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	<title>Twedter Feld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hein784: Grammatik</title>
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		<updated>2026-03-18T09:26:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Grammatik&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
| IUCN_Kategorie     = IV&lt;br /&gt;
| Name               = Naturschutzgebiet Twedter Feld&lt;br /&gt;
| Bild               = Anfang bei der Nordstraße, des nach Norden gehenden Feldweges Blocksberg (Flensburg), Bild 01.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = Weg am Südostrand des Naturschutzgebiets, NSG links im Bild (2014)&lt;br /&gt;
| Lage               = [[Flensburg]], [[Schleswig-Holstein]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Kennung            = NSG-Nr. 186&lt;br /&gt;
| WDPA-ID            = 319208&lt;br /&gt;
| Fläche             = 0.89&lt;br /&gt;
| Kennung-N2000      = DE-1123-393&lt;br /&gt;
| Fläche-FFH         = 0.89&lt;br /&gt;
| Fläche-Vogelschutz = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 54/48/19.52/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 9/29/26.26/E&lt;br /&gt;
| Region-ISO         = DE-SH&lt;br /&gt;
| Höhe-Min           = &lt;br /&gt;
| Höhe-Max           = &lt;br /&gt;
| Höhe-Mittel        = &lt;br /&gt;
| Einrichtungsdatum  = 2003-03-25&lt;br /&gt;
| Planung            = &lt;br /&gt;
| Verwaltung         = Untere [[Naturschutzbehörde]] (UNB) der Stadt Flensburg&lt;br /&gt;
| Besonderheiten     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Twedter Feld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Dänische Sprache|dänisch]] &amp;#039;&amp;#039;Tved Ager&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber=Aktive Pensionister, torsdagsholdet | Titel=Flensborgs gadenavne | Auflage= | Verlag= | Ort=Flensburg | Jahr=1995 | ISBN= | Seiten=23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] in der [[Schleswig-Holstein|schleswig-holsteinischen]] Stadt [[Flensburg]], in deren Stadtteil [[Mürwik]], welches östlich an das Gebiet [[Blocksberg (Flensburg)|Blocksberg]] angrenzt und dessen Baumbestand mit dem [[Glücksburger Wald#Tremmeruper Wald|Fördewald]] eine Waldfläche bildet. Das Gebiet entspricht nicht dem Mürwiker Gebiet [[Twedter Mark]] und auch nicht dem Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Am Fördewald&amp;#039;&amp;#039; bei der [[Liste der Straßen und Plätze in Flensburg/T|Straße Twedter Feld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Twedter Feld liegt im Osten der Stadt Flensburg, im Stadtteil Mürwik, in dessen Stadtbezirk [[Friedheim (Flensburg)|Friedheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://greif.uni-greifswald.de/geogreif/geogreif-content/upload/mtbl/MTBL1122Flensburg-nord1926.jpg |wayback=20160305075949 |text=Landkarte Flensburg Nord von 1926/36 |archiv-bot=2019-05-19 17:11:47 InternetArchiveBot }}, abgerufen am: 17. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Es grenzt nach Norden und Westen direkt an die im 20. Jahrhundert entstandene Wohnbebauung des Stadtbezirkes. Das naturbelassene Gebiet besteht aus Wiesen und Baumbestand und ist heute das einzige in der Stadt Flensburg, das als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Das Naturschutzgebiet besteht vor allem aus dem ehemaligen [[Standortübungsplatz]] &amp;#039;&amp;#039;Twedter Feld&amp;#039;&amp;#039; sowie der südlich daran angrenzenden, ehemaligen [[landwirtschaftliche Nutzfläche]]. Das rund 89&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] große Naturschutzgebiet ist mit der Nummer 186 in das Verzeichnis der Naturschutzgebiete des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume eingetragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VO&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/?quelle=jlink&amp;amp;query=TewdtNatSchGV+SH&amp;amp;psml=bsshoprod.psml&amp;amp;max=true&amp;amp;aiz=true Landesverordnung über das Naturschutzgebiet „Twedter Feld“ vom 20.