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	<title>Turmbau zu Babel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T07:34:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Turmbau_zu_Babel&amp;diff=31752&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-18100-66: Das unprofessionelle Füllwort &quot;ja&quot; entfernt</title>
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		<updated>2026-03-23T18:06:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Das unprofessionelle Füllwort &amp;quot;ja&amp;quot; entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die alttestamentliche Erzählung. Für das Gemälde siehe [[Turmbau zu Babel (Bruegel)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Confusion of Tongues (89393754).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Die Sprachverwirrung&amp;#039;&amp;#039;, Bibelillustration von [[Gustave Doré]] (1865)]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Turmbau zu Babel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Turm von Babel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|מִגְדַּל בָּבֶל|Mīgdal Bāḇel}}, griechisch Πύργος της Βαβέλ, lateinisch &amp;#039;&amp;#039;turris Babylonis&amp;#039;&amp;#039;), {{Bibel|Gen|11|1–9}}, ist zusammen mit der [[Babylonische Sprachverwirrung|babylonischen Sprachverwirrung]] trotz ihres geringen Umfangs von nur neun [[Vers]]en eine der bekanntesten [[Biblische Erzählung|biblischen Erzählungen]] des [[Altes Testament|Alten Testaments]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theologen werten das Turmbau-Vorhaben bzw. dessen [[Erzählung|Narrativ]] als Versuch der [[Menschheit]], [[JHWH|Gott]] gleichzukommen. Wegen dieser Selbstüberhebung bringt Gott den Turmbau unblutig zum Stillstand, indem er eine Sprachverwirrung hervorruft, welche wegen unüberwindbarer Verständigungsschwierigkeiten zur Aufgabe des Projektes zwingt und die Erbauer aus dem gleichen Grunde über die ganze Erde zerstreut {{Bibel|Gen|11|7-8}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biblische Erzählung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meister der Weltenchronik 001.jpg|mini|Meister der Weltenchronik]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Turmbau-zu-Babel.jpg|mini|Wittenberg-Bibel 1586]]&lt;br /&gt;
Die in &amp;#039;&amp;#039;Gen 11,1-9&amp;#039;&amp;#039; erzählte Geschichte setzt an zu einer Zeit, in der alle Menschen (noch) die gleiche Sprache gesprochen haben. Die [[Bibel]] erzählt von einem Volk aus dem Osten, das sich in einer Ebene im Land [[Schinar]] ansiedelt. Dort will es eine Stadt und einen Turm „mit einer Spitze bis zum Himmel bauen […] Da stieg der Herr herab, um sich Stadt und Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten.“ &amp;#039;&amp;#039;(Gen 11,5)&amp;#039;&amp;#039;. In Sorge, dass ihnen „nichts mehr unerreichbar“ sein könnte, „was sie sich auch vornehmen“ &amp;#039;&amp;#039;(Gen 11,6)&amp;#039;&amp;#039;, verwirrt der Herr ihre Sprache und zerstreut sie „über die ganze Erde“. Das Turmbauprojekt ist gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtbezeichnung „Babel“ bezieht sich im hebräischen Text an zwei Stellen auf ein Wortspiel, das auf den ähnlichen Klang der Wurzeln &amp;#039;&amp;#039;bbl&amp;#039;&amp;#039; (im Namen „Babel“) und &amp;#039;&amp;#039;bll&amp;#039;&amp;#039; (im Verb „verwirren“) aufbaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gen 11,7: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;הָבָה נֵרְדָה וְנָבְלָה שָׁם שְׂפָתָם אֲשֶׁר לֹא יִשְׁמְעוּ איִשׁ שְׂפַת רֵעֵהוּ׃ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Umschrift: hāvāh nērdāh &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;wənāvlāh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; šām śəfātām ʔăšer loʔ yišməʕū ʔīš śəfat rēʔēhū&lt;br /&gt;
* Übersetzung: Wohlan, lasset uns hinabsteigen, und dort verwirren (&amp;#039;&amp;#039;wə-nāvlāh&amp;#039;&amp;#039;) ihre Sprache, daß sie nicht verstehen Einer die Sprache des Andern. (Verbalform: Kohortativ pl. &amp;lt; &amp;#039;&amp;#039;bll&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gen 11,9:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; עַל־כֵּן קָרָא שְׁמָהּ בָּבֶל כּיִ־שָׁם בָּלַל יְהֹוָה שְׂפַת כָּל־הָאָרֶץ&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Umschrift: ʕal-kēn qārāʔ šmāhh &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bāvel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kī-šām &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bālal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; YHWH śəfat kāl-hāʔāreṣ […]&lt;br /&gt;
