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	<title>Tzeltalia - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tzeltalia&amp;diff=1333888&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seysi am 20. Januar 2026 um 08:47 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-20T08:47:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Tzeltalia&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Enrique Estrada|E.Estrada]] &amp;amp; [[Mahinda Martínez|M.Martínez]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Nachtschattengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Solanaceae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Nachtschattenartige&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Solanales&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Euasteriden I&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Kerneudikotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Tzeltalia amphitricha 17719216.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&amp;#039;Tzeltalia amphitricha&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tzeltalia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gattung (Biologie)|Gattung]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Nachtschattengewächse]] (Solanaceae), deren Verbreitungsgebiet in Teilen [[Mexiko]]s und [[Guatemala]]s liegt. Sie wurde 1998 mit zwei zuvor der Gattung der [[Blasenkirschen]] (&amp;#039;&amp;#039;Physalis&amp;#039;&amp;#039;) zugehörigen [[Art (Biologie)|Arten]] erstbeschrieben und enthält heute drei Arten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tzeltalia amphitricha 17719209.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Tzeltalia amphitricha&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Tzeltalia&amp;#039;&amp;#039; sind 0,5 bis 7,0&amp;amp;nbsp;m hoch werdende, kriechende, halbstrauchartige [[Strauch|Sträucher]]. Die [[Sprossachse]] ist weich, hohl und kann unbehaart bis dicht filzig behaart sein. Die [[Trichom]]e sind einfach, kurz, bräunlich, gelenkig und gebogen und fallen im Alter ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] stehen wechselständig oder paarweise, im letzteren Fall ist eines der Blätter nur halb so groß wie das andere. Die Form der [[Blattspreite]] ist lanzettlich bis eiförmig, der Blattrand ist nahezu ganzrandig, nur leicht geschwungen oder mit wenigen gewinkelten Lappen versehen. Nach vorn hin ist das Blatt spitz oder langgestreckt spitz zulaufend. Die Basis ist schräg, verjüngt und spitz an den [[Blattstiel]]en herablaufend, so dass diese geflügelt sind. Die Blattstiele können unbehaart bis filzig behaart sein, die Blattspreite ist nur spärlich behaart und verkahlend, auf der Oberseite jedoch stärker ausgeprägt. Die Trichome stehen vor allem entlang der Blattadern, einige der Trichome besitzen auch eine mehrzellige, drüsige Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütenstände und Blüten ===&lt;br /&gt;
Die [[Blüte]]n stehen in Büscheln aus meist einer oder zwei (aber auch bis zu sieben) in den Achseln, gelegentlich wird jedoch nur eine bis zur Fruchtreife ausgebildet. Die Blütenstiele können unbehaart bis dicht wollig oder filzig behaart sein. Gelegentlich wird ein einfacher oder auch verzweigter [[Blütenstandsstiel]] gebildet, so dass die [[Blütenstand|Blütenstände]] wie eine zusammengesetzte [[Zyme]] oder ein [[Pleiochasium]] erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kelchblatt|Kelch]] ist becherförmig, dünn papierartig und zunächst dicht behaart, zur Blüte jedoch meist schon verkahlt. Der Kelchrand ist bewimpert, eingeschnitten oder gelappt. Die [[Kronblatt|Krone]] ist radförmig. Sie ist weißlich bis cremefarben-weißlich gefärbt, meist sind nahe der Basis pro Kronblatt fünf dunklere Markierungen zu finden. Die Kronzipfel machen 2/3 bis 3/4 der Gesamtlänge der Kronblätter aus, sie sind eiförmig oder lanzettlich geformt, nach vorn hin sind sie zugespitzt oder kurz spitz zulaufend. Die Außenseite der Krone ist dicht mit kurzen Trichomen behaart, innen ist in der Kronröhre und an der Kronbasis polsterförmig eine sehr feine Behaarung aus verzweigten Trichomen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Staubfaden|Staubfäden]] sind blau oder violett und stehen direkt an oder nahe der Basis der Kronröhre. Die [[Staubbeutel]] sind bläulich oder violett bis gelbbraun, nahezu rückseitig fixiert (subdorsifix), durch ihr stark ausgeprägtes Konnektiv sehen sie nahezu pfeilförmig aus. Die [[Narbe (Botanik)|Narbe]] ist köpfchenförmig oder zweilappig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Früchte und Samen ===&lt;br /&gt;
