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	<title>Tyr - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tyr&amp;diff=42535&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Der Wochentag Dienstag */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2026-03-12T17:43:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Der Wochentag Dienstag: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:IB 299 4to Tyr.jpg|200px|mini|&amp;#039;&amp;#039;Týr&amp;#039;&amp;#039;, hier mit beiden Armen unversehrt dargestellt ([[Island]], 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert), wird oft mit dem Kriegsgott &amp;#039;&amp;#039;[[Mars (Mythologie)|Mars]]&amp;#039;&amp;#039; gleichgesetzt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Týr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Rekonstruktion (Sprachwissenschaft)|rekonstruiert]] {{gemS|*Teiwaz, *Tīwaz}})&amp;lt;ref&amp;gt;De Vries: &amp;#039;&amp;#039;Altgermanische Religionsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band II, §347ff. Simek: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Germanischen Mythologie.&amp;#039;&amp;#039; Stichwort → &amp;#039;&amp;#039;Harigasti.&amp;#039;&amp;#039; Bach: §29, 2: „Als ältestes germ. Sprachdenkmal, das gegen 300 v.&amp;amp;nbsp;Chr. entstanden sein könnte, hat die Inschrift eines 1812 in Negau in Südsteiermark gefundenen Helmes zu gelten. Sie lautet: &amp;#039;&amp;#039;‚harigasti *&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;teiwa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;‘&amp;#039;&amp;#039;. Man schwankt u.&amp;amp;nbsp;a., ob in &amp;#039;&amp;#039;harigasti&amp;#039;&amp;#039; ein Personenname steckt und in &amp;#039;&amp;#039;teiwa&amp;#039;&amp;#039; der Göttername &amp;#039;&amp;#039;Ziu&amp;#039;&amp;#039; oder ob das erste Wort ein Göttername und das letztere das Appellativum in der Bedeutung „Gott“ ist. Die Inschrift ist in [[Etruskische Schrift|nordetruskischer Schrift]] überliefert.“ Klaus Düwel geht in &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Otto Höfler, 1969&amp;#039;&amp;#039; von anderer Deutung und zeitlicher Taxierung des Negau-Helms aus.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein Gott in den [[Altisländische Sprache|altisländischen]] Schriften der [[Edda]], wo er einerseits als Gott des Kampfes und Sieges benannt ist, andererseits aber auch als Bewahrer der [[Rechtsordnung]] auftritt. Die [[altnordisch]]e Namensform ist die allgemein bekannteste und gebräuchlichste.&amp;lt;ref&amp;gt;HERDER, Simek &amp;#039;&amp;#039;Lex. d. germ. Myth.&amp;#039;&amp;#039;: Stichwort → &amp;#039;&amp;#039;Tyr&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere einzelsprachliche Formen sind [[Gotische Sprache|gotisch]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|got|Teiws}}&amp;#039;&amp;#039;, [[altenglisch]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ang|Tīw, Tīg}}&amp;#039;&amp;#039; und [[althochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|goh|Zīo}}&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wurzel (Linguistik)|Wurzel]] seines Namens (s.&amp;amp;nbsp;folgender Abschnitt) deutet darauf hin, dass Týr ursprünglich ein Vater- oder Himmelsgott war, der später aus dieser Stellung verdrängt und zum Sohn entweder [[Odin]]s oder [[Hymir]]s erklärt wurde. In der &amp;#039;&amp;#039;[[Interpretatio Romana]]&amp;#039;&amp;#039; wird er aus Sicht der [[Germanen]], wohl aufgrund der Verbindung von Krieg und Recht, dem [[Römisches Reich|römisch]]en [[Kriegsgott]] [[Mars (Mythologie)|Mars]] gleichgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie und Herkunft ==&lt;br /&gt;
=== Etymologie ===&lt;br /&gt;
Urgermanisch &amp;#039;&amp;#039;*Teiwaz, Tīwaz&amp;#039;&amp;#039;, [[Indogermanische Ursprache|indogermanisch]] &amp;#039;&amp;#039;*deiwos&amp;#039;&amp;#039;, bedeutet „Gott“ oder „göttlich“ und entspricht [[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|divus}}&amp;#039;&amp;#039;. Im Altnordischen ([[Völuspá]]) bedeutet die [[Plural]]form &amp;#039;&amp;#039;tívar&amp;#039;&amp;#039; „Götter“ und stellt ein Relikt der Grundbedeutung von &amp;#039;&amp;#039;teiwaz&amp;#039;&amp;#039; dar. Der Name und die Figur sind urverwandt mit dem indogermanischen „Vater- und Himmelsgott“. Die germanische Form hängt so zusammen mit&lt;br /&gt;
