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	<title>Tychówko - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T21:44:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tych%C3%B3wko&amp;diff=949079&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lorenz Ernst am 13. Dezember 2024 um 14:02 Uhr</title>
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		<updated>2024-12-13T14:02:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Tychówko&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Westpommern&lt;br /&gt;
| Powiat          = Świdwin&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Świdwiński&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Połczyn-Zdrój&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 53&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 53&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 38&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 04&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 14&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    =&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 94&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = ZSD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tychówko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Woldisch Tychow&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Dorf in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Westpommern]]. Es gehört zur Landgemeinde [[Połczyn-Zdrój]] (&amp;#039;&amp;#039;Bad Polzin&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Świdwiński]] (&amp;#039;&amp;#039;Schivelbein&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Tychówko liegt auf halber Strecke zwischen [[Białogard]] (&amp;#039;&amp;#039;Belgard&amp;#039;&amp;#039;) und [[Połczyn-Zdrój]] (&amp;#039;&amp;#039;Bad Polzin&amp;#039;&amp;#039;) an der [[Droga wojewódzka 163|Woiwodschaftsstraße Nr. 163]] [[Kołobrzeg]] (&amp;#039;&amp;#039;Kolberg&amp;#039;&amp;#039;) – [[Wałcz]] (&amp;#039;&amp;#039;Deutsch Krone&amp;#039;&amp;#039;). Im Ort zweigt eine Nebenstraße über [[Rąbino]] (&amp;#039;&amp;#039;Groß Rambin&amp;#039;&amp;#039;) und [[Nielep]] (&amp;#039;&amp;#039;Nelep&amp;#039;&amp;#039;) nach [[Świdwin]] (&amp;#039;&amp;#039;Schivelbein&amp;#039;&amp;#039;) ab. Die nächste Bahnstation ist das neun Kilometer entfernte Rąbino an der [[Bahnstrecke Gdańsk–Stargard]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tychówko liegt im Mündungsgebiet der Bukowa (&amp;#039;&amp;#039;Buckow&amp;#039;&amp;#039;) in die [[Parsęta]] (&amp;#039;&amp;#039;Persante&amp;#039;&amp;#039;), die beide durch den Ort fließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
Der Name Tychow, früher auch &amp;#039;&amp;#039;Tichow&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Tichowe&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem [[Wenden|Wendischen]] und bedeutet &amp;quot;Ruhe&amp;quot;, &amp;quot;Stille&amp;quot;. Der Ortsname &amp;quot;Woldisch Tychow ist aus &amp;#039;&amp;#039;Wolden Tychow&amp;#039;&amp;#039; entstanden, abgeleitet von dem Namen der Adelsfamilie [[Wolde (Adelsgeschlecht)|von dem Wolde]]. Dieses Geschlecht der Wolden hatte seinen Stammsitz in [[Wusterbarth]] (heute polnisch: Ostre Bardo). Die Bezeichnung &amp;quot;Woldisch&amp;quot; Tychow wurde zur Vermeidung von Verwechselungen mit [[Groß Tychow]] (polnisch: Tychowo) im [[Landkreis Belgard (Persante)]] und &amp;quot;(Wendisch) Tychow&amp;quot; (ebenfalls polnisch: Tychowo) im [[Landkreis Schlawe i. Pom.]] eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In den Jahren 1902 und 1906 wurden in Woldisch Tychow größere prähistorische Urnengräber aufgefunden, die eine Besiedlung des Ortes etwa 800 bis 500 Jahre v. Chr. belegen. Urkundlich wird der Ort aber erst 1494 erstmals erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Mitte des 17. Jahrhunderts blieb Woldisch Tychow im Besitz derer von Wolde, bis ihn Henning von dem Wolde an seinen Schwager Jürgen [[Bonin (Adelsgeschlecht)|von Bonin]] übereignete. Die Wolden blieben im angrenzenden Wusterbath (Ostre Bardo), wo sie bis 1945 lebten. Jürgen von Bonin war Geheimer Rat des brandenburgischen [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Kurfürsten Friedrich Wilhelm]]. Er führte in seinem Auftrage die [[Friede von Münster|Friedensverhandlungen in Münster und Osnabrück]] zur Beendigung des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Familie von Bonin folgten als Besitzer von Woldisch Tychow die Familien [[Kleist (Adelsgeschlecht)|von Kleist]] (1685–1770) und [[Borcke|von Borcke]] (1770–1833), danach war die Familie Holz (1833–1858) Eigentümerin. Der letzte Besitzer war Walter Weske, der im März 1945 nach dem Einmarsch der [[Rote Armee|Roten Armee]] als &amp;quot;feindlicher Kapitalist&amp;quot; erschossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1928 wurde Woldisch Tychow nach [[Osówko (Tychowo)|Wutzow]] eingemeindet. Wutzow bildete bis 1945 mit [[Vietzow]] (Wicewo) den Amtsbezirk Vietzow im [[Landkreis Belgard (Persante)]]. Standesamtlich war Wutzow ein eigener Bezirk, zu dem auch die Gemeinden [[Bolkowo|Bolkow]] (Bolkowo) und Vietzow gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1939 lebten in der Gemeinde Wutzow 564 Einwohner in 141 Haushaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang März 1945 wurde Woldisch Tychow von sowjetischen Truppen eingenommen. Infolge des Krieges kam das Dorf zu Polen, die deutsche Bevölkerung wurde [[Vertreibung|vertrieben]]. Tychówko wurde eine Ortschaft in der Gmina [[Połczyn-Zdrój]] im [[Powiat Świdwiński]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchspiel Woldisch Tychow ==&lt;br /&gt;