&amp;amp;nbsp;März 2003]&amp;#039;&amp;#039;, Landesvorschriften und Landesrechtsprechung, Landesregierung Schleswig-Holstein. Abgerufen am 6.&amp;amp;nbsp;Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde zum 25.&amp;amp;nbsp;April 2003 ausgewiesen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahr03&amp;quot;&amp;gt;Hans-Joachim Augst, Jochen Brumloop, Wolfgang Kruse-Michelsen, Silvia Salomon: &amp;#039;&amp;#039;{{Umweltanwendungen-SH|pfad=nuis/upool/gesamt/jahrbe03/Naturschutzgebiete.pdf|titel=Naturschutzgebiete und der Faktor 23 – Fünf neue Naturschutzgebiete in Schleswig-Holstein}} (PDF; 2,8&amp;amp;nbsp;MB)&amp;#039;&amp;#039;, Jahresbericht Landesamt für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein 2003. Abgerufen am 6.&amp;amp;nbsp;Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Datum der Verordnung: 20.&amp;amp;nbsp;März 2003&amp;lt;ref name=&amp;quot;VO&amp;quot; /&amp;gt;). Das Naturschutzgebiet liegt im großflächigen [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebiet]] DE-1123-393 „[[FFH-Gebiet Küstenbereiche der Flensburger Förde von Flensburg bis Geltinger Birk|Küstenbereiche Flensburger Förde von Flensburg bis Geltinger Birk]]“,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.bfn.de/themen/natura-2000/natura-2000-gebiete/steckbriefe/natura/gebiete/show/ffh/DE1123393.html Küstenbereiche Flensburger Förde von Flensburg bis Geltinger Birk]&amp;#039;&amp;#039;, Steckbriefe der Natura-2000-Gebiete, [[Bundesamt für Naturschutz]]. Abgerufen am 12.&amp;amp;nbsp;März 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; wodurch es Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes [[Natura 2000]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nord- und Südosten des Naturschutzgebietes sowie im Süden an der [[Bundesstraße 199]] schließt sich die Teilfläche des Landschaftsteils [[Waldsiedlung Tremmerup]] an. Östlich von Twedter Feld liegt der Landschaftsteil Blocksberg. Diese beiden Gebiete wurden offiziell unter der Bezeichnung: „Landschaftsschutzgebiet Bauernwald“ als [[Landschaftsschutzgebiet]] zusammengefasst (Vgl. [[Liste der Landschaftsschutzgebiete in der Stadt Flensburg]]), obwohl sie nicht miteinander verbunden sind und nicht aus Wald bestehen. Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Bauernwald&amp;#039;&amp;#039; ist für diese Gebiete allgemein so nicht verbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bauernwald&amp;#039;&amp;#039; (oder: &amp;#039;&amp;#039;Twedter Bauerwald&amp;#039;&amp;#039;) ist eine äußerst seltene Bezeichnung für den Wald im Gebiet Twedter Feld. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Bauernwald&amp;#039;&amp;#039; ist  auf Stadtplänen Flensburgs nicht verzeichnet und in der Literatur kaum zu finden. Zudem liegt das Gebiet der Waldsiedlung Tremmerup auf einer großen Lichtung des &amp;#039;&amp;#039;Twedter Bauernwaldes&amp;#039;&amp;#039;, und der &amp;#039;&amp;#039;Blocksberg&amp;#039;&amp;#039; grenzt nur an den besagten Wald, den die Flensburger unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Fördewald&amp;#039;&amp;#039; kennen. Vgl. Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: &amp;#039;&amp;#039;Flexikon. 725 Aha-Erlebnisse aus Flensburg!