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	<title>Turgi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Dorf (Schweiz) entfernt: laut Diskussion</title>
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		<updated>2024-11-15T06:35:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Dorf_(Schweiz)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Dorf (Schweiz) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Dorf (Schweiz)&lt;/a&gt; entfernt: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2024/November/8&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2024/November/8 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Turgi&lt;br /&gt;
| BILD = Turgi.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Turgi&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Wappen Turgi AG.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Baden (Aargau)|Baden]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = [[Baden AG|Baden]]&lt;br /&gt;
| BFS = 4042&lt;br /&gt;
| PLZ = 5300&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH TGI&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.49457&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.25272&lt;br /&gt;
| HÖHE = 337&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 1.55&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 3157&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2023&lt;br /&gt;
| WEBSITE = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Turgi 2010.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2024]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Turgi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, im alemannischen Ortsdialekt &amp;#039;&amp;#039;Tuurgi&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|[tʊːrgi]}},&amp;lt;ref name=&amp;quot;zehnder&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Reihe=[[Argovia (Buchreihe)|Argovia]] | BandReihe=100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=424–426 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein Stadtteil von [[Baden AG|Baden]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Er liegt im Nordwesten des Stadtgebiets im unteren [[Limmattal]], nahe der Mündung der [[Limmat]] in die [[Aare]]. Das Dorf war eine eigenständige [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Bezirk Baden (Aargau)|Bezirk Baden]] und fusionierte am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2024 mit Baden, wodurch Baden zur einwohnerstärksten Aargauer Gemeinde wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Turgi liegt zwischen dem Nordabhang des zum [[Tafeljura]] gehörenden Gebenstorfer Horns und dem Südufer der [[Limmat]]. Die Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Gehling&amp;#039;&amp;#039; an der Hauptstrasse Brugg-Baden und der östlich gelegene Ortsteil Wil, die zusammen die so genannte Hochzone bilden, befinden sich über einer steil abfallenden Hangstufe auf der Schotterterrasse. Das Dorfzentrum liegt auf einer dreissig Meter tiefer gelegenen Halbinsel in einer Flussschlaufe der Limmat im ehemaligen Auengebiet. Die nördliche Spitze dieser Halbinsel wird von einem künstlichen [[Kanal (Wasserbau)|Kanal]] durchschnitten, an der das [[Kraftwerk Turgi|Wasserkraftwerk Turgi]] steht.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1070, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des früheren Gemeindegebietes betrug 155 [[Hektar]]en, davon waren 57 Hektaren bewaldet und 74 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt lag auf 555 Metern am Chörnlisberg, einem Ausläufer des Gebenstorfer Horns, der tiefste auf 333 Metern an der Limmat. Nachbargemeinden waren [[Untersiggenthal]] im Norden, [[Obersiggenthal]] im Nordosten, [[Baden AG|Baden]] im Osten sowie [[Gebenstorf]] im Süden und Westen. Auf dem Gebiet der Stadt Baden befand sich eine kleine [[Exklave]], die aus einer von Wald umschlossenen Wiese bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der 1281 erstmals erwähnte Ortsname Turgi geht auf den Namen der mittelalterlichen Landgrafschaft [[Geschichte des Kantons Thurgau|Thurgau]] zurück, die im frühen Mittelalter bis an die [[Aare]] reichte. Das nahe gelegene [[Wasserschloss der Schweiz]] bildete die Grenze zwischen dem Thurgau (östlich der Reuss-Aare-Linie), dem Aargau (zwischen Aare und [[Reuss (Fluss)|Reuss]]) sowie dem [[Augstgau]] (zwischen Aare und Rhein).&amp;lt;ref name=&amp;quot;zehnder&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Turgi-LBS H1-021255.tif|mini|links|Luftansicht (1958)]]&lt;br /&gt;
