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	<title>Turowo - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Turowo&amp;diff=1468644&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw am 15. April 2026 um 12:07 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-15T12:07:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Turowo&lt;br /&gt;
| Wappen             = kein&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Ermland-Masuren&lt;br /&gt;
| Powiat             = Ełk&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Ełcki&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Kalinowo&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 53.908889&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = &lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 22.764167&lt;br /&gt;
| Längenminute       = &lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = &lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = &lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 19-314&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.poczta-polska.pl/hermes/uploads/2013/11/spispna.pdf |wayback=20221026204931 |text=Polnisches Postleitzahlenverzeichnis 2022, S. 1314}} (polnisch) (PDF; 7,4&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 87&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = NEL&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Milewo]]/[[Droga wojewódzka 661|DW 661]] ↔ [[Chomontowo]]–[[Pruska Mała]]–[[Janówka (Augustów)|Janówka]]/[[Droga krajowa 8|DK 8]]&lt;br /&gt;
|Straße2             = [[Prawdziska]]/[[Droga krajowa 16|DK 16]]–[[Ginie]]–[[Kile (Kalinowo)|Kile]] → Turowo&lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Ełcka Kolej Dojazdowa|Lycker Kleinbahn]] (zurzeit nicht in Betrieb)&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = &lt;br /&gt;
| BürgermeisterArt   = &lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = &lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = &lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Turowo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{DeS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thurowen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (nicht amtlich korrekt auch oft &amp;#039;&amp;#039;Turowen&amp;#039;&amp;#039;), 1938–1945 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auersberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein zur Gemeinde [[Kalinowo]] &amp;#039;&amp;#039;(Kallinowen&amp;#039;&amp;#039;, 1938 bis 1945 &amp;#039;&amp;#039;Dreimühlen&amp;#039;&amp;#039;) zählendes Dorf im nordöstlichen [[Masuren]] in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Ermland-Masuren]], [[Powiat Ełcki]] (Kreis &amp;#039;&amp;#039;Lyck&amp;#039;&amp;#039;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier befand sich bis 1997 mit einem Bahnhof der Endpunkt der [[Ełcka Kolej Dojazdowa]], der historischen Lycker Kleinbahnen. Der Streckenabschnitt von Kalinowo her wurde nach einem Brückenschaden stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf befindet sich acht Kilometer nordöstlich der Ortschaft Kalinowo an der östlichen Grenze der Woiwodschaft. Es ist von Kalinowo aus erreichbar über die [[Droga wojewódzka 661|Fernstraße 661]] Richtung [[Wierzbowo (Kalinowo)|Wierzbowo]] &amp;#039;&amp;#039;(Wiersbowen&amp;#039;&amp;#039;, 1938 bis 1945 &amp;#039;&amp;#039;Waldwerder&amp;#039;&amp;#039;), in [[Milewo]] dabei östlich abfahren nach Turowo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der [[Masurische Sprache|masurische]] Ortsname leitet sich vom slawischen Wort &amp;#039;&amp;#039;tur&amp;#039;&amp;#039; für deutsch [[Auerochse]] ab. Das im 17. Jahrhundert ausgestorbene [[Wildrind]] trat tatsächlich zuletzt in dieser geographischen Region auf. Gegründet wurde das Dorf im Jahre 1473.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bildarchiv-ostpreussen.de/cgi-bin/bildarchiv/suche/show_ortsinfos.cgi?id=49752 Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Auersberg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Preußen|preußischen]] Gebietsreform vom 27. Mai 1874 gehörte Thurowen verwaltungstechnisch als [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinde]] zum [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Wiersbowen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://territorial.de/ostp/lyck/waldwerd.htm Rolf Jehke, Amtsbezirk Wierzbowen/Walderder]&amp;lt;/ref&amp;gt; (1892–1932: Wierzbowen) im [[Landkreis Lyck]], der neben Thurowen die Gemeinden [[Cimochy|Groß Czymochen]], [[Kile (Kalinowo)|Kiehlen]], [[Milewo|Millewen]], [[Zanie|Sanien]], [[Zocie|Soczien]] und [[Wierzbowo (Kalinowo)|Wiersbowen]] sowie den Gutsbezirk Czymochen umfasste.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Groß Czymochen und Gutsbezirk Czymochen kamen 1909 zum Amtsbezirk [[Oletzko]]. 