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	<title>Tupolew Tu-22 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T21:45:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-23827-29: /* Geschichte und Beschreibung */</title>
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		<updated>2026-04-18T14:25:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte und Beschreibung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = [[Datei:Engels Air base museum 03.jpg|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Tupolew Tu-22PD im Museum der Fernfliegerkräfte in [[Militärflugplatz Engels-2|Engels]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Typ = [[Bomber|Mittelstreckenbomber]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland = {{SUN-1955}}&lt;br /&gt;
|Hersteller = [[Tupolew|OKB Tupolew]]&lt;br /&gt;
|Erstflug = 21. Juni 1958&lt;br /&gt;
|Indienststellung = 1962&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = 1960–1969&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerber, Luftfahrt&amp;quot;&amp;gt;Ulf Gerber: &amp;#039;&amp;#039;Das große Buch der sowjetischen Luftfahrt 1920–1990.&amp;#039;&amp;#039; Rockstuhl, Bad Langensalza 2019, ISBN 978-3-95966-403-5, S.&amp;amp;nbsp;461.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Stückzahl = 311&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tupolew Tu-22&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Туполев Ту-22}}, [[NATO-Codename]]: „Blinder“, ursprünglich „Beauty“) ist ein [[Sowjetunion|sowjetischer]] Mittelstreckenbomber. Aus der Tu-22 wurde ab Mitte der 1960er-Jahre die stark veränderte [[Tupolew Tu-22M]] entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Парк Победы в Саратове 23.jpg|mini|Bei der Tu-22 sind die Triebwerke über dem Rumpf an beiden Seiten des Rumpf-Seitenleitwerk-Übergangs angebracht]]&lt;br /&gt;
Die Tu-22 wurde vom Konstruktionsbüro [[Tupolew]] entwickelt und ab 1960 im staatlichen Flugzeugwerk Nr.&amp;amp;nbsp;22 in [[Kasanski awiazionny sawod|Kasan]] in Serie produziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerber, S.&amp;amp;nbsp;608.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorgestellt wurde das Flugzeug am 9.&amp;amp;nbsp;Juli 1961 auf der Luftparade in [[Flugplatz Moskau-Tuschino|Tuschino]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl-Heinz Eyermann]], Wolfgang Sellenthin: &amp;#039;&amp;#039;Die Luftparaden der UdSSR.&amp;#039;&amp;#039; Zentralvorstand der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft, 1967. S.&amp;amp;nbsp;39.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort war auch eine einzelne Tu-22B im Flug zu sehen, welche den Flugkörper [[Raduga Ch-22|Ch-22]] tragen konnte. Es wurden etwa 250 bis 300 Exemplare verschiedener Varianten hergestellt. 1983 befanden sich ungefähr 180 Exemplare im Dienst der sowjetischen [[Sowjetische Luftstreitkräfte|Luftstreitkräfte]] und etwa 40 bei den [[Sowjetische Seefliegerkräfte|Seefliegerkräften]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Flugzeugtypen der Welt |TitelErg=Modelle, Technik, Daten |Verlag=Bechtermünz |Ort=Augsburg |Datum=1997 |ISBN=3-86047-593-2 |Seiten=883 |Originaltitel=The encyclopedia of world aircraft |Originalsprache=en-US |Übersetzer=Thema Produktmarketing und Werbung mbH, München}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Irak und Libyen erhielten ebenfalls einige Tu-22. Die Sowjetunion stellte ihre Tu-22 1990 außer Dienst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerber, Luftfahrt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tu-22 wurde infolge der gesteigerten Effektivität der NATO-Flugabwehr ab Mitte der 1950er Jahre entwickelt und sollte ursprünglich der Nachfolger der [[Tupolew Tu-16|Tu-16]] werden. Die Sowjetunion benötigte ein schnelleres Flugzeug, das auch größere Höhen erreichen und die gegnerische Flugabwehr umgehen konnte. Daher wurde die Tu-22 ab dem zweiten Prototyp als Überschallbomber nach der [[Flächenregel]] ausgelegt. Bemerkenswert waren vor allem die mit 52° stark gepfeilten Tragflächen des Tiefdeckers und die zwei heckmontierten Triebwerke. Die Triebwerkseinlässe sind ringförmig ausgeführt und können zum Start nach vorn bewegt werden, um mit einem sich öffnenden Spalt die Lufteinlassfläche zu vergrößern. Der Treibstoff wird im Rumpf oberhalb der