* dem griechischen „[[Zeus]]“ {{lang|grc|Ζεύς πατήρ}} &amp;#039;&amp;#039;({{lang|grc-Latn|Zeus patér}})&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*  dem römischen [[Jupiter (Mythologie)|Jupiter]] (von &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|Diēspiter}}&amp;#039;&amp;#039;, Himmelsvater)&lt;br /&gt;
*  dem [[Vedische Sprache|vedisch]]-[[altindisch]]en &amp;#039;&amp;#039;[[Dyaus Pita|Dyaúh pitá]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*  dem [[Illyrische Sprache|illyrischen]] Δει-πάτυρος &amp;#039;&amp;#039;(Dei-pátyros)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Alle diese Formen lassen sich zurückführen auf ein Wort &amp;#039;&amp;#039;*dyews&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;Himmel&amp;#039; und &amp;#039;Tag&amp;#039;, das als „Erscheinung“ oder „Strahlung“ aufgefasst werden kann. Davon abgeleitet ist &amp;#039;&amp;#039;*deywo-&amp;#039;&amp;#039; &amp;gt; altindisch „[[Deva (Gott)|deva]]“, lateinisch „deus“ usw.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Meid: &amp;#039;&amp;#039;Germanische Religion im Zeugnis der Sprache.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Germanische Religionsgeschichte – Quellen und Quellprobleme.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Heinrich Beck, Detlev Elmers, Kurt Schier, Ergänzungsband 5. zum [[Reallexikon der Germanischen Altertumskunde]], de Gruyter, Berlin/New York 1992, S. 494.&amp;lt;br /&amp;gt;Stefan Zimmer: &amp;#039;&amp;#039;Ziu-Tyr&amp;#039;&amp;#039;. In: Heinrich Beck, Dieter Geuenich, Heiko Steuer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reallexikon der Germanischen Altertumskunde&amp;#039;&amp;#039;. Band 34. de Gruyter, Berlin/New York 2007, S. 574.&amp;lt;br /&amp;gt;Kluge: Stichwort „Dienstag“, Stichwort „Gott“: „…&amp;amp;nbsp;ursprünglich offenbar ein Neutrum, dann übertragen auf den christlichen Gott … Vermutlich Abstraktbildung mit ableitendem -t- zu [[Indogermanische Ursprache|ig.]] *g(h)eu- &amp;#039;&amp;#039;gießen&amp;#039;&amp;#039; (besonders bei Opferhandlungen) [Vergleiche mit [[Altindisch|ai.]] u. [[Avestisch|avest.]] zeigen ebenfalls &amp;#039;&amp;#039;gießen&amp;#039;&amp;#039; u. &amp;#039;&amp;#039;opfern&amp;#039;&amp;#039; an] … Ursprünglich also &amp;#039;&amp;#039;Gießen, Opferung&amp;#039;&amp;#039;, dann übertragen auf den Gott, zu dessen Ehre das Opfer stattfindet.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Verbindung der Namen findet sich noch in der [[Baltische Mythologie|baltischen Mythologie]], wo [[Dievs]] als oberster Himmelsgott auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft, indogermanische Parallelen ===&lt;br /&gt;
Man geht davon aus, dass Tiwaz bis zur [[Völkerwanderungszeit]] der ursprüngliche [[Hauptgott]] im germanischen Mitteleuropa war.&amp;lt;ref&amp;gt;L. v. Schröder: &amp;#039;&amp;#039;Die Religion der Arier,&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1923, S. 568. „Die arischen Völker glaubten und verehrten schon in der Urzeit einen höchsten Gott, der im Himmel wohnend, im Himmel sich offenbarend, vom Himmel aus wirkend und waltend gedacht war – einen Himmelsgott, der auch zugleich ihr höchstes gutes Wesen bildete.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der französische Religionswissenschaftler [[Georges Dumézil]] (1898–1986) hat u.&amp;amp;nbsp;a. auch auf die Strukturparallelen zur Figur des [[Gaius Mucius Scaevola|Scaevola]] in der altrömischen [[Heldensage]] hingewiesen. Eine Ähnlichkeit besteht auch zu dem irischen [[Nuada]] mit der „Silberhand“. Die Ähnlichkeit beschränkt sich allerdings auf den Verlust einer Hand bzw. eines Arms unter jeweils grundverschiedenen Gegebenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der Forschung glaubt, dass die [[Archaik #Wortherkunft (Etymologie)|archaisch]]e germanische Gesellschaft sich selbst in ihrem Aufbau als göttlichen Ursprungs verstand. Eine These sieht die zweigeteilte Spitze &amp;#039;&amp;#039;Tīwaz/Týr&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Wōdan/Odin&amp;#039;&amp;#039;, analog die indischen Gottesfiguren [[Mitra (vedischer Gott)|Mitra]] – [[Varuna (indische Gottheit)|Varuna]], als kennzeichnend für das [[indogermanische Religion|indogermanische Göttersystem]].&amp;lt;ref&amp;gt;G. Dumézil: &amp;#039;&amp;#039;Lokistudie.&amp;#039;&amp;#039; (dt. 1959) S. 76&amp;amp;nbsp;f.; „Wir wissen heute wer Tyr ist: … neben Odin repräsentiert er den anderen Aspekt der zweigeteilten Souveränität … in der röm. Sage um &amp;#039;&amp;#039;Mucius Scaevola&amp;#039;&amp;#039; u.&amp;amp;nbsp;a. indoeurop. Überlieferungen müsse der „Gott“ der selbst für das Recht zuständig ist, zur Bewahrung der kosmischen Ordnung einen Verrat begehen und das Recht brechen – er verliert dadurch seine &amp;#039;&amp;#039;Schwurhand&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verdrängung durch Odin ===&lt;br /&gt;
