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	<title>U-Boot-Reparaturwerft Brest - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T04:36:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U-Boot-Reparaturwerft_Brest&amp;diff=2061888&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-01-19T12:06:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 101II-MW-2849-03, Brest, Bau von U-Boot-Bunkern.jpg|mini|September 1941, Baustelle der U-Boot-Bunker in Brest (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U-Boot-Reparaturwerft Brest&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine von der deutschen [[Kriegsmarine]] eingerichtete [[Werft]] im französischen Atlantikhafen [[Brest (Finistère)|Brest]], die von 1940 bis 1944 bestand. Es handelte sich um den größten Bunker, der während des Zweiten Weltkriegs gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:I-8Brest.jpg|mini|Das japanische [[I-8 (U-Boot)|U-Boot &amp;#039;&amp;#039;I-8&amp;#039;&amp;#039;]] vor dem Bunker in Brest (1943)]]&lt;br /&gt;
Im Juni 1940 besetzten deutsche Truppen die französische [[Atlantik]]&amp;amp;shy;küste, darunter auch den Hafen von Brest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kriegsmarine übernahm die französische [[Marinebasis Brest]] und richtete sie als [[Militärbasis]] für den [[Atlantikschlacht|Krieg im Atlantik]] ein, nachdem die Schiffe gehoben wurden, die von der [[Marine Nationale|französischen Marine]] bei der Räumung des Hafens versenkt worden waren, und weitere Kriegsschäden beseitigt wurden. Da die Hafenanlagen stärker geschädigt waren als in [[U-Boot-Bunker in Lorient|Lorient]], wo bereits Mitte August eine U-Boot-Reparaturstelle eingerichtet worden war, und der Hafen, im Gegensatz zu [[Saint-Nazaire]], innerhalb der Reichweite britischer Luftstreitkräfte lag, fiel die Entscheidung für Brest als Hauptstützpunkt der deutschen Flotte erst am 9.&amp;amp;nbsp;Oktober 1940. Ausschlaggebend war hierbei vor allem die Verfügbarkeit von Liegeplätzen und Reparaturgelegenheiten für die großen deutschen Schlachtschiffe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lars&amp;quot;&amp;gt;Lars Hellwinkel: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Tor zum Atlantik Die deutschen Marinestützpunkte in Frankreich 1940–1945&amp;#039;&amp;#039;. Ch. Links Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-86153-672-7, S. 30–34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Nutzung des Stützpunkts durch die Überwasserstreitkräfte (&amp;#039;&amp;#039;[[Gneisenau (Schiff, 1938)|Gneisenau]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Scharnhorst (Schiff, 1939)|Scharnhorst]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Prinz Eugen (Schiff, 1940)|Prinz Eugen]]&amp;#039;&amp;#039;) wurde Anfang 1941 mit dem Bau eines [[U-Boot-Bunker]]s begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=‚U-Boot-Bunker‘ sind von der Organisation Todt zu diesem Zweck in den atlantischen Hafen gebaut worden. Der Begriff scheint plastisch zu sein und läßt doch kaum ahnen, was er in Wirklichkeit besagt. Es ist ein Betonblock, hoch aufragend über allem Gewirr der Masten und Kräne, aber von solchem Ausmaß in Breite und Tiefe, daß er von fern nur als eine gewaltige Stufe am Rand des Hafenbeckens erscheint. Wie Autos in einer Garage laufen die U-Boote von der Feindfahrt hier ein, um sogleich ‚aufgebockt‘ und vom Turm bis zum Kiel überholt zu werden. Die Bunker sind zugleich Werft, ummauert und überdacht von stärkstem Beton. Mit den modernsten Maschinen, in konzentriertestem Arbeitsgang, für den alle Kräfte und Hilfsmittel vorhanden sind, werden die Boote wieder instandgebracht. Es ist ein Bild von unerhörter Phantastik, die letzte Steigerung unsres technischen Zeitalters, wie die schlanken Fischleiber sich zwischen den starren, riesigen Betonwänden spannen, zuckend im grellen Aufsprühen der Schweißbrenner, während die Spinnenfüße der Kräne über sie hinlaufen. Etwas unheimlich Animalisches meint man da zu sehen, das auch die U-Boot-Männer selbst mitunter verspüren […].&lt;br /&gt;
|Autor=[[Otto Häcker (Journalist)]]&lt;br /&gt;
|Quelle=[[NS-Propaganda|Propagandabericht]] über den U-Boot-Bunker in Brest im &amp;#039;&amp;#039;Neuen Wiener Tagblatt&amp;#039;&amp;#039; vom 19. April 1942&lt;br /&gt;
|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwg|19|04|1942|3|Blick in den Atlantik. Im U-Boot-Bunker|NAME=Neues Wiener Tagblatt|HERVORHEBUNG=Im&amp;amp;#32;U-Boot-Bunker}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bau der Bunkeranlage ===&lt;br /&gt;