&amp;#039;&amp;#039;, Flensburg 2009, Artikel: Waldsiedlung Tremmerup und Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Gerhard Nowc&amp;#039;&amp;#039;: [http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/die-mutter-von-muerwik-id2085756.html Twedt : Die Mutter von Mürwik] in [[Flensburger Tageblatt]], 1. April 2010; abgerufen am: 18. Juli 2014; Vgl.: &amp;#039;&amp;#039;Stadtarchiv Flensburg&amp;#039;&amp;#039;: {{Webarchiv|url=http://www.stadtarchiv-flensburg.findbuch.net/perma_arid-3663-bekurz-584956204b2f50-vnum-1986.html |wayback=20150123152817 |text=Landschaftsschutz, Bl. 3076, Bauernwald, Solitüde, Maßstab 1 : 2000 |archiv-bot=2023-01-24 14:49:41 InternetArchiveBot }}, abgerufen am: 29. Dezember 2014 sowie: Flensburg Atlas, Flensburg 1978, Karte 27&amp;lt;/ref&amp;gt; Südlich der Bundesstraße befindet sich das Landschaftsschutzgebiet „Landschaftsteil [[Vogelsang (Flensburg)|Vogelsang-Trögelsby]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet wurde nach dem Ende der Eiszeit von [[Rotbuchenwald|Buchenwald]] eingenommen. Der Wald wurde im [[Mittelalter]] von einwandernden Siedlern genutzt und teilweise abgeholzt. Im Jahr 1587 fand die Bezeichnung Twedter Feld erstmals Erwähnung, wurde aber in der Folgezeit zunächst zur Bezeichnung verschiedener Gebiete bei [[Twedt (Flensburg)|Twedt]] genutzt (vgl. [[Twedter Mark]]).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Flensburger Straßennamen&amp;#039;&amp;#039;. Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte, Flensburg 2005, ISBN 3-925856-50-1, Artikel: Twedter Feld und Twedter Mark&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22. Oktober 1936 erhielt die zum Gebiet Twedter Feld führende die Straße „Twedter Feld“ ihren Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Flensburger Straßennamen&amp;#039;&amp;#039;. Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte, Flensburg 2005, ISBN 3-925856-50-1, Artikel: Twedter Feld&amp;lt;/ref&amp;gt; Der am Rande des Twedter Felds gelegene alte Bauernhof erhielt die Adresse Twedter Feld 1.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerret Liebing Schlaber: Vom Land zum Stadtteil. Flensburgs Stadtfeld und die eingemeindeten Dörfer in Bild und Wort ca. 1860–1930. Flensburg 2009. Seite 144&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die später entstandene Wohnbebauung wurde er vom Twedter Feld abgetrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Deutsches Kaiserreich|Zeit des Kaiserreiches]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://schleswig-holstein.nabu.de/natur-und-landschaft/nabu-schutzgebiete/twedter-feld/02997.html NABU-Naturschutzgebiet „Twedter Feld“ Idylle vor den Toren von Flensburg] sowie [https://www.nabu-flensburg.de/nsg-twedter-feld/beobachtungspunkte-nsg-twedter-feld/ Im NSG Twedter Feld gibt es drei Beobachtungspunkte (Aussichtspunkte)], jeweils abgerufen am: 2. Mai 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde offenbar am Tremmerupweg der Schießplatz Twedter Feld&amp;lt;ref&amp;gt;[[Flensburger Tageblatt]]: [https://www.shz.de/deutschland-welt/politik/asmus-jepsens-schicksal-und-die-ns-militaerjustiz-die-kein-ende-kannte-id9714761.html Serie „Untergang in Raten“: Asmus Jepsens Schicksal und die NS-Militärjustiz, die kein Ende kannte], vom: 15. Mai 2015; abgerufen am: 2. Mai 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; eingerichtet. Später betrieb die [[Wehrmacht]] den Schießplatz Twedter Feld. Als sich in den letzten Tagen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] die [[Regierung Dönitz|letzte Reichsregierung]] in [[Flensburg]]-[[Mürwik]] niederließ, gehörte Twedter Feld zum sogenannten [[Sonderbereich Mürwik]]. Am 5. Mai 1945, kurz vor dem Ende des Krieges, wurden drei Matrosen, [[Karl-Heinz Freudenthal]], [[Günther Kaellander]] und [[Willi Albrecht (Matrose)|Willi Albrecht]], die auf der [[Z 5 Paul Jacobi]] dienten und am 3. Mai durch Sabotage das Auslaufen des Schiffes verhindern wollten, auf dem Schießplatz Twedter Feld hingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=[[Landeszentrale für politische Bildung Schleswig-Holstein]] |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161020051811/http://politische-bildung-sh.de/wp-content/uploads/Hintergrund_Ausstellung_Flensburg_01.11._01_RZ_WEB.pdf |archiv-datum=2016-10-20 |url=http://politische-bildung-sh.de/wp-content/uploads/Hintergrund_Ausstellung_Flensburg_01.11._01_RZ_WEB.pdf |titel=Der Untergang 1945 in Flensburg |kommentar=Vortrag am 10. Januar 