Bis zur Fruchtreife verdicken sich die Blütenstiele auf einen Durchmesser von bis zu 4&amp;amp;nbsp;mm, der Kelch vergrößert sich und umschließt die Frucht, ist aber an der Spitze nur unvollständig geschlossen. Seine Farbe ist blass grün, er ist nahezu bis komplett unbehaart, deutlich fünf- oder zehnkantig und zwischen diesen Kanten deutlich netzartig mit Adern durchzogen. Die Frucht selbst ist eine grünliche, kugelförmige [[Beere]], die [[Same (Pflanze)|Samen]] sind kräftig dunkelorange oder gelb. Ihre Form ist flach nierenförmig, die Oberfläche ist grubig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen und Standorte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Tzeltalia&amp;#039;&amp;#039; kommen ausschließlich in einem kleinen Gebiet in den Hochländern des südlichen [[Mexiko]]s und des nordwestlichen [[Guatemala]]s in Höhenlagen zwischen 1200 und 3300&amp;amp;nbsp;m vor. Das Gebiet ist durch vulkanische Formationen geprägt, die mit immergrünen, feuchten [[Tropischer Regenwald|Bergregenwäldern]] und [[Nebelwald|Nebelwäldern]] bewachsen sind. Die Vegetation besteht hauptsächlich aus Vertretern der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Cedrela]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Chiranthodendron]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Matudaea]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Olmediella]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Oreopanax]]&amp;#039;&amp;#039; und [[Eichen]] (&amp;#039;&amp;#039;Quercus&amp;#039;&amp;#039;). Das Gebiet ist bekannt für eine Anzahl anderer [[Endemit|endemischer]] Pflanzengattungen, unter anderem &amp;#039;&amp;#039;[[Cuchumatanea]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Eizia]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Guamatela]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Oecopetalum]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Petenaea]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Rojasianthe]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Santomasia]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Stanmarkia]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Thornea]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
=== Innere Systematik ===&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Tzeltalia&amp;#039;&amp;#039; umfasst drei Arten:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Tzeltalia amphitricha]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Bitter) E. Estrada &amp;amp; M. Martínez}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Tzeltalia calidaria]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Standl. &amp;amp; Steyerm.) E. Estrada &amp;amp; M. Martínez}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Tzeltalia esenbeckii]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|M. Martínez &amp;amp; O. Vargas}}: Sie kommt im südlichen Mexiko vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Äußere Systematik ===&lt;br /&gt;
Innerhalb der [[Systematik der Nachtschattengewächse]] wird die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Tzeltalia&amp;#039;&amp;#039; in die Unter[[Tribus (Biologie)|tribus]] Physalinae eingeordnet. Diese wird nach der Systematik [[Armando Hunziker]]s (2001) in die Tribus Solaneae der Unterfamilie Solanoideae eingeordnet, während [[Richard Olmstead]] sie in eine Tribus Physaleae, ebenfalls in der Unterfamilie Solanoideae platziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hunziker01&amp;quot;&amp;gt;Armando T. Hunziker: &amp;#039;&amp;#039;The Genera of Solanaceae.