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	<title>Tykocin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T12:40:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tykocin&amp;diff=634433&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;LNTG: Änderung 265656237 von ~2026-14815-09 rückgängig gemacht;</title>
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		<updated>2026-04-14T22:23:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/265656237&quot; title=&quot;Spezial:Diff/265656237&quot;&gt;265656237&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-14815-09&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-14815-09&quot;&gt;~2026-14815-09&lt;/a&gt; rückgängig gemacht;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen. Eine Hilfe zur Bearbeitung der Tabelle befindet sich unter [[Vorlage Diskussion:Infobox Ort in Polen]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Tykocin&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Tykocin Herb.svg|111px|Wappen von Tykocin]]&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Podlachien&lt;br /&gt;
| Powiat             = Białostocki&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Białostocki&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Tykocin&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Tykocin&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 53&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 12&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = 11&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 22&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 46&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = 15&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 1995&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = 31. Dez. 2016&lt;br /&gt;
| OrtFläche          =&lt;br /&gt;
| Höhe               = 127&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 16-080&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 85&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = BIA&lt;br /&gt;
| Straße1            =&lt;br /&gt;
| Schienen1          =&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Frédéric-Chopin-Flughafen Warschau|Warschau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tykocin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (jiddisch: &amp;#039;&amp;#039;Tiktin&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt im [[Powiat Białostocki]] der [[Woiwodschaft Podlachien]] in [[Polen]]. Sie ist Sitz der [[Gmina Tykocin|gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde]] mit etwa 6300 Einwohnern und liegt etwa 20 Kilometer westlich von Białystok im Talkessel der [[Biebrza]] am Fluss [[Narew]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tykocin besitzt einen der am besten erhaltenen historischen Stadtkerne Polens. Vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gehörte sie zu den wichtigsten Zentren des polnischen Judentums. Der touristisch beliebte Ort und erhielt unter anderem eine Auszeichnung als [[Europäisches Storchendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte_von_Tykocin_(um_1790).tif|mini|Karte von Tykocin und Umgebung (um 1790)]]&lt;br /&gt;
Zwischen dem 11. und dem 14. Jahrhundert befand sich in der Nähe eine Burg der Herzöge von [[Masowien]]. Infolge des sich entwickelnden Handels zwischen Polen und dem [[Großfürstentum Litauen]] schuf man im 14. Jahrhundert neue, kürzere Handelswege. An einem von ihnen, am Narew-Übergang, entstand Tykocin. Herzog [[Janusz I. Starszy]] verlieh ihm 1425 die Stadtrechte nach [[Kulmer Recht]]. Nach einer vorübergehenden Zugehörigkeit zu Litauen wurde die Stadt 1656 dem Hetman [[Stefan Czarniecki]] als Dank für seine Siege gegen die Schweden geschenkt. 