=== Kirchengemeinde ===&lt;br /&gt;
Woldisch Tychow war ein altes Pfarrdorf, in dessen [[Kirchspiel]] bis 1945 die Filialgemeinde [[Vietzow]] (polnisch: Wicewo) und die Orte [[Biała Góra (Rąbino)|Ballenberg]] (Biała Góra), [[Góry (Białogard)|Bergen]] (Góry), [[Bolkowo|Bolkow]] (Bolkowo), [[Łąkówko|Lankow]] (Łąkówko) und [[Osówko (Tychowo)|Wutzow]] (Osówko) eingepfarrt waren. Das Kirchspiel Woldisch Tychow gehörte zum [[Kirchenkreis]] [[Białogard|Belgard]] der [[Kirchenprovinz]] [[Pommern (Provinz)|Pommern]] der [[evangelisch]]en [[Kirche der Altpreußischen Union]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Kirchenpatronat]] war bis Kriegsende 1945 unter den Rittergutsbesitzern Baron von Rhoeden (Vietzow), Körner (Neuhof), [[Woedtke (Adelsgeschlecht)|von Woedtke]] (Bolkow), von Wolden (Rhauden), Schmieden (Ballenberg), Borries (Bergen) und Weske (Woldisch Tychow) aufgeteilt, wobei Baron von Rhoeden der höchste Stimmanteil zufiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gehört Tychowko zum Kirchspiel [[Koszalin]] (&amp;#039;&amp;#039;Köslin&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Diözese Pommern-Großpolen]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|polnischen Evangelisch-Augsburgischen Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrkirche ===&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert ist bereits ein Kirchenbau in Woldisch Tychow urkundlich belegt. Allerdings ist er im Jahre 1739 durch einen [[Fachwerkhaus|Fachwerkbau]] ersetzt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude ist in schlichter Bauweise mit polygonalem Chorabschluss errichtet worden. Die Fachwerkbauweise ließ das Gewicht vom Schwingen der Glocken nicht zu. Deshalb veranlassten die Kirchenpatrone im Jahre 1748 die Errichtung eines eigenen Glockenhauses neben der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Filialkirche der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Katholischen Kirche in Polen]] gilt als Sehenswürdigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrer bis 1945 ===&lt;br /&gt;
# Martin Rambow, ?–1592&lt;br /&gt;
# Heinrich Stange, 1592–1632&lt;br /&gt;
# Daniel Vacke (Vackius), 1632–1656&lt;br /&gt;
# Heinrich Friedrich Vacke (Sohn von 3.), 1659–1704&lt;br /&gt;
# Johann Jakob Adeler&lt;br /&gt;
# Martin Philipp Neander, 1722–1771&lt;br /&gt;
# Johann Friedrich Alverdes, 1772–1807&lt;br /&gt;
# Samuel Friedrich Kalcke, 1809–1833&lt;br /&gt;
# Rudolf August Franz Ramberg, 1834–1868&lt;br /&gt;
# Otto Leopold Friedemann, 1868–1879&lt;br /&gt;
# Karl Johann Friedrich Krüger, 1880–1894&lt;br /&gt;
# Robert Busch, 1894–1924&lt;br /&gt;
# Georg Feix, 1925–1927&lt;br /&gt;
# Alfred Bidder, 1933–1943&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
Die Woldisch Tychower Volksschule wurde auch von den Kindern aus [[Góry (Białogard)|Bergen]] (Góry) und [[Łąkówko|Lankow]] (Łąkówko) besucht. Sie wurde zuletzt von den Lehrern Wagenknecht und Rost geleitet, die sich auch um die Nachforschungen über die Orts- und Heimatgeschichte verdient gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Max Wagenknecht]] (1857–1922), deutscher Komponist von Klavier- und Orgelmusik&lt;br /&gt;
* [[Sieghard Rost]] (1921–2017), deutscher Politiker (CSU), Abgeordneter des Bayerischen Landtags von 1970 bis 1990&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Teil II, Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der zu dem Gerichtsbezirk der Königl. Landescollegien zu Cößlin gehörigen Hinterpommerschen Kreise&amp;#039;&amp;#039;. Stettin 1784, [https://books.google.de/books?id=uwk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA673 S. 674–673, Nr. 73.]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Belgard. Aus der Geschichte eines pommerschen Heimatkreises&amp;#039;&amp;#039;, hg. v. Heimatkreisausschuß Belgard-Schivelbein, Celle, 1989&lt;br /&gt;
* Ernst Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die Evangelischen Geistlichen Pommerns von der Reformation bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, 2. Teil: &amp;#039;&amp;#039;Der Regierungsbezirk Köslin&amp;#039;&amp;#039;, Stettin, 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Połczyn-Zdrój}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Tychowko}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Westpommern|Tychowko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Połczyn-Zdrój]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1494]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lorenz Ernst</name></author>
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