2012 von [[Gerhard Paul (Historiker)|Gerhard Paul]] |seiten=12 f. |zugriff=2019-01-18 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Paul u. Broder Schwensen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mai &amp;#039;45. Kriegsende in Flensburg&amp;#039;&amp;#039;, Flensburg 2015, S. 97 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 6. Mai 1945 wurde dort zudem der Kapitänleutnant [[Asmus Jepsen]] als [[Fahnenflucht|Fahnenflüchtiger]] hingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Flensburger Tageblatt]]: [http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/foerdewald-am-gruenen-und-im-stillen-id1618766.html Luftbildserie: Fördewald: Am Grünen und im Stillen], vom: 27. August 2011, abgerufen am: 25. Februar 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 11. Mai 1945 wurde dort der Marinesoldat [[Johann Christian Süß]] als eines der letzten Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ging ein Großteil des Baumbestandes, des Twedter Felds verloren. Die Baumbestände wurden damals als Brennholz genutzt. Der Schießplatz Twedter Feld wurde nach dem Krieg zunächst von der [[Zollschule Flensburg]], die ihren Sitz in der [[Marineschule Mürwik]] hatte, genutzt. Nach dem Ende der Zollschule übernahm die [[Bundeswehr]] den Schießplatz Twedter Feld. Da das Twedter Feld bis 1994 weiter militärisch genutzt wurde, konnte sich auf natürliche Weise ein [[Sukzession (Biologie)|Sukzessionswald]] mit verschiedensten Lebensräumen entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem politischen Wandel der 1990er Jahre im Osten Europas, kam es nach der Wiedervereinigung zur Neustrukturierung des Militärs. Von diesem Prozess waren große Teile der Stadt betroffen, so auch insbesondere der [[Stützpunkt Flensburg-Mürwik]]. Das Militär gab in Folge auch die Liegenschaft Twedter Feld sowie das dortige benachbarte [[Waldsiedlung Tremmerup|Tremmeruper Gelände]] auf. Ein schmaler Randbereich des Twedter Feldes beim Schießplatz wurde in der Zeit danach bebaut. Dem Flensburger Opfer der NS-Marinejustiz Asmus Jepsen wurde dort zu Ehren der Straßenname [[Liste der Straßen und Plätze in Flensburg/A|Asmus-Jepsen-Weg]] vergeben. Der dortige Schießstandwall sollte aber erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 wurde schließlich das Naturschutzgebiet „Twedter Feld“ eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: &amp;#039;&amp;#039;Flexikon. 725 Aha-Erlebnisse aus Flensburg!&amp;#039;&amp;#039;, Flensburg 2009, Artikel: Twedter Feld&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuständige untere Naturschutzbehörde ist heute die Stadt Flensburg. Die Straße „Twedter Feld“ führt somit heutzutage zum allgemein als „Twedter Feld“ bezeichneten Naturschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bauernhof Twedter Feld (1), Flensburg-Mürwik 2015 , Bild 03.jpg|Der Bauernhof Twedter Feld Nr. 1 lieg heute etwas außerhalb des Naturschutzgebietes Twedter Feld.&lt;br /&gt;
Aussichtspunkt Schiessstandwall (Flensburg-Mürwik 2016), Bild 05.jpg|Unweit vom Aussichtspunkt Schiessstandwall, der sich auf einem Schießstandwall aus dem Kaiserreich befindet, fließen der westliche Arm und der östliche Arm der [[Mühlenbek (Flensburg)|Mühlenbek]] zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://schleswig-holstein.nabu.de/natur-und-landschaft/nabu-schutzgebiete/twedter-feld/02997.html NABU-Naturschutzgebiet „Twedter Feld“ Idylle vor den Toren von Flensburg] sowie [https://www.nabu-flensburg.de/nsg-twedter-feld/beobachtungspunkte-nsg-twedter-feld/ Im NSG Twedter Feld gibt es drei Beobachtungspunkte (Aussichtspunkte)], jeweils abgerufen am: 2. Mai 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schießstandwall (Flensburg-Mürwik 2016), Bild 02.jpg|Blick vom Aussichtspunkt Schießstandwall. Vom Aussichtspunkt Schiessstandwall, der sich auf einem Schießstandwall aus dem Kaiserreich befindet, ist das Kerbtal der Mühlenbek betrachtbar.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestände ==&lt;br /&gt;
