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	<title>Tunu - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Kenneth Wehr: Ergänzung</title>
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		<updated>2026-01-03T08:53:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Greenland east.PNG|mini|Lage des Landesteils in Grönland]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tunu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Rücken“, {{daS|Østgrønland}} „Ostgrönland“) ist neben [[Avanersuaq]] (Nordgrönland) und [[Kitaa]] (Westgrönland) einer der drei traditionellen Landesteile [[Grönland]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Tunu umfasst den östlichen Teil Grönlands. Der Landesteil beginnt im Norden an der [[Nordostrundingen]] und endet im Süden am [[Kangerlussuatsiaq (Fjord, Ammassalik)|Kangerlussuatsiaq]] (Lindenow Fjord). Administrativ umfasst er die beiden [[Distrikt Ammassalik|Distrikte Ammassalik]] und [[Distrikt Ittoqqortoormiit|Ittoqqortoormiit]] sowie den größten Teil des [[Nordost-Grönland-Nationalpark]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pie Barfod |Hrsg=Niels Nielsen, Peter Skautrup, [[Christian Vibe]] |Titel=Østgrønland |Sammelwerk=Grønland |Reihe=Trap Danmark. Femte Udgave |BandReihe=XIV |Verlag=G. E. C. Gads Forlag |Datum=1970 |ISBN=87-12-88316-6 |Seiten=614}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Tunu ist die Heimat der [[Tunumiit]]. Das Gebiet war lange Zeit nicht Teil des dänisch kolonialisierten Grönlands. 1894 wurde eine Missionsstation in [[Tasiilaq]] gegründet, womit die Kolonisierung Ostgrönlands begann. Im Gesetz zu [[Grønlands Styrelse]] von 1908 wurden das heutige Nord- und Ostgrönland nur beiläufig erwähnt und waren nicht vom Gesetz betroffen, das nur für die zwei westgrönländischen Landesteile [[Nordgrönland]] und [[Südgrönland]] galt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.folketingstidende.dk/ebog/19071C?s=2335 Gesetzesvorschlag zum Gesetz über &amp;#039;&amp;#039;Styrelsen af Kolonierne i Grønland&amp;#039;&amp;#039; (Endfassung).] Rigsdagstidende 1907/08.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1921 erklärte Dänemark seine Oberhoheit über Grönland. Auf norwegischer Seite behauptete man, dass gemäß dem [[Frieden von Kiel]] die dänische Hoheit nur für die wirtschaftlich erschlossenen Gebiete in Westgrönland gelte. Norwegen erhielt die dänische Erlaubnis in Ostgrönland zu fischen und wissenschaftliche Stationen zu errichten, während von dänischer Seite aus 1925 [[Ittoqqortoormiit]] gegründet wurde, um die Ansprüche in Ostgrönland zu festigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sr&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Grønland til debat 1905–39 |Autor=Søren Rud |Hrsg=[[Hans Christian Gulløv]] |Sammelwerk=Grønland. Den arktiske koloni |Verlag=Gads Forlag |Ort=Kopenhagen |Datum=2017 |ISBN=978-87-12-04955-5 |Seiten=238–279 |Reihe=Danmark og kolonierne}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;fg&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Fra nordbotidens slutning til nutiden 1500–1950 |Autor=Finn Gad |Hrsg=Niels Nielsen, Peter Skautrup, [[Christian Vibe]] |Sammelwerk=Grønland |Verlag=G. E. C. Gads Forlag |Ort= |Datum=1970 |ISBN=87-12-88316-6 |Seiten=364–367 |Reihe=Trap Danmark. Femte Udgave |BandReihe=XIV}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gesetz zu Grønlands Styrelse von 1925, als Dänemark Anspruch auf die ganze Insel erhob, wurde Grönland in drei Landesteile geteilt. Das westgrönländische Nordgrönland umfasste jetzt auch Avanersuaq, ohne dass die Verwaltungsstrukturen Westgrönlands für das Gebiet galten, während Ostgrönland als eigener, aber auch verwaltungsmäßig eigener Landesteil angesehen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.folketingstidende.dk/ebog/19241C?s=1787 Gesetzesvorschlag zum Gesetz über &amp;#039;&amp;#039;Grønlands Styrelse&amp;#039;&amp;#039; (Endfassung).] Risgdagstidende 1924/25.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1931 okkupierten norwegische Fischer mit dem Wohlwollen ihrer Regierung das unbewohnte [[Eirik Raudes Land]] in Nordostgrönland und kurz darauf [[Fridtjof Nansens Land]] in Südostgrönland. Der [[Ständiger Internationaler Gerichtshof|Ständige Internationale Gerichtshof]] in [[Den Haag]] entschied 1933, dass ganz Grönland zu Dänemark gehörte, womit die Territorialansprüche geklärt waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sr&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;fg&amp;quot;/&amp;gt; Mit der Verwaltungsreform 1950 infolge der [[G50-Politik]] wurden das ursprüngliche Nord- und Südgrönland (also Westgrönland) vereinigt und administrativ umstrukturiert. Die Landesteile Nord- und Ostgrönland verblieben außerhalb dieser Verwaltungsstrukturen. Nachdem Westgrönland 1953 dekolonisiert wurde, kamen die anderen beiden Landesteile erst 1963 in die Verwaltungsstrukturen Grönlands, womit die Bedeutung der Landesteile sich auf die kulturellen Unterschiede verringerte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pie Barfod |Hrsg=Niels Nielsen, Peter Skautrup, [[Christian Vibe]] |Titel=Angmagssalik kommune – Historie |Sammelwerk=Grønland |Reihe=Trap Danmark. Femte Udgave |BandReihe=XIV |Verlag=G. E. C. Gads Forlag |Datum=1970 |ISBN=87-12-88316-6 |Seiten=631f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Verwaltungsgliederung Grönlands}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Sophie Klinte Sundin: [https://lex.dk/Tunu Tunu.] [[Danmarks Nationalleksikon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesteil (Grönland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kenneth Wehr</name></author>
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