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	<title>Tworków - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T01:52:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Twork%C3%B3w&amp;diff=1990743&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AHZ: /* Persönlichkeiten */</title>
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		<updated>2023-10-24T22:46:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Tworkau|Zum Adelsgeschlecht siehe [[Tworkau (Adelsgeschlecht)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Tworków&lt;br /&gt;
| Wappen          = &lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Schlesien&lt;br /&gt;
| Powiat          = Racibórz&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Raciborski&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Krzyżanowice&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 00&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 16&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 18&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 14&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 09&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 2800&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = &lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = 47-451&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 32&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = SRC&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Racibórz]]–[[Bohumín]]&lt;br /&gt;
| Straße2         = &lt;br /&gt;
| Straße3         = &lt;br /&gt;
| Schienen1       =  [[Bahnstrecke Kędzierzyn-Koźle–Bohumín|Racibórz–Chałupki]]&lt;br /&gt;
| Schienen2       = &lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Katowice|Katowice]]&lt;br /&gt;
| Flughafen2      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tworków&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Tworkau&amp;#039;&amp;#039;, 1936–1945 &amp;#039;&amp;#039;Tunskirch&amp;#039;&amp;#039;; tschechisch &amp;#039;&amp;#039;Tvorkov&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der [[Gmina#Gmina wiejska|Landgemeinde]] [[Krzyżanowice]] im [[Powiat Raciborski]] in Polen. Es gehört zur [[Woiwodschaft Schlesien]] und liegt fünfzehn Kilometer südlich von [[Racibórz]]. Südwestlich von Tworków verläuft die Grenze zu Tschechien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Tworków liegt rechtsseitig der [[Przykopa]] an der Landstraße 45, die von Racibórz nach Zabełków (&amp;#039;&amp;#039;Zabelkau&amp;#039;&amp;#039;; 1936–1945 &amp;#039;&amp;#039;Schurgersdorf&amp;#039;&amp;#039;) verläuft, wo sie in die Landstraße 78 mündet, die zur tschechischen Grenze nach [[Bohumín|Starý Bohumín]] führt. Nachbarorte sind Buków im Osten, Krzyżanowice im Südosten, Nowa Wioska (&amp;#039;&amp;#039;Neudörfel&amp;#039;&amp;#039;) und Owsiszcze (&amp;#039;&amp;#039;Owschütz&amp;#039;&amp;#039;; 1936–1945 &amp;#039;&amp;#039;Habergrund&amp;#039;&amp;#039;) im Süden, Bolesław (&amp;#039;&amp;#039;Boleslau&amp;#039;&amp;#039;; 1936–1945 &amp;#039;&amp;#039;Bunzelberg&amp;#039;&amp;#039;) im Westen und Bienkowice (&amp;#039;&amp;#039;Benkowitz&amp;#039;&amp;#039;; 1936–1945 &amp;#039;&amp;#039;Berendorf&amp;#039;&amp;#039;) im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tworków ruins2.jpg|mini|hochkant|Schlosstor]]&lt;br /&gt;
Tworków wurde vermutlich in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts gegründet und als [[Angerdorf]] angelegt. 