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	<title>Tyniec Legnicki - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T14:42:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tyniec_Legnicki&amp;diff=2490690&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Altsprachenfreund: /* Lage */</title>
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		<updated>2026-03-23T21:01:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lage&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort = Tyniec Legnicki &amp;lt;br/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Groß Tinz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Wappen = &lt;br /&gt;
| Woiwodschaft = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat = Legnicki&lt;br /&gt;
| PowiatLink = &lt;br /&gt;
| Gemeinde = Ruja&lt;br /&gt;
| GemeindeLink = Gmina Ruja&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 51&lt;br /&gt;
| Breitenminute = 10&lt;br /&gt;
| Breitensekunde = &lt;br /&gt;
| Längengrad = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute = 23&lt;br /&gt;
| Längensekunde = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner = 246&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum = 2011&lt;br /&gt;
| OrtFläche = &lt;br /&gt;
| Höhe = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl = 59-243&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl = 76&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = DLE&lt;br /&gt;
| Straße1 = &lt;br /&gt;
| Schienen1 = &lt;br /&gt;
| Flughafen1 = [[Flughafen Breslau]]&lt;br /&gt;
| Webpräsenz = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick auf Groß Tinz um 1850.jpg|mini|Groß Tinz um 1850 ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Church of the passion of Jesus Christ in Tyniec Legnicki 2014 P02.JPG|mini|Passionskirche]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tyniec Legnicki&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|&amp;#039;tɨɲɛt͡s lɛg&amp;#039;nit͡ski}}] ({{DeS|&amp;#039;&amp;#039;Groß Tinz&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Dorf im [[Powiat Legnicki]] in der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen. Es gehört zur [[Gmina Ruja|Landgemeinde Ruja]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Tyniec Legnicki liegt am Fluss Cicha Woda (&amp;#039;&amp;#039;Leisebach&amp;#039;&amp;#039;) etwa 17 Kilometer östlich von [[Legnica]] (&amp;#039;&amp;#039;Liegnitz&amp;#039;&amp;#039;) und 46 Kilometer westlich von [[Breslau]] an der ehemaligen [[Bahnstrecke Malczyce–Jawor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Rogoźnik (Ruja)|Rogoźnik]] (&amp;#039;&amp;#039;Rosenig&amp;#039;&amp;#039;) im Westen, [[Komorniki (Ruja)|Komorniki]] (&amp;#039;&amp;#039;Kummernick&amp;#039;&amp;#039;) im Nordwesten, [[Brennik (Ruja)|Brennik]] (&amp;#039;&amp;#039;Prinsnig&amp;#039;&amp;#039;) im Südwesten, [[Ruja (Powiat Legnicki)|Ruja]] (&amp;#039;&amp;#039;Royn&amp;#039;&amp;#039;) im Nordosten und [[Dzierżkowice (Ruja)|Dzierżkowice]] (&amp;#039;&amp;#039;Dürschwitz&amp;#039;&amp;#039;) im Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte == &lt;br /&gt;
Groß Tinz&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gross-tinz.de/Tinz-Schlesien.htm Schreibweisen des Ortsnamens]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde nach deutschem Recht gegründet und erstmals 1316 urkundlich erwähnt. Es gehörte damals zum [[Herzogtum Liegnitz]], das sich 1329 als ein Lehen der [[Krone Böhmen]] unterstellte, was 1335 mit dem [[Vertrag von Trentschin]] bestätigt wurde. Am 3. Februar 1362 wurde es zusammen mit dem Vorwerk vom [[Bistum Leitomischl|Leitomischler]] Weihbischof [[Mathias von Neumarkt]] erworben, der auch mit weihbischöflichen Handlungen im [[Erzbistum Breslau|Bistum Breslau]] betraut war. Er verschrieb Groß Tinz testamentarisch dem [[Kloster Grüssau]]. Von diesem erwarb es 1409 der aus [[Świdnica|Schweidnitz]] stammende Rektor der Prager [[Karlsuniversität]] [[Johannes Hoffmann von Schweidnitz|Johannes Hoffmann]], der in Groß Tinz ein [[Kolleg]] errichten wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.archive.org/stream/neuesarchivfur13sach/neuesarchivfur13sach_djvu.txt S. 351. Die hier angegebene