite-weltkrieg/wissenschaft-forschung-und-technik |titel=Gerade auf LeMO gesehen: LeMO Das lebendige Museum Online |sprache=de |abruf=2026-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der Funkverkehr der U-Boote wurde abgehört und nach Möglichkeit eine Funkpeilung im Verband mit anderen Schiffen oder Abhörstationen durchgeführt. Die Alliierten verwendeten hierfür das [[Huff-Duff]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz alliierter Konvois wurden in großer Zahl kleine Geleitschiffe gebaut, wie die [[Korvette]]n der [[Flower-Klasse (1940)|Flower-Klasse]]. Die Flower-Korvetten verfügten bereits über Radar, das allerdings noch von Hand mittels eines Lenkrades aus dem Automobilbau gedreht wurde. Ihre Anti-U-Boot-Waffe war der [[Hedgehog (Granatwaffe)|Hedgehog]], ein nach vorn gerichteter Mehrfachmörser, der bis zu 24 Granaten mit Aufschlagzünder gleichzeitig verschießen konnte. Wollte ein Kommandant ein U-Boot angreifen, fuhr er mit Höchstgeschwindigkeit auf sein Ziel zu und gab bei einer Entfernung von möglichst genau 230 m den Feuerbefehl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Royal Navy]] entwickelte bereits 1939 einen speziellen ASW-Schiffstyp, die [[Sloop]]s der [[Black-Swan-Klasse|&amp;#039;&amp;#039;Black-Swan&amp;#039;&amp;#039;-Klasse]], die während des Krieges gute Erfolge in der U-Bootabwehr erzielten. Weiterhin wurden Wasserbomben verwendet, die nun aber vermehrt von Werfern wie dem britischen [[Squid (Waffe)|Squid]] oder seinem Nachfolger Limbo abgeschossen wurden und so ein wesentlich größeres Gebiet abdecken sowie schwerere Sprengladungen tragen konnten, ohne bei der Explosion das einsetzende Schiff zu gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine immer größere Rolle spielten Flugzeuge, die aufgetauchte U-Boote überraschen und durch Bordwaffen oder leichte Wasserbomben zumindest schwer beschädigen konnten. Eine weitere Methode war die Verlegung von [[Seemine]]n in den Zufahrten der U-Boot-Stützpunkte. Häfen wurden außerdem durch [[Netzsperre]]n oder Kabel gegen U-Boote und die von ihnen verschossenen Torpedos geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moderne U-Jagd ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lynx mk46.jpg|mini|[[Westland Lynx|Sea Lynx]] ASW-Helikopter mit MK46-Torpedo]]&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich die [[Fregatte]] zum typischen ASW-Schiff.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundeswehr.de/de/publikationen/y-magazin-der-bundeswehr/u-boot-jagd-verborgene-gefahr |titel=U-Boot-Jagd |sprache=de |abruf=2026-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten der mit der Hauptaufgabe U-Jagd betrauten größeren Überwassereinheiten führen einen oder zwei [[Bordhubschrauber]] mit, die zur Ortung und Bekämpfung von U-Booten eingesetzt werden können. Außerdem werden auch [[Hubschrauberträger]] für die U-Jagd verwendet (japanische [[Hyūga-Klasse|&amp;#039;&amp;#039;Hyūga&amp;#039;&amp;#039;-Klasse]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] entstand außerdem die Klasse der [[Atomgetriebenes Jagd-U-Boot|Jagd-U-Boote]], deren Hauptaufgabe die Jagd nach gegnerischen U-Booten ist. Außerdem kann die weiträumige U-Bootbekämpfung durch [[Seefernaufklärer]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundeswehr.de/de/mediathek/marineflieger-u-boot-jagd-5537756 |titel=Mit den Marinefliegern auf U-Boot-Jagd |datum=2022-12-08 |sprache=de |abruf=2026-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wie die [[Lockheed P-3]], [[Lockheed S-3]], [[Boeing P-8]] oder die [[Tupolew Tu-95|Tupolew Tu-142]] unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Motte-Picquet-tugged-sonar.jpg|mini|Tauchsonar am Heck einer französischen Fregatte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:USS Momsen (DDG-92) interior.jpg|mini|Die Systemkonsolen des U-Jagd-Systems [[AN/SQQ-89]] an Bord der &amp;#039;&amp;#039;[[Momsen (Schiff)|Momsen]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Neben dem Radar sind aktives und passives Sonar die wichtigsten Mittel zum Orten eines U-Bootes. Mit Hilfe von Computern werden Umgebungsgeräusche und die Emissionen von bekannten Schiffen ausgefiltert und gezielt nach Geräuschsignaturen von U-Booten gesucht. Zusätzlich zum Schiffssonar können Bordhubschrauber [[Sonar#Tauchsonar|Tauchsonar]] oder [[Sonarboje]]n ausbringen und so das Aufklärungsgebiet erheblich erweitern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundeswehr.de/de/organisation/marine/aktuelles/u-boot-abwehr-teil-3-licht-ueber-der-kimm-3086542 |titel=U-Boot-Abwehr: Licht über der Kimm |datum=2020-10-02 |sprache=de |abruf=2026-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Kriegsschiffe verfügen über spezielle Geräte wie das Schleppsonar vom Typ AN/BQQ-5, das beispielsweise bei den Jagd-U-Booten der [[Los-Angeles-Klasse]] bis zu 800 m hinter dem Schiff hergezogen wird. Das hat mehrere Vorteile: die Eigengeräusche des Schiffs beeinträchtigen die Messung weniger, eine 360°-Beobachtung ist möglich und die verräterische Sonarsignatur kommt nicht vom Schiff selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die französischen Fregatten der [[Georges-Leygues-Klasse]] verwenden ein tiefenvariables Schleppsonar, das in unterschiedliche Wasserschichten abgelassen werden kann, um so U-Boote aufzuspüren, die sich beispielsweise in einer Kaltwasserschicht, unerkannt vom Bord-Sonar, verstecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1950 und etwa bis zum Ende des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] betrieb die [[NATO]] das Unterwasserabhörsystem &amp;#039;&amp;#039;[[SOSUS]]&amp;#039;&amp;#039;, das aus einem Netz stationärer, passiver Sonar-Anlagen besteht, die flächendeckend auf den Meeresboden versenkt wurden. Ähnliche Abhöranlagen werden auch von Nicht-NATO-Staaten zum Küstenschutz betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres modernes Gerät ist der MAD ([[Magnetometer|Magnetic Anomaly Detector]]), der von Flugzeugen oder Hubschraubern eingesetzt wird und Änderungen des Erdmagnetfeldes registriert, wie sie typischerweise von U-Booten verursacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekämpfung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:USN MK-46 Mod 5 lightweight torpedo.jpg|mini|Abschuss eines [[Mark-46-Leichtgewichtstorpedo]]s von der &amp;#039;&amp;#039;[[Preble (Schiff, 2002)|Preble]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ältere Schiffe sind mit [[Squid (Waffe)|Squid]]- oder Limbo-Werfern ausgestattet, die [[Wasserbombe (Kampfmittel)|Wasserbomben]] über eine gewisse Entfernung in Richtung U-Boot-Position schleudern. Die wichtigste ASW-Waffe ist heutzutage der mit Sonarzielsuchkopf ausgestattete [[Torpedo]]. In der [[NATO]] ist hierbei der [[Mark-46-Torpedo]] Standard, es kommen jedoch auch andere Typen wie der [[MU90-Torpedo]] zum Einsatz. Die eingesetzten Leichtgewicht-Torpedos verfügen regelmäßig über das Kaliber 324&amp;amp;nbsp;mm. An Bord der Schiffe sind entsprechende [[Torpedorohr]]e vorhanden, daneben werden sie von Flugzeugen und den Bordhubschraubern aus eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erscheinen von schnellen, atomgetriebenen U-Booten in den 1960er Jahren, insbesondere der russischen [[Alfa-Klasse]], wurde ein Problem in der U-Boot-Abwehr deutlich: Moderne Atom-U-Boote waren teilweise schneller als die damals zur Verfügung stehenden Torpedos oder Zerstörer und konnten daher praktisch nicht bekämpft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] wurde daher das [[RUR-5 ASROC|ASROC]]-System eingeführt: Ein Torpedo (2006 meist vom Typ MK46), der von einer Rakete in die Nähe seines Ziels gebracht wird. Auf Schiffen des ehemaligen [[Warschauer Pakt]]es kam mit der [[SS-N-14 Silex]] ein ähnliches System zum Einsatz. Ein weiterer Vorteil dieser Raketen-Torpedo-Kombination liegt darin, U-Boote schnell auf größere Entfernung bekämpfen zu können. Bemerkenswerte Waffen waren die von Jagd-U-Booten verwendeten [[Subroc]] und [[SS-N-16]], die sowohl vertikal als auch aus den Torpedorohren gestartet werden konnten. Vom getauchten U-Boot steigt diese Rakete an die Oberfläche, zündet dort, fliegt über ihr Ziel und wirft dann einen Torpedo, der mehrere hundert Meter tief abtauchen kann, per Fallschirm ab. In den USA ist inzwischen die aus [[Vertical Launching System]]s startbare [[RUM-139 VL-ASROC]] im Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* David Miller, Chris Miller: &amp;#039;&amp;#039;Moderne Kriegsschiffe&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2001, ISBN 3-7276-7093-2&lt;br /&gt;
* Werner Globke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Weyers Flottentaschenbuch]] / Warships of the World – Fleet Handbook&amp;#039;&amp;#039;, Bernard &amp;amp; Graefe Verlag, Bonn, 66. Jahrgang 2005–2007, ISBN 3-7637-4517-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Anti-submarine warfare|U-Jagd}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Jagd| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waffensystem (Luft)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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