[[Otto Höfler]] und [[Karl Helm (Mediävist)|Karl Helm]] gehen davon aus, dass &amp;#039;&amp;#039;Tiwaz&amp;#039;&amp;#039; durch &amp;#039;&amp;#039;Wodan&amp;#039;&amp;#039; als Hauptgott verdrängt wurde. Diese Schwerpunktverlagerung des religiösen [[Kult]]es sei bedingt durch eine Verbreitung des [[Odin #Herkunft|Wodankultes]] vom niederrheinischen [[Nordwestdeutschland]] aus. Diese Sichtweise ist aber bis heute eine offene Streitfrage in der Forschung.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Höfler: &amp;#039;&amp;#039;Das Opfer im Semnonenhain und die Edda.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift für F. Genzmer (Hrsg. H. Schneider). Heidelberg 1952, S. 64f.&amp;lt;br /&amp;gt;Karl Helm: &amp;#039;&amp;#039;Wodan – Ausbreitung und Wanderung seines Kultes&amp;#039;&amp;#039;. W. Schmitz Verlag, Gießen 1946.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;De Vries: &amp;#039;&amp;#039;Altgermanische Religionsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; §§ 360, 373, 374. Derolez: S. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch innergermanische Veränderungen, beispielsweise die Vereinigung und Bildung von Großstämmen wie der [[Sachsen (Volk)|Sachsen]] und [[Franken (Volk)|Franken]] könnten dazu beigetragen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Simek: &amp;#039;&amp;#039;Götter und Kulte der Germanen.&amp;#039;&amp;#039; S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tīwaz/Týr ist [[Souverän]] des Rechts. Mit Odin träte jedoch eine dynamische, [[ekstatisch]]e Figur hervor, die mit höchster Schaffenskraft versehen ist und u.&amp;amp;nbsp;a. magisch, durch Verblendung der Gegner, wirkt sowie gegenüber Tīwaz/Týr im kriegerischen Kampf Vorteile liefert. Demgegenüber bleibt Tīwaz/Týr relativ statisch der Wahrer des Rechts und Schützer der [[Thing]]versammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tacitus]] erwähnte in der [[Germania (Tacitus)|&amp;#039;&amp;#039;Germania&amp;#039;&amp;#039;]] neben [[Herakles|Herkules]] und [[Mercurius|Merkur]] auch Mars als [[Germanische Gottheiten|germanischen Gott]], außerdem in seinen [[Annalen]], dass bei den Germanen Mars Hauptgott war („&amp;#039;&amp;#039;praecipuus deorum Mars&amp;#039;&amp;#039;“).&amp;lt;ref&amp;gt;Tac. &amp;#039;&amp;#039;Historiae&amp;#039;&amp;#039; IV, 64.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ältere Forschung, gestützt auf [[Snorri Sturluson]], interpretierte hier Mars meist als Týr aufgrund der Benennung der Wochentage, wobei aufgrund nordischer und indogermanischer Parallelen auch von [[Freyr]] die Rede sein kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolf Linus Lüerßen: &amp;#039;&amp;#039;Transfer von Götternamen am Beispiel des Mars bei Tacitus,&amp;#039;&amp;#039; 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im&amp;amp;nbsp;6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde in Norwegen dem &amp;#039;&amp;#039;Tiuz&amp;#039;&amp;#039; vor allen anderen Göttern geopfert ([[Menschenopfer|Menschen-]] und [[Tieropfer]]), und er wurde als höchster Gott verehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;Prokopius: 2,15; von den Thuliten, d.&amp;amp;nbsp;h. den Skandinaviern&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die strukturelle Nähe und die Verbindungen der beiden Gottesfiguren zueinander und die dynamischen sozialen Umbrüche innerhalb der germanischen Gesellschaften führten dann im&amp;amp;nbsp;9. und&amp;amp;nbsp;10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zu einem Umbau des nordgermanischen [[Götterwelt|Pantheons]], was sich in den [[hochmittelalter]]lichen schriftlichen Sammlungen der Edda widerspiegelt, in denen das ursprüngliche Bild des &amp;#039;&amp;#039;Tīwaz&amp;#039;&amp;#039; nur noch bedingt, aber dennoch erkennbar ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Golther: „Die nordische Literaturgeschichte [S. Bugge] … zur Erkenntnis geführt … dass … Eddalieder der Skaldenpoesie zuzurechnen seien, nicht als uralte schlichte Volksballaden gelten dürfen.“ Diese Aussage gilt heute nur bedingt, da O. Höfler in „Das Opfer im Semnonenhain und die Edda“ nachgewiesen hat, dass der „Fesselhain“ in der Edda identisch ist mit dem [[Semnonenhain|Opferhain der Semnonen]], den Tacitus in seiner &amp;#039;&amp;#039;Germania&amp;#039;&amp;#039; geschildert hat. Ebenso R. Much in &amp;#039;&amp;#039;Die Germania des Tacitus&amp;#039;&amp;#039;. Simek: &amp;#039;&amp;#039;Lex. d. germ. Myth.&amp;#039;&amp;#039;, S. 369&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nebenformen des Gottesnamens ==&lt;br /&gt;