Jahreszahl 1406 ist vermutlich nicht richtig, da Hoffmann erst 1409 Rektor wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Herzogs [[Georg Wilhelm I. (Liegnitz-Brieg-Wohlau)|Georg Wilhelm I.]], mit dem die Liegnitzer &amp;#039;&amp;#039;herzogliche&amp;#039;&amp;#039; Linie der [[Schlesische Piasten|Schlesischen Piasten]] 1675 erlosch, fielen dessen Besitzungen durch [[Heimfall]] an die Krone Böhmen, die seit 1526 die [[Habsburger]] innehatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] 1742 fiel Groß Tinz zusammen mit dem böhmischen Erbfürstentum Liegnitz an [[Preußen]]. Nach den preußischen Verwaltungsreformen gehörte es ab 1816 zum [[Landkreis Liegnitz]], mit dem es bis 1945 verbunden blieb. In der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts wurde die Evangelische Kirche gebaut, indem man einen neuen Turm an ein bestehendes Gebäude setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 wurde der [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Groß Tinz gebildet, der aus den Landgemeinden Ausche (&amp;#039;&amp;#039;Uscha&amp;#039;&amp;#039;), Berndorf (&amp;#039;&amp;#039;Biernatki&amp;#039;&amp;#039;), Dürschwitz (&amp;#039;&amp;#039;Dzierzkowice&amp;#039;&amp;#039;), Groß Tinz, Klein Jänowitz (&amp;#039;&amp;#039;Janowice&amp;#039;&amp;#039;), Kunzendorf (&amp;#039;&amp;#039;Polanka&amp;#039;&amp;#039;), Nieder Schützendorf, Ober Schützendorf (&amp;#039;&amp;#039;Strzałkowice&amp;#039;&amp;#039;) und Prinsnig (&amp;#039;&amp;#039;Brennik&amp;#039;&amp;#039;) sowie den Gutsbezirken Ausche, Dürschwitz, Klein Jänowitz, Kunzendorf, Nieder Schützendorf, Ober Schützendorf und Prinsnig bestand.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.territorial.de/ndschles/liegnitz/grtinz.htm Amtsbezirk Groß Tinz Amtsbezirk]&amp;lt;/ref&amp;gt; Für das Jahr 1939 sind 360 Einwohner belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.liegnitz.info/gemeinden.html Einwohnerzahl 1939]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fiel Groß Tinz mit dem größten Teil Schlesiens an Polen und zunächst in  &amp;#039;&amp;#039;Tyniec Derskowice&amp;#039;&amp;#039; und wenig später in &amp;#039;&amp;#039;Tyniec Legnicki&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht schon vorher geflohen war, weitgehend vertrieben. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise Heimatvertriebene aus [[Ostpolen]]. Von 1975 bis 1998 gehörte Tyniec Legnicki zur [[Woiwodschaft Legnica]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Römisch-katholische Passionskirche (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Kościół Męki Pańskiej&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Sühnekreuz (befand sich bis 1986 an einer Kreuzung in Koskowice (&amp;#039;&amp;#039;Koischwitz&amp;#039;&amp;#039;))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes == &lt;br /&gt;
* [[Jean Vogt]] (1823–1888), deutscher Komponist&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Rogge (Theologe)|Bernhard Rogge]] (1831–1919), deutscher evangelischer Theologe und Hofprediger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
*[http://dolny-slask.org.pl/504944,Tyniec_Legnicki.html Historische und aktuelle Aufnahmen sowie geographische Lage]&lt;br /&gt;
* Fotos von Groß Tinz: [http://www.vogel-soya.de/bilder/Gross_Tinz_2.jpg Dorfansicht], [http://www.vogel-soya.de/bilder/Grosstinz_Kirche.jpg Kirche], [http://www.vogel-soya.de/bilder/Grosstinz_Pfarrhaus.jpg Pfarrhaus]&lt;br /&gt;
* [https://ewnor.de/jd/1182_jd.php?page=2 Erinnerungen von Johannes Dittrich] an das Elternhaus seiner Mutter Margareta Rogge in Groß Tinz Mitte des 19. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
* [https://ewnor.de/jd/1127_jd.php?page=6 Erinnerungen von Johannes Dittrich] an den Besuch bei seinen Großeltern in Groß Tinz im Jahre 1859 (Kapitel 6 und 7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Powiat Legnicki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Ruja]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Schlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1316]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altsprachenfreund</name></author>
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