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	<title>Tuttendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T23:50:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tuttendorf&amp;diff=2041367&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Weners: Änderung 259587197 von ~2025-55659-3 rückgängig gemacht; kein Erzgebirge</title>
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		<updated>2025-09-10T07:31:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/259587197&quot; title=&quot;Spezial:Diff/259587197&quot;&gt;259587197&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-55659-3&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-55659-3&quot;&gt;~2025-55659-3&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; kein Erzgebirge&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Tuttendorf&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Halsbrücke&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/56/18/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/21/34/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 350 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 340&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 400&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 468&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ol.wittich.de/titel/2706/ausgabe/1/2023/artikel/00000000000034996062-OL-2706-2023-3-1-0 |titel=Onlinelesen - Einwohnerzahlen - Statistik zur Bevölkerungsentwicklung 2022 im Gemeindegebiet |hrsg=Halsbrücker Anzeiger |sprache=de |abruf=2024-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1950-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Conradsdorf]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 09633&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03731&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Rittergut Tuttendorf.jpg|mini|Rittergut Tuttendorf (um 1860)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tuttendorf Kirche.jpg|mini|[[St. Anna (Tuttendorf)|Dorfkirche St. Anna]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Betsäule Tuttendorf.JPG|mini|Kopfstück der Betsäule]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tuttendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Halsbrücke]] im [[Landkreis Mittelsachsen]] (Freistaat [[Sachsen]]). Er wurde am 1. Juli 1950 nach [[Conradsdorf]] eingemeindet und kam mit diesem am 1. März 1994 zur Gemeinde Halsbrücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Tuttendorf liegt nahe der Kreisstadt [[Freiberg]] am linken Hang der [[Freiberger Mulde]], etwa zwischen 340 und 400 m ü. NN. Nordöstlich grenzt der Ortsteil an Conradsdorf und nordwestlich an Halsbrücke. Der Ort ist an das Netz des öffentlichen Personennahverkehrs angeschlossen und überregional über die [[Bundesstraße 173|B 173]] sowohl aus Richtung Freiberg als auch aus Richtung [[Dresden]] gut erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächste Station ist der [[Bahnhof Freiberg (Sachs)|Freiberger Bahnhof]], da die 1890 eröffnete [[Bahnstrecke Freiberg–Halsbrücke|Strecke Freiberg–Halsbrücke]], an der Tuttendorf einen eigenen Haltepunkt hatte, seit 1995 stillgelegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das frühere [[Waldhufendorf]] mit bergbaulicher [[Streusiedlung]] und [[Parzellen]] wurde erstmals 1183 erwähnt als „Tudendorph“ (Dorf des Dudo) in Verbindung mit der Entdeckung von Silbererz im [[Freiberger Bergrevier|Gebiet um Freiberg]]. Weitere Namensformen waren 1185 „Dudendorf“, 1342 „Tutindorf“, 1360 „Tutendorf“ und 1428 „Tuttendorff“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf gehörte zuerst zur Klosterschenkung des Markgrafen [[Otto (Meißen)|Ottos der Reiche]], die nach 1168 wieder zurückgenommen wurde. Später gehörte es dem [[Hospital]] St. Johannis in Freiberg. Im Jahre 1696 lag die [[Grundherrschaft]] beim Rat zu Freiberg. Landesherrlicher Verwaltungsbezirk des Dorfes war bis 1856 das [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsische]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsische]] [[Kreisamt Freiberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;72&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1856 gehörte Tuttendorf zum [[Gerichtsamt Freiberg]] und nach Trennung von Justiz und Verwaltung ab 1875 zur [[Amtshauptmannschaft Freiberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/freiberg.htm  |titel=Die Amtshauptmannschaft Freiberg im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-31 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20241202042602/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/freiberg.htm| archiv-datum=2024-12-02 | abruf=2025-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] von Tuttendorf wurde bereits 1360 urkundlich belegt und noch 1820 erwähnt. 1875 war es als Kanzleilehngut bezeugt. 