&amp;#039;&amp;#039; A.R.G. Gantner Verlag K.G., Ruggell, Liechtenstein 2001. ISBN 3-904144-77-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Olmstead07&amp;quot;&amp;gt;Richard G. Olmstead und Lynn Bohs: &amp;#039;&amp;#039;A Summary of Molecular Systematic Research in Solanaceae: 1982-2006&amp;#039;&amp;#039;. In: D.M. Spooner et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Solanaceae VI: Genomics Meets Biodiversity&amp;#039;&amp;#039;, ISHS Acta Horticulturae 745, Juni 2007. ISBN 978-9066054271.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstbeschreiber der Gattung, Enrique Estrada und Mahinda Martínez, sahen die &amp;#039;&amp;#039;Tzeltalia&amp;#039;&amp;#039; zunächst in naher Verwandtschaft mit der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Deprea]]&amp;#039;&amp;#039;, da beide Gattungen [[Morphologie (Biologie)|morphologisch]] große Übereinstimmungen besitzen. [[Molekularbiologie|Molekularbiologische]] Untersuchungen der Physalinae zeigten jedoch, dass die Gattung innerhalb der Physalinae eine basale Gruppe mit den Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Brachistus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Witheringia]]&amp;#039;&amp;#039; und der kladistisch von anderen &amp;#039;&amp;#039;[[Leucophysalis]]&amp;#039;&amp;#039; entfernten Art &amp;#039;&amp;#039;[[Leucophysalis viscosa]]&amp;#039;&amp;#039; bildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Whitson05&amp;quot;&amp;gt;Maggie Whitson, Paul S. Manos: &amp;#039;&amp;#039;Untangling Physalis (Solanaceae) from the Physaloids: A Two-Gene Phylogeny of the Physalinae&amp;#039;&amp;#039;. In: Systematic Botany, Band 30, Heft 1. The American Society of Plant Taxonomists, 2005. Seiten 216–230.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Klade&lt;br /&gt;
|1={{Klade&lt;br /&gt;
   |1=restliche Physalinae (unter anderem &amp;#039;&amp;#039;Physalis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Leucophysalis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
   |2={{Klade&lt;br /&gt;
      |1=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tzeltalia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
      |2={{Klade&lt;br /&gt;
         |1=&amp;#039;&amp;#039;Leucophysalis viscosa &amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
         |2={{Klade&lt;br /&gt;
            |1=&amp;#039;&amp;#039;Brachistus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
            |2={{Klade&lt;br /&gt;
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         }}&lt;br /&gt;
      }}&lt;br /&gt;
   }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Kladogramm vereinfacht nach &amp;lt;ref name=&amp;quot;Whitson05&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede zur Gattung &amp;#039;&amp;#039;Physalis&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Von den Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Physalis&amp;#039;&amp;#039; unterscheiden sich die &amp;#039;&amp;#039;Tzeltalia&amp;#039;&amp;#039; unter anderem durch ihren strauchigen [[Habitus (Biologie)|Habitus]], der in ähnlicher Form nur in vier &amp;#039;&amp;#039;Physalis&amp;#039;&amp;#039;-Arten auftaucht. Zudem ist die starke Teilung der Krone in Kronzipfel untypisch für &amp;#039;&amp;#039;Physalis&amp;#039;&amp;#039;-Arten und taucht dort nur in drei Arten auf. Ein weiterer deutlicher Unterschied ist auch der Fruchtkelch, der bei &amp;#039;&amp;#039;Tzeltalia&amp;#039;&amp;#039; nie komplett geschlossen ist und dem die für &amp;#039;&amp;#039;Physalis&amp;#039;&amp;#039; typische Einstülpung nahe der Basis fehlt. Auch die besonders starke Verdickung des Blütenstieles an der Frucht tritt in der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Physalis&amp;#039;&amp;#039; nicht auf. Die Oberfläche der [[Pollen]]körner der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Tzeltalia&amp;#039;&amp;#039; ist schuppig, während innerhalb der &amp;#039;&amp;#039;Physalis&amp;#039;&amp;#039; bis auf eine Ausnahme alle Arten eine gekörnte Pollenoberfläche haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Botanische Geschichte und Etymologie ==&lt;br /&gt;