=== Mars Thingsus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mars Thingsus .JPG|180px|rechts]]&lt;br /&gt;
Der Name ist als &amp;#039;&amp;#039;[[Mars Thincsus]]&amp;#039;&amp;#039; auf einem Stein[[altar]] belegt, der im „Tempel&amp;amp;nbsp;2“ im [[Vercovicium|Kastell Housesteads]] im [[nordenglisch]]en [[County]] [[Northumberland]] nahe der [[Schottland|schottischen]] Grenze gefunden wurde. Mehrere Altäre wurden dort im 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. von [[Friesen|friesischen]] [[Römische Legion|Legionären]] errichtet, die als römische [[Auxiliartruppen|Hilfstruppen]] in [[Britannien]] am [[Hadrianswall]] stationiert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[Inschrift]]en der Gedenksteine:&amp;lt;ref&amp;gt;{{RIB|1593}}, {{RIB|1594}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{lang|la|„DEO MARTI ET DVABVS ALAISIAGIS ET N AVG GER CIVES TVIHANTI CVNEI FRISIORVM VER SER ALEXANDRIANI VOTVM SOLVERVNT LIBENTES M“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„DEO &amp;#039;&amp;#039;MARTI THINCSO&amp;#039;&amp;#039; ET DVABVS ALAISAGIS BEDE ET FIMMILENE ET N AVG GERM CIVES TVIHANTI VSLM“}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namensform ist auf das [[gemeingermanisch]]e Wort „Thing“ (Volks-, Gerichtsversammlung) zurückzuführen und der Gott demnach als „Schutzherr des Things“ gekennzeichnet. Die [[Interpretatio Romana|germanische Gleichsetzung]] mit dem römischen Gott &amp;#039;&amp;#039;Mars&amp;#039;&amp;#039; zeigt, dass es sich um einen [[Beiname]]n des &amp;#039;&amp;#039;Tīwaz&amp;#039;&amp;#039; handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zīo ===&lt;br /&gt;
Týr wird als &amp;#039;&amp;#039;Zīo&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Zīu&amp;#039;&amp;#039;) in den althochdeutschen Quellen nicht erwähnt, eine [[Glosse (Erläuterung)|Glosse]] zum [[Wessobrunner Gebet]] nennt aber für die [[Alamannen|Alemannen]] &amp;#039;&amp;#039;Cyowari&amp;#039;&amp;#039; (wohl: Verehrer des &amp;#039;&amp;#039;Cyo&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Notitia Galliarum]], einer [[spätantike]]n Städteliste, wird [[Augsburg]] der Name &amp;#039;&amp;#039;Ciesburc&amp;#039;&amp;#039; zugewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Buchholz: S. 127&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für beide Namen besteht aber auch die Möglichkeit, dass es sich um [[Rechtschreibfehler|Verschreibung]]en für &amp;#039;&amp;#039;Raetiovari&amp;#039;&amp;#039; (Anwohner [[Rätien]]s) bzw. &amp;#039;&amp;#039;Ogesburc&amp;#039;&amp;#039; (Augsburg) handelt.&amp;lt;ref&amp;gt;L. Rübekeil: &amp;#039;&amp;#039;Diachrone Studien zur Kontaktzone zwischen Kelten und Germanen.&amp;#039;&amp;#039; Österreichische Akademie der Wissenschaften, Phil.-hist. Klasse, Wien 2002, Sitzungsberichte Band 699, S. 387–395.&amp;lt;/ref&amp;gt; Augsburg ([[Augusta Vindelicorum]]) war Hauptstadt der [[Römische Provinz|römischen Provinz]] Raetien und seit der Spätantike [[Bischofssitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ist der Name &amp;#039;&amp;#039;Zīo&amp;#039;&amp;#039; im [[Alemannische Dialekte|alemannisch]]en Wort für Dienstag (althochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;zīwestag&amp;#039;&amp;#039;) enthalten ([[#Der Wochentag Dienstag|s.&amp;amp;nbsp;unten]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saxnôt ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;[[Sächsisches Taufgelöbnis|sächsische Taufgelöbnis]]&amp;#039;&amp;#039;, das in einer [[Fulda]]er [[Handschrift (Paläographie)|Handschrift]] des endenden 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts&amp;amp;nbsp;(772) überliefert ist, zählt vermutlich die Namen der wichtigsten von den Sachsen verehrten Götter auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Ausschnitt lautet:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=[…] end ec forsacho […] „Thunaer“ ende „Uuoden“ ende &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„Saxnote“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ende allum them unholdum&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=[…] und ich entsage […] [dem] „Donar“ und „Woden“ und „Saxnot“ und allen [[Unhold]]en.