Das Naturschutzgebiet wird von naturnahen Wäldern, darunter trockenen [[Birken-Eichenwald|Eichen-Birkenwälder]], [[Edellaubholz|Edellaubwald]]- und [[Bruchwald]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;gesellschaften, [[Sukzession (Biologie)|Sukzessions]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;flächen und offenen und halboffenen Gras- und Krautfluren mit [[Heide (Landschaft)|Heide]]- und [[Trockenrasen]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;elementen auf einem während der [[Weichsel-Kaltzeit|Weichsel-Eiszeit]] entstandenen, hügeligen Gelände geprägt. Es liegt zu einem Teil auf einer verwachsenen [[Binnendüne]].&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: &amp;#039;&amp;#039;Flexikon. 725 Aha-Erlebnisse aus Flensburg!&amp;#039;&amp;#039;, Flensburg 2009, Artikel: Twedter Feld und Binnendünen&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem sind feuchte [[Senke (Geowissenschaften)|Senken]] und ver[[moor]]te Bereiche zu finden. Mit der [[Mühlenbek (Flensburg)|Mühlenbek]] verläuft ein [[Bach]] durch das Naturschutzgebiet. Insbesondere im südlichen Teil sind mehrere Kleingewässer zu finden. Der Übergangsbereich vom [[Wald]] im Norden zu den offenen [[Grünland]]flächen im Süden des Schutzgebietes wird von [[Saum (Biotoptyp)|Saumgesellschaften]] eingenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturschutzgebiet dient zahlreichen Tieren und Pflanzen sowie [[Pilze]]n als Lebensraum. So werden im Naturschutzgebiet über 100 [[Vögel|Vogelarten]] beobachtet. Häufige [[Brutvogel|Brutvögel]] sind [[Zaunkönig]], [[Blaumeise|Blau]]- und [[Kohlmeise]], [[Singdrossel]], [[Amsel]], [[Rotkehlchen]], [[Fitis]], [[Buchfink]], [[Mönchsgrasmücke|Mönchsgras]]-, [[Gartengrasmücke|Gartengras]]-, [[Dorngrasmücke|Dorngras]]- und [[Klappergrasmücke]], [[Trauerschnäpper]], [[Sumpfmeise]], [[Schwanzmeise]], [[Gartenbaumläufer]], [[Bachstelze]] und [[Graugans]]. Daneben lassen sich seltenere Arten wie [[Bekassine]], [[Waldschnepfe]], [[Waldohreule]], [[Baumfalke]], [[Neuntöter]], [[Sprosser]], [[Braunkehlchen]], [[Rotmilan]] und [[Gebirgsstelze]] beobachten. Weiterhin kommen [[Großer Brachvogel]], [[Singschwan]], [[Kolkrabe]], [[Dohle]], [[Turmfalke]], [[Rohrweihe]], [[Mäusebussard]], [[Waldkauz]], [[Feldlerche]], [[Rotdrossel]], [[Rohrammer|Rohr]]- und [[Goldammer]], [[Feldschwirl]], [[Gelbspötter]], [[Grauschnäpper]], [[Gartenrotschwanz]], [[Wiesenpieper]], [[Sumpfrohrsänger]], [[Wintergoldhähnchen]], [[Kleiber (Art)|Kleiber]] und [[Gimpel (Art)|Dompfaff]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Amphibien]], darunter [[Moorfrosch]], [[Grasfrosch]], [[Erdkröte]], [[Knoblauchkröte]], [[Teichmolch]] und [[Kammmolche|Kammmolch]] besiedeln die feuchten Bereiche und Stillgewässer. Das einzige [[Europäischer Laubfrosch|Laubfrosch]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;vorkommen der Stadt Flensburg befindet sich im Naturschutzgebiet „Twedter Feld“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahr03&amp;quot; /&amp;gt; [[Reptilien]] sind z.&amp;amp;nbsp;B. durch [[Waldeidechse|Wald]]- und [[Zauneidechse]], [[Blindschleiche]] und [[Ringelnatter]] vertreten. An [[Fledermäuse]]n kommen u.&amp;amp;nbsp;a. [[Braunes Langohr]], [[Zwergfledermaus|Zwerg]]-, [[Mückenfledermaus|Mücken]]- und [[Breitflügelfledermaus]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Insekten]] kommen in den unterschiedlichen Lebensräumen des Naturschutzgebietes zahlreich vor, darunter [[Käfer]] wie der [[Moschusbock]], [[Hornisse]]n, [[Sandbienen]], [[Schwebfliegen]] wie Hummel-Keilfleckschwebfliege und Hummel-Moderholzschwebfliege, verschiedene [[Libellen]]arten, darunter [[Frühe Adonislibelle]] und [[Blutrote Heidelibelle]], und [[Schmetterlinge]] wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Aurorafalter]], [[Waldbrettspiel]], [[Kleiner