Die erste Beschreibung einer Art, die heute zu den &amp;#039;&amp;#039;Tzeltalia&amp;#039;&amp;#039; gezählt wird, stammt von [[Georg Bitter (Botaniker)|Georg Bitter]], der 1924 die Art &amp;#039;&amp;#039;Saracha amphitricha&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Repertorium specierum novarum regni vegetabilis&amp;#039;&amp;#039; Band 20 Seite 362 beschrieb. [[Julian Alfred Steyermark]] und [[Paul Carpenter Standley]] platzierten die Art 1947 in die Gattung der [[Blasenkirschen]] (&amp;#039;&amp;#039;Physalis&amp;#039;&amp;#039;) in &amp;#039;&amp;#039;Publications of the Field Museum of Natural History. Botanical series&amp;#039;&amp;#039; Band 23 Seite 229 und beschrieben zeitgleich eine weitere, ähnliche Art &amp;#039;&amp;#039;Physalis calidaria&amp;#039;&amp;#039;. Bereits zu diesem Zeitpunkt vermuteten sie, dass diese beiden Arten nicht nahe mit anderen strauchförmigen Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Physalis&amp;#039;&amp;#039; (beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;[[Physalis arborescens]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Physalis melanocystis]]&amp;#039;&amp;#039;) verwandt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem entgegen sah [[Margaret Menzel|Margaret Y. Menzel]] 1951 sieben abweichende &amp;#039;&amp;#039;Physalis&amp;#039;&amp;#039;-Arten aus dem Südlichen Mexiko und Guatemala als zusammengehörige Gruppe an, die mit der [[Lampionblume]] (&amp;#039;&amp;#039;Physalis alkekengi&amp;#039;&amp;#039;) als primitivste Art der Gattung den restlichen Blasenkirschen entgegenstehen. Untersuchungen von Mahinda Martínez (1993) bestätigten jedoch die Annahme von Steyermark und Standley. Vor allem aufgrund morphologischer Unterschiede zu anderen Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Physalis&amp;#039;&amp;#039; beschrieben daraufhin Enrique Estrada und Mahinda Martínez 1998 eine neue Gattung mit zwei Arten. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Tzeltalia&amp;#039;&amp;#039; erinnert an die [[Tzeltal (Volk)|Tzeltal]]-Maya, die in den Hochländern von [[Chiapas]] und [[Guatemala]] leben. 2005 wurde von [[Mahinda Martínez]] und [[Ofelia Vargas]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Tzeltalia esenbeckii&amp;#039;&amp;#039; eine dritte Art der Gattung beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
Die Informationen dieses Artikels entstammen zum größten Teil den unter Literatur angegebenen Quellen, darüber hinaus werden folgende Quellen zitiert:&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot;&amp;gt;[https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:1004687-1 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Tzeltalia&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;POWO&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Plants of the World Online&amp;#039;&amp;#039; von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: &amp;#039;&amp;#039;Kew Science&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Enrique Estrada und Mahinda Martínez: &amp;#039;&amp;#039;Physalis (Solanaceae) and Allied Genera: Tzeltalia, a New Genus from the Highlands of Southern Mexico and Northwestern Guatemala.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Brittonia&amp;#039;&amp;#039;, Band 50, Nummer 3, Juli–September 1998, Seiten 285–295.&lt;br /&gt;
* Mahinda Martínez and Ofelia Vargas: &amp;#039;&amp;#039;A new species of Tzeltalia (Solanaceae) from Mexico&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Brittonia&amp;#039;&amp;#039;, Band 57, Nummer 1, März 2005, Seiten 35–38.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tzeltalia|&amp;#039;&amp;#039;Tzeltalia&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[{{Tropicos|ID=50128673|WissName=Tzeltalia|Linktext=nein}} Tzeltalia]&amp;#039;&amp;#039; Eintrag in der W3Tropicos-Datenbank (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|18. Mai 2008|46173876}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachtschattengewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Solanaceae]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seysi</name></author>
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