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thor|Donar]] und Wodan sind gemeingermanische Götter. Analog besteht die Möglichkeit, dass entweder &amp;#039;&amp;#039;Týr&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Freyr&amp;#039;&amp;#039; hier als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saxnôt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auftritt. Unter dieser Benennung wäre er damit nur in der sächsischen Vorstellungswelt anzutreffen. &amp;#039;&amp;#039;Saxnôt&amp;#039;&amp;#039; wird jedoch auch mit der „dritten nährenden [[Indogermanische Religion|Fruchtbarkeitsfunktion]]“ in Zusammenhang gebracht, die Freyr entspräche.&amp;lt;ref&amp;gt;Ström: S. 83 und Fußnoten. Simek 2: Stichwort „Saxnot“. De Vries: &amp;#039;&amp;#039;Altgermanische Religionsgeschichte&amp;#039;&amp;#039; § 353.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Königreich Essex|angelsächsischen]] [[Genealogie]] wird &amp;#039;&amp;#039;Saxnēat&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;Wodens&amp;#039;&amp;#039; Sohn bezeichnet. Die Festland-Sachsen und die [[Angelsachsen|Sachsen auf der britischen Insel]], die den Wodanskult übernahmen, ordneten Saxnôt dem Wodan unter, wie auch Týr im Norden als Sohn Odins genannt wird oder [[Ares]] als Sohn des Zeus.&amp;lt;ref&amp;gt;Grimm: S. 144&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saxnôt ist wörtlich lateinisch &amp;#039;&amp;#039;„Gladii consors“&amp;#039;&amp;#039; (Schwertgenosse, Schwertträger); „Sax“ ist das [[Kurzschwert]], das Messer.&amp;lt;ref&amp;gt;Bach: §37. b) […] Das in ahd. &amp;#039;&amp;#039;sahs&amp;#039;&amp;#039; „Schwert“, auch im Namen der Sachsen, vorliegende Wort ist urverwandt mit lat. &amp;#039;&amp;#039;saxum&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet zunächst „Stein“. Es stellt eine Erinnerung an die kulturellen Verhältnisse der Steinzeit dar, gerade wie gemeingerm. &amp;#039;&amp;#039;Hammer&amp;#039;&amp;#039; auch die Bedeutung &amp;#039;&amp;#039;Fels&amp;#039;&amp;#039; besitzt und einst den Steinhammer der Steinzeit benannte (ahd. &amp;#039;&amp;#039;sahs&amp;#039;&amp;#039; lebt übrigens verhüllt noch in unserem Worte &amp;#039;&amp;#039;Messer&amp;#039;&amp;#039; weiter, das sich aus älterem ahd. &amp;#039;&amp;#039;mezzirahs&amp;#039;&amp;#039; = westgerm. &amp;#039;&amp;#039;*mati-sahs&amp;#039;&amp;#039; entwickelte und so viel wie „Speisemesser“ bedeutete).&amp;lt;br /&amp;gt;Kluge: S. 778, Stichwort → Sachs; […] aus g* &amp;#039;&amp;#039;sahsa&amp;#039;&amp;#039; Messer, Kurzschwert, auch in anord. &amp;#039;&amp;#039;sax&amp;#039;&amp;#039;, ae. &amp;#039;&amp;#039;seax&amp;#039;&amp;#039;, afr. &amp;#039;&amp;#039;sax&amp;#039;&amp;#039;. Zu der Wurzel (ig.) *&amp;#039;&amp;#039;sek&amp;#039;&amp;#039; – »schneiden«, zu der auch „Säge“, „Sense“ und „Sichel“ gehören. Formell entspricht l. &amp;#039;&amp;#039;saxum&amp;#039;&amp;#039; „Fels“ als „das Schneidende, Kantige“. Der zugrundeliegende &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039;-Stamm ist auch in l. &amp;#039;&amp;#039;s(a)cena&amp;#039;&amp;#039; f. „Haue des Pontifex“ (aus *saces) und vermutlich in „Sense“ verbaut. Verdunkelt ist &amp;#039;&amp;#039;Sachs&amp;#039;&amp;#039; als zweiter Bestandteil von → &amp;#039;&amp;#039;Messer&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stammesangehörigen nannten sich „Schwertgenossen“, wie im [[Altenglisch|angelsächsisch]]en „Sweordweras“; indem sie den Schwertgott in ihrer Gemeinschaft voranstellten, machten sie den Gott ebenfalls identitätsstiftend zum Schwertgenossen (zum Vergleich [[Mittelhochdeutsch|mhd.]] &amp;#039;&amp;#039;wal-genôz&amp;#039;&amp;#039; → &amp;#039;&amp;#039;„Kampfgenosse“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;M. Lexer: Stichwort&amp;lt;/ref&amp;gt;). Die Gottheit nahm hier den Namen von ihrem Volk und nicht umgekehrt. „Saxnot“ wäre dann der Beiname des Tiuz unter den Sachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings könnte die sächsische [[Trias (Religion)|Trias]] Wōdan-Thunar-Saxnôt und ebenso die Trias Merkur-Herkules-Mars bei Tacitus der [[nordgermanisch]]en Trias Odin-Thor-Freyr entsprechen, zumal Freyr ebenfalls ein Schwertgott ist. Dass der Gott ursprünglich Saxnôt hieß, wäre im Vergleich zu den laufenden Entwicklungen unter den germanischen Stämmen der Völkerwanderungszeit nicht schlüssig, dass aber das Volk in Waffen sich so nannte, versteht sich leicht.