* Übersetzung: Darum nannte man ihren Namen Babel &amp;#039;&amp;#039;(bāvel),&amp;#039;&amp;#039; weil dort der Ewige verwirrte &amp;#039;&amp;#039;(bālal)&amp;#039;&amp;#039; die Sprache aller Erdbewohner, […] (Verbalform: Perfekt 3.Sg.masc. &amp;lt; &amp;#039;&amp;#039;bll&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
(Deutsch nach [[Leopold Zunz]] (1794–1886))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine Stadt in einem nicht hebräischsprachigen Land jedoch kaum nach einer hebräischen Verbform benannt wurde, handelt es sich bei dieser Herleitung lediglich um eine [[Volksetymologie]] und ist somit als falsch zu bewerten. Die Bedeutung des Namens der Stadt [[Babylon]] leitet sich stattdessen vom [[Akkadische Sprache|Akkadischen]] &amp;#039;&amp;#039;bāb-ilim&amp;#039;&amp;#039; ab, was „Tor der Götter“ bedeutet. Jedoch ist auch die Ur-Etymologie des akkadischen Namens nicht unstrittig, da die akkadische Bezeichnung auf einen älteren [[Semiten|nichtsemitischen]] Namen zurückgehen könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Miklós Köszeghy: Der Streit um Babel in den Büchern Jesaja und Jeremia. Kohlhammer, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-17-019823-4, S.&amp;amp;nbsp;116.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Näheres s. im Abschnitt „Etymologie“ des Artikels Babylon).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Parallele ergibt sich auch daraus, dass die Wurzel &amp;#039;&amp;#039;bll&amp;#039;&amp;#039; auch etymologische Grundlage des hebräischen Wortes für [[Sintflut]] &amp;#039;&amp;#039;(mabūl)&amp;#039;&amp;#039; ist, wenngleich auch darauf im Bibeltext nicht so ausdrücklich Bezug genommen wird, wie am Beispiel des Wortes &amp;#039;&amp;#039;Babel&amp;#039;&amp;#039;. Solcherlei spielerische Bezüge innerhalb der Bibel dürfen jedoch nicht als Versuch der Herstellung einer Etymologie im modernen Sinne missverstanden und herabgewürdigt werden. Es sind vielmehr spielerische Parallelen, deren Witz darin besteht, assoziative Bezüge zwischen Bibelstellen hervorzurufen. Diese literarische Technik war zur Zeit der Herstellung des schriftlichen Bibeltexts offenbar bereits verbreitet und erlangte in der rabbinischen [[Bibelexegese]] eine bis in die Gegenwart dauernde Kontinuität. Formalisiert wurde sie in den [[Hillel#Die sieben Middot|Middot-Regeln]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eine umfangreiche Liste von Middot-Regeln, in der sich auch das Verfahren der Etymologie findet, kann im Artikel [[Elieser ben Jose ha-Gelili]] eingesehen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch im Deutschen sind derlei Bezüge vor allem in humoristischer Verwendung bekannt („[[Soldat]] kommt von Sollen, sonst würde es ja Willdat heißen“). Ohnehin ist zu bemerken, dass auch der buchstäbliche Text nicht den Anspruch erhebt, die faktische etymologische Entwicklung zu erklären, sondern auch als Findung eines hintergründigen Sinnes in der Rückschau gedeutet werden kann (da die tatsächliche etymologische Entwicklung auch, nach dem Glauben der Bibelautoren, unter dem Walten der [[Vorsehung]] stand).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Neues Testament|Neuen Testament]] wird das Thema der Sprachverwirrung nochmals in der [[Pfingsten|Pfingstgeschichte]] aufgenommen {{Bibel|Apg|2|6}}, der zufolge der [[Heiliger Geist|Heilige Geist]] durch eine von [[Jesus Christus]] ermöglichte Gottverbundenheit ein neues Reden und Verstehen über alle Sprachgrenzen hinweg bewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theologische Deutung ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:La Tour de Babel, Van Valckenborch, 1594.jpg|mini|Der Turmbau zu Babel nach [[Lucas van Valckenborch]]]]&lt;br /&gt;
Die Geschichte vom Turmbau zu Babel steht im Alten Testament zeitlich nach der [[Sintflut]] und vor der Reise Abrams (des späteren [[Abraham]]) nach [[Harran|Haran]]. Sie beschließt eine Reihe von &amp;#039;&amp;#039;Verfehlungsgeschichten&amp;#039;&amp;#039; {{Bibel|Gen|3–11}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Verwendung vor- und außerisraelitischen Materials wird die Geschichte der Menschheit seit der [[Vertreibung aus dem Paradies]] als eine Abfolge negativer Ereignisse dargestellt: Verlust des paradiesischen Urzustandes, Brudermord, Sintflut, Entzweiung und Zerstreuung. Als Ursache dieses Unheils erscheint das Übertreten der Vorschrift Gottes {{Bibel|Gen|3|5}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nimrod]] war der Gründer und König des ersten Großreiches nach der Sintflut. Er war bekannt als