1705 gründete in Tykocin König [[August II. (Polen)|August der Starke]] den [[Orden vom Weißen Adler]], den ältesten und wichtigsten Orden Polens. Bei der [[Teilungen Polens|Dritten Teilung Polens]] 1795 fiel Tykocin an Preußen, 1807 gehörte es zum [[Herzogtum Warschau]] und wurde 1815 Teil des russischen [[Kongresspolen]]s. Im Zuge der [[Sowjetische Besetzung Ostpolens|sowjetischen Besetzung Ostpolens 1939]] marschierte die [[Rote Armee]] in Tykocin ein, der nach dem deutschen [[Unternehmen Barbarossa|Überfall auf die Sowjetunion]] 1941 die deutsche [[Wehrmacht]] folgte, die eine Schreckensherrschaft ausübte, der die jüdische Bevölkerung beinahe komplett zum Opfer fiel. Infolge der Kriegsereignisse ging 1950 bis 1993 das Stadtrecht verloren. Von 1975 bis 1998 gehörte Tykocin zur [[Woiwodschaft Białystok (1975–1998)|Woiwodschaft Białystok]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jüdische Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das erste Mal nachgewiesen sind Juden in Tykocin bereits im Jahre 1522, als zehn Familien aus [[Hrodna|Grodno]] zur Förderung des Handels angesiedelt wurden. 1576 gewährte der König ein allgemeines Niederlassungsrecht, das 1633 bestätigt wurde. Im Jahre 1800 waren etwa 70 % der Stadtbevölkerung Juden, vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs immer noch etwa 50 %. Nach dem Einmarsch der Deutschen 1941 wurden im Wald nahe dem Ort Łopuchowo die verbliebenen 1400 Juden beim [[Massaker von Tykocin]] ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mały Rynek - Tykocin.jpg|mini|Tykocin, Kleiner Markt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kościół - Tykocin.jpg|mini|Tykocin, Dreifaltigkeitskirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Synagoga Tyk.jpg|mini|Tykocin, Synagoge]]&lt;br /&gt;
* Dreifaltigkeitskirche und Ensemble des ehemaligen Missionarsklosters (1742–1749)&lt;br /&gt;
* Barocker Marktplatz&lt;br /&gt;
* [[Große Synagoge (Tykocin)|Große Synagoge]] von 1642, heute Museum für jüdische Kultur&lt;br /&gt;
* [[Kleine Synagoge (Tykocin)|Kleine Synagoge]], heute Stadtmuseum&lt;br /&gt;
* [[Talmud]]-Haus, heute Museum und jüdisches Restaurant&lt;br /&gt;
* Kleiner Markt, ehemaliges Zentrum des Judenviertels&lt;br /&gt;
* Ehemaliges Spital aus dem Jahre 1755&lt;br /&gt;
* Ehemaliges Militärveteranenheim 1634–1638, das älteste Polens&lt;br /&gt;
* Komplex des zwischen 1771 und 1790 auf Initiative [[Jan Klemens Branicki]]s errichteten [[Bernhardiner (Franziskaner)|Bernhardinerklosters]]&lt;br /&gt;
* 2005 teilweise wieder aufgebaute Ruinen des Schlosses König [[Sigismund II. August (Polen)|Sigismund Augusts]]&lt;br /&gt;
* [[Jüdischer Friedhof (Tykocin)|Jüdischer Friedhof]]&lt;br /&gt;
* Denkmal für [[Stefan Czarniecki]] aus dem Jahre 1763, das wohl älteste weltliche Denkmal Polens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gmina ==&lt;br /&gt;
Zur [[Gmina|Stadt-und-Land-Gemeinde]] Tykocin gehören 34 [[Sołectwo|Schulzenämter]], die sich über eine Fläche von 207 Quadratkilometern erstrecken.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Tykocin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jan Klemens Branicki]] (1689–1771), polnischer Feldherr&lt;br /&gt;
* [[Michał Jankowski]] (1842–1912), polnisch-russischer Unternehmer, Naturforscher, Insektenkundler und Tierzüchter&lt;br /&gt;
* [[Wacław Łopuszyński]] (1856–1929), polnischer Lokomotivingenieur&lt;br /&gt;
* [[Chaim Siemiatycki]] (* 1908), jiddischer Dichter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.um.tykocin.wrotapodlasia.pl/ Webpräsenz von Stadt und Gemeinde] (poln.)&lt;br /&gt;
* [http://www.regioset.pl/gazeta.php?choice=1755 Weitere Website zu Stadt und Gemeinde]&lt;br /&gt;
* [http://www.tykocin1425.az.pl/ Bilder von Tykocin]&lt;br /&gt;
* [http://yad-vashem.org.il/education/ceremonies/march/tykocin.htm Jüdisches Leben in Tykocin vor 1939 mit Berichten von Holocaust-Überlebenden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Europäisches Storchendorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4494621-1|VIAF=133864264}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Podlachien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Tykocin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;LNTG</name></author>
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