&amp;lt;ref&amp;gt;K. Helm: &amp;#039;&amp;#039;Altgermanische Religionsgeschichte&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Teil 1, § 12, S. 20. Vergleich zu Namensgebungen Gotischer Stämme und Völkerschaften.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Týr in der isländisch-nordischen Mythologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tyr and Fenrir-John Bauer.jpg|mini|[[John Bauer]]: Tyr und Fenrir. Illustration aus dem Jahr 1911.]]&lt;br /&gt;
Týr ist an Macht im Norden stark beschränkt und verblasst, dennoch treten alle wesentlichen Eigenschaften des &amp;#039;&amp;#039;Tīwaz&amp;#039;&amp;#039; zutage. Nach den eddischen Schriften der [[Edda|Lieder-Edda]] wird der Riese Hymir als Vater Týrs genannt,&amp;lt;ref&amp;gt;U. Diedrichs: &amp;#039;&amp;#039;Germanische Götterlehre&amp;#039;&amp;#039; – Die Lieder-Edda in Felix Genzmers Übertragung: Das &amp;#039;&amp;#039;Hymirlied&amp;#039;&amp;#039;; S. 63 Strophen 4–11.&amp;lt;/ref&amp;gt; aber abweichend davon wird in der [[Snorra-Edda|Prosa-Edda]] Odin als solcher genannt. Zu Týrs Mutter gibt es keine Überlieferung. Er galt als der Beschützer des Things, der Stammesversammlung. Sein Symbol ist das Schwert, mit dem er sich ins Schlachtengetümmel stürzt. Um den [[Fenriswolf]] (Fenrir) durch die magische Fessel [[Gleipnir]] binden zu können, sieht sich Týr genötigt, dem gefährlichen Wolf die eigene Hand als Pfand ins Maul zu halten.&amp;lt;ref&amp;gt;U. Diedrichs: &amp;#039;&amp;#039;Die Prosa-Edda in der Übertragung von Gustav Neckel&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Gylfis Betörung&amp;#039;&amp;#039;; S. 143 „Es gibt einen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Asen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; namens Tyr … Er bewies Tapferkeit, als die Asen den Fenrirwolf verlockten, … bis sie ihm zum Pfande die Hand des Tyr ins Maul legten … da biß er die Hand ab.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Als der Wolf jedoch merkt, dass die Götter ihn gefesselt halten wollen, beißt er Týr die Hand ab, und dieser muss fortan mit der linken Hand kämpfen. Im [[Ragnarök]] tötet Týr [[Garm]], den Höllenhund, wobei er aber selbst zu Tode kommt.&amp;lt;ref&amp;gt;U. Diedrichs: &amp;#039;&amp;#039;Gylfis Betörung&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Prosa-Edda in der Übertragung von Gustav Neckel.&amp;#039;&amp;#039; S. 173.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Wochentag Dienstag ==&lt;br /&gt;
Im [[westgermanisch]]en Bereich hat neben &amp;#039;&amp;#039;Tīwaz&amp;#039;&amp;#039; offensichtlich auch noch die [[Nebenform]] &amp;#039;&amp;#039;Mars Thingsus&amp;#039;&amp;#039; Einfluss auf die deutsche Benennung des [[Wochentag]]s [[Dienstag]] (aus älterem &amp;#039;&amp;#039;dingestag&amp;#039;&amp;#039;). Die althochdeutsche Übersetzung des römischen Wochentagnamens &amp;#039;&amp;#039;dies Martis&amp;#039;&amp;#039; (Tag des Mars) lautete &amp;#039;&amp;#039;zīwestag&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lexer: „zîs-tac, zins-tac“, Letzteres ist eine Reinterpretation.&amp;lt;/ref&amp;gt; – vergleiche [[rezent]] alemannisch &amp;#039;&amp;#039;Ziischtig&amp;#039;&amp;#039;, [[schwäbisch]] &amp;#039;&amp;#039;Zeischdig&amp;#039;&amp;#039; – und bestätigt damit auch für den Kontinent die für die [[Skandinavier]] und [[Angelsachsen]] belegte Gleichsetzung des römischen Kriegsgottes Mars mit dem germanischen &amp;#039;&amp;#039;Tīwaz&amp;#039;&amp;#039; (vgl. auch [[englisch]] &amp;#039;&amp;#039;tuesday&amp;#039;&amp;#039; (Tiu) und [[französisch]] &amp;#039;&amp;#039;mardi&amp;#039;&amp;#039; (Mars)).&amp;lt;ref&amp;gt;Kluge: Stichwort → &amp;#039;&amp;#039;Dienstag&amp;#039;&amp;#039; S. 199.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem ist der [[dänisch]]e &amp;#039;&amp;#039;Tirsdag&amp;#039;&amp;#039; und der [[schwedisch]]e &amp;#039;&amp;#039;Tisdag&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Týr als Namensgeber des Asteroiden ==&lt;br /&gt;