Die Baustelle befand sich an der westlichen Seite des Kriegshafens auf dem Gelände eines ehemaligen [[Militärflugplatz|Seefliegerhorstes]] und war lediglich über eine schmale Küstenstraße und über Bahnschienen zu erreichen, so dass der Transport des Baumaterials auch über See erfolgte. Die Koordination oblag dem [[Hauptamt Kriegsschiffbau]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lars&amp;quot; /&amp;gt;, Konstruktion und Bauleitung lagen in den Händen der [[Arisierung|arisierten]] Berliner Baufirma [[Julius Berger (Bauunternehmer)|Julius Berger]] Tiefbau AG und dem französischen Bauunternehmen [[Campenon Bernard]], die zu diesem Zweck gemeinsam unter dem Projektnamen „Bergcamp“ firmierten. Die Bauplanung betreute der Vermessungsbau-Ingenieur Anton Kopp (München), während die Bauausführung durch die [[Organisation Todt]] erfolgte. Beim Bau der Bunkeranlagen wurden unter anderem zwangsweise sogenannte „Rotspanier“ – meist kommunistische Spanier, die im [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] gegen [[Franco]] gekämpft hatten – eingesetzt, die von der französischen Polizei bewacht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betrieb der Reparaturwerft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:U-boat base at Brest.jpg|mini|Lageplan der Docks]]&lt;br /&gt;
Im [[Bunker (Bauwerk)|Bunker]] wurden zehn [[Trockendock]]s für jeweils ein U-Boot sowie fünf Nassboxen mit Becken für je maximal drei U-Boote eingerichtet. Der Bunker hatte eine Breite von rund 330 Metern, eine Länge von 190 Metern und eine Höhe von 17 Metern. Die Decken hatten anfangs eine Dicke von 4, später von 6 Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Instandsetzungs- und Ausrüstungsarbeiten der U-Boote wurden die vorhandenen Werfteinrichtungen genutzt, wobei die [[Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven]] das erforderliche Material und Fachpersonal stellte. Dabei kam in den Werkstätten auch französisches Personal zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 wurde die technische Betreuung der U-Boot-Reparaturen in Brest von der Ausrüstung bis zu Instandsetzungsarbeiten von der Kriegsmarine dem deutschen [[Deutsche Schiff- und Maschinenbau Aktiengesellschaft|Deschimag]]-Konzern übertragen. Die Deschimag übertrug die Aufgaben an ihre in Bau und Reparatur von U-Booten erfahrene eigene Werft [[AG Weser]]. Von der AG Weser wurden etwa 1000 Mitarbeiter nach Brest entsandt, die vor Ort in Kasernen und Privathäusern untergebracht wurden. In Brest waren vorwiegend Boote der [[U-Boot-Klasse VII|Typen VII&amp;amp;nbsp;C und VII&amp;amp;nbsp;D]] der [[1.&amp;amp;nbsp;U-Flottille|1. U-Boot-]] und [[9. U-Flottille|9.&amp;amp;nbsp;U-Boot-Flottille]] stationiert, bei Bedarf wurden aber auch andere U-Boote repariert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Reparaturwerft ===&lt;br /&gt;
Am 6. Juni 1944 erfolgte die alliierte [[Operation Overlord|Landung in der Normandie]]. Nach dem [[Operation Cobra|Durchbruch bei Avranches]] wurde Brest von alliierten Truppen belagert und daraufhin zur Festung erklärt. Der deutsche Stützpunkt kapitulierte nach der [[Schlacht um die Bretagne#Schlacht um Brest (7. August bis 20. September)|Schlacht um Brest]] am 18.&amp;amp;nbsp;September 1944.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der massiven Bauweise waren Abriss oder Sprengung der U-Boot-Reparaturwerft nicht sinnvoll möglich, der Bunker wird bis heute von der französischen Marine genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Bundesarchiv Bild 146-1975-014-33, U-Boote im U-Bootbunker.jpg|U-Boote im U-Boot-Bunker&lt;br /&gt;
   Concrete U-boat pens at Brest.jpg|Blick von oben auf den U-Boot-Stützpunkt und Reparaturwerft in Brest (1944)&lt;br /&gt;
   Brest U-Boot base mg 8663.jpg|Eine heutige Ansicht von der Wasserseite&lt;br /&gt;
   U-Boot Bunker Brest.jpg|Der U-Boot-Bunker in Brest 2006, Seitenansicht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[U-Boot-Krieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lars Hellwinkel: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Kriegsmarinestützpunkt Brest&amp;#039;&amp;#039;. Winkler, Bochum 2010, ISBN 978-3-89911-103-3 (= &amp;#039;&amp;#039;Kleine Schriftenreihe zur Militär- und Marinegeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 16).&lt;br /&gt;
* [[Peter Kuckuk]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bremer Großwerften im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;. Edition Temmen, Bremen 1993, ISBN 3-86108-203-9 (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Sozialgeschichte Bremens&amp;#039;&amp;#039;, Band 15).&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * &amp;#039;&amp;#039;125 Jahre Verband für Schiffbau und Meerestechnik e. V.&amp;#039;&amp;#039; Verband für Schiffbau und Meerestechnik, Hamburg 2009  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Base des sous-marins de Brest|U-Boot-Reparaturwerft Brest}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48/22/0/N|EW=4/31/19/W|type=landmark|region=FR-29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boot-Bunker des Zweiten Weltkriegs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werft (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeinrichtung der Kriegsmarine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot-Bau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot-Bunker|Brest]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot-Krieg im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Brest (Finistère)|Uboot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1944]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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