1258 übertrug es der böhmische König [[Ottokar II. Přemysl]] dem Adligen [[Andreas von Beneschau und Tworkau|Andreas/Ondřej]], der dem böhmischen Adelsgeschlecht [[Beneschau (Adelsgeschlecht)|Beneschau]] entstammte. Daraus ergibt sich, dass Tworkau/Tvorkov damals zur mährischen Provinz [[Opava|Troppau]] und nach der Gründung des [[Herzogtum Troppau|Herzogtums Troppau]] 1318 zu diesem gehörte. Für das Jahr 1339 sind ein Pfarrer Laurentius sowie eine Kirche belegt, die wohl dem hl. Urban geweiht war. Vermutlich bei der Teilung des Herzogtums Troppau 1377 wurde Tworkau dem [[Herzogtum Ratibor]] zugeschlagen, das seit 1327 ein Lehen der [[Krone Böhmen]] war und 1336 vom Troppauer Zweig der [[Přemysliden]] regiert wurde. Bis zum 16. Jahrhundert war Tworkau im Besitz der Herren von [[Tworkau (Adelsgeschlecht)|Tworkau]], unter denen im 14. Jahrhundert eine Kirche errichtet wurde. Laut dem Bericht der bischöflichen [[Visitation]] aus [[Breslau]] aus dem Jahr 1687 wurde in der örtlichen Kirche in der polnischen Sprache gepredigt (&amp;#039;&amp;#039;concio Polonica&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;panic2011&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Idzi Panic |Titel=Jak my ongiś godali. Język mieszkańców Górnego Śląska od średniowiecze do połowy XIX wieku [Die Sprache der Einwohner von Oberschlesien im Mittelalter und in der Neuzeit]|Verlag=Avalon|Ort=Cieszyn-Kraków |Datum=2015 |ISBN=978-83-7730-168-5 |Seiten=200 |Sprache=pl}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Besitzer waren u. a. die Adelsfamilien [[Gaschin (Adelsgeschlecht)|Gaschin]] (ab 1557), von Reisswitz und ab 1752 [[Eichendorff (Adelsgeschlecht)|von Eichendorff]]. Letzte Gutsbesitzer waren ab 1841 die Grafen [[Saurma|von Saurma-Jeltsch]]. 1858 heiratete [[Franz von Ballestrem]] auf Gut Tworkau. Bereits für das Jahr 1674 ist eine Pfarrschule in Tworkau belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Herzogtum Ratibor gelangte Tworkau nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] mit dem größten Teil [[Schlesien]]s an [[Preußen]]. Da die Grenze zu [[Österreichisch-Schlesien]] südwestlich von Tworkau verlief, wurden die wirtschaftlichen Verbindungen dorthin abgerissen. Anfang des 18. Jahrhunderts bestand Tworkau aus 24 Bauerngehöften, 40 [[Häusler]]n sowie einer Mühle und einem [[Kretscham]]. 1811 ging von Tworkau eine organisierte Bauernerhebung aus, die jedoch niedergeschlagen wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=rypIcs5Odo0C&amp;amp;pg=PA142&amp;amp;lpg=PA142&amp;amp;dq=%22von+Tworkau%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=76RKKlUnCI&amp;amp;sig=TgKXwkhurCDHLJxxrQjbqK-lMnQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=FrQQTLanIM2cOOT9ncoH&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=5&amp;amp;ved=0CCUQ6AEwBA#v=onepage&amp;amp;q=%22von%20Tworkau%22&amp;amp;f=false Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach der Neugliederung Preußens gehörte Tworkau ab 1815 zur [[Provinz Schlesien]] und war ab 1818 dem [[Landkreis Ratibor]] eingegliedert, mit dem es bis 1945 verbunden blieb. 1858 unternahmen zahlreiche Dorfbewohner eine Pilgerreise in das [[Heiliges Land|Heilige Land]]. Ab 1874 bildete die Landgemeinde Tworkau den gleichnamigen [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]], zu dem auch die Landgemeinden Bukau, Ellguth-Tworkau und Kamin sowie die Gutsbezirke Bukau, Ellguth-Tworkau, Kamin und Tworkau gehörten. 1875 wurde die Dorfstraße zu einer Landstraße ausgebaut. Auf der [[Pariser Friedenskonferenz 1919]] beanspruchte die Tschechoslowakei das Gebiet, wie auch Polen. 1936 erfolgte die Umbenennung des Amtsbezirks Tworkau in Amtsbezirk Tunskirch.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.territorial.de/obschles/ratibor/tunskirc.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] fiel Tworkau wie fast ganz Schlesien 1945 an Polen und wurde in &amp;#039;&amp;#039;Tworków&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde weitgehend vertrieben. Die neu angesiedelten Bewohner waren zum Teil Heimatvertriebene aus [[Ostpolen]]. 