Der [[Asteroid]] [[(4092) Tyr]] ist nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.minorplanetcenter.net/db_search/show_object?utf8=%E2%9C%93&amp;amp;object_id=4092 Minor Planet Center]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Germanische Mythologie]]&lt;br /&gt;
** [[Südgermanische Gottheiten]], [[Kontinentalgermanische Mythologie]]&lt;br /&gt;
** [[Nordgermanische Religion]], [[Nordische Mythologie]]&lt;br /&gt;
** [[Angelsächsische Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Týr|Tyr|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://runeberg.org/svetym/1129.html &amp;#039;&amp;#039;Schwedisches Etymologisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.roman-britain.co.uk/places/vercovicium/ &amp;#039;&amp;#039;Temple of Mars Thincsus – Housesteads Temple 2&amp;#039;&amp;#039;] (2004, englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Prokopios von Caesarea|Prokopius]]: &amp;#039;&amp;#039;Gotenkrieg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Tacitus]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Germania (Tacitus)|Germania]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Annales (Tacitus)|Annales]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Adolf Bach]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Geschichte der deutschen Sprache&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Quelle&amp;amp; Meyer&lt;br /&gt;
   |Ort=Heidelberg&lt;br /&gt;
   |Datum=1965}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Helmut Birkhan]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Österr. Akad. d. Wiss.&lt;br /&gt;
   |Titel=Germanen und Kelten bis zum Ausgang der Römerzeit. Der Aussagewert von Wörtern und Sachen für die frühesten keltisch-germanischen Kulturbeziehungen&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Sitzungsberichte d. Österr. Akad. d. Wiss., phil.-hist. Kl&lt;br /&gt;
   |Band=272&lt;br /&gt;
   |Verlag=Böhlau&lt;br /&gt;
   |Ort=Wien&lt;br /&gt;
   |Datum=1970}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=René M. Derolez&lt;br /&gt;
   |Titel=Götter und Mythen der Germanen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag F. Englisch&lt;br /&gt;
   |Ort=Wiesbaden&lt;br /&gt;
   |Datum=1976}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Jan de Vries (Philologe)|Jan de Vries]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Altgermanische Religionsgeschichte&lt;br /&gt;
   |Band=2 Bände&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Walter de Gruyter&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1970}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Jan de Vries&lt;br /&gt;
   |Titel=Die geistige Welt der Germanen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Wissenschaftliche Buchgesellschaft&lt;br /&gt;
   |Ort=Darmstadt&lt;br /&gt;
   |Datum=1964}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Jan de Vries&lt;br /&gt;
   |Titel=Altnordisches Etymologisches Wörterbuch&lt;br /&gt;
   |Verlag=Brill Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Leiden&lt;br /&gt;
   |Datum=1961}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ulf Diedrichs&lt;br /&gt;
   |Titel=Germanische Götterlehre&lt;br /&gt;
   |Verlag=Eugen Diedrichs Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1983&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-424-00746-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Georges Dumézil]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Loki&lt;br /&gt;
   |Verlag=WBG&lt;br /&gt;
   |Ort=Darmstadt&lt;br /&gt;
   |Datum=1959}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Georges Dumézil&lt;br /&gt;
   |Titel=Mythos und Epos – Die Ideologie der drei Funktionen in den Epen der indoeuropäischen Völker&lt;br /&gt;
   |Verlag=Campus-Verlag [u.&amp;amp;nbsp;a.]&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt [u.&amp;amp;nbsp;a.]&lt;br /&gt;
   |Datum=1989&lt;br /&gt;
   |ISBN=2-7351-0280-7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Wolfgang Golther]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Handbuch der germanischen Mythologie&lt;br /&gt;
   |Verlag=Marix Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Wiesbaden&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-937715-38-X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Karl Helm (Mediävist)|Karl Helm]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Altgermanische Religionsgeschichte&lt;br /&gt;