1938 wurde durch [[Umbenennung von Orten in Ostpreußen im Jahr 1938|Umbenennung]] der Gemeinde Wiersbowen der gleichnamige Amtsbezirk zum Amtsbezirk Waldwerder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1915 wurde Thurowen über eine 38 Kilometer lange Schmalspurbahnstrecke der [[Lycker Kleinbahnen]] mit der Kreisstadt [[Ełk|Lyck]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Bestimmungen des [[Versailler Vertrag]]s stimmte die Bevölkerung im [[Abstimmungsgebiet Allenstein]], zu dem Thurowen gehörte, am 11.&amp;amp;nbsp;Juli 1920 über die weitere staatliche Zugehörigkeit zu [[Ostpreußen]] (und damit zu Deutschland) oder den Anschluss an Polen ab. In Thurowen stimmten 120 Einwohner für den Verbleib bei Ostpreußen, auf Polen entfiel keine Stimme.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Marzian]], [[Csaba Kenez]]: &amp;#039;&amp;#039;Selbstbestimmung für Ostdeutschland. Eine Dokumentation zum 50. Jahrestag der ost- und westpreussischen Volksabstimmung am 11. Juli 1920.&amp;#039;&amp;#039; Herausgeber: [[Göttinger Arbeitskreis]], 1970, S. 88&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 waren in Thurowen 180 Einwohner verzeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rademacher&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=lyck|name=Landkreis Lyck (Lyk, poln. Elk)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thurowen wurde am 16. Juli 1938 im Zuge der massiven Eindeutschung von Ortsnamen masurischer Herkunft umbenannt, was in Anlehnung an dem im Ortsnamen zugrunde liegenden &amp;#039;&amp;#039;tur&amp;#039;&amp;#039; für einen Auerochsen in „Auersberg“ umgedeutet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 hatte Auersberg (Thurowen) 186 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rademacher&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war Auersberg (Thurowen) ein [[Ostpreußen|ostpreußisches]] Grenzdorf zu Polen, zur dortigen Region [[Podlachien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 fiel das zum [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] gehörende Auersberg an Polen. Die ansässige deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht geflüchtet war, nach 1945 größtenteils vertrieben bzw. ausgesiedelt und neben der angestammten  [[Masuren (Volk)|masurischen Minderheit]] durch Neubürger aus anderen Teilen Polens ersetzt. Der Ort Auersberg wurde in der polnischen Schreibweise des historischen Ortsnamens Thurowen in Turowo umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach Turowo führende Kleinbahnstrecke wurde nach 1945 von der [[Polnische Staatsbahn|Polnischen Staatsbahn (PKP)]] übernommen, die dann noch bis 1997 in Betrieb war. Ein Verein betreibt derzeit die Wiederherstellung der gesamten historischen Strecke für touristische Zwecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1975 bis 1998 gehörte Turowo zur damaligen [[Woiwodschaft Suwałki]], kam dann 1999 zur neu gebildeten [[Woiwodschaft Ermland-Masuren]]. Das Dorf ist heute Sitz eines [[Sołectwo|Schulzenamtes]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bip.kalinowo.pl/public/?id=123984 Gmina Kalinowo]&amp;lt;/ref&amp;gt; (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Sołectwo&amp;#039;&amp;#039;) im Verbund der Landgemeinde [[Kalinowo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Vor 1945 war Thurowen resp. Auersberg in die [[evangelisch]]e [[Kirche Kallinowen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walther Hubatsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1968, S. 493&amp;lt;/ref&amp;gt; in der [[Kirchenprovinz Ostpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]] sowie in die [[römisch-katholische Kirche]] [[Prawdziska|Prawdzisken]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiki.genealogy.net/Prawdzisken,_St._Andreas Prawdzisken, St. Andreas]&amp;lt;/ref&amp;gt; (1934 bis 1945 &amp;#039;&amp;#039;Reiffenrode&amp;#039;&amp;#039;, polnisch &amp;#039;&amp;#039;Prawdziska&amp;#039;&amp;#039;) im damaligen [[Bistum Ermland]] eingepfarrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute besteht in Turowo eine eigene katholische Kirche, eine [[Filialkirche]] der [[Pfarrei]] in [[Prawdziska]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://diecezjaelk.pl/prawdziska-parafia-p-w-sw-andrzeja-apostola Parafia Prawdziska im Bistum Ełk]&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Bistum Ełk]] der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Römisch-katholischen Kirche in Polen]]. Die evangelischen Einwohner orientieren sich zur Kirchengemeinde in der Kreisstadt [[Ełk]] &amp;#039;&amp;#039;(Lyck)&amp;#039;&amp;#039;, einer [[Filialgemeinde]] der Pfarrei in [[Pisz]] ({{DeS|&amp;#039;&amp;#039;Johannisburg&amp;#039;&amp;#039;}}) in der [[Diözese Masuren]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortschaften der Landgemeinde Kalinowo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1473]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Kalinowo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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