1945 wurde es zur Gewinnung von Baumaterial abgetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://sachsens-schloesser.de/halsbruecke-kanzleilehngut-tuttendorf/ |titel=Das Vorwerk Tuttendorf |werk=www.sachsens-schloesser.de | abruf=2025-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung des Ortes war eng mit dem Freiberger Bergbau verbunden. Zeugen der ersten Bergbauperiode sind die südlich des Ortes gelegene [[Halde]]n des Hauptstollnganges und das [[Mundloch]] des Alten und Tiefen Fürstenstollns am [[Roter Graben (Erzgebirge)|Roten Graben]]. Die heutige Form des Mundloches entspricht dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Der [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] war ab 1384 im Besitz des Markgrafen [[Wilhelm I. (Meißen)|Wilhelms I., des Einäugigen]]. Etwa 40&amp;amp;nbsp;m weiter am Roten Graben befindet sich das Mundloch des Hauptumbruchs des [[Alter Tiefer Fürstenstolln|Alten und Tiefen Fürstenstollns]]. Der Hauptstolln Umbruch wurde 1821 bis 1850 erbaut als Ersatz für den Alten und Tiefen Fürstenstolln. Der Höhepunkt des Bergbaues lag zwischen 1540 und 1560. Bis ins 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert waren noch mehrere [[Eigenlöhner|Eigenlehner]] und kleine [[Bergrechtliche Gewerkschaft|Gewerkschaften]] auf Tuttendorfer Flur tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tuttendorf hatte ab 1890 einen Haltepunkt an der Nebenbahn der [[Bahnstrecke Freiberg–Halsbrücke]]. Der Reisezugverkehr war bis 1975 und der Güterzugverkehr bis 1995 in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 erfolgte die Eingemeindung in das benachbarte [[Conradsdorf]] am anderen Ufer der Freiberger Mulde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Tuttendorf |val=TUTORFJO60QW |abruf=2025-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die zweite Kreisreform in der [[DDR]] kam Tuttendorf als Ortsteil von Conradsdorf im Jahr 1952 zum [[Kreis Freiberg]] im Bezirk Chemnitz (1953 in [[Bezirk Karl-Marx-Stadt]] umbenannt), der ab 1990 als sächsischer [[Landkreis Freiberg]] fortgeführt wurde und im Jahr 2008 im Landkreis Mittelsachsen aufging. Durch die Eingemeindung der Gemeinde Conradsdorf mit ihren Ortsteilen nach Halsbrücke ist Tuttendorf seit dem 1. März 1994 ein Ortsteil von Halsbrücke.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Conradsdorf |val=CONORFJO60QW |abruf=2025-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche Tuttendorf ===&lt;br /&gt;
Die [[St. Anna (Tuttendorf)|Dorfkirche St. Anna]] entspricht in ihrer heutigen Gestalt dem Umbau von 1705 bis 1710. Der Altar mit dem Kreuzigungs- und Abendmahlgemälde stammt aus den Jahren 1670/76. Besondere Beachtung verdient die [[Barock|barocke]] Stuckdecke mit christlichen und bergmännischen Symbolen und eine [[Gotik|spätgotische]] St.-Annen-Plastik. Vor der Kirche ist ein Kopfstück einer spätgotischen [[Betsäule]] aufgestellt, das Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts auf dem Gelände des [[Lehnswesen|Kanzleilehngutes]] [[Loßnitz (Freiberg)|Loßnitz]] ausgegraben wurde. Im Jahre 2009 wurde die Kirche innen und außen saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Einwohnerzahl ===&lt;br /&gt;
1546: 22 [[besessene Mann]], 6 [[Inwohner]]; 1748: 19 Gärtner, 22 [[Häusler]], 7½ [[Hufen]].&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. {{HOV}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand jeweils 31. Dezember:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
1834 bis 1910&lt;br /&gt;
* 1834: 120 &lt;br /&gt;
* 1871: 598 &lt;br /&gt;
* 1890: 662 &lt;br /&gt;
* 1910: 628 &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
1925 bis 1946&lt;br /&gt;
* 1925: 503&lt;br /&gt;
* 1939: 529 &lt;br /&gt;
* 1946: 561 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tuttendorf wurde 1950 nach Conradsdorf eingemeindet; 1994 wurde das Dorf ein Ortsteil von Halsbrücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Tuttendorf, Blick aus Richtung Freiberg.JPG|Blick aus Richtung Freiberg&lt;br /&gt;
Datei:Tuttendorf church.jpg|Blick von der Freiberger Straße zur Dorfkirche&lt;br /&gt;
Datei:Conradsdorf, Mundloch Fürstenstolln.jpg|Mundloch des Alten und Tiefen Fürstenstollns am Roten Graben&lt;br /&gt;
Datei:Conradsdorf - Tuttendorf, Hauptumbruch Fürstenstolln.JPG|Mundloch des Hauptstollnumbruchs des Alten und Tiefen Fürstenstollns&lt;br /&gt;
Datei:Conradsdorf - Tuttendorf, Hauptumbruch Fürstenstolln, Mundloch.JPG|Schlusssteininschrift am Mundloch des Hauptstollnumbruchs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|47}}&lt;br /&gt;
* {{BKD|3|121|131|Tuttendorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Tuttendorf}}&lt;br /&gt;
* [http://www.halsbruecke.de/ &amp;#039;&amp;#039;Halsbrücke online&amp;#039;&amp;#039;; darin: Tuttendorf]&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kirchenbezirk-freiberg.de/kirchgemeinden/conradsdorf-tuttendorf &amp;#039;&amp;#039;Kirchenbezirk Freiberg – Kirchgemeinde Conradsdorf-Tuttendorf&amp;#039;&amp;#039;; darin: Kirche Tuttendorf]&lt;br /&gt;
* [http://www.unbekannter-bergbau.de/inhalte/spot_12_010_fuchsstolln.htm Beschreibung des Fuchsstollns in Tuttendorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Halsbrücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1067062785|VIAF=314856819}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mittelsachsen]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Halsbrücke)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Mittelsachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Freiberger Mulde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldhufendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]]&lt;/div&gt;</summary>
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