mächtiger Jäger „vor“ dem Herrn (in unvorteilhaftem Sinn; hebr.: liphnḗ, „gegen“ oder „im Widerstand gegen“), ({{B|Gen|10|9}}; vgl. {{B|Num|16|2}}; {{B|1 Chr|14|8}}; {{B|2 Chr|14|10}}). Einige Gelehrte fassen die hebräische Präposition, die „vor“ bedeutet, in diesem Fall zwar in günstigem Sinn auf, doch sowohl aus den jüdischen Targumen als auch aus den Schriften des Geschichtsschreibers Josephus und aus dem Kontext von 1. Mose, Kapitel 10 geht hervor, dass Nimrod ein gewaltiger Jäger im Trotz gegen den Herrn war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimrods Königreich erstreckte sich zu Anfang auf die Städte Babel, Erech, Akkad und Kalne, die alle im Land [[Schinar]] lagen {{Bibel|Gen|10|10}}. Daher ist anzunehmen, dass unter seiner Leitung mit dem Bau von Babel und dessen Turm begonnen wurde. Diese Annahme stimmt auch mit der traditionellen Ansicht der Juden überein. Josephus schrieb: „Allmählich verkehrte er [Nimrod] sein Benehmen in Tyrannei, weil er die Menschen umso eher von Gott abzuwenden gedachte, wenn sie der eigenen Kraft hartnäckig vertrauten. Er wolle, sagte er, sich an Gott rächen, falls er mit erneuter Flut die Erde bedränge, und er wolle einen Turm bauen, so hoch, dass die Wasserflut ihn nicht übersteigen könne. So werde er für den Untergang seiner Vorfahren Vergeltung üben. Die Menge pflichtete den Absichten Nebrods [Nimrods] bereitwillig bei, da sie es für Feigheit hielt, Gott noch zu gehorchen. Und so machten sie sich an die Erbauung des Turmes, der […] schnell in die Höhe wuchs“.&amp;lt;ref&amp;gt;Jüdische Altertümer, übersetzt von H. Clementz, 1. Buch, Kap.&amp;amp;nbsp;4, Abs.&amp;amp;nbsp;2, 3, S.&amp;amp;nbsp;31, 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich weisen die Erzählungen über die Bosheit der Menschen vor der Flut strukturelle Ähnlichkeiten mit der Turmbauerzählung auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nach der Ermordung [[Abel (Bibel)|Abels]] zieht [[Kain]], zusammen mit seinem Sohn [[Henoch (Sohn Kains)|Henoch]], in das Land [[Nod]], wo er eine gleichnamige Stadt gründet {{Bibel|Gen|4|16}}. Die [[Nephilim|Riesen]] und &amp;#039;&amp;#039;Helden der Vorzeit&amp;#039;&amp;#039; gehen auf die widergöttliche Vereinigung der &amp;#039;&amp;#039;Menschentöchter&amp;#039;&amp;#039; mit den &amp;#039;&amp;#039;Gottessöhnen&amp;#039;&amp;#039; ([[Engel]]) zurück {{Bibel|Gen|6|1–8}}.&lt;br /&gt;
* Nach der Flut ziehen die Menschen in das Land Schinar, wo sie sich niederlassen. Um sich nicht weiter über die Erde zu zerstreuen, beschließen sie, einen weithin sichtbaren Turm zu bauen {{Bibel|Gen|11|4}}. Dies ist jedoch eine erneute Übertretung der Anordnungen Gottes, nämlich der, die ganze Erde zu besiedeln ({{B|Gen|9|1}} und {{B|Gen|9|7}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diesmal bleibt eine Konsequenz nicht aus, jedoch erfolgt sie nicht in Form einer erneuten Ausrottung, sondern als Sprachverwirrung. Gott wahrt damit die Treue zu dem Bund, den er mit [[Noach]] geschlossen hat: &amp;#039;&amp;#039;Ich will die Erde wegen des Menschen nicht noch einmal verfluchen; denn das Trachten des Menschen ist böse von Jugend an. Ich will künftig nicht mehr alles Lebendige vernichten, wie ich es getan habe.&amp;#039;&amp;#039; {{Bibel|Gen|8|21}} Dadurch gehen die Menschen ihrer gemeinsamen Grundlage der Kommunikation und aller daraus entstehenden Vorteile verlustig; der nun einzig gangbare Weg ist, dass sich Gruppen mit gleicher Sprache zusammenschließen und eigenständige Gemeinschaften aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Bezüge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ziggarat of Ur 001.jpg|mini|Rekonstruktion der [[Zikkurat des Mondgottes Nanna|Zikkurat von Ur]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:West Asiatic Architecture 68.jpg|mini|Aufbau und Architektur einiger [[Zikkurat]]]]&lt;br /&gt;
Manche Forscher bringen den Turmbau zu Babel mit der [[Zikkurat]] [[Etemenanki]] in [[Babylon]] in Verbindung, die seit 1913 archäologisch nachgewiesen ist. Die Fundamente des Stufentempels wurden durch den deutschen Architekten und Archäologen [[Robert Koldewey]] freigelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Minute 4 bis 6 von [[ZDFinfo]], [[Zweites Deutsches Fernsehen|ZDF]] 2017. Rätsel der Geschichte. Der Turmbau zu Babel. Ein Film von Elliot Kew. Eine Produktion von Blink Entertainment 2017. In Zusammenarbeit mit BBC Worldwide, Channel 5, France 5, SBS-TV Australia und Smithsonian Channel. Deutsche Bearbeitung Kelvinfilm.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König [[Sargon von Akkad]] ließ Babylon um 2300 v.