   |Band=2 Bände in 3 Teilen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Carl Winter&lt;br /&gt;
   |Ort=Heidelberg&lt;br /&gt;
   |Datum=1953&lt;br /&gt;
   |JahrEA=1913}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Herder&lt;br /&gt;
   |Titel=Lexikon der germanischen und keltischen Mythologie&lt;br /&gt;
   |Verlag=Herder Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Freiburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1994&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-451-04250-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Otto Höfler]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Helmut Birkhan&lt;br /&gt;
   |Titel=Mars Thingsus&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Kleine Schriften&lt;br /&gt;
   |Verlag=Buske Helmut Verlag GmbH&lt;br /&gt;
   |Ort=Hamburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1992&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-87548-015-5}}&lt;br /&gt;
* Anders Hultgård: &amp;#039;&amp;#039;Ziu – Týr (Religionswissenschaftlich).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Heinrich Beck (Philologe)|Heinrich Beck]], [[Dieter Geuenich]], [[Heiko Steuer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reallexikon der Germanischen Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039;  Band&amp;amp;nbsp;35. de Gruyter, Berlin / New York 2007, ISBN 978-3-11-018784-7.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Kluge, Seebold&lt;br /&gt;
   |Titel=[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]]&lt;br /&gt;
   |Auflage=24., durchges. und erw.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Walter De Gruyter&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin / New York&lt;br /&gt;
   |Datum=2002&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-11-017472-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Matthias Lexer]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Mittelhochdeutsches Taschenwörterbuch&lt;br /&gt;
   |Verlag=S. Hirzel Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1972&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7776-0244-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Wolfgang Meid]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Aspekte der germanischen und keltischen Religion im Zeugnis der Sprache&lt;br /&gt;
   |Ort=Innsbruck&lt;br /&gt;
   |Datum=1991}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ernst Alfred Philippson&lt;br /&gt;
   |Titel=Germanisches Heidentum bei den Angelsachsen&lt;br /&gt;
   |Reihe=Kölner anglistische Arbeiten&lt;br /&gt;
   |BandReihe=4&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Bernh. Tauchnitz&lt;br /&gt;
   |Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
   |Datum=1929}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Rudolf Simek]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Götter und Kulte der Germanen&lt;br /&gt;
   |Verlag=C.H. Beck&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-406-50835-9}}&lt;br /&gt;
* Rudolf Simek: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der germanischen Mythologie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 368). 3., völlig überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 2006, ISBN 3-520-36803-X (Erstausgabe: 1984).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ake Ström, [[Haralds Biezais]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Germanische und Baltische Religion&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag W. Kohlhammer&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1975&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-17-001157-X}}&lt;br /&gt;
* Stefan Zimmer: &amp;#039;&amp;#039;Ziu – Týr (Sprachwissenschaftlich).&amp;#039;&amp;#039; In:  Heinrich Beck, Dieter Geuenich, Heiko Steuer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reallexikon der Germanischen Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;34. de Gruyter, Berlin / New York 2007, ISBN 978-3-11-018389-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Männliche Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanische Gottheit als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsgottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ase]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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