Tragflächen untergebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kampfflugzeuge von heute |TitelErg=Typen, Entwicklungen |Verlag=Kaiser |Ort=Klagenfurt |Datum=1993 |ISBN=3-7043-6028-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Hauptfahrwerk wird nach hinten in zwei aerodynamisch geformte Behälter eingezogen, welche über die Tragflächenhinterkante hinausragen. Aufgrund des geringen Abstands der Hecksektion zur Piste bei Start und Landung ist der [[Anstellwinkel]] begrenzt, was sehr hohe Start- bzw. Landegeschwindigkeiten erfordert, was wiederum eine Infrastruktur mit entsprechend langen Start- und Landebahnen bedingt. Zum Abbremsen nach der Landung verfügt die Tu-22 über zwei Bremsschirme am Heck. Die Besatzung besteht aus drei Mann, die in einer Druckkabine in Tandemanordnung untergebracht sind. Die Schleudersitze schossen nach unten aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.militaryfactory.com/aircraft/detail.asp?aircraft_id=316 |titel=Tupolev Tu-22 (Blinder) Medium Bomber / Reconnaissance Aircraft |werk=militaryfactory.com |datum=2014-03-11 |sprache=en |abruf=2018-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Einstieg der Besatzung ins Flugzeug wurden die Schleudersitze entlang der Ausstoßschiene bis an die Rumpfunterkante nach unten gefahren und danach mit dem darauf sitzenden Piloten per Winde in die Flugposition gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Sergey Burdin: &amp;#039;&amp;#039;Tupolev TU-22&amp;#039;&amp;#039;, Pen and Sword Large Format Aviation Bks, Verlag Pen and Sword, 2005, ISBN 978-1-84415-241-4, S. 200.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der erste Prototyp A105 verunfallte etwa zur Zeit des Erstfluges des zweiten Prototyps im September 1959. Dieser zweite Prototyp verunfallte wegen seines zum [[Flattern (Luftfahrt)|Flattern]] neigenden Höhenruders auf seinem siebten Flug im Dezember. Die erste Maschine der [[Nullserie]] flog 1960. 20 Flugzeuge wurden während der weiteren Entwicklung für Tests eingesetzt. Zur Reduktion des Flatterns der Flügel wurden Gewichte angebracht, welche jedoch nicht den gewünschten Effekt brachten. Die Höchstgeschwindigkeit wurde deswegen auf Mach 1,4 beschränkt. Der Serienbau verzögerte sich, da ständig Verbesserungen vorgenommen wurden, so auch wegen des [[Umkehr der Ruderwirkung|Umkehr-der-Ruderwirkung]]-Effekts an den Querrudern. Mindestens 31 Flugzeuge gingen bei Unfällen verloren. Dank der Schleudersitze konnten sich 45 Besatzungsmitglieder retten, mehr als die Hälfte der Besatzungen starb jedoch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;airwar&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tu-22 hatte Probleme in Bezug auf Reichweite und Nutzlast. So war es auch im Westen keine Überraschung, dass schon Ende der 1960er Jahre mit der [[Tupolew Tu-22M|Tu-22M]] ein Nachfolgemodell der Tu-22 vorgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Seefliegerkräften wurde die Tu-22 „Blinder-C“ zur elektronischen und optischen Aufklärung verwendet. Dazu waren im Bombenschacht Sensoren und Kameras installiert. Bis im Jahr 1995 war der Typ aus dem Inventar der Seefliegerkräfte verschwunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;airwar&amp;quot;&amp;gt;[http://www.airwar.ru/enc/bomber/tu22.html &amp;#039;&amp;#039;Tu-22.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;airwar.ru.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 27. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz in Libyen und Irak ===&lt;br /&gt;
1972 wurde in Weißrussland eine spezielle Trainingseinrichtung für die arabischen Besatzungen sowie das Bodenpersonal eingerichtet, da es nicht erwünscht war, sie in [[Rjasan#Wirtschaft und Infrastruktur|Rjasan]] mit den sowjetischen Crews zu trainieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sergei Burdin, Alan Dawes |Titel=Tupolev Tu-22: Russia&amp;#039;s pioneering supersonic bomber |Verlag=Pen and Sword Aviation |Ort=Barnsley |Datum=2006 |ISBN=1-84415-241-3 |Seiten=242 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Libyen erhielt erstmals 1974 vierzehn Bomber des Types Tu-22B,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.acig.info/CMS/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=222&amp;amp;Itemid=1 |text=Libyan Wars, 1980–1989, Part 1 |wayback=20140714195905}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die in der 1110. und 1120.