&amp;amp;nbsp;Chr. zerstören, König [[Hammurapi I. (Babylon)|Hammurapi]] machte es etwa 600 Jahre später zur Hauptstadt des [[Babylonien|Babylonischen Reiches]]. Er erhob den Stadtgott [[Marduk]] (Altes Testament: &amp;#039;&amp;#039;Merodach&amp;#039;&amp;#039;) zur höchsten Gottheit des babylonischen Reichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals wird die Zikkurat unter dem Namen [[Etemenanki]] (sumerisch: Haus des Himmelsfundaments auf der Erde) in der Tempelanlage [[Esaĝila]] (sumerisch: &amp;#039;&amp;#039;Tempel des erhobenen Hauptes&amp;#039;&amp;#039;) in den Annalen des [[Assyrisches Reich|assyrischen]] Königs [[Sanherib]] urkundlich erwähnt, der 689 v.&amp;amp;nbsp;Chr. die Stadt und den Tempel zerstörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nachfolger [[Assarhaddon]] (680–669 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) und [[Assurbanipal]] (668–631 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) begannen mit dem Wiederaufbau, wie Inschriften im Fundament belegen. Nach der Befreiung von der assyrischen Herrschaft setzte der neubabylonische Herrscher [[Nabopolassar]] den Ausbau der Anlage fort, sein Sohn [[Nebukadnezar II.]] (604–562 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) vollendete ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit verfiel das Bauwerk, angeblich&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. hierzu [[Josef Wiesehöfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte Irans von den Achaimeniden bis in frühislamische Zeit.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wilfried Seipel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des [[Iranisches Nationalmuseum|Iranischen Nationalmuseums]] in Teheran.&amp;#039;&amp;#039; Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, ISBN 3-85497-018-8, S.&amp;amp;nbsp;54–74, hier: S.&amp;amp;nbsp;59.&amp;lt;/ref&amp;gt; auch durch Zerstörungen durch den Perserkönig [[Xerxes I.]] (486–465 v.&amp;amp;nbsp;Chr.).&amp;lt;ref name=&amp;quot;str16-1-5&amp;quot;&amp;gt;Strabon: Geographica 16,1,5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Griechen galt der Etemenanki als Grab des sagenhaften Gründers von Babylon [[Belus (Babylon)|Belus]]. Bei seinem Einzug in Babylon im Frühjahr 323 v.&amp;amp;nbsp;Chr. ließ [[Alexander der Große]] die Reste bis auf das Fundament abtragen, um den Turm neu zu errichten. Dies habe 10.000 Mann für zwei Monate beschäftigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;str16-1-5&amp;quot; /&amp;gt; Dabei blieb es, da Alexander wenige Monate später verstarb. Seine Nachfolger verlegten die Residenz nach [[Ktesiphon]], und Babylon verfiel zusehends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Turm Etemenanki hatte eine Grundfläche von 91,48&amp;amp;nbsp;m × 91,66&amp;amp;nbsp;m und eine Höhe von etwa 91&amp;amp;nbsp;m, wahrscheinlich abgestuft in sieben, nach dem Geschichtsschreiber [[Herodot]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Hans Heinrich Schmid]], &amp;#039;&amp;#039;Die Steine und das Wort&amp;#039;&amp;#039;, Zürich 1975, S.&amp;amp;nbsp;97.&amp;lt;/ref&amp;gt; in acht Plateaus. Den Abschluss bildete ein Tempel, dessen Räume nur von Priesterinnen betreten werden durften. Wahrscheinlich nutzten Priester das Dach des Gebäudes, um dort [[Astronomie|astronomische]] Beobachtungen durchzuführen. Als Baumaterial verwendeten die Babylonier luftgetrocknete Ziegel und Backsteine, die Außenziegel waren mit farbiger Glasur verziert. Eingezogene Lagen aus Strohmatten sollten dem Bauwerk wohl zusätzliche Stabilität verleihen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Gunkel |Titel=Genesis |Sammelwerk=Handkommentar Altes Testament |Band=1 |Auflage=7 |Ort=Göttingen |Datum=1966 |Seiten=96f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der antike griechische Geschichtsschreiber [[Strabon]] (* 63 v.&amp;amp;nbsp;Chr. † nach 23 n.&amp;amp;nbsp;Chr.) beschreibt den Bau als vierseitige [[Pyramide (Bauwerk)|Pyramide]] mit einem [[Stadion (Längenmaß)|Stadion]] Seitenlänge und einer Höhe von einem Stadion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Herodot]] berichtet nach einem Besuch der Gegend um 460 v.