Feuerfalter]] und [[Großes Ochsenauge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Naturschutzgebiet lassen sich über 300 Blütenpflanzen und fast 80 [[Moose|Moosarten]] nachweisen. Darunter sind seltenere Arten wie [[Grünliche Waldhyazinthe]], [[Hohe Schlüsselblume]], [[Großes Zweiblatt]], [[Sand-Thymian|Sandthymian]], [[Wundklee]], [[Gewöhnliche Kreuzblume]], [[Klappertöpfe|Klappertopf]], [[Sumpf-Veilchen|Sumpfveilchen]], [[Gagelstrauch]] und unter den Moosen die [[Niphotrichum canescens|Graue Zackenmütze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldgebiete verfügen über einen hohen [[Totholz]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;anteil. Das Totholz dient zahlreichen Tieren und Pflanzen als Lebensgrundlage und wird von vielen Pilzen besiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trocken- und Magerrasenbiotope werden zur Pflege zeitweise mit Schafen beweidet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.erlebe-flensburg.de/article:4181 |wayback=20170124152838 |text=Wieder Schafe im Naturschutzgebiet Twedter Feld Flensburg |archiv-bot=2019-05-19 17:11:47 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;, erlebe-flensburg.de, 30.&amp;amp;nbsp;September 2011. Abgerufen am 6.&amp;amp;nbsp;Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.erlebe-flensburg.de/article:4513 |wayback=20160304075046 |text=200 Schafe im Naturschutzgebiet Twedter Feld |archiv-bot=2019-05-19 17:11:47 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;, erlebe-flensburg.de, 2.&amp;amp;nbsp;Juli 2012. Abgerufen am 6.&amp;amp;nbsp;Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Naturschutzgebiet, das vom Landesverband Schleswig-Holstein des [[Naturschutzbund Deutschland|Naturschutzbundes Deutschland]] betreut wird,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/S/schutzgebiete/Downloads/Tabelle_NSG_pdf.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 Betreuung geschützter Gebiete in Schleswig-Holstein]&amp;#039;&amp;#039;, [[Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume]], April 2017 (PDF, 275&amp;amp;nbsp;kB). Abgerufen am 12.&amp;amp;nbsp;März 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; verlaufen mehrere [[Wanderweg]]e, von denen einer als Rundweg angelegt ist. An mehreren Stellen wurden Informationstafeln aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Naturschutzgebiet Twedter Feld}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.flensburg.de/natur-umwelt/naturschutz/naturschutzgebiet-twedter-feld/index.php |wayback=20120327004223 |text=Naturschutzgebiet „Twedter Feld“}}, Stadt Flensburg&lt;br /&gt;
* {{Umweltanwendungen-SH|pfad=Natura2000/pdf/bis/twedter_feld.pdf|titel=Twedter Feld}}, Faltblatt des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (PDF, 909&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://schleswig-holstein.nabu.de/naturerleben/schutzgebiete/uebersicht/geesteinschliesslichmooreheidenetc./02997.html NABU-Naturschutzgebiet „Twedter Feld“], Naturschutzbund Deutschland&lt;br /&gt;
* [https://schleswig-holstein.nabu.de/imperia/md/content/schleswigholstein/schutzgebiete/twedter-feld.pdf Naturschutzgebiet „Twedter Feld“], Faltblatt des NABU Schleswig-Holstein (PDF; 1,6&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [http://www.nabu-flensburg.de/bildergalerie-nsg-twedter-feld/ Bildergalerie NSG Twedter Feld], NABU Flensburg&lt;br /&gt;
* [http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/twedter-feld-eine-lunge-der-stadt-id8759901.html Twedter Feld: Eine Lunge der Stadt], Flensburger Tageblatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet in Flensburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär (Flensburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinrichtungsstätte in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hein784</name></author>
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