1946 bis 1998 gehörte Tworków zur [[Woiwodschaft Katowice]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Zaręba klassifizierte die örtliche Mundart des [[Schlesisch (polnischer Dialekt)|polnisch-schlesischen Dialektes]] als Dialekt des schmalen schlesisch-lachischen Grenzgebiets am linken Ufer der Oder und der Zinna, aber viele Linguisten zählen sie (neben der Mundart in [[Bieńkowice (Krzyżanowice)|Bieńkowice]]) sogar zur [[Lachische Sprache|Lachischen Sprache]], obwohl das Dorf nie zum mährischsprachigen [[Bistum Olmütz]] gehörte. Viele Dorfbewohner haben bis heute mährischstämmige Nachnamen, was auf die Migration aus den Dörfern im Westen (siehe auch [[Hultschiner Ländchen]]) hindeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kowalski&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Mariusz Kowalski|Titel=Morawianie (Morawcy) w Polsce |Sammelwerk=Studia z Geografii Politycznej i Historycznej|Online=[http://cejsh.icm.edu.pl/cejsh/element/bwmeta1.element.hdl_11089_21291/c/0_6__115__131_Kowalski.pdf Online]|Datum=2016|Seiten=127|Nummer=5|Sprache=pl}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tworków ruins.jpg|mini|Ruine des Schlosses]]&lt;br /&gt;
* Die Kirche St. Peter und Paul wurde 1691–1694 an der Stelle eines Vorgängerbaus durch den Baumeister Johann Zeller errichtet. Sie besitzt eine reiche Barockausstattung mit einer Patronatsloge. In der Kapelle befinden sich Sarkophage der Familie von Reisswitz.&lt;br /&gt;
* Das ehemalige [[Schloss Tworkau]] wurde im 14. Jahrhundert durch die Herren von Tworkau und Krawarn errichtet und im 16. Jahrhundert im Stil der Renaissance umgebaut. Ein weiterer Umbau erfolgte 1872–1874 durch den Architekten Karl Heidenreich für die Familie von Saurma-Jeltsch. 1931 erlitt es große Schäden durch einen Brand und bei Kriegsende 1945 weitere Zerstörungen. Die Ruine ist erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich von Eichendorff]] (1760–1815), preußischer Kammerherr und Bergbauunternehmer&lt;br /&gt;
* [[Augustin Bogislaus Weltzel|Augustin Weltzel]] (1817–1897), Pfarrer in Tworkau, Familien- und Heimatforscher. Erwarb sich besondere Verdienste um die [[Schirnding’sche Sammlung]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Gratza]] (1820–1876), deutscher Geistlicher und Reichstagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* Emil Schramek (1887–1942), [[Seligsprechung|seliggesprochener]] katholischer Geistlicher und Märtyrer, der im [[KZ Dachau]] starb&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.slonsk.de/Slonsk/Apsc/pozycje/PriesterEmilSchramek.htm |wayback=20110406025823 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-04-21 13:39:52 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hans Bialas]] (1911–1964), Leiter der für den Strafvollzug verantwortlichen Abteilung XIV des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS)&lt;br /&gt;
* [[Heinz Ritter (Politiker, 1930)|Heinz Ritter]] (1930–2009), deutscher Politiker und Bürgermeister der Stadt Dorsten&lt;br /&gt;
* [[Anna Wyszkoni]] (* 1980), polnische Sängerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]] (Begr.), Słavomir Brzezicki (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039; ([[Dehio-Handbuch|Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen]]). Deutscher Kunstverlag, München 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 968–969.&lt;br /&gt;
* [[Georg Hyckel]]: &amp;#039;&amp;#039;Tworkau (Tworków)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 547.&lt;br /&gt;
* Tomáš Baletka: &amp;#039;&amp;#039;Páni z Kravař. Z Moravy až na konec světa&amp;#039;&amp;#039;. NLN, Prag 2004, ISBN 80-7106-682-6, S. 426.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{SgKP|XII|686}}&lt;br /&gt;
* [http://www.krzyzanowice.pl/german/tworkow.html Geschichte]&lt;br /&gt;
* [http://www.tworkow.pl/main/de/historia.html Geschichte (polnisch) mit aktuellen und historischen Aufnahmen]&lt;br /&gt;
* [http://www.tworkow.pl/main/de/zamek-w-tworkowie.html Schlossbeschreibung (polnisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Gemeinde Krzyżanowice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7630062-6|VIAF=239237355}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tworkow}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Schlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Krzyżanowice]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angerdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Oder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AHZ</name></author>
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