&amp;amp;nbsp;Staffel in Al-Jufra/Hun bzw. in Ukba-Ibn-Nafi eingesetzt wurden. Bis 1979 wurden weitere zehn Tu-22B geliefert. Hintergrund der Bestellung war das Fehlen von Kampfflugzeugen im [[Ramadan-Krieg]], die von Libyen aus israelische Ziele hätten angreifen können. Zwei Tu-22 wurden 1978/79 nach Uganda zur Unterstützung des Diktators [[Idi Amin]] im Krieg gegen Tansania geschickt und flogen vom Flugplatz Nakasangola mindestens zwei Einsätze. Ab 1978 wurden Tu-22-Bomber im Krieg gegen den Tschad eingesetzt und flogen unter anderem Einsätze gegen die Oase [[Faya-Largeau]]. Im Februar 1986 griff eine einzelne Tu-22 den Flughafen [[N’Djamena]] an. Im folgenden Krieg bombardierten Tu-22 unter anderem ehemalige libysche Basen im Norden des Tschad zur Zerstörung der dort zurückgelassenen schweren Waffen wie in [[Fada (Tschad)|Fada]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cooper6&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;airwar&amp;quot; /&amp;gt; Als tschadische Truppen die libyschen Basis beim [[Schlacht um Wadi Dum|Wadi Dum]] eroberten, fielen ihnen zwei Tu-22 in die Hände und bei einem Luftangriff am 8.&amp;amp;nbsp;August wurde eine Maschine von einer [[2K12 Kub]] abgeschossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;airwar&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cooper6&amp;quot; /&amp;gt; Beim zweiten Versuch eines Angriffs auf N’Djamena am 7.&amp;amp;nbsp;September 1987, einen Tag nach der Zerstörung von 26 Flugzeugen verschiedener Typen innerhalb Libyens durch tschadische Truppen, wurde eine Tu-22 von einer [[MIM-23 HAWK]] abgeschossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cooper6&amp;quot;&amp;gt;[[Tom Cooper (Autor)|Tom Cooper]], Chuck Canyon, AlbertGrandolini: &amp;#039;&amp;#039;Libyens Luftwaffe – von König Idris bis Oberst Gaddafi.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Flieger Revue Extra&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;29, S.&amp;amp;nbsp;17/18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.acig.info/CMS/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=227&amp;amp;Itemid=1 |text=Libyan Wars, 1980–1989, Part 6 |wayback=20140714130442}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Irak entschied sich für die Tu-22, um vom irakischen Territorium aus Angriffe gegen Israel fliegen zu können. Es wurden 1975 vierzehn Maschinen geliefert. Später wurden diese Flugzeuge im [[Erster Golfkrieg|Krieg gegen den Iran]] eingesetzt, wobei nach iranischen Angaben mindestens eine über [[Teheran]] abgeschossen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.acig.info/CMS/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=247&amp;amp;Itemid=47 |text=Tom Cooper, Farzad Bishop, Arthur Hubers, Brig. Gen. Ahmad Sadik: &amp;#039;&amp;#039;Bombed by Blinders&amp;#039;&amp;#039;, Part 1 |wayback=20110703093330}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.acig.info/CMS/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=247&amp;amp;Itemid=47 |text=Tom Cooper, Farzad Bishop, Arthur Hubers, Brig. Gen. Ahmad Sadik: &amp;#039;&amp;#039;Bombed by Blinders&amp;#039;&amp;#039;, Part 2 |wayback=20150205210042}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den Angriffen auf den Iran setzten die Tu-22 auch schwere Bomben vom Typ FAB-3000, [[FAB-5000]] und [[FAB-9000]] ein. Weiterhin wurden diese Flugzeuge auch gegen kurdische Rebellen eingesetzt. Die verbliebenen irakischen Tu-22 wurden während der [[Zweiter Golfkrieg|Operation „Wüstensturm“]] am Boden zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;AIRCRAFT Ausgabe Nr. 136&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.acig.info/CMS/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=58&amp;amp;Itemid=1 |text=Exhumating the Dead Iraqi Air Force |wayback=20140714200928}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1992 waren in beiden Ländern sowjetische Techniker vor Ort, welche nach Burdins Darstellung größtenteils die Einsatzfähigkeit erhalten hätten. Nachdem diese Berater 1992 den Irak und Libyen verließen, wurde der Flugbetrieb offenbar bald eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sergei Burdin, Alan Dawes |Titel=Tupolev Tu-22: Russia&amp;#039;s pioneering supersonic bomber |Verlag=Pen and