&amp;amp;nbsp;Chr., dass die babylonischen Tempeltürme den Gottheiten erlauben sollten, nachts herabzusteigen, um dort einige Zeit in Gesellschaft einer Priesterin zu verbringen. Dieses Ritual könnte sich hinter der von den Israeliten nicht verstandenen Intention verbergen, dass der Turm bis in den Himmel reichen solle: Für sie war die Vorstellung undenkbar und frevelhaft, dass man zu Gottheiten aufsteigt; Gott stieg vielmehr gütig zu den Menschen hinab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz allgemein kann der Turmbau aber auch als Symbol einer Kulturleistung der Völker Mesopotamiens dienen: Die Menschheit erlernt das Brennen von Ziegeln und nutzt den natürlichen Asphalt als Mörtel. Sie befreit sich so aus der Abhängigkeit von Stein und Kalk, die aus Steinbrüchen gefördert werden müssen, und versetzt sich in die Lage, auch in der Ebene zu bauen, wo es weder Stein noch Kalk gibt.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Alberto Soggin: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch Genesis. Kommentar.&amp;#039;&amp;#039; Darmstadt 1997, S.&amp;amp;nbsp;181&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Turmbau-Sagen in anderen Kulturen ==&lt;br /&gt;
[[Fred Hartmann]] hat 60 Turmbau[[sage]]n aus verschiedenen Kulturen zusammengetragen und analysiert. Die Sagen entstammen teilweise vorderasiatischen Kulturen, sind aber auch aus Indien, China, Afrika, Amerika und dem pazifischen Raum überliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;Fred Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Turmbau zu Babel – Mythos oder Wirklichkeit?&amp;#039;&amp;#039; SCM Hänssler, 1999, ISBN 3-7751-3432-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber diese Sagen, wie vermutlich auch die ursprüngliche Version der biblischen Erzählung, sind nicht mit der Sprachverwirrung und Zerstreuung der Menschen verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Carel van Scheik, Kai Michel: &amp;#039;&amp;#039;Das Tagebuch der Menschheit.&amp;#039;&amp;#039; Reinbek 2016, S.&amp;amp;nbsp;129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Schon in alttestamentlicher Zeit versuchte man, die (später so genannte) „[[Adamitische Sprache]]“ zu rekonstruieren, die vor der Sprachverwirrung gesprochen worden sein soll. In der heutigen Sprachforschung ist es allerdings stark umstritten, ob es je eine gemeinsame Ursprache, die so genannte [[Proto-Welt-Sprache]], gegeben hat oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Flavius Josephus]] (&amp;#039;&amp;#039;Jüdische Altertümer&amp;#039;&amp;#039; I,4) fügte im ersten nachchristlichen Jahrhundert der Turmbauerzählung einige Details hinzu, die im biblischen Bericht nicht explizit erwähnt werden: Hier ist es [[Nimrod]] persönlich, der den Befehl zum Turmbau gibt und als der erste Tyrann der Geschichte gezeichnet wird. Das Motiv für den Bau war laut Josephus nicht nur allgemeiner Hochmut, sondern auch der Versuch, sich einen sicheren Zufluchtsort zu schaffen, für den Fall, dass Gott eine weitere Sintflut schicken sollte. Zuletzt zitiert er aus dem 3. Buch der [[Sibyllinische Orakel|Sibyllinischen Orakel]], nach dem der Turm nicht einfach zerfiel, weil er von seinen Erbauern verlassen wurde, sondern dass er durch einen großen Sturmwind zerstört wurde. Diese Darstellung des Josephus war besonders im europäischen Mittelalter sehr einflussreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1679 stellte der Jesuit [[Athanasius Kircher]] eine Theorie auf, die gegen die Existenz des Turmes sprach. Seiner Meinung nach betrug die Entfernung zwischen Erde und Himmel 265.380&amp;amp;nbsp;Kilometer. Hierfür hätten rund 4.500.000 Arbeiter etwa 3400 Jahre ununterbrochen arbeiten müssen. Das Gewicht des Turmes hätte das Gewicht der Erde übertroffen und so die Erde aus dem Mittelpunkt des Universums herausgeschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evolutionsbiologen wie [[Jared Diamond]] oder [[Carel van Schaik]] sehen in der Erzählung einen Ausdruck der allgemeinen Skepsis der Bibel gegenüber der Stadt. Das Stadtwachstum im späten [[Neolithikum]] und frühen Metallzeitalter habe zur Verschlechterung der hygienischen Bedingungen geführt und sie zu dauernden Brutstätten verschiedener Erreger gemacht. Hier seien stets mehr Menschen gestorben als geboren wurden und das Wachstum habe nur durch Zuwanderung von Arbeitskräften aus vielen Regionen funktioniert; doch gerade die Zugewanderten auf den multitribalen Großbaustellen des Altertums blieben am meisten gefährdet, weil sie noch keine Immunität erworben hatten. Die Motive der Sprachverwirrung und Zerstreuung der Menschen könnten nachträglich zur Geschichte der göttlichen Bestrafung der Erbauer des Großprojekts hinzugefügt worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Carel van Schaik, Kai Michel 2016, S.