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	<title>Turmschanze - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T15:29:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Turmschanze&amp;diff=626811&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GeisterPirat: wl angepasst</title>
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		<updated>2025-12-27T22:42:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wl angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Turmschanze im Detail.jpg|mini|350px|Turmschanze 1757]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Turmschanze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine militärische Anlage der [[Festung Magdeburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die als Turmschanze bezeichnete Befestigung befand sich an der [[Elbe|Elbbrücke]] am östlichen Elbufer im heutigen [[Magdeburg]]er Stadtteil [[Brückfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die Schanze diente zur Sicherung des Elbübergangs als östlicher Brückenkopf. Im Falle der Einnahme der westlich zur Stadt hin gelegenen [[Zitadelle Magdeburg]], hatte sie jedoch auch die Funktion des letzten Schutzes vor von Westen über die Elbe nach [[Preußen]] eindringenden feindlichen Truppen. Vom Torturm aus war eine Einsicht in die an der Ostseite niedrigeren Zitadelle möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits im [[Mittelalter]] befand sich an dieser Stelle eine [[Schanze (Festungsbau)|Schanze]] der mittelalterlichen Stadtbefestigung Magdeburgs, die als &amp;#039;&amp;#039;Zollschanze&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde. Bei der Belagerung der Stadt im [[Schmalkaldischer Krieg|Schmalkaldischen Krieg]] 1550/1551 erlangte sie eine größere Bedeutung. Während Magdeburg diese Belagerung abwehren konnte, wurde die Stadt und auch die Zollschanze bei der Belagerung im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] durch [[Kaiserliche Armee (HRR)|kaiserliche Truppen]] weitgehend zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Turmschanze.jpg|mini|Befestigung des Elbübergangs Magdeburg, 1757; unten (Osten) die Turmschanze, in der Mitte die Zitadelle, oben (Westen) die Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich in Magdeburg ab [[1666]] eine brandenburgische Garnison befand, begannen Instandsetzungsarbeiten. Ein erster größerer Ausbau fand in den Jahren 1709 bis 1714 statt. Eine umfangreiche Erweiterung fand dann in den Jahren 1718 bis 1731 unter dem Festungsbaumeister Walrave statt. Die Schanze erhielt auch für die nach Westen über die Elbe führende Brücke einen massiven Torturm. Dies führte zur Benennung als Turmschanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1731 wurde dann auch die Umwallung fertiggestellt. Der Zugang zur Schanze erfolgte über zwei Zugbrücken. Eine befand sich im Osten zum Umland hin und führte durch das [[Cracauer Tor]], eine weitere führte über die Elbe in Richtung Zitadelle. Im Inneren der Schanze befand sich freies Bauland, welches ab 1731 zur Besiedelung freigegeben wurde. Es entstand hier die &amp;#039;&amp;#039;Friedrichstadt&amp;#039;&amp;#039;, der heutige Stadtteil Brückfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1815 erfolgte eine Bepflanzung des die Schanze umgebenden [[Glacis (Festungsbau)|Glacis]]. 1818 erhielt die Turmschanze ein zweites landseitiges Tor, das [[Charlottentor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1825 bis 1839 fand ein weiterer Umbau statt. In den Jahren 1831 und 1832 befand sich in der Anlage während einer [[Cholera]]-Epidemie ein von [[Eduard Dohlhoff]] geleitetes Cholera-Lazarett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein letzter Umbau erfolgte ab 1870. Die Turmschanze wurde zu einem [[Tenaille|tenaillierten]] Wall ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der neuen Waffentechnik verlor jedoch die Festung Magdeburg und auch die Turmschanze an Bedeutung. Die Schanze wurde aufgegeben und abgerissen. Heute erinnert noch die Bezeichnung der im Gebiet gelegenen [[Magdeburger Straßen/T|Turmschanzenstraße]] an die ehemalige Befestigungsanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur / Quelle ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;39104 Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; In: Martin Klöffler: &amp;#039;&amp;#039;Inventar deutscher Festungen von der frühen Neuzeit bis 1918.&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Festungs-Inventar.&amp;#039;&amp;#039; Abschnitt: &amp;#039;&amp;#039;Bundesland Sachsen-Anhalt.&amp;#039;&amp;#039; 9., erweiterte und korrigierte Auflage. Düsseldorf 2010, S. 1–8, [http://www.ingenieurgeograph.de/Publikationen_/Inventar/ST.pdf online (PDF; 105&amp;amp;nbsp;kB)].&lt;br /&gt;
* Erich Wolfrom: &amp;#039;&amp;#039;Die Baugeschichte der Stadt und Festung Magdeburg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Magdeburger Kultur- und Wirtschaftsleben.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 10, {{ZDB|545106-1}}). Stadt Magdeburg – Der Oberbürgermeister, Magdeburg 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52.1271 |EW=11.6532 |type=landmark |region=DE-ST}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Magdeburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GeisterPirat</name></author>
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