Sword Aviation |Ort=Barnsley |Datum=2006 |ISBN=1-84415-241-3 |Seiten=252 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tupolev Tu-22 (1977).jpg|mini|alt=|Eine libysche Tu-22B (1977)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Энгельс Ту-22РДМ-18 фото 1.jpg|mini|Tu-22RDM]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tu-22&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: die Bezeichnung der Tu-105A bei den Streitkräften&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tu-22A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Die Bezeichnung für R/RD-Versionen, die zum Tragen von Atombomben umgerüstet waren&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tu-22B&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Exportversion für Irak und Libyen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tu-22K&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (NATO-Codename „Blinder-B“): Raketenträgerversion mit größerem Radargerät und Luft-Boden-Lenkwaffe [[Raduga Ch-22|Ch-22]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tu-22KD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Tu-22K mit Luftbetankungsvorrichtung&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tu-22KP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Version mit Ch-22P-Lenkwaffe zum Niederhalten der gegnerischen Luftabwehr (NATO-Jargon: [[Suppression of Enemy Air Defences|SEAD]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tu-22KPD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Wie Tu-22KP, jedoch mit Luftbetankungsstutzen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tu-22P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Blinder-E“): aus der Tu-22R entwickelte Version für die [[elektronische Kampfführung]]; Varianten waren die Tu-22P-1/2/4/6/7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tu-22PD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Tu-22P mit Luftbetankungsvorrichtung&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tu-22R&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Blinder-C“): Seeaufklärerversion mit Kameras und/oder Sensoren im [[Waffenschacht]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tu-22RD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Tu-22R mit Luftbetankungsvorrichtung&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tu-22RM&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: verbesserte Version der Tu-22R, unter anderem mit Seitensichtradar&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tu-22RDM&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Tu-22RM mit Luftbetankungsvorrichtung&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tu-22RTK&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: experimentelle Version mit Hubtriebwerken [[Kolessow RD-36-35]] zur Verkürzung der Anrollstrecke&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tu-22U&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Blinder-D“): Schul- und Übungsversion mit erhöhter Kanzel hinter der Standardkabine für den Fluglehrer&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tu-22UD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Tu-22U mit Luftbetankungsvorrichtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tupolev Tu-22 BLINDER.png|mini|Risszeichnung der Tu-22]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Kenngröße&lt;br /&gt;
! Daten der Tu-22&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Flugzeugtypen der Welt |TitelErg=Modelle, Technik, Daten |Verlag=Bechtermünz |Ort=Augsburg |Datum=1997 |ISBN=3-86047-593-2 |Seiten=883 |Originaltitel=The encyclopedia of world aircraft |Originalsprache=en-US |Übersetzer=Thema Produktmarketing und Werbung mbH, München}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || Pilot, Navigator (vor und unterhalb des Piloten), Bordschütze/Funker (hinter dem Piloten, rückwärts sitzend)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 23,50 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 42,60 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 10 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 162 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelstreckung || 3,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| max. Startmasse || 92.000 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwerk || zwei Turbojet-Triebwerke Dobrynin RD-7M-2&amp;lt;ref&amp;gt;Sergey Burdin: &amp;#039;&amp;#039;Tupolev TU-22&amp;#039;&amp;#039;, Pen and Sword Large Format Aviation Bks, Verlag Pen and Sword, 2005, ISBN 978-1-84415-241-4, S. 262 und 265&amp;lt;/ref&amp;gt; mit je 107,9&amp;amp;nbsp;kN (trocken) und 161,9&amp;amp;nbsp;kN Schub mit Nachbrenner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 1610 km/h (Mach 1,5) in 12.190&amp;amp;nbsp;m Höhe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dienstgipfelhöhe || 18.290 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Einsatzreichweite || 4900 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Einsatzradius || 2200 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bewaffnung || 1 × ferngesteuerte 23-mm-Kanone [[Nudelman-Richter NR-23|NR-23]]&amp;lt;br /&amp;gt;bis zu 12.000&amp;amp;nbsp;kg Bombenlast&amp;lt;br /&amp;gt;1 × [[Raduga Ch-22]] (AS-4 Kitchen) Luft-Boden-Rakete&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewaffnung ==&lt;br /&gt;
=== Rohrbewaffnung zur Selbstverteidigung ===&lt;br /&gt;
* 1 × 23-mm-Maschinenkanone [[Nudelman-Richter NR-23|NR-23]] (vom Cockpit aus ferngesteuert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abwurfwaffen ===&lt;br /&gt;
Waffenzuladung von 12.000 kg im Bombenschacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luft-Boden-Lenkflugkörper ([[Marschflugkörper]])&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1 × [[Raduga Ch-22]]PG/N (AS-4A „Kitchen“) – konventioneller 900-kg-/nuklearer 1000-kT-Gefechtskopf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ungelenkte Bomben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1 × [[FAB-9000|FAB-9000M-54]] (9000-kg-[[Freifallbombe]])&lt;br /&gt;
* 1 × [[FAB-5000|FAB-5000M-54]] (5000-kg-Freifallbombe)&lt;br /&gt;
* 2 × [[FAB-3000|FAB-3000M-54]] (3000-kg-Freifallbombe)&lt;br /&gt;
* 3 × [[FAB-1500|FAB-1500-2600TS]] (2587-kg-Freifallbombe)&lt;br /&gt;
* 6 × [[FAB-1500|FAB-1500M-54]] (1551-kg-Freifallbombe)&lt;br /&gt;
* 12 × [[FAB-500|FAB-500M-62]] (497-kg-Freifallbombe)&lt;br /&gt;
* 18 × [[FAB-500|FAB-500M-54]] (477-kg-Freifallbombe)&lt;br /&gt;
* 24 × [[FAB-250|FAB-250M-54]] (239-kg-Freifallbombe)&lt;br /&gt;
* 24 × [[FAB-250|FAB-250M-62]] (250-kg-Freifallbombe)&lt;br /&gt;
* 24 × [[OFAB-250|OFAB-250-270]] (250-kg-Splitter-Sprengbombe)&lt;br /&gt;
* 24 × OFAB-100-HB (125-kg-Splitter-Sprengbombe)&lt;br /&gt;
* 1 × 245N – freifallende [[Kernwaffe|Nuklearbombe]]&lt;br /&gt;
* 1 × 7U31 (246N) – freifallende Nuklearbombe&lt;br /&gt;
* 1 × RDS-4T „Tatjana“ (8U69) – freifallende Nuklearbombe mit 42&amp;amp;nbsp;[[TNT-Äquivalent|kT]]&lt;br /&gt;
* 2 × RN-24 – freifallende Nuklearbombe mit 200&amp;amp;nbsp;kT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Flugzeugtypen der Welt&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Modelle, Technik, Daten&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bechtermünz&lt;br /&gt;
   |Ort=Augsburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1997&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-86047-593-2&lt;br /&gt;
   |Seiten=883&lt;br /&gt;
   |Originaltitel=The encyclopedia of world aircraft&lt;br /&gt;
   |Originalsprache=en-US&lt;br /&gt;
   |Übersetzer=Thema Produktmarketing und Werbung mbH, München}}&lt;br /&gt;
* Sergey Burdin: &amp;#039;&amp;#039;Tupolev TU-22&amp;#039;&amp;#039;. Pen and Sword Large Format Aviation Bks, Verlag Pen and Sword 2005, ISBN 978-1-84415-241-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tupolev Tu-22|Tupolew Tu-22|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://pripyat.de/tu22.htm www.pripyat.de – Ehemaliger Tu-22-Flugplatz in Nischyn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Tupolew}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tupolew|Tu 0022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strategischer Bomber|Tupolew Tu-022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweistrahliges Flugzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärluftfahrzeug (Sowjetunion)|Tu022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärluftfahrzeug (Russland)|Tu022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1958]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-23827-29</name></author>
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