&amp;amp;nbsp;129&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte vom Turmbau zu Babel wird auch als die frühe Geschichte eines unkritischen Fortschrittsglaubens und der Hoffnung auf unbegrenztes Wachstum interpretiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Axel Mayer |url=https://www.mitwelt.org/turmbau-zu-babel-anthropozaen-klimawandel-grosse-beschleunigung-umweltzerstoerung-atomkraft-pieter-bruegel |titel=Turmbau zu Babel heute: Ziemlich frei nach Pieter Bruegel |werk=www.mitwelt.org |hrsg=Mitwelt Stiftung Oberrhein |datum=2026 |abruf=2026-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildende Kunst ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pieter Bruegel the Elder - The Tower of Babel (Vienna) - Google Art Project - edited.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Großer Turmbau zu Babel]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Pieter Bruegel der Ältere|Pieter Bruegel]], 1563, [[Kunsthistorisches Museum]]]]&lt;br /&gt;
Der Turmbau zu Babel ist in der [[Bildende Kunst|Bildenden Kunst]] ein [[Symbol]] menschlicher [[Hybris]]. Im Laufe der Kunstgeschichte ist er mehrfach dargestellt worden. Oft stellte man den Turm von Babel als spiralförmigen Turm, wie das [[Minarett von Samarra]], oder als Stufenturm dar. Meist betonen die Darstellungen die Ausmaße des Bauwerkes. Daneben zeigen sie häufig die daran arbeitenden Menschen und die zeitgenössischen Fortschritte der Bautechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Darstellungen stammen unter anderem von:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Pieter Bruegel der Ältere|Pieter Bruegel dem Älteren]], 1563, [[Kunsthistorisches Museum]], Wien, [[Großer Turmbau zu Babel|vgl. Wiener Version]]&lt;br /&gt;
* Pieter Brueghel dem Älteren, 1563, [[Museum Boijmans Van Beuningen]], Rotterdam, [[Kleiner Turmbau zu Babel|vgl. Rotterdamer Version]]&lt;br /&gt;
* [[Hendrick van Cleve]], 1563, vier Darstellungen (eine davon in der Hamburger Kunsthalle)&lt;br /&gt;
* [[Hans Bol]], 1590er Jahre, &amp;#039;&amp;#039;Museum voor Oudheidkunde en Sierkunst en Schone Kunsten,&amp;#039;&amp;#039; [[Kortrijk]].&lt;br /&gt;
* [[Lucas van Valckenborch]], 1594, [[Louvre]], Paris&lt;br /&gt;
* Lucas van Valckenborch, 1595, [[Mittelrhein-Museum]], Koblenz&lt;br /&gt;
* [[Maerten I van Valckenborch]], 1595, [[Gemäldegalerie Alte Meister]], Dresden&lt;br /&gt;
* [[Paul Bril]], 1591, [[Festung Marienberg]], Würzburg&lt;br /&gt;
* [[Gustave Doré]], 1865, Bibelillustration; zeigt die Menschen vor dem Turm zu Babel nach der Sprachverwirrung&lt;br /&gt;
* [[René Magritte]], 1950, &amp;#039;&amp;#039;L’art de la conversation&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Werner Tübke]], 1987, [[Bauernkriegspanorama]]bild in [[Bad Frankenhausen/Kyffhäuser|Bad Frankenhausen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Babylonische Verwirrung“ als „Geflügeltes Wort“ ===&lt;br /&gt;
Die „Babylonische Sprachverwirrung“ hat als [[Redewendung]] – als Sinnbild für das Aufeinandertreffen mehrerer Sprachen – Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch gefunden, so hat beispielsweise [[Georg Büchmann]] sie in seine Zitatensammlung &amp;#039;&amp;#039;[[Geflügelte Worte]]&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen. So wird mitunter bei der Berichterstattung über die Verwaltung der [[Europäische Union|Europäischen Union]] in Brüssel auf die „Babylonische Sprachverwirrung“ Bezug genommen, wo sich auf Grund der sprachlichen Vielfalt Mehrarbeiten und -kosten ergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1996/30/deutsch.txt.19960719.xml Dieter E. Zimmer: &amp;#039;&amp;#039;Warum Deutsch als Wissenschaftssprache ausstirbt.&amp;#039;&amp;#039;], &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;30, 19.&amp;amp;nbsp;Juni 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redewendung wird auch im positiven Sinn verwendet, so gibt es beispielsweise eine [[Science-Fiction]]-Serie, in der die (titelgebende) Raumstation [[Babylon 5]] Treffpunkt für unterschiedliche Völker ist, eine literarische Figur namens [[Babelfisch]] und Übersetzungsprogramme mit dem Namensbezug, wie „[[Babel Fish]]“ oder „[[Babylon Translator]]“.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Die babylonische Sprachverwirrung findet auch in anderen Zusammenhängen und Abwandlungen Anwendung. So betitelte das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ eine [[Sprachkritik|sprachkritische]] Geschichte über den „Mischmasch namens [[Denglisch]]“ mit: „Welcome in Blabylon“.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicole Alexander, Nikolaus von Festenberg: &amp;#039;&amp;#039;Welcome in Blabylon. Alberne Anglizismen überspülen das Deutsche und erzeugen einen Mischmasch namens Denglisch,&amp;#039;&amp;#039; in: Der Spiegel, 16.