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	<title>Turmschnecken - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Turmschnecken&amp;diff=807629&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: falschen Freund Referenzen (≠ references) ersetzt</title>
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		<updated>2022-09-18T21:52:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Falscher_Freund&quot; title=&quot;Falscher Freund&quot;&gt;falschen Freund&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Referenzen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Referenzen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Referenzen&lt;/a&gt; (≠ references) ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Turmschnecken (Turritellidae), nicht zu verwechseln mit den [[Schlitzturmschnecken]] (Turridae).}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Turmschnecken&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Turritellidae&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Sven Lovén|Lovén]], 1847&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Cerithioidea&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Discopoda&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Sorbeoconcha&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Caenogastropoda&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Überordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Orthogastropoda&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Bild             =Turritellidae.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Das Gehäuse einer Turmschnecke&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Turmschnecken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Turritellidae) gehört in die Klasse der Schnecken und nach der neueren Systematik in die Ordnung der [[Sorbeoconcha]], wie etwa auch [[Strandschnecken]] (Littorininae) und [[Grübchenschnecken]] (Lacuninae). Früher wurden sie in die heute veraltete Ordnung [[Mesogastropoda]] (Mittelschnecken) gestellt. Turmschnecken ist auch ein allgemein gebräuchlicher Name für nicht verwandte Schneckenarten und -familien mit turmähnlichen [[Schneckenhaus|Gehäuse]]n (wie zum Beispiel  für die Familie [[Turridae]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Viele der Arten in dieser Familie zeichnen sich durch eine langgestreckte, spitz zulaufende Form des Gehäuses mit einer großen Anzahl von Windungen aus, dadurch erklärt sich auch der Name Turmschnecken. Die am Kopf befindlichen Fühler sind relativ lang, der Fuß ist eher kurz. Die Naht (der Bereich zwischen den einzelnen Windungen) ist deutlich ausgeprägt, ein Nabel ist nicht vorhanden. Die oberen der bei einigen Arten bis zu 19 Windungen sind meist weniger gewölbt als die unteren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Diese im Meer vorkommenden Schnecken graben sich in den Meeresboden ein und ernähren sich meist durch Einstrudeln von kleinen Nahrungspartikeln. [[Strudeler|Strudler]] sind Tiere, die – im Gegensatz zu den [[Filtrierer]]n – aktiv durch [[Flagellum|Geißeln]] oder [[Cilie]]n einen Wasserstrom erzeugen, um daraus kleine Nahrungsteilchen zu filtern. Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Turritella&amp;#039;&amp;#039; erzeugt den Wasserstrom beispielsweise mit Hilfe der am Rand des Deckels ([[Operculum]]) befindlichen Borsten. Alle Arten sind getrenntgeschlechtlich, [[Hermaphroditismus|Zwitter]] kommen nicht vor. Manche Arten sind [[Ovoviviparie|ovovivipar]], ihre Nachkommen schlüpfen bereits im Leib der Mutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Bekannt ist vor allem die auch in der [[Nordsee]] und im [[Mittelmeer]] lebende [[Gemeine Turmschnecke]] (&amp;#039;&amp;#039;Turritella communis&amp;#039;&amp;#039;). Die Große Turmschnecke (&amp;#039;&amp;#039;[[Turritella terebra]]&amp;#039;&amp;#039;) mit einer Größe von bis zu 18 cm kommt im Indopazifischen Raum vor.&lt;br /&gt;
Erste Fossilien dieser Familie sind seit [[Devon (Geologie)|Devon]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fossile Fundlokalitäten ==&lt;br /&gt;
Die Turritellidae spielen in der [[Paläontologie]] eine große Rolle bei der chronologischen Bestimmung von Gesteinsschichten durch [[Fossil]]ien ([[Biostratigraphie]]).&lt;br /&gt;
* Ein bedeutender Fundort fossiler Turritellen ist die &amp;#039;&amp;#039;[[Erminger Turritellenplatte]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Baier: &amp;#039;&amp;#039;Über die Tertiärbildungen im Ulmer Raum&amp;#039;&amp;#039;. - Documenta Naturae, 168, 1–32; München, 2008. ISBN 978-3-86544-168-3&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;J. Baier: &amp;#039;&amp;#039;Die Geologie des Ulmer Raums&amp;#039;&amp;#039; - Documenta Naturae, 173, 1–44; München, 2009. ISBN 978-3-86544-173-7&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie stellt eine massenhafte Anhäufung von Turmschnecken (&amp;#039;&amp;#039;Turritella turris&amp;#039;&amp;#039; BASTEROT) aus dem unteren [[Miozän]] dar. Die Ablagerung wurde vor rund 18,5 Millionen Jahren ([[Ottnangium|Unteres Ottnangium]]) unter flachmarinen küstennahen Bedingungen gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Baier: &amp;#039;&amp;#039;Ein Beitrag zur Erminger Turritellenplatte (Mittlere Schwäbische Alb, SW-Deutschland).&amp;#039;&amp;#039; - Jahresbericht Mitt. oberrhein. geol. Ver., N.F. 90, 9–17; Stuttgart, 2008. - {{ISSN|0078-2947}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Fundort befindet sich bei [[Ulm]]-[[Ermingen]] ([[Hochsträß]]) und wurde in mehreren paläontologischen Arbeiten beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Baier, K.-H. Schmitt und R. Mick: &amp;#039;&amp;#039;Notizen zur untermiozänen Hai- und Rochenfauna der Erminger Turritellenplatte (Mittlere Schwäbische Alb, SW-Deutschland).&amp;#039;&amp;#039; - Jahresbericht Mitt. oberrhein. geol. Ver., N.F. 86, 361–371; Stuttgart, 2004 {{ISSN|0078-2947}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;O. Höltke: &amp;#039;&amp;#039;Die Molluskenfauna der Oberen Meeresmolasse von Ermingen und Ursendorf.&amp;#039;&amp;#039; Dipl.-Arb., Geowiss. Inst., Univ. Tübingen, 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Biologie&amp;#039;&amp;#039;. 14 Bde. Elsevier/Spektrum Akademischer Verlag, 2006, ISBN 3-8274-1736-8&lt;br /&gt;
* Erich Ziegelmeier: &amp;#039;&amp;#039;Die Schnecken (Gastropoda Prosobranchia) der deutschen Meeresgebiete und brackigen Küstengewässer&amp;#039;&amp;#039;. Helgoland Marine Research 13 (1/2) Juli 1966, S. 1–61, {{ISSN|1438-387X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Turritellidae|Turmschnecken (Turritellidae)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cerithioidea (Überfamilie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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