Bis Anfang des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts bestand Turgi lediglich aus dem Anwesen eines Fährmanns an der Limmat. Östlich davon lag der bescheidene Weiler Wil. Dort stiess ein Bauer im Jahr 1534 beim Pflügen auf einen [[Römisches Reich|römischen]] Meilenstein, der 99 n.&amp;amp;nbsp;Chr. während der Herrschaft von Kaiser [[Trajan]] an der Heeresstrasse von [[Vindonissa]] in Richtung [[Aquae Helveticae]] aufgestellt wurde. Heute ist er im [[Landesmuseum Zürich]] zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Martin Hartmann, Hans Weber | Titel=Die Römer im Aargau | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1985 | Seiten=201 | ISBN=3-7941-2539-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Meilenstein zeigte an, dass die Stadt [[Aventicum]] 85 [[Alte Maße und Gewichte (römische Antike)|römische Meilen]] entfernt ist (entspricht 125,8 km). Am früheren Standort steht heute eine originalgetreue Kopie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.turgi.ch/leben/geschichte/roemischer-meilenstein/ |titel=Römischer Meilenstein |hrsg=Gemeinde Turgi |abruf=2019-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufschwung begann erst, als die Zürcher Fabrikantenfamilie Bebié die Flussschlaufe als günstigen Standort für den Bau einer Fabrikanlage auswählte. 1826 wurde der Grundstein für die erste Baumwollspinnerei gelegt, die zweite Fabrik folgte 1833. Rund um die Fabriken entstanden ein [[Kraftwerk Turgi|Flusskraftwerk]] und eine frühe Industriearbeitersiedlung. Das Wachstum beschleunigte sich weiter mit der Eröffnung der Eisenbahnstrecke Baden–Turgi–Brugg am 29.&amp;amp;nbsp;September 1856. Die Inbetriebnahme der Zweigstrecke nach [[Bahnhof Koblenz (CH)|Koblenz]] und [[Bahnhof Waldshut|Waldshut]] folgte am 18.&amp;amp;nbsp;August 1859.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gegensatz zwischen den alteingesessenen [[Gebenstorf]]ern (zu deren Gemeinde Turgi gehörte) und den Turgemern verstärkte sich allmählich. Obwohl Turgi mittlerweile mehr Einwohner zählte und die grössere Steuerkraft hatte, wurden ihre Einwohner bei den Gemeindeversammlungen regelmässig überstimmt, da die Bevölkerung des neuen Dorfes einen hohen Anteil nicht stimmberechtigter Jugendlicher und Ausländer aufwies. Nachdem der [[Grosser Rat (Aargau)|Grosse Rat]] des Kantons Aargau das dritte Gesuch um Verselbständigung genehmigt hatte, erfolgte am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1884 die Trennung von Gebenstorf, und Turgi ist seither eine selbständige politische Gemeinde. Innerhalb eines Jahrhunderts vervierfachte sich die Einwohnerzahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. März 2023 stimmte die Turgemer (sowie auch die Badener) Stimmbevölkerung der [[Gemeindefusionen in der Schweiz#Liste angekündigter Fusionen nach Kantonen|Gemeindefusion]] mit der Stadt Baden zu. Turgi wurde dadurch zu einem Quartier von Baden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://baden-turgi.baden.ch/ &amp;#039;&amp;#039;Baden-Turgi – natürlich verbunden&amp;#039;&amp;#039;] auf baden-turgi.baden.ch, abgerufen am 28. August 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Fusion wurde Baden ab dem 1. Januar 2024 auch die einwohnergrösste Aargauer Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Turgi02.JPG|mini|Alte Spinnereien mit Kraftwerk]]&lt;br /&gt;
Das Ortsbild Turgis wird in grossem Masse von den Industriebauten und der Arbeitersiedlung des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts geprägt, die im [[Klassizismus|klassizistischen]] und [[Neugotik|neugotischen]] Stil errichtet worden sind. Südlich der Bahnlinie entstanden um 1900 zahlreiche herrschaftliche Fabrikantenvillen. Die Gebäude sind fast alle erhalten geblieben und befinden sich in einem ausgezeichneten Zustand. Als Anerkennung für die Erhaltung der [[Industriekultur]] erhielt Turgi im Jahr 2002 den [[Wakkerpreis]]. Die [[reformierte Kirche Turgi]] wurde 1960 errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des ehemaligen Gemeinde- und jetzigen Stadtteilwappen lautet: «In Rot weisser Schräglinienfluss, begleitet von schwarzem Zahnrad und gelber Ähre.» Das Wappen wurde 1922 eingeführt und löste jenes von 1883 ab, das gegen beinahe jede [[Heraldik|heraldische]] Regel verstossen hatte. Der Schrägfluss symbolisiert die Limmat, das Zahnrad die Industrie (der Turgi überhaupt seine Existenz zu verdanken hat) und die Ähre die Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=292 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-04 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 877 || 1441 || 1642 || 1860 || 2395 || 2704 || 2625 || 2400 || 2903 || 2963&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2022 lebten 3010 Menschen in Turgi, der Ausländeranteil von 39,8 % war fast doppelt so hoch wie der kantonale Durchschnitt. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 36,8 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]] und 16,9 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]; 46,3 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-06-04 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-24 12:30:41 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 73,2 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 7,6 % [[Italienische Sprache|Italienisch]], 3,2 % [[Albanische Sprache|Albanisch]], 3,0 % [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]], 2,5 % [[Türkische Sprache|Türkisch]], 1,6 % [[Portugiesische Sprache|Portugiesisch]], 1,5 % [[Englische Sprache|Englisch]] und 1,3 % [[Französische Sprache|Französisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-04 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die [[Industrie]], der das Dorf Turgi überhaupt seine Entstehung zu verdanken hat, ist in den letzten Jahrzehnten etwa zur Hälfte durch Dienstleistungsbetriebe verdrängt worden. Der Standort Turgi der [[ABB (Unternehmen)|ABB]] liegt beidseits der Limmat, wobei der weitaus grösste Teil der Betriebsgebäude auf dem rechten Ufer und damit auf dem Gemeindegebiet von Untersiggenthal steht. Die aus der ABB entstandene und immer noch im alten Spinnereigebäude einquartierte Ampegon AG ist einer der Marktführer für [[Rundfunksender]] im Kurz- und Mittelwellenbereich sowie bei Hochspannungs- und Hochfrequenzverstärkern. Ebenso steht hier eine Kehrichtverbrennungsanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gibt es in Turgi gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 1000 Arbeitsplätze, davon 53 % in der Industrie und 47 % im Dienstleistungsbereich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-06-04 |format=Excel, 157 kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-24 12:30:41 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zahlreiche Erwerbstätige sind Wegpendler und arbeiten in den nahe gelegenen Städten [[Baden AG|Baden]] und [[Brugg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Turgi01.JPG|mini|Alte Holzbrücke über die Limmat]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eisenbahnbrücke Turgi–Untersiggenthal 02.jpg|mini|Die [[SBB-Limmatbrücke Turgi]]]]&lt;br /&gt;
Turgi ist verkehrsmässig ausgezeichnet erschlossen. Der [[Bahnhof Turgi]] liegt an der [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]]-Hauptlinie [[Zürich]]–[[Basel]] ([[Bözbergstrecke]]) und wird von der [[S-Bahn Zürich]] bedient. Hier zweigt die [[Bahnstrecke Turgi–Koblenz–Waldshut|Strecke ins untere Aaretal]] ab, mit Zügen nach [[Bad Zurzach]] und [[Bahnhof Waldshut|Waldshut]]. Über den Bahnhof verläuft auch die [[Postauto]]linie von [[Gebenstorf]] über [[Untersiggenthal]] nach [[Würenlingen]]. Der Ortsteil Wil und die Hochzone von Turgi werden durch eine [[Regionale Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen|RVBW]]-Buslinie bedient. An Wochenenden verkehren eine Nacht-S-Bahn ([[Bahnhof Winterthur|Winterthur]]–[[Zürich Hauptbahnhof|Zürich HB]]–[[Bahnhof Baden|Baden]]–[[Bahnhof Brugg|Brugg]]–[[Bahnhof Lenzburg|Lenzburg]]–[[Bahnhof Aarau|Aarau]]) und ein Nachtbus von Baden über Turgi und [[Birmenstorf]] zurück nach Baden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Hochzone und Wil verläuft die vielbefahrene [[Hauptstrasse 3]] von Baden nach Brugg. Drei Strassen- und eine [[SBB-Limmatbrücke Turgi|Eisenbahnbrücke]] führen über die Limmat nach Untersiggenthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Turgi können die Schulkinder den [[Kindergarten]], die [[Primarschule]] und die [[Bezirksschule]] besuchen. Jugendliche, welche die [[Realschule]] und die [[Sekundarschule]] besuchen, müssen sich in die benachbarten Dörfer [[Untersiggenthal]] und [[Gebenstorf]] begeben. Die nächstgelegenen Gymnasien sind die [[Kantonsschule Baden]] und die [[Kantonsschule Wettingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Georg Bellmann]] (1911–1990), Produktgestalter und Architekt&lt;br /&gt;
* [[Peter Tico Keller]] (* 1942), Jazzmusiker&lt;br /&gt;
* [[Hermann Müri]] (1874–1938), Politiker und Gewerkschafter&lt;br /&gt;
* [[Marie Meierhofer]] (1909–1998), Kinderärztin und Mitbegründerin des [[Kinderdorf Pestalozzi|Kinderdorfes Pestalozzi]] in Trogen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Peter Hoegger |Herausgeber=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau |Band=Band VII: Bezirk Baden II |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel |Jahr=1995 |ISBN=3-909164-44-7 |Seiten=132–154}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|1653|Turgi|Autor=[[Andreas Steigmeier]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Baden Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4690504-2|VIAF=239656478}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1281]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2023]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Baden AG)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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