&amp;amp;nbsp;Juli 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt; -- Wo ist hier der „andere“ Bezug, geht es doch auch hier um die Schnittstelle zweier Sprachen … --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Metapher verwendet den Turm zu Babel auch die englische Schriftstellerin Antonia S. Byatt in ihrem Roman &amp;#039;&amp;#039;Babel Tower&amp;#039;&amp;#039; (1996): Es geht darin „um die Frage nach der Möglichkeit einer gemeinsamen Sprache oder, wäre eine solche illusorisch, den Verfall des Redens in wechselseitige Unverständlichkeit“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Dorschel]], &amp;#039;&amp;#039;Ach, Sie waren nicht in Oxford?;&amp;#039;&amp;#039; Antonia S. Byatts Roman &amp;#039;&amp;#039;Der Turm zu Babel,.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Süddeutsche Zeitung]] Nr.&amp;amp;nbsp;274, S.&amp;amp;nbsp;16; 25. November 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
* Die Trophäe des EU-Filmpreises [[LUX (Filmpreis)|LUX]] stellt eine Filmrolle in Form des Turms zu Babel dar.&lt;br /&gt;
* Das [[Lied]] des [[Vereinigtes Königreich|britischen]] [[Pop-Rock]]-[[Musiker]]s [[Peter Gabriel]] &amp;#039;&amp;#039;[[The Tower That Ate People]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;PG-The Tower That Ate People-Marziano&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alfredo Marziano, Luca Perasi |Titel=Peter Gabriel – The Rhythm Has My Soul |TitelErg=The Stories Behind the Songs |Verlag=L.I.L.Y. Publishing |Ort=[[Mailand]] |Datum=2024 |Sprache=en |ISBN=978-88-909122-7-6 |Kapitel=OVO |Seiten=199-200}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem Jahr 2000, das auf dem [[Soundtrack]]-Album &amp;#039;&amp;#039;[[OVO]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;PG-OVO-Peter Gabriel&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Gabriel Ltd. |url=https://petergabriel.com/release/ovo/ |titel=OVO - Released 12th June, 2000 |hrsg=PeterGabriel.com |datum=2025 |sprache=en-GB |abruf=2025-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erschien, übernimmt Motive von der Geschichte des Turmbaus zu Babel. In dem zugrunde liegende [[Comic]] &amp;#039;&amp;#039;[[The Story of OVO]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;PG-The Story Of OVO&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Gabriel |Titel=The Story of OVO |Verlag=Peter Gabriel Ltd. |Ort=[[Corsham]], [[Wiltshire]] |Datum=2000 |ISBN=0-9520864-3-3 |Sprache=en-GB |Kommentar=Comic}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wird eine Geschichte entwickelt, in dem ebenfalls ein Turm infolge des [[Wahn|Größenwahns]] seines Erbauers in den Himmel wächst. Eine [[landwirtschaft]]lich geprägte Gesellschaft wird plötzlich in eine [[Industriegesellschaft]] verwandelt. Hier wird jedoch der Turm durch das Volk der „Skypeople“ zu Fall gebracht. In beiden Fällen wird die Überheblichkeit der Urheber bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der mesopotamischen Tempel]]&lt;br /&gt;
* [[Zweiundsiebzig Sprachen]]&lt;br /&gt;
* [[Sprachursprung]]&lt;br /&gt;
* [[Astronomischer Turm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentarfilme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Turmbau zu Babel.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Treasures Decoded – Jäger der verlorenen Schätze.&amp;#039;&amp;#039; Staffel 4, Folge 1). 45 Min. Ein Film von Elliot Kew. Kanada/Vereinigtes Königreich 2017.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fernsehserien.de/treasures-decoded-jaeger-der-verlorenen-schaetze/folgen/4x01-der-turmbau-zu-babel-1123477 |titel=Der Turmbau zu Babel |werk=Fernsehserien.de |abruf=2020-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- nach Autoren / Herausgebern alphabetisch geordnet --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sekundärliteratur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wilhelm Andrae: &amp;#039;&amp;#039;Wie sah der Turm zu Babel aus?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Reclams Universum.&amp;#039;&amp;#039; 43.1 (1927), Heft&amp;amp;nbsp;12, 16.&amp;amp;nbsp;Dezember 1926, S.&amp;amp;nbsp;326–327 und Titelblatt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der babylonische Turm in der historischen Überlieferung, der Archäologie und der Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Milano 2003 (&amp;#039;&amp;#039;Der Turmbau zu Babel&amp;#039;&amp;#039;, 1).&lt;br /&gt;
* Kyle Dugdale: &amp;#039;&amp;#039;Babel’s Present.&amp;#039;&amp;#039; Hg. v. Reto Geiser u. Tilo Richter, Standpunkte, Basel 2016, ISBN 978-3-9523540-8-7 (&amp;#039;&amp;#039;Standpunkte Dokumente,&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;5).&lt;br /&gt;
* [[Joachim Ganzert]] (Hg.), [[Stephan Albrecht (Kunsthistoriker)|Stephan Albrecht]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Turmbau zu Babel. Maßstab oder Anmaßung?&amp;#039;&amp;#039; Biberacher Verlagsdruckerei, Biberach 1997, ISBN 3-924489-86-6 (Ausstellungskatalog).&lt;br /&gt;
* [[Evelyn Klengel-Brandt]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Turm von Babylon, Legende und Geschichte eines Bauwerkes.&amp;#039;&amp;#039; Koehler &amp;amp; Amelang, Leipzig 1982.&lt;br /&gt;
* [[Fritz Krischen]]: &amp;#039;&amp;#039;Weltwunder der Baukunst in Babylonien und Jonien.&amp;#039;&amp;#039; E. Wasmuth, Tübingen 1956.&lt;br /&gt;
* [[Roger Liebi]]: &amp;#039;&amp;#039;Herkunft und Entwicklung der Sprachen.&amp;#039;&amp;#039; Hänssler, Holzgerlingen 2003, ISBN 3-7751-4030-1.&lt;br /&gt;
* Helmut Minkowski: &amp;#039;&amp;#039;Vermutungen über den Turm zu Babel.&amp;#039;&amp;#039; Luca, Freren 1991, ISBN 3-923641-36-2.&lt;br /&gt;
* Barbara Thien-Mochmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Turmbau zu Babel&amp;#039;&amp;#039;. In: [[INSITU (Zeitschrift)|INSITU]] 2023/1, S.&amp;amp;nbsp;5–16.&lt;br /&gt;
* Christoph Uehlinger: &amp;#039;&amp;#039;Weltreich und „eine Rede“. Eine neue Deutung der sogenannten Turmbauerzählung (Gen 11, 1–9).&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1990, ISBN 3-525-53733-6 (teilweise zugleich Dissertation, Freiburg (Schweiz) 1989).&lt;br /&gt;
* Ulrike B. Wegener: &amp;#039;&amp;#039;Die Faszination des Maßlosen. Der Turmbau zu Babel von Pieter Bruegel bis Athanasius Kircher.&amp;#039;&amp;#039; Olms, Hildesheim u.&amp;amp;nbsp;a. 1995, ISBN 3-487-09965-9 (&amp;#039;&amp;#039;Studien zur Kunstgeschichte,&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;93; zugleich Dissertation, Hamburg 1990/91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Babylonische Sprachverwirrung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Tasso Borbé (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kritik der marxistischen Sprachtheorie N. Ja. Marr’s.&amp;#039;&amp;#039; Scriptor-Verlag, Kronberg (Ts.) 1974, ISBN 3-589-20021-9; (Enthält u.&amp;amp;nbsp;a.: Nikolaj Ja. Marr: &amp;#039;&amp;#039;Die japhetitische Theorie&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* [[Arno Borst]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Turmbau von Babel. Geschichte der Meinungen über Ursprung und Vielfalt der Sprachen und Völker.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände. Hiersemann, Stuttgart 1957–1963&amp;lt;!-- aktuell nur noch als Hörbuch im dtv --&amp;gt;; dtv, München 1995, ISBN 3-423-59028-9.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Braun (Germanist)|Friedrich Braun]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Urbevölkerung Europas und die Herkunft der Germanen.&amp;#039;&amp;#039; W. Kohlhammer, Berlin/Stuttgart/Leipzig 1922 (= &amp;#039;&amp;#039;Japhetitische Studien,&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;1).&lt;br /&gt;
* Nikolaj Jakovlevic Marrn: &amp;#039;&amp;#039;Der japhetitische Kaukasus und das dritte ethnische Element im Bildungsprozess der mittelländischen Kultur.&amp;#039;&amp;#039; W. Kohlhammer, Berlin/Stuttgart/Leipzig 1923 (= &amp;#039;&amp;#039;Japhetitische Studien zur Sprache und Kultur Eurasiens,&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Sprachverwirrung}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tower of Babel|Turmbau zu Babel}}&lt;br /&gt;
* {{WiBiLex|36310|Turmbauerzählung|Autoren=Norbert Clemens Baumgart|Abruf=2023-10-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=32/32/11/N|EW=44/25/15/E|type=landmark|region=IQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4143847-4|VIAF=203176274}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genesis (Bibel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turmbau zu Babel| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologie (Alter Orient)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mehrsprachigkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biblische Redewendung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vanitas-Allegorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur (Alter Orient)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Perikope des Alten Testaments]]&lt;/div&gt;</summary>
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